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Rezension zu „You & Me – Der Zauber am Ende des Tages“ von Any Cherubim

Schmetterlinge… nicht nur im Bauch …

Viele haben schon sehnsüchtig gewartet, nun ist er da, der zweite Teil der Reihe „You & Me“ von Any Cherubim. Er heißt „Der Zauber am Ende des Tages“ und verspricht romantisches Lesevergnügen, wie man es von der Autorin schon gewohnt ist. Nicht umsonst hat der erste Teil der Reihe die Charts gestürmt. Da ist natürlich die Neugier groß, was sie sich für die Fortsetzung der Reihe hat einfallen lassen.

Zunächst wollen wir uns erinnern: Matt Baldwin wollte ja eigentlich Hannah heiraten. Alles war schon bis ins kleinste Detail vorgeplant, doch dann tauchte der Escort-Man Roger Roon und brachte Hannah ganz durcheinander. Das Ende vom Lied war, dass die Hochzeit ausfiel. Dann sah man Matt in einer Bar sitzen, wo ihn alsbald eine merkwürdige Fremde ansprach.

Und genau an dieser Stelle geht der zweite Teil der Reihe los. Matt sitzt also in der Bar und die Fremde quatscht ihn an. Zuerst reagiert er verhalten, doch nach und nach taut das Eis und die beiden kommen sich näher. Sie heißt Lu, doch wie sich am anderen Morgen herausstellt, ist sie keine Fremde. Die beiden kennen sich nämlich schon aus der Schulzeit und da war ihr Verhältnis durch ein traumatisches Erlebnis für Lu sehr angespannt. Deshalb sucht sie schnell das Weite und möchte nichts mehr mit Matt zu tun haben. Doch ihr Vater hat in der Zwischenzeit schon andere Pläne für sie ausgearbeitet. Immerhin ist Lu die Tochter eines vermögenden Firmenbosses, der sich auf den Pfad der Tugend zurückführen möchte. Dummerweise soll ihm ausgerechnet Matt dabei behilflich sein. Das kann also heiter werden.

Es ist eine drollige Idee, den am Ende von Teil 1 einsam zurückgelassenen Matt in Teil 2 zu einer der (beiden) Hauptfiguren zu machen. In Lu findet er auch eine passende Gegenspielerin, sozusagen. Auch gibt es in Teil 2 wieder eine Art Thema. In Teil 1 war es die Lyrik, hier sind es Tiere und Tierschutz. Ich möchte allerdings an dieser Stelle noch nicht zu viel vorwegnehmen, denn die Art, wie dieses Thema in die Handlung eingeführt wird, ist äußerst humorvoll. Überhaupt gibt sich „Der Zauber am Ende des Tages“ origineller und heiterer als sein Vorgänger, über dem ja das dunkle Geheimnis der Vergangenheit schwebte. Zwar gibt es in „Der Zauber am Ende des Tages“ ebenfalls eine Menge Action, doch ist die Stimmung eindeutig lockerer.

Was die Ausarbeitung des Textes angeht, kann man auf keinen Fall meckern. Any Cherubim hat hier einen Roman abgeliefert, der frei von Fehlern daherkommt und nicht nur durch das wundervolle Cover glänzt, sondern auch durch eine kurzweilige Handlung und guten Stil. Romantische Liebesszenen kommen reichlich vor und für viel Humor ist auch gesorgt. Und was ich sehr gelungen finde, ist die Art, wie der Buchtitel am Schluss der Geschichte – quasi wirklich „am Ende des Tages“ – seinen Sinn erhält.

You & Me – Der Zauber am Ende des Tages“ ist ein mit viel Liebe und Hingabe geschriebener Roman, der die Herzen wärmt. Wer auf Romantik steht, kann hier nichts falsch machen. Auch als Geschenk unterm Weihnachtsbaum kann es nichts schaden. Auf jeden Fall kann es empfohlen werden.

Rezension zu „Ein Anwalt unterm Weihnachtsbaum“ von Marina Schuster

Wie ein Pfefferkuchen, nur noch süßer …

Die Autorin Marina Schuster hat uns bereits früher schon die Vorweihnachtszeit mit romantischer Literatur versüßt. Auch dieses Jahr gibt es von ihr ein ganz besonderes Leckerli, nämlich einen „Anwalt unterm Weihnachtsbaum“. Wer den wohl geschenkt bekommt?

