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Lesungen junger Autoren

Momentan befinden sich zwei junge Autoren auf Lesereise, deren Bücher bzw. Schreibstil mich sehr beeindrucken.

Zum einen ist Julia Zange, die 2005 den Hildesheimer Prosanova-Wettbewerb gewann, mit ihrem Debütroman „Die Anstalt der besseren Mädchen“ auf Lesereise.

Die Hauptperson dieses Buchs ist Loretta, die, wie die Autorin auch, in Berlin lebt. Loretta ist Mitte zwanzig und so verträumt und unselbständig, wie man es selten, oder gar nie, erlebt, dabei aber der Prototyp eines wunderschönen und niedlichen Mädchens. Wäre nicht ihr Freund Malte, würde Sie wahrscheinlich im Großstadtdschungel verloren gehen. In dieses Leben platzt Lorettas Schwangerschaft und auf Sie kommen mit der Geburt ihrer „Mädchen-Mädchen“-Tochter weitere Herausforderungen zu, die Sie bei ihrem in-den-Tag-hinein-leben einengen. Loretta verlässt Berlin und landet in einer Einrichtung, die „Die Anstalt der besseren Mädchen“ genannt wird.

Julia Zanges Sprache beschreibt diese Geschichte mit wunderbarer Wortwahl, so dass einem das Buch, auch wenn die Geschichte einen nicht fesseln sollte, allein durch den Schreibstil nicht mehr los lässt.

Die Termine der Lesungen werden auf der Verlagsseite zu Julia Zange bekannt gegeben.

Ebenfalls liest momentan Benjamin Lebert aus seinem neuen Buch „Flug der Pelikane“

Benjamin Lebert ist den meisten bereits durch sein erstes Buch „Crazy“ in Erinnerung geblieben, in welchem er seine Erlebnisse und Erfahrungen als 16-jähriger beschreibt.

„Flug der Pelikane“ ist bereits sein viertes Buch. Die zentrale Frage, die Lebert hier stellt ist: Wieviele Chancen gibt einem das  Leben? Die Geschichte spielt in New York. Ein junger Deutscher verbringt dort einen Sommer und gerät in den Sog einer Geschichte um drei Männer, die sich seit 30 Jahren einmal im Jahr an einem bestimmten Abend in einer bestimmten Bar treffen…

Auf Benjamin Leberts Homepage werden die Daten der Lesereise bekannt gegeben.