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Indie-Autoren: Vereinigt euch!

Jeder Indie-Autor möchte vor allem eines: gelesen werden. Da ist es natürlich toll, dass unsere BookRix-Autoren eine lesebegeisterte Community mit über 500.000 Mitgliedern im Rücken haben. Keiner versteht besser, wie es sich im spannenden Selfpublishing-Jungle anfühlt, als Deine Indie-Kollegen. Also:

Tut euch zusammen und unterstützt euch gegenseitig.

Indies helfen Indies:

Eine Hand wäscht die andere. Du selbst möchtest mit Sicherheit auch, dass Deine Bücher gelesen und bewertet werden.  Dann geh mit gutem Beispiel voran und lies und rezensiere was das Zeug hält – am besten natürlich Bücher von Indie-Kollegen. Das Buch hat Deiner Meinung nach noch einige Mängel? Warum nimmst Du nicht direkt über BookRix Kontakt zum Autor auf und versuchst gemeinsam mit ihm, die Fehlerchen auszumerzen, bevor Du Deine ein-Sterne-Rezi unter das Buch knallst?

Mache Werbung für andere:

Du siehst die anderen Autoren als Konkurrenten? Das ist nicht der richtige Ansatz. Das Buch Deines BX-Kollegen gefällt Dir ausgesprochen gut? Dann veröffentliche noch heute eine Buchbesprechung dazu auf Deinem Blog. Ein Zitat hat Dich besonders berührt? Erwähne es auf Deiner Facebook-Seite und verlinke zum Buch. Ein Freund fragt Dich nach einem Buchtipp? Klar, Du empfiehlst ihm ein Indie-Buch.

Das ist Karma:

Hilf und auch Dir wird geholfen.  Auf BookRix stellt ein Newbie eine Frage? Antworte ihm freundlich. In einem Buch bemerkst Du einige Rechtschreibfehler? Biete dem Autor an, mal drüberzulesen. Der Autor wird sich mit Sicherheit auch später an Dich erinnern. Vielleicht genau dann, wenn es um den Buchkauf geht…

Nachtrag:

Natürlich soll dieser Beitrag nicht dazu auffordern, wild gute “Gefälligkeitsrezensionen” zu Büchern zu schreiben, die euch überhaupt nicht gefallen. Nein, eine gute Buchbewertung muss man sich verdienen. Vielmehr zielt der Beitrag darauf ab, sich prinzipiell auch als Indie-Autor mehr mit anderer Indie-Literatur zu befassen und vielleicht auch die 1-Sterne Pistole manchmal nicht sofort abzufeuern, sondern sich mit dem Autor in Verbindung zu setzen und die negativen Punkte zu besprechen. Danke Susanne für Deinen Denkanstoß! :-)

Appell an Indie-Autoren: Kritik immer (dankend) annehmen

eBook verbessern und Leser glücklich machen

Viele Selfpublishing-Autoren kennen das: beinahe täglich nach Verkaufsstart des eigenen Buches checkt man, ob es eine neue Lesebewertung zum Buch gibt. Wenn der Leser dem Buch dann eine ein- oder zwei Sterne Rezi gegeben hat, ist man erst mal am Boden zerstört und würde sich am liebsten gar nicht durchlesen, was derjenige zum Buch zu sagen hat , denn “der hat doch keine Ahnung, wie viel Arbeit ich in das Buch gesteckt habe.”  Doch das wäre ein großer Fehler, denn aus (konstruktiver) Kritik lässt sich einiges lernen.

Machen wir uns nichts vor: Nobody is perfect. Auch wenn Du selbst zu 100% von Deinem Werk überzeugt bist, sollte es natürlich auch die Leser ansprechen. Das Tolle an eBooks ist: sie sind nicht so statisch und unveränderbar wie Printbücher. Dir fällt ein Fehler auf? Dann verbessere ihn noch heute!

Kritik, die etwas gebracht hat:

Die Geschichte ist oft schon durchaus überzeugend, doch leider hapert es manchmal noch ein wenig an der Rechtschreibung. Das ist sehr ärgerlich und wohl einer der häufigsten Kritikpunkte an Selfpublishing-Büchern.

Ein gutes Beispiel für eine Autorin, der Kritik durchaus etwas gebracht hat, ist Any Cherumbim. Anfang diesen Jahres veröffentlichte sie ihr Buch “Half Moon Bay”. Die Story des Buches fand sogleich viele Fans. Doch nachdem einige Leser bemängelt hatten, das Buch verfüge noch über zu viele Rechtschreibfehler, lies sie das Buch professionell korrigieren. Seitdem hagelte es nicht nur viele postitive Rezis sondern die Autorin konnte auch zahlreiche neue Leser für sich gewinnen.

