Schlagwort-Archiv: Kurzgeschichte

Rezension zu „Sommersterben“ von Fia-Lisa Espen

„Die Worte rollten wie Felsbrocken an unserer Mutter herab …“

Die Indie-Autorin Fia-Lisa Espen hat mit ihrem Roman „Stationär“, das momentan übrigens kostenlos zu haben ist, ein erstaunlich sensibles Debüt auf BookRix hingelegt, beeindruckt das Buch doch durch seine emotionale Dichte und den unaufdringlichen Erzählstil. Da ist es umso erfreulicher, dass die Künstlerin uns an weiteren ihrer Texte teilhaben lässt. Mit „Sommersterben“ bietet sie eine Kurzgeschichte, die kostenlos aus den eBook-Shops bezogen werden kann.

Buchcover Fia-Lisa Espen - "Sommersterben"Wir erleben einen Sommertag aus der Kindheit der Ich-Erzählerin, an dem sich ihre Welt für immer verändert. Der Vater, wie immer auf Auslandsreise, soll an diesem Abend nach Hause kommen. Die Mutter ist scher beschäftigt, da erreicht sie die Nachricht vom tödlichen Unfall ihres Mannes. Die Ich-Erzählerin, zu diesem Zeitpunkt fünfjährig, und ihr elf Monate älterer Bruder können die Konsequenzen des unerwarteten Anrufs nur mit Mühe begreifen.

Sommersterben“ ist ein eindrucksvoller Text. Die durch ihn erzeugten Bilder sind sehr kräftig, fast greifbar und schillern in den leuchtenden Farbtönen des sich ankündigenden Herbstes. Der Wechsel der Jahreszeiten wird in die Veränderung der Lebensumstände der Ich-Erzählerin eingebunden und steigert somit die ohnehin schon reichlich effektive Wirkung der Worte. Stilistisch ist nichts Störendes vorzufinden, bei der Rechtschreibung gibt’s kaum erwähnenswerte Kleinigkeiten, zumeist bei der Zeichensetzung. Das Entscheidende an „Sommersterben“ ist jedoch die Intensität des Ausdrucks und die Bildersprache, die die kindliche Wahrnehmung anschaulich darbietet. Man fühlt sich beim Lesen selbst wie ein Kind, das sensibel auf kleinste Regungen reagiert.

Da die Geschichte kostenlos zu haben ist, ist sie allen wärmstens zu empfehlen, die sich an künstlerisch perfekter Sprachanwendung und einem wunderschönen Cover erfreuen. „Sommersterben“ wird gefallen, da bin ich mir sehr sicher.

Neue eBook-Verlosungen auf BookRix

Von Deutsch-Türken und Science-Fiction Abenteuern

Ihr könnt euch freuen, denn heute gehen gleich zwei Verlosungen an den Start, bei denen ihr spitzenmäßige eBooks aus dem Hause BookRix gewinnen könnt. Dieses Mal haben wir zwei ganz besondere Werke für euch ausgesucht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Schweinefleisch ist nicht Haram

In seiner Kurzgeschichtensammlung “Schweinefleisch ist nicht Haram” nimmt Deutsch-Türke Mehmet Akyazi sein Leben als Doppelbürger polarisierend und urkomisch aufs Korn. Gewinne eines von 5 eBook-Exemplaren.

Klappentext:

„Als Mehmet mit seiner Freundin Sibel bei McDonald’s saß, musste er feststellen, dass er nicht gerade viel in seinem Leben erreicht hatte: „Ich studiere irgendwelche Pseudowissenschaften an der Uni, wohne immer noch bei meinen Eltern und habe eine geistig zurückgebliebene Freundin.“

Das ist aber kein Grund um nicht noch weiter in den Sumpf zu fallen, denn schließlich möchte eine deutsche Wurstfirma ihn zu einer Werbeikone machen. Unter dem Werbeslogan „Schweinefleisch ist nicht Haram“ soll er seine Landsleute zum Verzehr von Schweinefleisch anlocken, ob das ihm gelingt?

Schattengalaxis – die letzten Tage

Science Fiction Fans aufgepasst – es gibt neuen Lesestoff für euch. Daniel Isberner hat mit seiner „Schattengalaxis“ Reihe etwas ganz Tolles geschaffen. Ihr habt nun die Möglichkeit, dieses tolle Buch zu gewinnen. Wir verlosen 5 eBook Ausgaben und eine Printausgabe.

Klappentext:

Während sich der Schatten der letzten verbliebenen Kolonie der Menschheit nähert, versucht diese sich zu wappnen. Doch was ist der Schatten? Wie kann man sich etwas entgegenstellen, von dem man nicht weiß, was es ist?