Michelle, eine junge aufstrebende Anwältin, hat einen kniffligen Termin bei einem berüchtigten Berufskollegen. Doch ausgerechnet heute ist sie zu spät dran, und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, reißt die Pannenserie nicht ab. Ihr Wagen namens Hulk will nicht anspringen und auf der Suche nach einem Taxi wird sie von einem frechen Sportwagenfahrer reichlich mit Pfützenwasser besprüht. Doch der Übeltäter zeigt Reue und bietet Michelle an, sie zu entschädigen, indem er sie zu ihrem Termin fährt. Etwas widerwillig nimmt sie den angebotenen Chauffeurdienst. Sie kann ja nicht ahnen, dass das Ziel der Fahrt für ihn keinen Umweg darstellt.

Schon von außen macht das Buch durch das schöne Cover viel her. Und von innen kann es sich erst recht sehen lassen. Marina Schuster verfügt ja bekanntermaßen über eine sehr angenehme Art, sich auszudrücken, stilvoll, treffend und romantisch, die man auch in diesem Roman wieder bewundern kann. So wird die Geschichte auch mit einer gehörigen Portion Humor erzählt und wirkt dadurch entspannt und locker. Außerdem weihnachtet es im ganzen Buch nur so. Im Radio werden entsprechende Hits angespielt, auf den Bergen ist Schnee zu sehen und dann verlagert sich die Handlung auch noch in einen Ort namens Elkpoint. Und die Anzahl der Kapitel beträgt 24. Da kommt schon mal ein besinnliches Feeling auf.

Ansonsten gibt es keinen Grund zur Klage. Die Rechtschreibung glänzt wie ein geschmückter Tannenbaum und man hat daher eine Menge Freude an dem Buch.

Ein Anwalt unterm Weihnachtsbaum“ eignet sich daher perfekt für die vorweihnachtliche Lektüre. Auch anzuraten für ein ruhiges Wochenende zu zweit auf einer verschneiten Berghütte. Oder als Geschenk zu Weihnachten. Auf jeden Fall ist das Buch rundum zu empfehlen.

Rezension zu „You & Me – Zwei Leben mit dir“ von Any Cherubim

Von der blauen Blume und der Vergangenheit eines Geflohenen …

Die Autorin Any Cherubim ist längst keine Unbekannte mehr, hat sie doch mit Titeln wie „Half Moon Bay“, „Der geheimnisvolle Cherubim“ und – vor allem – „Mea Suna“ die Aufmerksamkeit vieler Leser auf sich gezogen. Ein gewisses Faible fürs Romantische ist in all diesen Werken enthalten und so verwundert es auch nicht, dass das neue Buch namens „You & Me – Zwei Leben mit dir“ ebenfalls dem Genre „Liebe“ zuzuordnen ist.

Zum Inhalt: Hannah ist rundum zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist verlobt mit einem reichen und netten Mann, ihre berufliche Zukunft als Angestellte in seiner Firma ist gesichert und mit Lisa hat sie eine „beste“ Freundin, die sich stets um sie sorgt. So ist sie immer bemüht, Hannah etwas Abwechslung und Spaß zu verschaffen. Eines schönen Abends nimmt sie sie daher zu ihrer Tante Nancy mit, die die Gastgeberin einer Vernissage ist. Auf der Ausstellung wird auch die Statue eines stattlichen Mannsbilds ausgestellt, doch damit passiert Hannah ein folgenschweres Unglück – das hier nicht näher beschrieben werden soll, um den Spaß beim Lesen der Szene nicht zu verderben. Als Hannah bereits das Schlimmste befürchtet, kommt ihr ein – ziemlich lebendiges – Mannsbild zu Hilfe, nimmt das Missgeschick kurzerhand auf die eigene Kappe und besänftigt so die Anwesenden.

Hannahs Retter ist Roger Roon, ein Escort-Man, und sie kann ihn aus unerfindlichen Gründen nicht richtig ausstehen. Doch durch seine Rettungstat steht sie in seiner Schuld. Da bittet er sie um einen Gefallen: Für einen Besuch in seiner alten Heimat braucht er eine Begleitung, damit seine Großmutter einen tollen und sorglosen achtzigsten Geburtstag feiern kann. Nach einigem Hin und Her willigt Hannah schließlich ein, zu diesem Anlass Rogers Freundin zu spielen. Doch allmählich stößt sie auf einen dunklen Fleck in der Vergangenheit des Escort-Mans, den er zu verbergen versucht. Was ist damals wirklich geschehen? Und je besser sie Roger kennenlernt, desto lauter wird eine kleine Stimme in ihr, die sich fragt, ob sie wirklich so zufrieden mit ihrem Leben ist.

