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Was bringt der Self-Publishing-Day 2017? Interview mit Lutz Kreutzer

Der Self-Publishing-Day (#SPDay) geht in die nächste Runde. Und zwar unter neuer Organisationsleitung: Lutz Kreutzer, Autor, Trainer und Eventmanager, tritt an, das erfolgreiche Format in die Zukunft zu führen. Wir haben ihn dazu befragt, warum Autoren unbedingt kommen müssen!

Eine generelle Frage zum Einstieg: Was erwartet die Besucher auf dem #spday17 – und warum muss man als Selfpublisher kommen?

Lutz Kreutzer (c) privat

Lutz Kreutzer (c) privat

Der Self-Publishing-Day 2017 greift einen Bogen auf: „Vom Geistesblitz zum Buch“. Ob Sachbuch oder Belletristik, ob E-Book oder gedruckt, die Vorträge und Workshops zeigen ganz praktisch eine Art Workflow auf und helfen dem Self-Publisher, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Tipps für bessere Schreibergebnisse, Klappentext und Exposé, optimale Zusammenarbeit mit Lektoren, technische Erstellung von E-Books, und natürlich Marketing, Marketing, Marketing. Aber das Schöne dabei ist: Hier sind die Autoren unter sich, also anders als auf Buchmessen. Anfänger sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene, und die Profis geben hautnah ihre Erfahrungen weiter. Der SP-Day ist mittlerweile zu einer Art Familientreffen geworden, ganz ohne Berührungsängste. Eine vergleichbare Veranstaltung gibt es in dieser Form nicht.

Du hast Organisation und Veranstaltung des #spday im letzten Jahr übernommen. Wie kam es dazu?

Andreas Hollender, der den SP-Day im Jahr 2014 erfunden hat, wollte sich und seine Arbeit auf seinen Verlag konzentrieren. Er hat letztes Jahr nach dem SP-Day in München jemand gesucht, in dessen Hände er den SP-Day geben kann. Da ich seit Beginn bei jeder Veranstaltung, also 2014, 2015 und 2016, als Referent dabei war, kannte ich den Ablauf und die Details. Weil ich mich von meinem Management-Dasein in der interationalen Softwarebranche zurückgezogen habe, kam mir der SP-Day gerade recht. Ich habe nicht lange überlegen müssen, denn ich finde diese Veranstaltung einfach Klasse!

Bist du zufrieden mit der Entscheidung? Was reizt dich besonders an der Veranstaltung und welcher Teil der Orga macht dir am meisten Spaß?

Eindeutig Ja! Hier helfen Autoren anderen Autoren, wie wunderbar! Und ich freu mich riesig auf Hamburg. Ich bekomme viel Zuspruch für die Auswahl der Referenten und das Programm. Der besondere Reiz liegt darin, dass es sich um ein relativ neues Geschäftsfeld in der Literaturszene handelt. Beim Self-Publishing gibt es sehr viel kreatives Potenzial, im Gegensatz zur Verlagswelt, wo die Abläufe doch sehr festgefahren waren. Was wirklich sehr spannend ist, dass sich die Self-Publisher ihren Markt irgendwie selbst schaffen und ihn durch eigene Ideen stark beeinflussen können, ganz unabhängig von Verlagen. Bei dieser spannenden und auch schönen Arbeit will ich die Leute mit dem Self-Publishing-Day unterstützen. Ich hatte selbst einen Bestseller, und meine Managementerfahrung hilft mir sehr, die Veranstaltung duchzuführen.

Was ändert sich gegenüber den Vorjahren?

Das Self-Publishing ist derweil aus den Kinderschuhen heraus, der Self-Publishing-Day wird daher auch erwachsener. Wir haben als Referenten mittlerweile viele Profis, die ihr Geschäft sehr gut verstehen. Eine Umfrage unter den Teilnehmern hat ergeben, dass das Interesse an Marketing- und Social Media-Themen im Vordergrund steht. Darauf geht das Programm für den SP-Day 2017 ein. Ich konnte auch neue Sponsoren gewinnen. Die sind auch absolut nötig, denn ohne Sponsoren wäre der SP-Day nicht durchführbar. Die Eintrittsgelder allein würden nicht ausreichen.

Und zum Schluss: Worauf und worüber freust du dich am meisten?

Auf die Teilnehmer, auf die Gäste und die Gespräche mit ihnen in heiterer Atmosphäre. Und darauf, am Ende des Convents hoffentlich in lauter zufrieden lächelnde Gesichter blicken zu können.