Und der Schatten ist nicht das einzige Problem. Während der Bau des neuen Flaggschiffs von Problemen geplagt ist, versuchen finstere Kräfte im Inneren ihn noch weiter zu stören und schrecken auch nicht vor Sabotage zurück.

Kann die Menschheit der unbekannten Kraft trotzen oder wird der Schatten ihren Untergang besiegeln?

Wie ihr mitmachen könnt?

Beantwortet wie immer einfach die kurze Frage zur Leseprobe auf BookRix richtig und werft damit euren Namen in den Lostopf. Viel Glück
Leseprobe zu „Schweinefleisch ist nicht Haram“
Leseprobe zu „Schattengalaxis – Die letzten Tage”

1992 bedeutungsschwere Worte …

Heute ist mal wieder ein kostenloses eBook aus unserer Community an der Reihe, ausführlich besprochen zu werden. Und zwar handelt es sich um „Sag Lebewohl“ von Indie-Autorin Sandra Todorovic. Im betreffenden Klappentext wird eine „Kurzgeschichte über das Leben in seiner vollen Härte“ angekündigt, was sich nach dem Lesen als zutreffend herausstellt.

Buchcover Sandra Todorovic - "Sag Lebewohl"Sandra Todorovic zeigt mit diesem Text eine neue Facette ihres Könnens, denn bislang sind ihre Bücher zumeist im Fantasy-Genre angesiedelt gewesen. Hier jedoch berichtet sie über den schmerzvollen Abschied von ihrer Mutter. Der Krebs hat sie viel zu früh aus dem Leben gerissen. Ihre Angehörigen bleiben zurück mit alledem, was sie ihr noch hätten sagen wollen, es nun aber nicht mehr können. Sie versuchen, die Situation irgendwie zu fassen. Zurück bleiben die Erinnerungen, die von nun an ein leidvoller Teil des Lebens bleiben.

Stilistisch wie orthographisch ist „Sag Lebewohl“ äußerst angenehm und fehlerfrei ausgefallen. Die vielen quälenden Gedanken, mit denen sich die Autorin notgedrungen beschäftigen muss, werden in angemessener Weise literarisch umgesetzt und stimmen beim Lesen spontan traurig. Doch das Geschriebene bewegt sich fernab jeglichen Klischees; es ist vielmehr etwas, was aus tiefster Seele nach außen dringt, um mit dem Schmerz und dem Unvorhergesehenen umzugehen.

Das Buch ist, wie schon erwähnt, kostenlos zu lesen, ein Grund mehr, es sich anzusehen. Es beeindruckt durch emotionale Tiefe und aussagekräftigen Ausdruck, bietet also einen gelungenen Text, der es wert ist, beachtet zu werden. Er besteht, das sei noch angemerkt, aus exakt 1992 Wörtern. Dies ist kein Zufall, sondern stimmt mit dem Geburtsjahr von Sandras Bruder überein.

Rezension zum kostenlosen eBook „Angst“ von Katja Rübsaat

„Sie hat mich angelächelt, dachte er.“

Heute geht es in dieser Rezensionsreihe mal wieder um eine Kurzgeschichte. Sie stammt von der Indie-Autorin Katja Rübsaat und heißt „Angst“.

Buchcover Katja Rübsaat "Angst"Der Text beschreibt eine Verfolgungsjagd. Ein Schüler flüchtet vor drei Klassenkameraden, die hinter ihm her sind. Während er nach einem geeigneten Versteck Ausschau hält, lässt er die Vorgeschichte, die zu diesem Ereignis geführt hat, noch einmal im Geiste Revue passieren: Alles hatte damit angefangen, dass er dem Rädelsführer Klaus kein Geld leihen wollte. Jetzt wünscht er sich, er hätte es einfach getan, denn die gnadenlosen Verfolger rücken unaufhaltsam näher.

Katja Rübsaat besitzt die Fähigkeit, die Emotion und ihre Auswirkungen nachfühlbar in Worte zu fassen. Die Angst wird mit all ihren unangenehmen Facetten lebendig und greifbar. Man leidet mit dem Gejagten und erlebt wie er die kurzen Momente der aufflackernden Hoffnung, die sich immer wieder in die bedrückende Gewissheit einschleichen, dass er wohl nicht wird entkommen können. Sowohl der sprachliche Ausdruck wie auch Grammatik und Rechtschreibung zeigen sich in hervorragender Form und machen somit neugierig, was die Autorin noch alles in ihrem Fundus hat.