You & Me – Zwei Leben mit dir“ gibt sich in sehr guter Qualität, was Rechtschreibung, Ausdruck und äußere Aufmachung anbetrifft. Auch die Handlung weiß zu gefallen, denn nach und nach werden die geheimnisvollen Ereignisse aus Rogers Vergangenheit aufgedeckt und das erzeugt eine fortwährende Spannung. Das romantische Element kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz und die Einarbeitung klassischer Literatur verleiht der Geschichte noch eine künstlerische Note, wobei ich mich allerdings frage, ob die New Yorker tatsächlich Goethe und Novalis zitieren oder doch eher Shakespeare, aber das ist sicherlich ein ziemlich pedantischer Gedanke. Das Cover hat einen Bezug zu einem Aspekt der Handlung, passt also ideal zum Buch.

You & Me – Zwei Leben mit dir“ ist vor allem eines: romantische Unterhaltung, die ein kurzweiliges prickelndes Lesevergnügen bietet. Eine liebenswerte Handlung wird sensibel und einfühlsam erzählt. Sicher macht sie auch ein wenig nachdenklich, wie es denn mit der eigenen Zufriedenheit aussieht. Dadurch lassen sich Hannahs Gedankengänge nur noch besser nachempfinden.

Das Buch kann also bedenkenlos empfohlen werden und wird mit Sicherheit eine große Fangemeinde finden.

Rezension zu „Mana Loa 2“ von Astrid Rose

Mystik und Romantik auf Hawaii …

Bereits vor einer Weile hat die Autorin Astrid Rose ihren Roman „Mana Loa – Familienbande“ vorgestellt, ein recht umfangreiches Werk voller Romantik und Geheimnis, das nicht zuletzt wegen der geradezu hingebungsvollen Ausschmückung der Handlung viele Fans gewonnen hat. Nun ist die ersehnte Fortsetzung erschienen, „Mana Loa 2 – Seelenbande“. Passend zu dieser mystischen Neuerscheinung verlost BookRix 5 Exemplare von „Mana Loa 2“. Einfach die Gewinnfrage beantworten und abtauchen in eine Welt voller Geheimnisse, Magie und Romantik!

Nina ist glücklich! Sie hat Ben geheiratet, die Liebe ihres Lebens! Doch schon bald zeigt Ben eine neue, unheimliche Seite und es ziehen dunkle Wolken am rosa Beziehungshimmel auf. Nina muss sich fragen, wie gut sie ihren Ehemann tatsächlich kennt. Auch ihr Mana wird von Tag zu Tag stärker und liefert ihr Visionen von einer eher bedrückenden Zukunft. Als wäre das nicht genug, taucht plötzlich auch noch Daniel auf und verfolgt Nina wie ein Schatten, sehr zum Missfallen ihres frischgebackenen Ehemanns. Es scheint, als hätte jeder von ihnen Geheimnisse, die er auf keinen Fall preisgeben will …

Was die Ausarbeitung des doch recht umfangreichen Stoffs betrifft, wird gleich zu Beginn des Buches eines ganz klar: Astrid Rose ist eine Autorin, die großen Wert auf Qualität legt! Wie auch in Band 1 stimmt hier einfach alles: Sprachlicher Ausdruck, Rechtschreibung und Grammatik, Erzähltempo, Charakterentwicklung, Spannungsbogen; alles zeigt sich hier in Perfektion. Auch die Verbindung der unterschiedlichen inhaltlichen Aspekte von Romantik und Mystik sind nahtlos gelungen, sodass das ganze Werk sehr organisch und lebendig erscheint. Durch die angenehme und flüssige Erzählweise hat Astrid Rose keinerlei Probleme damit, ihre Leser in ihren Bann und in die magische Welt von „Mana Loa“ zu ziehen; eine Welt, die so liebevoll und detailreich konstruiert ist, dass man gerne für ein paar Stunden darin abtaucht.