Finde ehrliche Kritiker und Helfer in der BookRix-Community:

Diese Möglichkeit hat schon sehr vielen unserer Autoren geholfen: indem sie ihr Buch vor der Veröffentlichung schon der BookRix-Community vorlegten, konnten sie ehrliche Meinungen und konstruktive Kritik bekommen und ihr Buch dementsprechend verbessern. “Ich stelle meine Bücher zuerst auf BookRix. Weil Fremde objektiver sind als Freunde.”  (Sandra Todorovic).

Auch Mana Loa Autorin Astrid Rose hat in der BookRix-Community große Hilfe gefunden:

“Ich hatte da­mals mei­nen Ro­man über BookRix kos­ten­los ver­öf­fent­licht und dachte da­mals noch, er wäre feh­ler­frei! Bin­nen we­ni­ger Tage wurde ich je­doch ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Über eine PN kam die Rück­mel­dung, dass sich ein paar Feh­ler­chen ein­ge­schli­chen ha­ben. OH SCHRECK!
Doch die Ver­fas­se­rin der Nach­richt schimpfte und murrte nicht, son­dern sah die Ge­schichte im Vor­der­grund und so kam es, dass ich ein ers­tes kos­ten­lo­ses Lek­to­rat be­kam. Da­für bin ich heute noch sehr, sehr dankbar.”

Was Leser und Rezensenten beherzigen sollten:

Ob auf BookRix oder beim Einstellen einer Rezension in einen Shop: Bitte sei immer ehrlich. Schmiere dem Autor nicht einfach so Honig ums Maul nur weil Du seine Gefühle nicht verletzen willst, beleidige ihn auf der anderen Seite aber auch nicht. Bleib sachlich und versuche klipp und klar, Deine Kritik verständlich zu formulieren. Nur so kannst Du dem Autor helfen, sein Buch auch zu verbessern. Kaum etwas ärgert mehr, als ein Buchkommentar, dessen Message nichts anderes aussagt, als „Ich finde Dein Buch Sch**e“ aber dem Autoren keine Verbesserungsmöglichkeit gibt.

Tipp:

Wenn Du Dein Buch über BookRix zum Verkauf anbietest und im Nachhinein noch etwas verändern möchtest, kannst Du Dich gerne an unser Support-Team wenden (E-Mail: support-de@bookrix.com). Wir werden Dir dann das Buch wieder zur Bearbeitung freischalten. Bitte stoppe nicht den Verkauf des Buches, da Du es dann 4 Wochen lang nicht bearbeiten kannst.

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Aktuell:

Marketing ist nicht gleich Marketing.

Das musste John Asht lernen, als er sich der Blogger-Gemeinde entgegenstellte. Myriel vom Blog „Bücherzeit“ rezensiert schon eine ganze Weile jedes Buch, das sie liest und hat somit viele Leser und Freunde in der Blogger-Szene gesammelt. Als sie das Buch von John Asht in ihrem Blog bespricht und zugibt, dass sie aufgrund des (für sie schlechten) Schreibstils nur ca. 90 Seiten lesen konnte, ist der Autor empört: Er droht mit einer Klage, da die Bloggerin angeblich gegen Bezahlung sein Werk zerrissen habe.
Die 23-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst – So sehen das auch die anderen Blogger, die zu ihrer „Kollegin“ halten. Während der Autor weiterhin beanstandet, dass Myriel keine Literaturkritikerin ist, geht ein Aufschrei durch die Literaturszene:
Wer, wenn nicht der „Otto-Normal-Leser“ soll John Ashts Buch lesen? Myriel selbst fasst sich keineswegs als DIE Literaturkritikerin schlechthin auf. Im Gegenteil: Sie hat sich einfach nur zur Aufgabe gemacht, jedes gelesene Buch zu rezensieren – Auch die weniger Guten.
Dass ein Autor wenig begeistert ist, wenn sein Werk nicht überall in den Himmel gelobt wird, ist verständlich.  Doch die Drohung mit dem Anwalt ist eine nicht übliche Reaktion. Vielleicht war diese Provokation auch nur eine gezielte Marketing-Strategie des Autors, was wohl gewaltig daneben ging. Unter Myriels Blogbeitrag finden sich viele Kommentatoren ein, die meinten, sie hätten trotz oder gerade wegen Myriels schlechter Rezension das Buch gekauft, um sich eine eigene Meinung bilden zu können, die Reaktion des Autors habe ihn und seine Werke aber auf die „Auf-keinen-Fall-kaufen“-Liste befördert.
Der Autor unterschätzte offensichtlich die „Macht des Lesers“. In der Zeit des Internets kann nun einmal jeder seine Meinung offen kundtun – Blogs, Foren, Homepages und Communities geben hierfür genug Raum. Auch wenn somit quasi ein Informations-Tsunami entsteht, sollte die Macht des Einzelnen nicht unterschätzt werden. Blogger verknüpfen sich untereinander, tauschen sich aus und unterstützen sich gegenseitig. Kein Wunder also, dass John Ashts Verhalten nun in vielen Blogs zerrissen wird (Was er im Übrigen als eine “Rezensenten-Mafia für geistig Arme” empfindet). Der heutige Leser ist ein mündiger Leser, der seine Meinung klar äußert und ins Netz stellt, damit jeder, der will, sie lesen kann.
Andere Autoren sollten nicht den gleichen Fehler wie John Asht begehen, indem sie sagen, dass diese Leser keine Literaturkritiker seien und somit keine Ahnung hätten – Denn für wen schreibt ein Autor, wenn nicht für den Leser, der sich in Internetforen und auf Blogs herumtreibt?
Ein „Vorteil“ ergab sich für John Asht dank dieser Aktion tatsächlich: Fast jeder kennt nun seinen Namen. Die Nachteile verschweigen wir lieber an dieser Stelle, da unsere Leser schlau genug sind, um sie selber zu finden und wir nicht noch eine Klage am Hals haben wollen ;)

