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Rezension zu „Toran der Jäger“ von Philipp Tholey

Jäger, Schwerter, Edelsteine …

Nach wie vor ist die Fantasy sehr beliebt bei vielen Lesern. Daher ist sie heute wieder das Thema hier im Blog. „Toran der Jäger“ heißt ein eBook von Indie-Autor Philipp Tholey, das den ersten Teil seiner „Khesin-Saga“ darstellt. Von dieser sind bereits mehrere Bände auf der Selfpublishing-Plattform BookRix erschienen, ein Grund mehr, ausführlich reinzulesen.

Buchcover Philipp Tholey - "Toran der Jäger"Wie der Titel des Romans unschwer vermuten lässt, ist die Hauptfigur der Jäger Toran. Er lebt auf der Insel Khesin, die einen eigenständigen Staat bildet und von König Thar regiert wird. Der gutmütige Herrscher ist Torans Freund. Daher bittet er ihn gelegentlich um Hilfe, wenn ein brisanter Auftrag ansteht, den er in vertrauenswürdigen Händen wissen will. So auch jetzt: Toran soll sich im Palast des Monarchen einfinden. Auf dem Weg dorthin hat er jedoch einen Unfall im Gebirge, wird aber von zwei Heilerinnen gerettet. Als er dann endlich am Königshof eintrifft, erklärt ihm der Herrscher, dass er auf dem Festland nach einem wertvollen Zepter suchen soll, das womöglich in falsche Hände geraten könnte. Toran macht sich also auf die beschwerliche Überfahrt ins Land Goor. Begleitet wird er von Tarax, dem er kurz vor der Abreise das Leben gerettet hat. Die beiden haben so manches gefährliche Abenteuer zu bestehen.

Toran der Jäger“ ist in einer mittelalterlich anmutenden Welt angesiedelt, in der allerhand Schwertkämpfe bestritten werden. Dementsprechend ist auch die Wortwahl des Romans ausgefallen. Die Ausdrucksweise ist gehoben, altertümlich und abwechslungsreich. Ab und an gibt es ein paar Wortwiederholungen und vor allem zu Beginn des Romans hat man den Eindruck, dass der eine oder andere Absatz ein wenig mit Adjektiven überladen ist. Das gibt sich im Verlaufe der Geschichte jedoch. Die Handlung wird mit viel Liebe zum Detail geschildert, manchmal für meinen Geschmack ein bisschen zu ausufernd. Insgesamt kann aber ein positives Fazit gezogen werden, zu dem auch die tadellose Rechtschreibung beiträgt.

Ein wenig gewundert habe ich mich über den Prolog, der den kompletten Inhalt des Bandes vorwegnimmt. Zwar möchte man ihn wegen des feinen sprachlichen Niveaus trotzdem selber lesen, doch nimmt es der Handlung etwas von der notwendigen Spannung.

Mit 1,99€ ist das eBook außerordentlich preiswert. Man erhält einen soliden Fantasy-Roman, der diesem Genre mehr als gerecht wird, auch wenn er wenig zu bieten hat, was darüber hinausreicht. Ab und an ist der Stoff jedoch ein wenig blutrünstig. Allzu zart besaitete Gemüter sollten sich also vorsehen. Zu empfehlen ist das Buch also in erster Linie für die Anhänger der Fantasy. Sie werden ihn lieben. Und eine Fortsetzung ist ja bereits vorhanden.

Rezension zum Selfpublishing-eBook „Fay – Das Vermächtnis des Blutes“ von T.J.Hudspeth

„Die Träne wird euch den Weg weisen.“

Die Indie-Autorin T.J.Hudspeth hat auf der Selfpublishing-Plattform BookRix bereits mehrere Romane veröffentlicht und eine beträchtliche Anzahl treuer Fans gewonnen. Bisher waren vornehmlich Vampire ihr bevorzugtes Thema. Mit „Fay – Das Vermächtnis des Blutes“ betritt sie nun jedoch neue Pfade, denn hier wird es märchenhaft.

