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Buchmesse + Lesung = BookRix User-Treffen?

Trefft BookRix-Autoren in persona!

BookRix Autor Dupien a.k.a. Constantin Dupien schlägt ein gemeinsames Treffen von BookRix-Usern am Freitag des Buchmessewochenendes, 15. März 2013, zu einer von ihm organisierten Lesung vor. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch die Vorstellung seiner neuen Horror-Anthologie „Mängelexemplare: Makabre Geschichten“, in der insgesamt sechs BookRix-Mitglieder mit ihren Geschichten vertreten sind. Sicher würde er sich freuen, wenn viele BookRix-User daran teilnehmen würden. Alle wichtigen Infos bietet Constantin euch hier:

Heureka; liegt die Frankfurter Buchmesse denn tatsächlich bereits ein halbes Jahr zurück?

Nur zu gut erinnere ich mich noch an den durchaus beschwerlichen Weg von Leipzig bis an die Stadt am Main. Nein, viel lieber denke ich da doch an das wirklich überwältigende Messeareal und an das in Deutschland wohl einzigartigen Wolkenkratzerpanoramas, das man von den Terrassen in der oberen Etage aus genießen konnte und für jeden gefahrenen Kilometer entschädigte. Und ja, die Buchmesse in Frankfurt erstreckte sich tatsächlich nicht nur über mehrere riesige Hallen und tausende Quadratmeter, sondern eben auch über zwei Etagen, die per stets überfüllter Rolltreppe zu erreichen waren.

Da geht es beim kommenden Heimspiel in der Messestadt (14. – 17. März) – man mag es sich als waschechter Leipziger gar nicht gerne eingestehen – fast schon dörflich zu.

Denn nicht nur die nackten Zahlen (281.750 Besucher und circa 7.400 Aussteller auf der Buchmesse im Oktober gegenüber 163.500 Besuchern und 2.000 Ausstellern in „Leipzsch“) sprechen da für sich– auch die Luft zum Atmen ist gefühlt etwas frischer und die freie Fläche zum Stehen ein wenig größer als das berühmte Blatt A4 einer Legehenne, auf das ich mich vor einem halben Jahr oftmals beschränkt gefühlt hatte.

Dafür gibt es während der Veranstaltungstage im März, so meine eigenen Erfahrungen, viel weniger Jungs und Mädels in ausgeflippten Manga-Kostümen zu bestaunen als im Frankfurter Pendant. Ob das nun zum Vor- oder Nachteil gereicht werden sollte, bleibt jedem Leser selbst überlassen.

Was es auf jeden Fall wieder geben sollte, ist ein Treffen der BookRix User (puh, ganz dezent noch die Kurve zum eigentlichen Thema gekratzt). Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis, im letzten Jahr endlich einmal von Angesicht zu Angesicht auf die User sowie einige Mitarbeiter ‚unseres‘ Literaturportals zu treffen und Namen wie Dubliner Tinte, AustrianLady und rigor.mortis einem echten Menschen zuordnen zu können. Sogar das ausgeschiedene Mitglied Mark Galsworthy mischte sich heimlich unter die Menge.

Die Flure der Messe bieten jedoch, meiner Ansicht nach, nicht das passende Ambiente für eine solche Zusammenkunft – immer noch viel zu eng, zu laut und irgendwie so gar nicht … privat und heimelig für persönliche Gespräche.

Mir schwebt eine ganz durchdachte Marketingkampagne uneigennützige Lösung dieses Problems vor: Am Freitag, 15. März, ab 20.30 Uhr, organisiere ich eine kleine, kostenfreie Lesung mit befreundeten Autoren in der Soupbar Summarum, ganz in der Nähe der Leipziger Innenstadt. Die Tore der Buchmesse schließen bereits 18.00 Uhr und man benötigt nicht mehr als eine halbe bis maximal dreiviertel Stunde bis zur Location der Lesung.

Warum also nicht also die Zeit zwischen beiden Terminen nutzen, um sich bei einer heißen Suppe und einem leckeren Warm- oder Kaltgetränk ein bisschen näher kennenzulernen und auszutauschen? Gerne können wir uns auch schon auf dem Messegelände treffen und gleich gemeinsam mit der Bahn dahin düsen. Die Eintrittskarte der Messe fungiert ja als kostenloses Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr.

Für ein paar Kästen Club-Mate habe ich mich bei den Gastgebern bereits eingesetzt, einer heißen Party steht also nichts mehr im Wege.

Und wer dann auch noch zur Lesung bleiben möchte, ist natürlich herzlich dazu eingeladen. Immerhin stammen die vorgetragenen Texte des Abends aus der Horror-Anthologie „Mängelexemplare: Makabre Geschichten“, an der insgesamt fünf BookRix-Autoren mitgewirkt haben und die an diesem Abend erstmals vorgestellt wird. Ohne zu viel zu verraten, weiß ich bereits von einer am Kurzgeschichtenband beteiligten BookRix-Autorin, die hundertprozentig bei der Lesung dabei sein wird.

Gesellt euch zu uns! Wir freuen uns darauf!