Mein abschließendes Fazit fällt also umfassend positiv aus. „Angst“ ist ein ansprechender und überzeugender Text, den ich gerne gelesen habe. Der Text ist kostenlos zu haben.

Rezension zum Selfpublishing-eBook „Der Mord ist das Ziel“ von Daniel Hellstern

„Die dunkle Gestalt stand am Heck und hielt die Ruderpinne, die an den Griff einer Sense erinnerte.“

Und wieder wird es kriminell im Blog. Das eBook „Der Mord ist das Ziel“ von Indie-Autor Daniel Hellstern gibt schon mal die Richtung vor. Da ich Krimis mag, bin ich ihr gleich gefolgt und kann sagen, dass hier weit mehr geboten wird als gewöhnlicher Mord und Totschlag.

Buchcover Daniel Hellstern "Der Mord ist das Ziel"Der Sammelband umfasst 17 Kurzgeschichten, in denen stets irgendjemand umkommt. Die Frage ist dann immer, wie genau das vor sich geht oder gegangen ist. Die thematische Bandbreite der Texte ist erstaunlich hoch. Mal befindet man sich in einem verwirrenden Agententhriller, mal geht es eher makaber und humoristisch zu.

Mein Favorit ist „Gnadenlos rosarot“. Der schon etwas betagte Privatdetektiv Gladstone wird eines schönen Tages von der attraktiven Vivian angeheuert, die Affären ihres Ehegatten Mirco aufzudecken. Dieser gibt Esoterikseminare und so kommt Gladstone auf die Idee, selbst an einem solchen teilzunehmen. Doch während des Kurses geschieht das Unfassbare: Der Detektiv macht die Bekanntschaft einer Toten. Zuerst erscheint sie ihm nur im Geiste, aber wenig später stellt sie ihn auf der Toilette zur Rede. Sie will ihn nämlich ebenfalls anheuern, damit er ihre Mörderin dingfest machen kann. Es entwickeln sich ganz amüsante Unterhaltung zwischen den beiden und am Ende wird der Mord auch aufgeklärt, nur nicht so, wie es die Tote eigentlich gewollt hat. Der schwarze Humor, der in dieser Geschichte steckt, ist schwer zu überbieten.

Rache aus dem Jenseits“ geht in eine ähnliche Richtung, nur dass es hier keinen Detektiv gibt. Stattdessen muss der Leser selbst einspringen. Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten!

Der Schreibstil der Geschichten wirkt eigenständig, satirisch und frech einerseits, zum Anderen aber ebenso präzise und ausgefeilt. Der Autor hat offenkundig ein ausgeprägtes Talent für kesse Sprüche. Immer wieder stößt man auch auf völlig ungewöhnliche Formulierungen, die deutlich werden lassen, wie schöpferisch man mit Sprache umgehen kann. Was Rechtschreibung und Grammatik angeht, ist außer sporadischen Flüchtigkeitsversehen alles in Ordnung.

Mit einem Preis von 4,99€ ist das vollständige eBook wirklich ein Schnäppchen. Wo sonst bekommt man 17 so unterschiedliche Geschichten, die sich auf solch einem hohen sprachlichen Niveau bewegen? Das Buch verspricht abwechslungsreichen Lesespaß der besonderen Art, mal gruselig, mal skurril. Was will man mehr? Und für die Liebhaber schwarzen Humors ist es das Sahnhäubchen!

Rezension zum Selfpublishing-eBook „Eine ewige Narbe“ von Mirco Motzkus

Der goldene Vulkan …

Heute befassen wir uns mit einer Kurzgeschichte von Indie-Autor Mirco Motzkus, der als „nachtelf“ schon seit Längerem auf der Selfpublishing-Plattform BookRix unterwegs ist. Der Text heißt „Eine ewige Narbe“ und ist dem Fantasy-Genre zugeordnet, geht aber inhaltlich weit darüber hinaus, weshalb er (mindestBuchcover Mirco Motzkus "Eine ewige Narbe"ens) einen genaueren Blick wert ist.

Ein kleiner Junge, der durch ein verheerendes Feuer alles verloren hat, Familie, Unterkunft, Vermögen, ist gezwungen, sich alleine durchzuschlagen. Er begegnet verschiedenen Menschen und haust in einem verlassenen Fuchsbau, doch im Laufe der Zeit übermannt ihn die Gier nach Gold so sehr, dass er dafür sogar sein Leben aufs Spiel setzt.