Buchcover T.J.Hudspeth - "Fay - Vermächtnis des Blutes"Dalila, ein recht gewöhnlicher weiblicher Teenager, wacht eines Tages aus dem Koma auf. Das Klinikpersonal verhält sich ihr gegenüber irgendwie seltsam und schon bald erfährt sie den Grund dafür: Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie selbst kann sich zunächst an nichts erinnern, doch schon bald plagen sie heftige Schuldgefühle, weil sie befürchtet, die Eltern während der gemeinsamen Fahrt abgelenkt und das tragische Unglück somit verschuldet zu haben. Nun aber kommen weitere sonderbare Ereignisse hinzu: Die Eltern haben einen Abschiedsbrief hinterlassen. Dalila soll so schnell wie möglich zu ihrer Großmutter Daphne ziehen, welche sie bisher jedoch noch nie gesehen hat. Sie wohnt an einem Ort namens Fairywicket. Ebenso skurril wie diese Bezeichnung verläuft auch die Reise dorthin. Und als ob das nicht schon genug wäre, ist die Frau, die sich ihr als Daphne vorstellt, völlig anders, als sie es erwartet hat. Doch wenigstens kann ihr die Großmutter alle absonderlichen Vorkommnisse erklären und sie außerdem auf ihre wahre Bestimmung vorbereiten. Dalila erfährt von ihr, dass die Wesen, die man für gewöhnlich nur aus Märchen kennt, tatsächlich existieren und sie selbst auch noch dazugehört. Auch der schöne Jo, ein guter Freund von Daphne, verkompliziert Dalilas Leben ungemein.

T.J.Hudspeth verzaubert ihre treuen Fans mit einem wundervollen Roman, der viel zu bieten hat und sich außerdem deutlich von ihren bisherigen Werken unterscheidet. Das trifft sowohl auf den Inhalt, wie auch auf den Schreibstil zu. Vor allem von Letzterem bin ich recht angetan, da er individuell und unverwechselbar wirkt. Die Autorin drückt sich vielseitig und präzise aus, stellenweise vielleicht ein wenig zu wissenschaftlich für eine fiktive Fantasy-Geschichte, was aber nur zu Beginn des Textes zu beobachten ist. Orthographisch ist alles im grünen Bereich.

Was mir aber am meisten gefällt, ist das entspannte und ausführliche Erzähltempo. Oftmals leiden Fantasy-Romane ja daran, zu schnell auf den Punkt zu kommen, indem die Hauptfiguren urplötzlich ungeahnte Fähigkeiten besitzen und dadurch übermächtige Gegner ohne Weiteres bezwingen können. Nicht so hier; zwar erfährt Dalila, dass sie dem feenhaften Volk der Fay – zumindest zur Hälfte – angehört, doch macht sie das nicht zum Übermenschen, der auf einmal alles kann. Sie bleibt angreifbar, was ein deutlicher Gewinn für die Geschichte ist. So bleibt die Spannung auf einem hohen Level erhalten und die Handlung wirkt plausibel.

Fay – Das Vermächtnis des Blutes“ ist ein faszinierendes und angenehm erzähltes Fantasy-Abenteuer, das mit einem Preis von 1,49€ auch noch unverschämt günstig zu haben ist. Es wird durch seinen sehr guten sprachlichen Ausdruck und die einfühlsame und nachvollziehbare Erzählweise nicht nur die angestammten Fantasy-Fans hinreißen wird, sondern auch solche Leser, die nicht schon auf der ersten Seite wissen wollen, wie die Geschichte ausgeht. „Fay – Das Vermächtnis des Blutes“ überzeugt gleichermaßen durch Spannung und Gefühl.

Nachtrag: Das wundervolle Cover ist übrigens vom Bruder der Autorin gezeichnet worden.

Lesetipp zum Wochenende – Magie liegt in der Luft

Die Chroniken von Lór

Harry Potter, die kleine Hexe, der Dschinni aus der Wunderlampe oder Gandalf aus dem Herrn der Ringe. So verschieden diese Figuren aus manchen unserer liebsten Büchern auch sein mögen, eines haben sie doch gemeinsam. Sie alle verfügen über magische Kräfte und können wundersame Dinge vollbringen. Viele von uns würden sich auch wünschen, mit einem einzigen Fingerwisch die unglaublichsten Dinge geschehen zu lassen.

Auch das Heldenepos „ Die Chroniken von Lór“ aus der Feder unseres  BookRix-Autors André Höhle verspricht eine Reise in eine Welt voller Magie und Abenteuern. Die Hauptperson Kardian würde diesen allerdings am liebsten entkommen, ein einfaches Leben führen und alle Abenteuer hinter sich lassen. Zwei Bücher der Chroniken von Lór sind bereits erschienen.