Und natürlich ganz viel Spaß auf der „familiären“ Buchmesse in Leipzig

Constantin Dupien

Zur Anthologie:

Arcadia steuert eine reinrassige Steampunk Story bei, mapaa67 widmet sich höllisch gutschmeckenden Dönern, Dupien ist blind vor Wut, windjaeger begibt sich in die Tiefen der Cyber-Hölle, ein schüchterner und vorerst unerkannt-bleiben-wollender User versinkt im Watt und melpomene lädt den Leser zu einem klassischen Klavierstück ein, dessen Töne auf mehreren Zeitebenen erklingen.

Zudem ist die Letztgenannte dieser Aufzählung maßgeblich am Lektorat beteiligt. Danke, liebe melpomene.

Weitere Autoren u.a.: Markus K. Korb, Nina Horvath, Vincent Voss, Marc Gore u.v.m.

Zur Veranstaltung:

Freitag, 15. März 2013, 20.30 Uhr

Soupbar Summarum

Münzgasse 16

04107 Leipzig

„Durch und Durch Durch“:

Ziel erfolgreich erfüllt!

Unsere Lesung war (ohne uns selbst in den Himmel loben zu wollen), ein einziger Erfolg. Für jeden Besucher war etwas dabei: Mehmet Akyazi alias Memo52 startete den Abend mit seinen lustigen Kurzgeschichten aus seinem Werk „Getürkt“ – Die „Gruam“ bebte vor Lachen.
Wir würden ja behaupten, dass die Lacher der Besucher ihn aus dem Konzept gebracht haben, doch laut seiner eigenen Aussage hatte er gar keins.
Als zweites gab sich Florian Tekautz, besser bekannt als FloJoe die Ehre und las seine leicht melancholischen Gedichte aus „Sanftmütig wie die Kettensäge“ vor. Besonders seine Werke impressionistischer Art schienen es dem Publikum angetan zu haben: Andächtig lauschten sie FloJoes Worten, um nach der Beendigung seines Vortrags lauthals zu jubeln.
Die Lokalgröße Tobias Schwarz, auch bekannt als Tost82, sollte mit seinen (Zitat) „widerlichen“ Geschichten eigentlich den Abend beenden, doch sobald er seine obszön guten Werke den anspruchsvollen Zuhörern zum Besten gegeben hatte, wollten diese noch mehr Literatur. Spontan erklärte sich Tost82 also bereit, noch eine „Impro-Session“ einzulegen. Merkwürdige Worte hallten durch die „Gruam“, welche der begabte Werbetexter und ehemalige Rapper in ein wunderbares Gedicht umwandelte, das teils komisch, teils sehr ernst daherkam.
Zum krönenden Abschluss des Literaturteils, erklärte sich der anwesende Barkeeper bereit, einige seiner Werke vorzutragen. Danach wurde gefeiert – und zwar richtig. Videos gibt es natürlich auch (selbstverständlich von der Lesung, nicht von der Feierei), welche im Laufe der Woche hochgeladen werden. Wir bedanken uns bei den anwesenden Autoren, den begeisterten Besuchern und hoffen, dass wir schon bald wieder solch ein großartiges Event auf die Beine stellen können!

Verlags-Interview:

Memo52 und seine „Star-Allüren“.

Viele von euch wissen schon, dass unser User Memo52 sein Buch „Getürkt“ erfolgreich beim Heyne-Verlag untergebracht hat. Doch die meisten wissen nicht, wie sich die Zusammenarbeit mit Mehmet Akyazi wirklich gestaltet hat. Zu diesem Thema fragten wir also den Heyne-Verlag, der freundlich Rede und Antwort stand:

„Wie habt ihr als Lektoren die Zusammenarbeit mit Mehmet erlebt? War es unkompliziert, oder hat er vielleicht sogar schon irgendwelche Star-Allüren? ;)“

Nein, gar nicht. Die Arbeit war sehr angenehm, und Mehmet ist ja wirklich ganz anders als sein Alter Ego im Buch. Wir waren eigentlich ständig per Mail in Kontakt – Mehmet hat neue Geschichten geliefert, wir haben sie überarbeitet, dann wurden sie gegengelesen und so weiter. Das Buch hat sich nach und nach entwickelt.

„Mehmet war ja, zumindest aus Sicht eines klassischen Verlages, bis zur Veröffentlichung von “Getürkt“ ein absolut unbeschriebenes Blatt. Entsprechen die bisherigen Verkaufszahlen denn Euren Erwartungen, oder seid Ihr vielleicht sogar positiv überrascht worden?“

Natürlich bedeutet es ein gewisses Risiko, mit einem – noch dazu so jungen – Newcomer ein Buch zu machen, andererseits sind wir als Verlag ja ständig bemüht, neue Talente zu entdecken und zu fördern. Ganz besonders freut uns natürlich, dass Mehmet so viele junge Fans hat, die sich – trotz aller Satire und Übertreibung – in den Geschichten wiederfinden können.

