Schlagwort-Archiv: Indieautoren

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von „Social Media Marketing für Selfpublisher“ einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Wichtigster Verkaufsfaktor eines eBooks? Professionalität!

In fünf Schritten zum Erfolg

Diese Woche erschien beim Buchreport ein Interview mit der Verlegerin Beate Kuckertz, die unter anderem folgende Aussage traf:

„Die meisten Selfpublisher veröffentlichen ihre Bücher in einem furchtbaren Zustand, ohne Lektorat und Korrektorat, für 99 Cent oder sogar kostenlos. (…) Die Vielleser aber legen Wert auf Qualität und werden nicht dauerhaft zu solchen Produkten greifen. „

Zunächst ärgerte ich mich sehr über diese Aussage. Den „meisten“ Indieautoren vorzuwerfen, eine schlechte Qualität abzuliefern ist meiner Erfahrung nach schlichtweg überzogen und falsch. Viele der über BookRix veröffentlichten Bücher durchliefen vor Veröffentlichung ein gründliches Korrektorat und weisen ein professionelles Cover auf. Doch natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es auch Gegenbeispiele gibt.

Was dieser Artikel aber wieder einmal mehr als deutlich beweist: Indie-Autoren MÜSSEN auf eine perfekte Qualität ihrer Bücher achten, da gerade sie besonders im Visier der Leser stehen. Daher ist es gerade für einen Selfpublisher unumgänglich, auf eine professionelle Ausarbeitung seines eBooks zu achten. Dazu zählen:

Wenn Dein Buch ALLE dieser fünf Punkte zufriedenstellend erfüllen kann, hat es die Chance, sich auch für längere Zeit in den Bestsellerrängen zu behaupten. Erfolgreiche Indie-Autoren sprechen aus Erfahrung:

Bestseller-Autor Michael Meisheit schreibt zum Beispiel zum Erfolg seines Buches:

„Ich habe bei „Nicht von dieser Welt“ gleich mehrfach in professionelle Unterstützung investiert – Cover, Korrektorat, eBook-Erstellung und Marketingstrategie wurden von Profis übernommen. Die investierten knapp 1500 Euro waren es wert!“ (Quelle)

Indie-Autor Matthias Czarnetzki schreibt außerdem:

„Ich selbst lasse meine Bücher jetzt alle lektorieren – weil ich es als Verpflichtung meinen Lesern gegenüber sehe, dass sie für ihr gutes Geld auch ein gutes Buch bekommen.“ (Quelle)

Minitipp für Selfpublishing-Autoren

Schauspielern

Die Grundstory zu Deiner Geschichte hast Du schon länger im Kopf. Nun muss sie also „nur“ noch zu Papier gebracht werden. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Da kann es gar nicht schaden, den ein oder anderen Tipp zu erhalten, wie man den Schreiballtag am besten meistern kann. Daher teilt der erfahrene Lektor und Autor Philipp Bobrowski auch jeden Monat einen nützlichen Minitipp mit unserer BookRix Selfpublishing-Community.

Auch heute dürfen alle Indieautoren wieder einmal von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren.

Minitipp von Philipp Bobrowski:

Leg öfter mal den “Stift” beiseite, versenke dich in die Rolle deiner Figur und spiele dir vor, was diese gerade tun soll.

Wie immer danken wir Philipp herzlich für seinen Minitipp. Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf seiner Homepage vorbei.

Alle vergangenen Minitipps findest Du übrigens hier.

Die eBook-Erstellung – Automatische Einrückungen

Von den Shops verlangt

Auf BookRix können Indie-Autoren ganz leicht ihre eBooks in den Verkauf bringen, denn unser Selfpublishing-Angebot ist für all unsere Autoren gratis! Dazu müsst ihr euer Buch lediglich über den eBook-Editor auf unserer Seite erstellen.

Vielen unserer Autoren ist bei der Bucherstellung schon aufgefallen, dass vor jedem neuen Absatz automatisch eine kleine Einrückung erstellt wird. Warum das Ganze? Das möchten wir euch jetzt kurz erklären.

Warum gibt es diese automatische Einrückung?

Um eure Bücher an die eBook-Shops weiterleiten zu können, ist es nötig, dass diese mit den erwähnten Einrückungen formatiert sind. Dies ist nämlich eine besondere Anforderung vieler der von uns belieferten Shops (z.B. Amazon). Damit eure Bücher dort also überhaupt im Shopangebot gelistet werden können, braucht es diese Einrückungen.