Mit „Mana Loa 2“ kann man nicht viel falsch machen, denn selten passten Liebe und Mystik zu perfekt zueinander. Wenn man allerdings Band 1 noch nicht kennt, sollte man erst mal damit beginnen, da die Fortsetzung sonst nicht verstanden werden kann. Angesichts der wirklich gewissenhaften Gestaltung dieser Buchreihe kann man ruhigen Gewissens gleich beide Bände kaufen.

Gastbeitrag: Rezension zu „Von Mauern und Flammen“ von Emilia Licht

Wendepunkte …

Heute ist mal wieder eine Rezension fällig und zwar für den Roman „Von Mauern und Flammen“ aus der Feder von Emilia Licht. Als Besonderheit ist dies ein Gastbeitrag, denn die Buchkritik stammt von der netten Bloggerin „Bücherlöwe“, die sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wer mehr von der und über die Bloggerin „Bücherlöwe“ erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, ihren Blog zu besuchen:

http://www.leseleidenschaft.de/author/buecherloewe/

Und hier ist die Rezension:

Klappentext

“Prag 1989: Radolf und Katja trifft es wie ein Blitz: Liebe auf den ersten Blick. Dabei kann nicht sein, was nicht sein darf, denn beide sind verheiratet. Also kämpfen sie mit aller Macht gegen ihre Gefühle, schalten die Vernunft ein und kehren zu ihren Familien nach Berlin und Potsdam zurück. Sie wollen einander vergessen. Doch dann fällt die Mauer und ihre Lebenspläne geraten ins Wanken. Radolf macht sich auf die Suche nach Katja und als er sie findet, beginnt erneut ein verzweifelter Kampf zwischen Herz und Verstand, den sie beinahe fünfzehn Jahre lang im Verborgenen führen. Der Brand in der weltberühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar bringt die beiden ein letztes Mal zusammen. Dürfen sie nun auf eine gemeinsame Zukunft hoffen?

Emilia Licht - Von Mauern und Flammen

Was ist dran am Mythos der Liebe auf den ersten Blick und was passiert mit zwei Menschen, denen dieses Schicksal zwar begegnet, die aber fünfzehn Jahre brauchen, um es akzeptieren zu können? Lässt sich die Kontrolle über die eigenen Gefühle trainieren? Wird es leichter, je mehr Zeit vergeht?

Geografisch und zeitlich schlägt der Roman eine Brücke von Prag über Potsdam bis nach Weimar, beginnt mit dem Mauerfall 1989 und endet nach dem verheerenden Brand in der HAAB 2004.

Emilia Licht erzählt die Geschichte einer großen, der ganz großen Liebe.

Die Autorin Emilia Licht stammt aus einer brandenburgischen Kleinstadt und hat schon als Kind die Reiseschreibmaschine ihres Vaters eifrig benutzt. Auf die Frage, warum sie so gern über die Liebe schreibt, antwortet sie: „Albert Schweizer hat einmal gesagt: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“

Der Mann hat Recht, oder? Die Liebe ist für mich ein so unerschöpfliches Thema, dass ich einfach gern über sie schreibe. Es gibt tausenderlei Wege sie zu finden und wieder zu verlieren; Schicksale, Wendungen, Begegnungen. Die Liebe verändert die Menschen. Und ich finde es spannend, mir immer wieder die Frage zu stellen: „Was wäre, wenn …?“”

Meine Meinung

Emilia Licht schreibt hier Geschichte. Sie siedelt ihren Roman in der Zeit der Veränderungen an. 1989 treffen sich Katja und Radolf durch einen Zufall in Prag. Während viele andere schon darüber nachdenken aus der DDR zu flüchten, ist für beide klar, dass dies nicht ihr Weg sein soll. Beide sind verheiratet und doch hat es sie erwischt. Wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt, so trifft es für Katja und Radolf zu, doch beiden wollen an ihren Ehen festhalten.Die Wende kommt und vieles verändert sich.  Lange Zeit verlieren beide sich aus den Augen, Katja wird Mutter und auch Radolf gründet mit Sandra eine eigene Familie. Nur Christiane, Katjas beste Freundin, die seinerzeit mit in Prag war ahnt um Katjas Gefühle.

