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Wildcards:

Es geht wild her, denn

seit dem 09.02 können sie vergeben werden: Die begehrten Wildcards. Was, ihr habt gar nicht mitbekommen, was es damit auf sich hat? Dann hier mal eine schnelle Erklärung für schlaue Köpfe: Unser Jurywettbewerb „Die Welt der Feen und Elfen“ sollte so fair wie möglich zugehen, doch auch die Community sollte ein Mitspracherecht haben. Unser Team tüftelte lange an einer Idee, bis von einer schlauen Mitarbeiterin der entscheidende Vorschlag kam: Die Wildcards.
Nicht nur die 10 Geschichten mit den meisten Pokalen, sondern noch weitere fünf Geschichten sollten in die Jurywertung mit einbezogen werden. Wenn ein User ein Werk besonders toll fand, musste er nur eine kurze Begründung in einem Thread abgeben, warum gerade diese Geschichte gewinnen sollte. Die Jury suchte aufgrund dessen die Fünf Wildcardgewinner aus. Dabei kamen verborgene Schätze zum Vorschein, die leider nur wenige Pokale erhielten, letztendlich aber doch auf dem Siegertreppchen landeten.
Da das Konzept sehr gut ankam, wollten wir es für unseren aktuellen JurywettbewerbSand im Zeitmaschinengetriebe“ unbedingt beibehalten. HIER ist er also: DER Thread, in dem die Geschichten nominiert werden können.
„And the wildcard goes to…“?
Das erfahrt ihr bald, denn nur noch heute könnt ihr eure Vorschläge posten. Verliert keine Zeit und verhelft eurem Favoriten vielleicht zum Sieg. Pokale können auch nur noch heute verteilt werden.
„It’s the final countdown…“


Schreibwettbewerb:

„Sand im Zeitmaschinengetriebe“

So lautet das Thema unseres neuen Schreibwettbewerbs. Was wäre, wenn Du durch die Zeit reisen könntest? Würdest Du in die Vergangenheit oder die Zukunft aufbrechen? Gäbe es Dinge, die Du unbedingt verändern wollen würdest? Im aktuellen Schreibwettbewerb „Sand im Zeitmaschinengetriebe“ kannst Du all das und mehr thematisieren. Warum nicht in die Zukunft reisen, um dort die neuste Technik zu klauen? Oder… Natürlich bieten sich unzählige Möglichkeiten, welche in einer romantischen, lustigen, abenteuerlichen oder traurigen Geschichte festgehalten werden können. Vom 05.01. bis zum 31.01.2012 können die Geschichten eingereicht werden.
Die Preise sind modern und doch zeitlos:
Der Sieger darf sich über einen Kobo Touch Edition eReader, sowie einen 100€ Amazongutschein freuen. Für Platz zwei winkt ein Amazongutschein im Wert von 150€ und der Drittplatzierte geht mit einem 100€ Amazongutschein nicht leer aus.
Damit diese fantastischen Preise an verdiente Sieger vergeben werden, gibt es auch dieses Mal wieder eine Jury, bestehend aus ausgewählten Usern und dem BookRix-Team. Auch das Prinzip der Wildcards wird wieder angewandt. Du weißt nicht, was eine „Wildcard“ ist? Kein Problem, hier eine kurze Erklärung: Da nicht nur die 10 meistpokalten Geschichten in die Jurywertung kommen sollen, wollen wir auch den guten, jedoch weniger beachteten Beiträgen eine Chance geben. Hier kommen die Wildcards ins Spiel: Eine Geschichte, die Dich überzeugt hat, jedoch nicht unter den 10 besten Geschichten ist, kann in einem Forumsthread zu einer Wildcard vorgeschlagen werden. Überzeuge uns, dass das Werk eine Wildcard verdient hat. Die Überzeugungskraft Deiner Argumente, sowie die Qualität des Werkes bestimmt, welche fünf Beiträge eine Wildcard erhalten und somit in die Jurywertung kommen.
Somit werden 15 Geschichten von der Jury bewertet: 10 mit den von der Community am meisten erhaltenen Pokalen und fünf Wildcardgewinner.
Hier noch eine kurze Zeitübersicht:
Ab dem 1.02 bis zum 13.02 kannst Du dann für Deine Favoriten abstimmen, indem du Pokale vergibst.
Vom 08.02 bis zum 13.02.2012 kannst Du Deine Lieblingsgeschichte zusätzlich für eine Wildcard nominieren, falls sie im Community-Voting unverdienterweise hinten liegt.
Ab dem 15.02.2012 werden dann die Wildcardgewinner bekanntgegeben und zusammen mit den TOP 10-Beiträgen aus dem Community-Voting der unabhängigen Jury vorgelegt.
Spätestens am 30.03.2012 verkünden wir die Gewinner.
Auf die Zeitmaschinen, fertig, los!
Wir wünschen viel Erfolg und gute Ideen.