Hintergrund davon ist der Wunsch der Shops (und natürlich auch der Autoren!), ihre Bücher so leserfreundlich wie möglich zu gestalten. Und glückliche Leser sind doch genau das, was wir möchten, oder? 🙂

Wie erstelle ich ein perfektes eBook? Ein BookRix-Ratgeber

Euch interessiert, wie ihr mit wenigen Schritten ein perfektes eBook gestalten könnt? Oder ihr seid euch bei einem der drei Bearbeitungsschritte der Bucherstellung noch nicht so ganz sicher? Dann schaut unbedingt einmal in unseren kostenlosen BookRix-Ratgeber „Wie erstelle ich ein perfektes eBook“. Darin findet ihr viele nützliche Tipps zur eBook-Erstellung.

Unzufriedenheit mit Verlagen – Warum Selfpublishing die Zukunft ist

Jeder dritte Verlagsautor ist frustriert

Wir wissen, dass es noch immer der Traum vieler Autoren ist, ihr Buch über einen Verlag zu veröffentlichen. Doch ist das wirklich immer das Gelbe vom Ei? Die Interessensgemeinschaft Autoren und Autorinnen hat eine Umfrage gestartet, an der über 1.200 Verlagsautoren teilgenommen haben. Ziel war es, herauszufinden, wie glücklich Autoren mit der Arbeit ihrer Verlage sind. Und so viel sei schon einmal verraten: die Studie des Verbands deutscher Schriftsteller hat ergeben, dass jeder dritte deutschsprachige Verlagsautores eine eindeutige Verlagsverdrossenheit an den Tag legt.

Die grundsätzliche Beziehung zum Verlag stuften 48 Prozent der Befragten zwar als zufriedenstellend und sogar 19% als hervorragend ein, dennoch kam bei der Umfrage heraus, dass eine generelle Misstimmung der Autoren herrscht. Jeder dritte Autor ist mit dem Verlag, an den er vertraglich gebunden ist, unzufrieden. Ganze acht Prozent befinden sich sogar in einer Konfliktsituation.

Fast jeder zweite Autor ist wegen der schlechten Vertragskonditionen und besonders der geringen finanziellen Vergütung, die ihm sein Verlag gewährt, verstimmt. Die Mehrheit der Autoren ist nämlich mit weniger als 10 Prozent am Verkauf ihrer Bücher beteiligt. Zum Vergleich: Auf BookRix erhält jeder Autor pro Buchverkauf eine Marge von stolzen 43 Prozent des Nettopreises ausbezahlt. (Sieh Dir hier alle BookRix-Selfpublishing Konditionen im Überblick an)

Ein Verlag macht viel Werbung für meine Bücher und dementsprechend groß werden auch meine Verkäufe ausfallen“ , denken sich so manche Autoren. Doch weit gefehlt, denn besonders auch mit der Vermarktung und PR Arbeit der Verlage sind über die Hälfte der Autoren unzufrieden bis sehr unzufrieden.  Über ein Fünftel der Autoren sehen außerdem noch großen Verbesserungsbedarf, wenn es um die inhaltlich-kreative Zusammenarbeit (z.B. Lektorat) geht.

Auch mit der Modernisierung des Buchmarktes an sich haben sich zahlreiche Verlage noch nicht auseiandergesetzt. So ist die digitale Verbreitung der Bücher, die wie wir wissen immer weiter an Bedeutung gewinnt, nur bei der Hälfe der Verlage überhaupt Bestandteil des Vertrages.

Alle Umfrageergebnisse könnt ihr außerdem hier nachlesen.

Ein weiteres Argument, Indie-Autor zu werden

Natürlich gibt es noch immer Verlage, die tolle Arbeit leisten und den Autoren faire Konditionen anbieten. Das möchten wir auch gar nicht verschweigen. Doch dass die Zufriedenheit der Autoren weiter abnimmt, zeigt, dass für viele das Veröffentlichen über einen Verlag einfach nicht mehr zeitgemäß und zufriedenstellend ist. Sie möchten ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Also, worauf wartet ihr noch? Lasst euer Buch nicht verstauben, nur weil ihr verzweifelt auf der Suche nach einem Verlag seid. Veröffentlicht kostenlos über BookRix und bringt euer eBook so in über 60 ebook-Shops!

Wir freuen uns auf euch!