Heldenpflicht:

Einst war Kardan ein großer Krieger und Heerführer. Nun lebt er zurückgezogen und wünscht sich nichts sehnlicher als Glück und Frieden.
Als er Besuch aus der Vergangenheit erhält und sich mit der Erfüllung einer vor Jahren eingegangenen Verpflichtung konfrontiert sieht, bricht er widerstrebend mit alten und neuen Weggefährten auf, um sich einer uralten und finsteren Bedrohung zu stellen, die ihn und seine Kameraden immer tiefer in einen blutigen Sog aus Stahl und Magie zieht …

Heldentod:


Das Feuer kehrt zurück…

Sein größter Wunsch, ein friedliches Leben zu führen, hat sich für Kardan endlich erfüllt. Mit Frau und Tochter lebt er abgeschieden in der Natur und widmet sich den herausfordernden Aufgaben als Vater.
Doch erneut ist es dem Krieger nicht vergönnt, auf Dauer glücklich zu sein. Die uralte, finstere Bedrohung durch die Tr´Cktar legt sich stärker als je zuvor über das Land und die dämonischen Horden verbreiten Leid und Zerstörung. Als einer seiner Freunde stirbt und der magische Bund zerbricht, zieht er in einen Kampf, der ihm mehr abverlangt als er jemals zu geben bereit war…

Diese Bücher sind perfekt geeignet, um kühlen Herbstabenden ein wenig Magie zukommen zu lassen.

Wir wünschen euch ein „zauberhaftes Wochenende“ euer BookRix-Team

Verlosung

Trix Solier – Odyssee im Orient

Heute wenden wir uns wieder einmal an die Glückspilze unter euch, denn es gibt  etwas zu gewinnen. Diesesmal wird es magisch, denn ihr habt die Gelegenheit eines von fünf Hardcover-Exemplaren des Buches Trix Solier – Odyssee im Orient zu gewinnen. Dieses Buch ist beim Beltz Verlag erschienen und darin geht es um den Zauberlehrling Trix Solier, der von einem großen Abenteuer träumt. Es verschlägt ihn in die Wüste, wo er dort nicht nur auf fremdbeschleunigte Kamele, mörderische Assassinen und einem hinterhältigen Dschinn, sondern auch auf alte Freunde trifft. Mit ihnen macht er sich auf die Jagd nach dem mächtigsten Wesen aller Zeiten. Schaut doch einfach einmal in die Leseprobe rein.

Dieses Buch verspricht spannend zu werden und wir freuen uns, bald fünf Teilnehmern mit diesem Buch eine Freude machen zu können. Dazu müsst ihr nur bis zum 15.07.2012 die Gewinnfrage richtig beantworten.

Wir wünschen euch viel Spaß und viel Glück.

Verlosung:

Unsere User können viel!

Das wissen wir schon lange. Als sie einen Verlag gegründet haben, waren wir freudig überrascht. Der Sperling-Verlag hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, tolle Bücher zu verlegen. Und wir wollen ihn dabei natürlich unterstützen!
Nun erschien ihr erstes Buch „Urschl Untam in Midgard“. Ein kurzer Einblick bietet der Klappentext:
Tag und Nacht wechseln sich ab wie immer in Midgard. Gelegentlich unterbrochen von seltsamen Vorfällen, denen die Bewohner jedoch keine Beachtung schenken. Nur die Hexe Urschl Untam ahnt, dass die Tage Midgards und aller Nachbarwelten, gezählt sind. Zusammen mit dem Eichhörnchen Ratawisker, begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, um den Untergang der Welten zu verhindern. Nicht ahnend, dass so eine Aufgabe nur gemeinsam zu lösen ist. Und Gemeinsamkeit kennen die zerstrittenen Bewohner der anderen Welten nicht. Aber, sie kennen auch nicht Urschl Untam und ihren unbeugsamen Willen.
Das hört sich vielversprechend an? Na dann: Ab in den Buchhandel! Ah, halt. Wir haben die frohe Kunde fast vergessen: Jeder, der bis zum 15.03.12 die Gewinnspielfrage zur Leseprobe richtig beantwortet hat, hat die Chance, eines von fünf Exemplaren des Buches zu gewinnen.
Wir wünschen viel Glück – Auch ohne Magie könnt ihr gewinnen…

HIER geht’s zur Leseprobe.