Hot on BookRix:

Hilfe gesucht?

Dass unsere User hilfsbereit sind, wissen wir. Ob ein Lektorat gebraucht, ein Cover benötigt oder ehrliche Kritik gefordert wird – Für nichts sind sich unsere Mitglieder zu schade, denn für sie gilt:
„Du bist bei BookRix? Natürlich helfe ich Dir!“
So haben sich schon einige Arbeitskreise gefunden. Uns ist deshalb schon lange klar: Wir möchten realisieren, dass unsere User mit ihren Diensten ebenfalls Geld verdienen können. Doch nicht nur wir hatten diese Idee:
Schon seit dem 30.August 2009 ist sie auf BookRix unterwegs, über 1200 Herzen, gute Freunde und viele gewonnene Wettbewerbe zieren ihren Weg, den sie bis heute gegangen ist: Unsere Userin Smaragdscherben. Doch nun fasste sie vor kurzem einen mutigen Entschluss:
„Da ich kein Taschengeld bekomme war ich lange Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Nebenjob. Doch neben Abi, Hobbys und Freunden blieb da nicht viel Platz, leider. Da meinte meine Mama, dass ich doch einfach meine gemalten Bilder verkaufen solle, immerhin hätte ich ja schon mehrere Cover veröffentlicht. Im Gegensatz zu normalen Minijobs verdiene ich so zwar nicht regelmäßig mein Geld, aber immerhin macht es mir einen riesen Spaß!“
Natürlich musste sie hierfür zuerst eine Steuernummer beantragen.
„Dafür muss man einfach nur zum örtlichen Finanzamt gehen und sich ein Formular geben lassen. Dies dann ausfüllen, abgeben und auf die Post warten“, verriet uns Smaragdscherben. Gar nicht so schwierig also.
Doch was genau bietet die junge Künstlerin an?
„Alles, was des Autorenherz begehrt ;) Zeichnungen von ihren Charakteren, Wallpaper, Cover
Und ich denke, wenn ich mich mehr darin übe, könnte ich zukünftig auch diverse Web-Designs anbieten.“
Natürlich ist das noch nicht alles! Uns kam zu Ohren, dass die gerade mal 17-Jährige schon für einen richtigen Verlag Cover gestaltet.
„Das kam sehr unerwartet! Vor ein paar Monaten habe ich eine meiner Kurzgeschichten an eine Anthologie geschickt. Als ich dann sah, dass eines meiner Bilder wie gegossen zum Thema der Anthologie passte, fragte ich den Verlag, ob sie denn noch ein Cover benötigten.
Sie brauchten zwar keines mehr, aber mein Bild wurde dennoch genommen. Und der Verlag war so begeistert, dass ich obendrauf auch noch einen Platz als Illustratorin angeboten bekam.“
Bei solch einer interessanten Persönlichkeit wurde uns schnell klar: Sie ist die perfekte Kandidatin für ein BookRix25-Interview! Hast Du Fragen an Smaragdscherben? Dann schicke eine Nachricht an den BookRix25-Account. Bis zum 21.12 geben wir euch Zeit, interessante Fragen zu stellen. Oh, das Wichtigste hätten wir nun fast vergessen: Wie könnt ihr euch mit Smaragdscherben in Verbindung setzen? Natürlich am besten über ihren BookRix-Account oder mit einer e-Mail an smaragdscherben(at)live.de