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Du bist nicht allein – wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Gastbeitrag von Bestselling-Selfpublisher Michael Meisheit

Foto:Steven MahnerSelfpublishing-Autor Michael Meisheit landete mit seinem eBook “Nicht von dieser Welt” bereits nach einer Woche auf Platz eins der Amazon Verkaufscharts. Danach lies sich das Buch von den oberen Rängen auch nicht mehr vertreiben und  “verkaufte sich wie blöd”.

Was steckt dahinter? Ganz klar, das Buch muss professionel gestaltet werden. Ein Lektorat und ein professionelles Cover waren für Michael also selbstverständlich. Doch wir haben bei ihm einmal nachgefragt, wie wichtig es ist, sich eine Crowd aufzubauen, die hinter einem steht. Hier seht ihr seinen Beitrag dazu:

Bücher selbst zu publizieren ist aus vielen Gründen faszinierend und motivierend. Einen Grund fand ich von Anfang an besonders klasse: Ich bin nicht alleine! Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei. Ein direkter, andauernder Austausch mit dem Leser ist möglich und – wenn ich das für meine Bücher betrachte – enorm hilfreich. Die „Crowd“ kann ein wahnsinnig wichtiges Element der Schreibarbeit und vor allem des Marketings für das eigene Buch sein. Man sollte sie unbedingt nutzen, aber auch zu nutzen wissen.

Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei

Der wichtigste Faktor in Sachen „Crowdsourcing“ ist sicher der Testleser. Für alle meine Bücher habe ich mir frühzeitig über meinen Blog Testleser gesucht. Gerade bei meinem ersten Roman „Soap“ gab es hier überwältigend viele Bewerbungen – die Leute lesen gerne vorab einen Roman, haben Spaß daran eingebunden zu werden.

Ich hatte jeweils zehn bis fünfzehn Testleser, die alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinung mitgeteilt haben. Dadurch haben sich von kleinen Korrekturen bis zu großen Umstellungen noch einige Änderungen in den Bücher ergeben. Aber Vorsicht: Man muss schon eine gewisse Souveränität für die Arbeit mit Testlesern haben, denn natürlich wird man kritisiert und natürlich werden sich auch Meinungen widersprechen – am Ende muss immer noch der Autor selbst entscheiden, was er annimmt und was nicht. Und dabei freundlich bleiben!

Immer freundlich bleiben

Ein wichtiger „Nebeneffekt“ von Testlesern ist, dass man gleich eine ganze Gruppe von Leuten hat, die das Buch bei Erscheinen schon kennen und ihm in der Regel auch wohlwollend gegenüberstehen, sich manchmal sogar als Teil des Projekts sehen. So bekommt man frühzeitig differenzierte und meist positive Rezensionen. Aber auch Unterstützung bei Marketingaktionen u.ä. Dafür sollte es selbstverständlich sein, dass man für die Hilfe mit einem kostenlosen (signierten) Buch dankt. Ich habe zusätzlich auch immer alle dankend am Ende des Buches erwähnt.

Als weitere Stufe kann die Crowd – über den eigenen Blog, Facebook, Twitter oder sonstwo – bei wichtigen Fragen rund um die Veröffentlichung eingebunden werden. Ich habe mir regelmäßig Feedback zu Titel, Cover, Klappentext und teilweise auch dem Preis geholt. Bei „Nicht von dieser Welt“ war eine für mich sehr hilfreiche Diskussion auch die deutliche Unterstützung dafür, den Roman mit einem weiblichen Pseudonym zu veröffentlichen. Ohne das Feedback wäre ich vielleicht zu unsicher gewesen. Am Ende war es goldrichtig.

Nebenbei hat man im Vorfeld der Veröffentlichung bei einer recht großen Gruppe schon eine gewisse Vorfreude auf das Erscheinen des Buches aufgebaut. Und so wird die Crowd am Veröffentlichungstag noch einmal wichtig. Wenn man sie nun über die Social Media gezielt anspricht, kann man im Optimalfall in den ersten Tagen eine größere Zahl an Verkäufen erreichen – was z.B. bei Amazon ein extrem wichtiger Faktor sein kann, wenn man in den dortigen Charts und Listen sichtbar werden will.