HIER geht’s zum Wettbewerb.

Die Welt der Feen und Elfen

Das Urteil.

Es ist soweit. Endlich. Das Warten hat ein Ende, die Lösung des Rätsels ist ganz nah, verbirgt sich in den letzten Zeilen dieses Beitrages. Sehen wir uns erst einmal die Platzierung an, die vor dem letzten Urteil herrscht:

Calysta“Die Liebe eines Schöpfers”8
Acardia“Kummerfäden” 5
Riedel“Das Königreich des Herbstes” 5
Miss.wunderlich“Die Fee der vergessenen Wünsche” 5
FullmoonElfenwald 5
CosimettaDie Waldfee 3
Mapa67Die letzte Elfe des Lichts 2
Hannes.ZawodnikSchatten aus Gold 2
Jean.p.schettlerReginas zweite Flügel 1
Moorhenne
“Abends” 0
T.j.hudspethFeenherz und Elfenblut 0
JenniferblackdeathIce geflüster 0
MonirapunzelGriseldis 0
R.hoenatschDas Geheimnis von Petunia Goldherz 0
DiefeenkennerDie wahren Feen von heute! 0

Und nun gibt unsere Piraten-Wettbewerbsgewinnerin Fianna, ihres Zeichens Fantasy-Expertin ihre Wertung ab, welche über alles entscheidet:

1. „Elfenwald“ von Julina Marleen Weißdorn

„Elfenwald“ zeigt schon durch Cover und innere Gestaltung, dass die Naturverbundenheit der Elfen eine wichtige Rolle spielt. Nur die zwei verschiedenen Schriftarten des Covers wirken etwas ungünstig.

Die Naturverbundenheit steht jedoch nicht im Zentrum der Geschichte, statt dessen wird sie  – wie auch in den anderen beiden Platzierungen – als Hintergrund für diverse innere und äußere Konflikte genutzt.

Die Autorin zeigt Mut zu einem negativen Ende, das den Leser überrascht. Gewaltsam prallen  Realität und die naive idealisierte Sicht der Hauptfigur Lindariel zusammen. Die abwechslungsreiche Sprache passt perfekt zu der Erzählerin; lediglich an ein oder zwei Stellen fallen Satzwiederholungen auf, die einen Gedanken unnötig stark verdeutlichen.

Lindariels jugendlicher Hochmut und ihre verwegenen Entscheidungen werden überzeugend vermittelt; auch die meisten anderen Figuren sind gut getroffen und ihre Motivationen schlüssig. Nur der Antagonist bleibt in der Endszene etwas blass; ein Grund für den Bedarf an Ressourcen aus dem Elfenwald hätte ihm die nötige Tiefe verliehen.

Als weiterer Höhepunkt neben dem ungewöhnlichen Ende fallen elfische Worte und Traditionen auf, die in ihrem zurückhaltenden Einsatz unaufdringlich die Illusion einer gewachsenen Welt erschaffen.

2. „Die Waldfee“ von Cosimetta

Auch „Die Waldfee“ stimmt mit atmosphärischen Bildern außen und innen auf die Geschichte ein. Die nüchterne Schriftart passt jedoch nicht ganz zu dem märchenhaften Charakter.

Kunstvoll verarbeitet die Autorin den Wunsch der Unsterblichen nach einem menschlichen Leben, wobei die Suche nach Liebe und einem menschlichen Seelenpartner im Mittelpunkt steht. Doch auch die Gleichförmigkeit der unsterblichen Idylle scheint eine Rolle bei der Entscheidung zu spielen.

Etwas irritierend ist die selbstverständliche Akzeptanz, die die Fee von zwei Menschen entgegen gebracht bekommt; doch die Autorin erzählt eng an der Hauptfigur, so dass die selektive Wahrnehmung der Waldfee eine schlüssige Erklärung bietet.

Die Nachteile und Gefahren des menschlichen Lebens, die der Protagonistin schließlich offenbart werden, bilden ein schönes Detail, das den wenig überraschenden Schluss aufwertet. Die Fee entscheidet sich trotz der Risiken für das ungewisse Abenteuer der Sterblichkeit.

Dies wird leider abgeschwächt durch eine Möglichkeit der Rückkehr in ihr Feen-Dasein. Auch wirft die Ankündigung der Mondfrau, nach einem Jahr die Fee zu besuchen und die Entscheidung zu hinterfragen, Fragen auf. Es bleibt unklar, in welcher Weise die Fee ihr neues Leben beginnen wird, denn eine Wiedergeburt ihres Geistes in Gestalt eines Babys ist damit ausgeschlossen.