Katja lernt Stück für Stück auf sich selbst zu vertrauen. War sie zu Beginn ihrer Ehe sehr auf Volker fixiert und hat sich von ihm leiten lassen, so findet sie immer mehr Mut ihre eigenen Wege zu gehen. Radolf will seinerseits die große Karriere. Dafür lässt er seine Familie und seine Freunde oft hinten an stehen. Dann bringt sie das Schicksal erneut zusammen und beide verbringen über Jahre viele heimliche Stunden miteinander. Irgendwann bricht Katja aber aus der Ehe aus und will mit ihrem Sohn ein neues Leben anfangen. Das klappt auch sehr gut und ihr und Volker gelingt es ein freundschaftliches Verhältnis zu wahren.

Können Katja und Radolf eine gemeinsame Zukunft erwarten? Wer weiss?

Der Autorin ist es hier gelungen einen Roman zu schreiben den man in verschiednen Kategorien einordnen könnte. Der eine sagt vielleicht es ist ein schöner Liebesroman. Der nächste sieht ein Drama vor sich und ein weiterer Leser empfindet es als Zeitgeschichte. Für mich ist es von allem etwas !!! Besonders gut gefallen mir die Beschreibungen der verschiedenen Handlungsschauplätze. Sei es eine Schwarzbierkneipe in Prag ( von der mir mein Mann auch so einiges erzählen konnte) oder eben die Zeit in Weimar und die Schilderung des Brandes ( nicht das mir der Brand gefallen hat!!!) aber ich hatte wirklich das Gefühl mit vor Ort zu sein.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich habe meinen Mann kurz nach der Wende kennengelernt. Auch wenn ich von hier und er von dort :-) ist , so habe ich doch im Laufe der Zeit auch vieles über Wendezeit von meinem Mann und seinen Eltern erfahren.

Ich vergebe gute 4 Sterne

Die Rezension ist auch hier zu finden:

http://www.leseleidenschaft.de/rezension-von-mauern-und-flammen-von-emilia-licht/

Rezension zu „Eisblumen zum Valentinstag“ von Ewa Aukett

Käpt’n Cook zum Verlieben …

Der Valentinstag ist ja DER Termin schlechthin, um sich zu verlieben. Dieses Jahr ist er aber DER Termin für alle Fans von ansprechend formulierten Liebesgeschichten. Es gibt nämlich „Eisblumen zum Valentinstag“, und die überreicht uns Ewa Aukett in literarischer Form. Kann man da widerstehen?

In diesem Roman lernen wir Kyra Cook kennen. Sie ist IT-Spezialistin, Single und bei den Eltern wohnhaft, was sie in den Augen mancher Kollegen zum perfekten „Nerd“ macht. Ihr Chef hält allerdings sehr große Stücke auf sie. Als in der Firma ein Hackerangriff stattfindet, beauftrag er sie als seine Vertraute mit der Aufklärung. Dummerweise muss sie dafür aber in eine Filiale nach New York reisen und mit dem dortigen Sicherheitschef Grant zusammenarbeiten. Er ist zwar ein ausgesprochen attraktiver Mann, aber seine Machosprüche gehen Kyra auf die Nerven. Außerdem schaut er sie immer so finster an, ohne dass sie weiß, wieso er das tut. Die Jagd nach dem Hacker gestaltet sich somit alles Andere als einfach und Kyra deckt so manches Geheimnis auf.

Die Geschichte wird äußerst flüssig erzählt. Langeweile kommt erst gar nicht auf. Das liegt daran, dass die beiden Handlungsstränge, zum einen die persönlichen Geschichten um Kyra und Grant, zum anderen die um die Firmengeheimnisse, so miteinander verwoben werden, dass sie sich ideal ergänzen. Die Figuren wirken glaubhaft und zeigen jeweils einen ausgeprägten Charakter. Nichts an ihnen erscheint oberflächlich oder unausgegoren. Man kann sich vor allem in Kyra vom ersten Moment an hineinfühlen und fiebert mit ihr.

Wer Ewa Auketts bisherige Werke kennt, der weiß, dass diese sich in sprachlich erstklassigem Niveau präsentieren. Da macht auch „Eisblumen zum Valentinstag“ keine Ausnahme. Orthographie und Grammatik sind in bester Ordnung und stilistisch bietet das Buch die Finessen, die man sich wünscht. Der Roman hat sein ganz eigenes Flair und wirkt auch nicht wie die x-te Variation eines Liebesromans.

Eisblumen zum Valentinstag“ ist daher nicht nur Lesestoff für den besagten Termin. Es erfreut das Publikum das ganze Jahr über durch die rasante Handlung und die hochwertige Form, die sich schon äußerlich durch das aufwendige Cover andeutet.