Natürlich gibt es erfolgreiche Selfpublisher-Bücher, die im stillen Kämmerlein entstanden sind und ohne Unterstützung von außen auf den Markt geworfen wurden. Diese sind aber die Ausnahme. Und ganz ehrlich: Mit der Crowd macht das Publizieren einfach mehr Spaß!

Wir danken Michael für seinen tollen Beitrag und hoffen, auch in Zukunft noch viel von ihm lesen zu dürfen.

(Foto: Steven Mahner)

„Kannst Du da eben mal drüberlesen?“

Tag des Korrekturlesens

Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider hin und wieder außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.

Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauschungen sind für sie eine Todsünde. Als Autor möchtest Du sicherlich zufriedene Leser, hierfür solltest ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Korrektorat. Wie unglaublich wichtig es ist, sein Buch von mindestens einer Person gegenlesen zu lassen, zeigt die Tatsache, dass es dafür jetzt sogar schon einen eigenen Tag gibt. Heute ist nämlich offizieller “Proof Reading Day”. Es gibt also keine Ausreden mehr.

Machen wir uns nichts vor: Fast jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Korrektoren sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf ein Korrektorat, das sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Gruppe „Das Lektorat“ versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Garaus zu machen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.

(Gute) Lektoren sind (leider) relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte gegenlesen, ehe sie in den Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm werden die meisten Fehler auffallen, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.

Anmerkung Juni 2013: Auch BookRix bietet seit Kurzem einen professionellen Korrektoratsservice zu fairen Preisen an. Bei Interesse kannst Du jederzeit hier vorbeischauen: BookRix Korrektorratsservice

Diese Autoren machen vor, wie ein perfektes Buch aussehen sollte. Da macht das Lesen doppelt so viel Spaß.

Packende Fantasy-Geschichte um das Schicksal einer ganzen Welt

Elvira Zeißler zählt zu den beliebtesten BookRix-Autoren! Und das zu Recht!

"Dieses Buch kann man gar nicht genug loben" (Andreas Fischer)

Schlechte Rezenionen:

Kein Weltuntergang!

Manchmal muss man als Autor schon ganz schön schlucken. Man hat in sein Werk viel Arbeit und Liebe gesteckt, ist endlich zufrieden damit und entschließt sich dazu, sein persönliches Meisterwerk auch mit der Welt zu teilen.

Die wichtigsten Schritte sind getan, doch jetzt kommt es natürlich auch noch darauf an, was die werte Leserschaft von dem Buch hält. Gespannt wartet man auf die erste Kundenrezension und dann: DER SCHOCK! Ein Leser hat das Buch kommentiert und eine schlechte Bewertung hinterlassen.

Als Autor, der so viele Stunden Arbeit investiert hat und von seinem eigenen Werk begeistert ist, fühlt man sich da schnell vor den Kopf gestoßen und beleidigt. Doch man wird bald einsehen, dass einen das nicht weiterbringt. Ärgere Dich nicht. Eine schlechte Rezension kann auch durchaus positive Seiten haben:

  1. Die Geschmäcker sind verschieden und auch die weltweit erfolgreichsten Autoren mussten für ihre Werke schon schlechte Bewertungen einstecken. Doch wie sagt man immer so schön: „Lieber schlechte PR, als gar keine“. Im Gespräch bleiben ist die Devise und auch eine schlechte Rezension kann dazu beitragen, dass Dein Buch gelesen wird. Und sei es nur von Menschen, die sich vergewissern möchten, ob die schlechte Bewertung auch wirklich gerechtfertigt ist.

  2. Aus Fehlern lernt man und (konstruktive) Kritik kann einem durchaus etwas für sein zukünftiges Autorenleben bringen. Als Autor trägt man, was sein eigenes Buch betrifft, gerne einmal “Scheuklappen” so dass einem eigene Fehler nicht mehr auffallen. Ein großer Kritikpunkt bei Rezensionen ist oftmals eine ungenügende Rechtschreibung. Ist das auch bei Deinen Büchern der Fall, überlege Dir unbedingt, Dein Buch Korrekturlesen zu lassen. Die Meinung der Leser ist wichtig und kann Dir eine große Hilfestellung sein.