„Mit Veröffentlichung eines Autors mit einem Migrationshintergrund wie Mehmet leistet ein Verlag wie Heyne in gewisser Weise einen Beitrag zur Integration. Glaubt ihr, dass Verlage eine gewisse soziale Verantwortung haben, was das Thema geht?“

Inzwischen ist es ja zum Glück so, dass man Autoren mit Migrationshintergrund in der deutschen Buchlandschaft nicht mehr mit der Lupe suchen muss. Mehmet schreibt noch dazu direkt über das Thema – in erster Linie soll man sich bei Mehmets Geschichten natürlich amüsieren, aber sie sollen auch zum Nachdenken anregen und Probleme aufzeigen, denen man sich vorher vielleicht gar nicht so bewusst war.

So kann es also laufen. Wer nun noch mehr Interesse an Memo52 hat, der sollte die Chance am 25.11 nutzen, um zu unserer BookRix-Lesung zu kommen. Denn auch dort wird Mehmet am Start sein und mit Witz und Charme die Mengen zum Lachen bringen. Auch FloJoe und Tost82 werden dabei sein – „Durch und Durch Durch“ eben.

Weitere Infos zur Lesung gibt es HIER.

Verlosung:

Gedichte über Gedichte.

Wieder einmal haben wir etwas ganz Besonderes für euch herausgesucht. Viele kennen ihn, unseren User FloJoe, doch nicht alle wissen, dass er seinen Gedichtband „Sanftmütig wie die Kettensäge“ bei einem Verlag veröffentlicht hat. Aus diesem Anlass haben wir gleich zwei „Schmankerl“ für euch: Bis zum 15.12 habt ihr die Möglichkeit, eines von fünf Exemplaren von „Sanftmütig wie die Kettensäge“ zu gewinnen. Beantwortet hierzu einfach die Gewinnspielfrage am Ende der Leseprobe. Doch das ist noch nicht alles: Am 25.11 veranstalten wir in München unsere allererste Lesung unter dem Motto „Durch und Durch Durch“. Neben Mehmet Akyazi (Memo52) und Tobias Schwarz (Tost82) wird auch Florian Tekautz (Flojoe) mit dabei sein und dem Publikum ordentlich einheizen. Genauere Infos zu der Lesung gibt es HIER, zur Verlosung geht es allerdings HIER entlang. Wir hoffen auf zahlreichen Besuch und viele Interessenten.

Die erste BookRix Lesung:

„Durch und Durch Durch“.


Mit diesem Motto starten wir unsere allererste Lesung und wollen ihm gerecht werden! Deshalb starten wir das spektakuläre Event in der Münchner Kneipe „Zur Gruam“. Wir rocken und literarisieren die Thalkirchner Straße 114 in München, am Freitag, den 25. November um 19:30 Uhr. Ab 22:30 Uhr kann dann mit den Autoren und dem Team richtig abgefeiert werden. Wie es sich für eine echte BookRix-Lesung gehört, werden natürlich auch BookRix-Autoren dabei sein – Gleich drei an der Zahl! Nummer eins, der Duisburger Mehmet Akyazi (Memo52) wird sich mit satirischen Kurzgeschichten aus seinem Buch „Getürkt“ (Heyne Verlag) die Ehre geben. Auch ein Einheimischer ist dabei, nämlich der Münchner Werbetexter, Autor und Bukowski-Fan Tobias Schwarz, auch bekannt als Tost82. Schließlich lassen wir aus dem weit entfernten Österreich Florian Tekautz einfliegen („Sanftmütig wie die Kettesäge“), der unter dem Namen FloJoe BookRix unsicher macht. Somit wäre unsere Leserunde fast perfekt. Wirklich perfekt wird sie durch den unschlagbaren billigen Eintrittspreis: 0,00 Euro!

Wenn das mal keine tollen Nachrichten sind.
Aber Achtung: Lesung mit Absturzgefahr!

BookRix besucht Lesung mit Joachim Król in München

Am 04.02.2009 war es soweit. Das BookRix-Office besuchte geschlossen die Lesung mit Joachim Król zum Filmstart und der Neuauflage von „Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected“ im Münchner Substanz. Vor allem für Johannes war es ein bewegendes Erlebnis, einen seiner deutschen Lieblingsschauspieler einmal LIVE erleben.

Nach einer kurzen Einführung zum Film und dessen Entstehung ging es los. Im Wechsel wurden Filmausschnitte gezeigt und aus dem Buch gelesen. Die Film- und Textstellen waren alle eher bedrückend, so dass  die gesamte Zuhörerschaft das alles erst mal sacken lassen musste bis sie in eine Diskussion einsteigen konnte. Dennoch hat es Lust auf mehr gemacht.Es lohnt sich sicherlich ab dem 19.2. ins Kino zu gehen und diesen Film zu schauen!

Wir wollten natürlich nicht mit leeren Händen für euch zurückkommen. Daher haben wir Joachim Król nach der Lesung belagert und Autogramme geholt! Jetzt können wir jedem Buch aus der Verlosung zu „Ein Leben für ein Leben“ noch ein Autogramm beilegen.

Weitere Infos zum Film für Interessierte unter www.ein-leben-fuer-ein-leben.de