Ohne Wiederholungen in den Beschreibungen führt Cosimetta in durchgängig poetischer Sprache die Handlung zielstrebig zu ihrem Ende. Sprachlich ist „Die Waldfee“ zweifellos eine der besten Geschichten des Wettbewerbes.

3. „Die Liebe eines Schöpfers“ von Calysta

„Die Liebe eines Schöpfers“ irritiert durch das nicht ganz zur Geschichte passende Coverbild. Innen erwartet den Leser jedoch eine der ungewöhnlichsten Ideen des Wettbewerbes, die unwillkürlich an Galatea erinnert.

Sprachlich ist die Geschichte, die einige grammatikalische Patzer aufweist, durchwachsen, und fällt deutlich hinter den beiden anderen Plätzen ab. Zwar variiert Calysta geschickt Satzanfänge und Aufbau, jedoch verwendet sie teilweise übermäßig kurze oder unvollständige Sätze, so dass Textstellen abgehackt oder gehetzt wirken. Gelegentlich stören umgangssprachliche Formulierungen, die nicht zu einem uralten Schöpfer passen, der ohne Menschenbezug lebt. Auch die Gespräche zwischen der Protagonistin und dem menschlichen Mann verlieren etwas durch seine ungelenken Wendungen.

Angedeutet wird, dass der Schöpfer seinerseits einem Meister nachfolgte; leider bleibt eine Erklärung oder Andeutung aus, warum der Schöpfer selbst keinen Nachfolger gefunden hat und seine Hoffnungen in ein unvollkommen geschaffenes Werk setzen muss.

Das Opfer der Feen ist etwas einseitig als selbstloses Geschenk dargestellt, dabei dürfte dieses – der Logik der Geschichte folgend – auch in reinem Selbsterhaltungstrieb gründen. Erst durch die Gesellschaft des Mannes kann die Protagonistin Gefühle empfinden und ihre Fähigkeit des Belebens nachkommen. Ohne das „Opfer“ wären die Feen somit allmählich ausgestorben und hätten ein Wesen zurückgelassen, dass die Natur nicht zu regenerieren vermag.

Die Stärke der Geschichte liegt eindeutig in der zugrunde liegenden Idee; im Gesamtbild aus Umsetzung des Feenthemas, Idee und Verarbeitung, Moral, Originalität, Charakteren, Handlungsverlauf und Stil war „Die Liebe eines Schöpfers“ von den verbliebenen 13 Geschichten mit zwei weiteren in meiner Endauswahl um den dritten Platz. Um einen Bekannten zu zitieren: es war eine Millimeter-Entscheidung.

Die meisten von euch werden schon selbst die Punkte addiert haben und auf folgendes Ergebnis kommen:

Calysta“Die Liebe eines Schöpfers”9
FullmoonElfenwald 8
Acardia“Kummerfäden” 5
Riedel“Das Königreich des Herbstes” 5
Miss.wunderlich“Die Fee der vergessenen Wünsche” 5
CosimettaDie Waldfee 5
Mapa67Die letzte Elfe des Lichts 2
Hannes.ZawodnikSchatten aus Gold 2
Jean.p.schettlerReginas zweite Flügel 1
Moorhenne
“Abends” 0
T.j.hudspethFeenherz und Elfenblut 0
JenniferblackdeathIce geflüster 0
MonirapunzelGriseldis 0
R.hoenatschDas Geheimnis von Petunia Goldherz 0
DiefeenkennerDie wahren Feen von heute! 0

Damit steht fest: Calysta hat mit “Die Liebe eines Schöpfers” die Jury überzeugt und darf sich über ein nagelneues iPad2 freuen. Herzlichen Glückwunsch! Fullmoon wird für ihre Geschichte Elfenwald mit einem 200€ Amazongutschein belohnt. Doch wie ihr seht, konnte sich die Jury nicht darauf einigen, wer den 100€ Amazongutschein verdient hat. Acardia, Riedel, Miss.wunderlich und Cosimetta einigten sich deshalb darauf, den Gutschein fair zu teilen. Jeder von ihnen erhält also einen Gutschein im Wert von 25€.

Wir gratulieren den Siegern und nutzen die Chance, um uns bei der Jury und natürlich auch den Lesern zu bedanken.

Die Welt der Feen und Elfen:

Die Gewinner?