  3. Besonders BookRix-Autoren, die sich in der Community schon eine breite und begeisterte Leserschaft aufbauen konnten, können womöglich von schlechten Rezensionen profitieren. Wenn einige User Dein Buch schon gelesen und für gut befunden haben, werden sie für Dein Buch vielleicht in die Bresche springen und eine ehrliche, positive Rezension hinterlassen, auch wenn sie das eigentlich gar nicht vorhatten.


Wie Du siehst, kann eine schlechte Rezension zwar durchaus einmal ärgerlich sein, allerdings ist sie kein Weltuntergang. Das wichtigste ist natürlich, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also nutze alle Rezensionen, um Dich so gut wie möglich zu verbessern. Wir freuen uns auf Deine Bücher und viele, positive Rezensionen :-)

BookRix-Guides:

Unser Angebot an alle Autoren

Von unserem eBook-Styleguide habt ihr sicherlich schon gehört. Nein? Nun, dort geben wir wichtige Hinweise, wie man ein eBook auf BookRix kinderleicht so gestalten kann, dass es auf den Leser ansprechend wirkt und zudem von eReadern perfekt dargestellt werden kann. Dies ist bei vielen Shops mittlerweile Voraussetzung, damit sie das eBook aufnehmen.

Doch auf dieser einen Hilfestellung wollten wir uns nicht ausruhen. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren erfolgreichen BookRix-Autoren den Marketing-Guide entwickelt. Wie der Name schon sagt findet ihr dort nicht nur wichtige Hinweise, wie ihr Leser auf euer Buch aufmerksam machen könnt. Auch Verhaltensregeln im Social-Media Bereich und einige Geheimtipps haben wir gesammelt und dort für euch übersichtlich bereitgestellt.
Denn Marketing muss nicht immer anstrengend sein, sondern kann auch richtig viel Spaß machen!

Profitiert von unseren BookRix-Guides und vermarktet euer Buch so gut wie möglich. So steht dem Autorenerfolg nichts mehr im Wege!

Love is all around

Die Liebe ist allgegenwärtig

Zumindest ist das auf BookRix gerade der Fall. Zum einen endete kürzlich unsere Verlosung des Buches “New York Lovestory“. Die Glücksfee war wieder fleißig und bestimmte gerade die fünf Gewinner, die sich über das Buch freuen dürfen. Dabei handelt es sich um die User:

luna.fabula91
thierry123
montick
sophie1337
jaspis

Herzlichen Glückwunsch!

Auch viele unserer BookRix Autoren beschäftigen sich mit dem oft schönsten aber beizeiten auch schlimmsten Gefühl der Welt – der Liebe. Auch unsere Userin Hanna1110 hat sich damit in ihrem Buch “Mr. Right wohnt im Puppenhaus” auseinandergesetzt.

Hanna ist auf der Suche nach ihrem Traummann. Sie versucht ihr Glück im Internet, denn bei dem riesigen Angebot wird doch wohl auch ein passender Partner für sie dabei sein. Beim Versuch ein Profilfoto hochzuladen, geht etwas gehörig schief und plötzlich sieht sich Hanna einer kleineren Version von sich selbst gegenüber. Ihr Avatar aus dem Datingportal ist irgendwie über den Computer in die reale Welt gelangt und lebt nun in Hannas altem Puppenhaus. Wie es mit der großen und der kleinen Hanna weiter geht, welche Strategie Hanna sich überlegt, um an den Mann ihrer Träume zu gelangen und wie ihr der Avatar dabei helfen kann, das alles könnt ihr nachlesen im Buch „Mr. Right wohnt im Puppenhaus“. Das Buch lädt zum Schmökern und Schmunzeln ein und ist ein tolles Buch für zwischendurch. Für nur 2,49 kann es auf BookRix und in allen einschlägigen eBook-Stores erstanden werden.

Auch in unserem aktuellen Schreibwettbewerb “Verbotene Liebe” geht es – wie der Name schon sagt – um die Liebe – und zwar um eine besonders dramatische Form davon. Seit zwei Tagen läuft nun bereits die Abstimmungsphase und es können fleißig Pokale verliehen werden. Wir hoffen auf eine große Leserschaft und viele Pokale. Zu den Beiträgen gelangt ihr hier.