Stilistisch ist der Text ausgezeichnet. Vom Erzähltempo bis hin zur Rechtschreibung passt alles. Einzig zusammengesetzte Verbformen werden des Öfteren in zwei Wörtern geschrieben. Ansonsten erleben wir hier eine äußerst spannende Handlung, die sich in einer düsteren Atmosphäre abspielt. Diese drückende, lähmende Hitze des Feuers, welches den Jungen gezeichnet hat, ist stets zu erfühlen, was die Geschichte zu einem geradezu brodelnden Lesegenuss macht.

Das komplette eBook ist für 0,99€ zu haben. Der Preis stimmt, wenn man die sehr gute Ausarbeitung berücksichtigt. Nicht nur Fantasy-Fans werden es gerne lesen, sondern auch diejenigen, die Texte mit unerwartetem Ausgang mögen. Empfehlen kann man es auf jeden Fall.

Schreibwettbewerb:

Sitzt ihr fest im Sattel?

Grüne Wiesen, die weite Prärie oder trockene Wüsten. Die stolzen Pferde finden sich überall dort, wo auch Menschen sind. Der Exlibris-Verlag sucht nun Geschichten, bei denen Pferde oder das Reiten eine Rolle spielen.
Ob im Stil von Winnetou, historisch oder auch humorvoll: Alles ist willkommen. Auch Reiterhofgeschichten sind erlaubt, beachtet jedoch bitte, dass die Hauptzielgruppe der Ausschreibung nicht unbedingt das jüngere Publikum ist.
Die Siegergeschichten werden im Spätsommer 2012 in Form eines Kompendiums unter dem Namen „Sattelfest. Eine Ross und Reiter Anthologie“ vom Exlibris-Verlag sowohl als Printbuch als auch als eBook veröffentlicht. Das Vorwort der Anthologie wird von Jury-Mitglied Nicole Uphoff-Selke (mehrfache Olympia-Siegerin, Welt- und Europameisterin im Dressurreiten) verfasst.
Zeit ist dieses Mal bis zum 30.06.2012, die Geschichten müssen in der Gruppe „Sattelfest. Ausschreibung des Exlibris-Verlags zum Wettbewerb“ angemeldet werden.
Selbstverständlich werden ausgewählte Verlagsmitarbeiter jede einzelne Geschichte lesen und anschließend drei Champion-Storys wählen, die in der Anthologie besonders hervorgehoben werden.
Voraussichtlich werden zwischen 20 – 25 Geschichten in der Anthologie verewigt. Die genaue Anzahl der verlegten Werke steht jedoch noch nicht final fest.
Die Autoren der Siegergeschichten erhalten neben einer Urkunde jeweils ein Freiexemplar des Printbuches und einen Rabatt von 33% auf weitere Exemplare der Anthologie für den Eigenbedarf, sowie einen Datensatz der Publikation zur persönlichen Verwendung.
Außerdem erhalten die Autoren der besten drei Geschichten jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von € 25,00, wahlweise von Amazon oder für den Exlibris Publish Readers Shop.
Zudem erhalten alle teilnehmenden Autoren einen Rabatt von 20% beim Kauf der Anthologie.
Weitere Infos zur Ausschreibung findest Du in der Gruppe „Sattelfest. Ausschreibung des Exlibris-Verlags“ oder direkt beim exlibrisverlag.
Zeigt uns, dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde liegt und überzeugt den Verlag mit euren Geschichten.
Wir freuen uns auf jeden Beitrag!

Drachige Inspiration, Teil 2:

„Mein Schatz, Dein Schatz?“

Bei unserem aktuellen Schreibwettbewerb „Drachengold“ können gleich 13 Autoren richtig abräumen. Für alle, die unbedingt in einer Anthologie eines Verlages vertreten sein wollen, bietet sich jetzt die Gelegenheit dafür.
Selbstverständlich wollen wir euch auch bei diesem Wettbewerb einige Inspiration mit auf den Weg geben, heute beleuchten wir den Hort des Drachen.
Für viele Drachen ist der eigene Drachenhort der eigentliche Lebenssinn. Hier befinden sich seine liebsten Schätze, die er vor Eindringlingen, Dieben und Räubern schützt. In vielen Geschichten muss ein Prinz etwas aus dieser sagenumwobenen Schatzkammer stehlen, um das Herz seiner Angebeteten zu gewinnen. Was aber, wenn er das Monster getötet hat, im Hort steht und feststellt: Dieser Drache hat nur verrostetes Metall gesammelt, weil das rötliche Glänzen so schön zu seinen Schuppen gepasst hat? Dumm gelaufen.
Ein Schatz ist nicht gleich ein Schatz, jeder Drache empfindet andere Dinge als wertvoll. In unserem Fall muss der Prinz mit leeren Händen oder wahlweise einem verrosteten Eimer zurückkehren. Ob die Königstochter sich davon beeindrucken lässt?
Zu banal? Keine Sorge, wir haben noch andere Ideen parat:
Bekanntlich wird die Welt 2012 ja untergehen. Aber unter Umständen wäre es doch möglich, dass ein Drache jenen mystischen Kristall bewahrt, der die Erde vor dem Ende bewahren kann? Aber möchte das Ungetüm seinen Schatz freiwillig rausrücken? Vielleicht wäre ja ein Tauschhandel möglich?
Verzeiht, das Weltende ist wirklich schon ausgelutscht, da muss schon etwas Besseres her:
Da wäre der Drache, der leidenschaftlich gerne Puppen sammelt, aber eines Tages versehentlich ein kleines Mädchen erwischt. Neue Freundschaft? Mitternachtssnack? Wer weiß…
Wer nun von der Muse geküsst wurde, der schnappe sich (virtuell) Stift und Papier, um seine Geschichte niederzuschreiben.
Und: Anmelden beim Wettbewerb „Drachengold“ nicht vergessen!
Die Jury freut sich schon auf eure Werke.

Rezension zu „Der Geschichtenerzaehler“ von Judith H

„Und sie ist eiskalt.“

Die Autorin Judith H nennt sich „judyjudy“. Würde man ihren Text „Der Geschichtenerzaehler“ lesen, ohne vorher auf ihre Profilseite geschaut zu haben, käme man sicher niemals auf die Idee, dass Judith H erst 16 Jahre alt ist. Ihr Text wirkt nämlich recht ausgereift, weshalb ich ihn auch hier im Blog vorstellen möchte.
Die Handlung spielt sich in einem überfüllten Pub ab, wo sich das gesamte Dorf zum Ausklang des Abends auf einen feuchtfröhlichen Plausch eingefunden hat. Die ausgelassene Stimmung wird jedoch jäh unterbrochen, als ein Fremder eintritt, dessen Gesicht man unter seiner schwarzen Kapuze kaum erkennen kann. Er sagt, er wolle eine Geschichte erzählen. Er berichtet von einem Mann, der bei winterlicher Kälte ums Leben gekommen ist. Doch während er dies von sich gibt, ereilt eine Frau im Pub ein plötzlicher Tod. Nun wird den Dorfbewohnern klar, wer ihr mysteriöser Besucher ist.
Judith H schreibt für ihr Alter recht gut. Das ein oder andere Komma fehlt zwar und dann und wann findet sich eine Wortwiederholung, aber insgesamt wirkt der sprachliche Ausdruck der Autorin ausgewogen und wohl überlegt. Ebenfalls gelungen ist die Beschreibung der Handlung, auch wenn zu Beginn der Barkeeper vorgestellt wird, der anschließend keine wichtige Rolle mehr spielt. Judith H versteht es auf jeden Fall, eine ungewöhnliche Situation spannend und mitreißend darzustellen, sodass man zu dem Schluss kommen muss, dass sie ein Talent für das Schreiben besitzt.
„Der Geschichtenerzaehler“ ist eine faszinierende Kurzgeschichte, die ich wärmstens empfehlen kann.

Verlosung:

Ein wenig Sternenstaub an Weihnachten für alle.

Nichts leichter als das. Gerne verteilen wir zusammen mit dem Piepmatz Verlag und seiner Autorin Sophie Schaube ein wenig Sternenstaub und Weihnachtsglanz, um euch in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Wie das durch den Computerbildschirm funktionieren soll? Ganz einfach: Mit einer zauberhaften Verlosung des Werkes „Sternenstaub“, in welchem gleich vier weihnachtliche, zusammenhängende Kurzgeschichten stecken, die Leser jeden Alters verzaubern werden. Dem Obdachlosen blieb nur sein Hund, das kleine Mädchen macht eine weihnachtliche Entdeckung und auch eine Geschichte von der verlassenen alleinerziehenden Ehefrau darf nicht fehlen. Zum krönenden Abschluss meldet sich auch der Weihnachtsmann zu Wort, der alles ganz genau beobachtet. Liebevolle Illustrationen und eine kindgerechte Erzählweise machen das Buch zu einem ganz besonderen Schatz – Auch für die Kleinen.
Um ein wenig Sternenstaub zu bekommen, muss nur die Gewinnspielfrage zur Leseprobe beantwortet werden. Einfach, oder? Jedoch habt ihr nur bis zum 31.12 Zeit. Wir wünschen viel Glück!

HIER geht’s zur Verlosung.