Lange haben wir euch auf die Folter gespannt und das Warten hat noch immer kein Ende. Ganz langsam wollen wir euch die Gewinner offenbaren, also haben wir uns dazu entschlossen, die einzelnen Jury-Wertungen nacheinander zu veröffentlichen.
Den Anfang macht die Wertung der BookRix-Marketing-Praktikantin Jennifer Jäger, die  auf BookRix auch als „meldodiederfinsternis“ bekannt ist. Sie hat sich bei der Wertung, wie alle anderen Jurymitglieder auch extrem schwer getan, letztendlich kam sie aber zu  folgendem Ergebnis:

1.       Riedel –  „Das Königreich des Herbstes“
„Das Königreich des Herbstes“ ist ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch, welches nicht nur mit seiner individuell auf die Handlung angepassten Seitengestaltung punktet, sondern auch noch eine kindgerecht erzählte Geschichte beinhaltet, die auf ihre eigene Art und Weise den Kindern näherbringt, dass jeder einzigartig ist und einen Platz in der Welt hat. Sprachlich ist das Buch genau auf seine Zielgruppe zugeschnitten und somit wird die kleine Haselnussfee sicherlich einige Kinderaugen zum Leuchten bringen.

2. Calysta – „Die Liebe eines Schöpfers“
„Die Liebe eines Schöpfers“ scheint auf den ersten Blick sehr lieblos gemacht: Ein fehlender Klappentext und ein nicht wirklich schön gestaltetes Cover laden nicht gerade zum Verweilen ein. Doch sobald sich die virtuellen Seiten des Buches öffnen, zieht die Geschichte den Leser in seinen Bann. Philosophischer Tiefgang ist eindeutig zu erkennen und regt den Leser darüber an, über sein „Menschsein“ nachzudenken. Platz eins hätte dieses Buch von der Handlung und der sprachlichen Ausdrucksweise durchaus verdient, doch die fehlende Gestaltung verschaffte einer anderen Geschichte einen knappen Vorsprung.

3. Jean P. Schettler „Reginas zweite Flügel“
Zunächst laden sowohl Cover als auch Klappentext dazu ein, das Buch sofort aufzuschlagen. Hier erfolgt dann leider eine erste Ernüchterung: Die ersten Sätze sind genau mit dem Klappentext identisch. Die beginnende Erzählperspektive scheint zunächst auch befremdlich, obwohl der Autor sich viel Mühe gegeben hat, den Anfang wie den Beginn von klassischen Märchen aufzuziehen. Sobald er jedoch in die Sicht von Regina, der kleinen Feeyou, begibt, ziehen die Zeilen den Leser direkt in die Feenwelt. Die Geschichte ist schön erzählt und hat, wie klassische Märchen, am Ende eine wunderschöne Moral, die die meisten Leser zum Nachdenken anregen wird. Obwohl hier das Buch auch leider viel zu abrupt endet. Fazit: Schöner wäre es gewesen, wenn der Autor auf den klassischen Märchenprolog verzichtet hätte, denn dann wäre das Ende wohl schöner und nicht so abgehackt ausgefallen. Dennoch handelt es sich hier um ein wunderschönes Buch, welches den dritten Platz mehr als verdient hat.

Wichtig: Dies ist nicht die finale Juryentscheidung, sondern nur die Wertung eines Jurymitglieds . Die weiteren Wertungen folgen bis morgen. Seid gespannt!

Endspurt:

Der Countdown läuft!

Nur noch bis zum 31.10.2011 habt ihr Zeit, um eines von fünf Exemplaren des Buches „In den Reihen der Elfen“ zu gewinnen. Ein spannender Fantasyroman, geschrieben von einer jungen Autorin, gewürzt mit Liebe, Leidenschaft und Hass. Denn auch in der Welt der Elfen gibt es Kriege – Hell gegen Dunkel, Licht gegen Schatten, Gut gegen Böse. Doch nicht immer ist Dunkelheit mit Bosheit gleichzusetzen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss einfach die Gewinnspielfrage am Ende der Leseprobe beantwortet werden. Nimm Dir also eine Minute Zeit, tauche ab in die Welt der Elfen und kehre mit etwas Glück siegreich mit einem Buch zurück.
Nicht vergessen: Heute ist die letzte Möglichkeit, um euren Beitrag zu unserem Wettbewerb „Die Welt der Feen und Elfen“ einzureichen. Der zauberhafte Preis? Ein iPad2. Dieses kannst Du jedoch nur Dein Eigen nennen, wenn Du die knallharte BookRix-Jury mit Deinem Text überzeugen kannst. Versuche Dein Glück und verzaubere uns mit Deinen Worten!
HIER geht’s zur Verlosung
und HIER zum Wettbewerb.