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3 Fragen an Martin Barkawitz: Was tust du in Sachen eBook-Marketing?

Im Mai haben wir mit Martin Barkawitz eine Test-Promotion seines Buchs „Tote Unschuld – SoKo Hamburg 1“ bei Buchdeals.de lanciert. Grund genug, ihn nach seinen allgemeinen Marketing-Erfahrungen zu befragen!

Martin, mit welchen Maßnahmen vermarktest du deine eBooks normalerweise?

Martin Barkawitz - Cover SoKo Hamburg: Tote UnschuldIch bin in einigen Facebook-Gruppen Mitglied, wo es um preisreduzierte oder gratis E-Books geht. Dort poste ich einen Hinweis, und natürlich auch auf meiner eigenen FB-Timeline, damit meine über 1.000 FB-Freunde es mitkriegen. Freundlicherweise werden diese Posts dann auch noch von Autorenkollegen geteilt, was enorm hilft.

Wie findest du die Möglichkeit, kostenlose eBooks und Preisaktionen online bewerben zu können?

Das ist ein sehr starkes Marketing-Instrument, vor allem, wenn der Roman für ein großes Lesepublikum interessant ist, also gerade bei Krimis und Romantik.

Wie zufrieden bist du mit der Bewerbung deines ersten Soko-Hamburg-Krimis bei buchdeals.de?

Sehr zufrieden! Der Krimi sprang quasi über Nacht aus dem Mittelfeld auf Platz 1 der Gratis-Charts bei Amazon. Da konnte man deutlich sehen, dass buchdeals.de eine starke Wirkung hat.

Veröffentlichung einer eBook-Reihe

Veröffentlichung einer eBook-Reihe: Timing, Tipps und Tricks

Du möchtest eine Buchreihe veröffentlichen und fragst Dich noch, welche Verkaufsstrategie sich dabei anbieten würde? Wir geben Dir einige Tipps mit auf den Weg und zeigen Dir, welche Tricks andere BookRix-Autoren schon erfolgreich angewendet haben.

1. Veröffentlichungsabstand

Eine nicht ganz leichte aber wichtige Frage: wie lange sollte ich warten, bis ich den zweiten Teil meiner Reihe veröffentliche? Dafür gibt es nicht wirklich eine Pauschallösung. Um die Spannung auf den zweiten Band anzukurbeln, empfiehlt es sich, eine Zeit lang damit zu warten. Zu lange solltest Du Deine Leser allerdings nicht auf die Folter spannen – sonst tritt der gegenteilige Effekt auf und sie verlieren das Interesse. Ein Zeitraum von 1-3 Monaten scheint uns angemessen.

Auf keinen Fall sollten mehrere Bände einer Reihe gleichzeitig herausgebracht werden, da der Spannungseffekt ansonsten leider ausbleibt.

2. Leser auf weitere Bände aufmerksam machen

Am Ende des ersten Teils Deiner Reihe solltest Du natürlich auf die noch kommenden Werke aufmerksam machen. Du bist auch mit dem zweiten Teil schon fertig? Dann poste doch den Klappentext am Ende Deines Buches. Du weißt schon, wann Du das nächste Buch veröffentlichen möchtest? Mach gleich darauf aufmerksam (Bitte achte aber darauf, keine Shoplinks zu verwenden. Das führt zu Problemen bei der Auslieferung).

3. Einbeziehung der Leser

Eine Reihe bietet Dir die Möglichkeit, Deine Leser perfekt in den Entstehungsprozess eines weiteren Teils miteinzubeziehen. Poste etwa auf Facebook zwei verschiedene Covervorschläge für den nächsten Teil und lass die Crowd abstimmen. Oder lass sie direkt ihre Meinung dazu abgeben, wie es denn ihrer Meinung nach weitergehen sollte. So hat´s zum Beispiel auch BookRix-Autorin Mona Lida gemacht. In ihrer Geschichte „Kim – Schlimmer geht immer“ geht es um eine Frau, die sich gleich in zwei Männer verliebt. Die Autorin lässt nun die Leser(innen) abstimmen, wer der beiden ihnen mehr zusagt. Ob man als Autor die Tipps und Wünsche der Leser einfließen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es macht als Leser Spaß, sein Feedback zu geben und so vielleicht einen kleinen Teil zum Verlauf der Folgegeschichte beizutragen.

4. Preisaktionen

Besonders bei Buchreihen macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, Preisaktionen anzubieten. Zu Verkaufsstart des zweiten Teils einer Reihe kann man sich zum Beispiel überlegen, den ersten Teil für kurze Zeit kostenlos (bzw. zu einem Sonderpreis) anzubieten, um auch die Aufmerksamkeit für dieses Buch wieder zu steigern. Natürlich dann auch im eBook-Kauf den bereits erschienenen zweiten Teil aufmerksam machen.

5. Sammelband

Wenn Du die verschiedenen Teile Deiner Reihe veröffentlicht hast, bietet es sich an, einen Sammelband anzubieten, der insgesamt kostengünstiger ist, als alle Teile zusammen. Auch das kann Dir durchaus noch einige Leser einbringen. Tatana Fedorovna hat es mit ihrem „Lach Russisch“ Sammelband vorgemacht.

Du hast noch andere Tipps zur Veröffentlichung einer Reihe? Teile sie gerne mit unserer Community!

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von “Social Media Marketing für Selfpublisher” einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Social Media Marketing für Self Publisher – Teil 1

Setze Deine Ziele fest!

Social Media kann für Indie-Autoren ein mächtiges Marketingtool sein, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Um euch ein wenig Starthilfe zu geben, haben wir Social Media Expertin Frauke Bitomsky darum gebeten, uns einige Tipps zu diesem Thema mit auf den Weg zu geben. Heute, im ersten Teil, beschreibt Frauke, was man bedenken sollte, bevor der Spaß beginnt.

Die Grundlagen

Social Media ist seit langem in aller Munde und nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Indie Autoren interessant, denn es ist ein mächtiges Werkzeug, um die Bekanntheit eines Autors und seiner Bücher zu steigern. Wer einige Grundlagen beachtet und bereit ist, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren, kann sich im Internet ein starkes Netzwerk aufbauen und so die eigenen Bücher besser vermarkten. In diesem Artikel will ich diese Grundlagen ansprechen und Tipps geben, damit der Weg ins Social Media erfolgreich wird.

Eines vorweg: Social Media funktioniert nicht über Nacht, sondern setzt Geduld und Ausdauer voraus. Ein Netzwerk aus Fans und Followern, die aktiv kommunizieren und das Netzwerk mitgestalten, ist unbezahlbar, aber es muss erst wachsen. Wer bereits nach drei Wochen bahnbrechende Erfolge erwartet, wird wohl eine Enttäuschung erleben.

“Social Media setzt Geduld und Ausdauer voraus “

Was will ich eigentlich?

Ehe man sich voller Eifer in die Social Media Aktivität stürzt, sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen und festlegen, was und wen man eigentlich erreichen möchte. Nur wer weiß, was er eigentlich will, hat auch ein Ziel, dass er erreichen kann. Diese Fragen kommen noch vor der Entscheidung, welche Netzwerke man später nutzen möchte.

Aus der Frage, was genau man erreichen möchte – Bekanntheit steigern und mehr Bücher verkaufen, andere Autoren kennen lernen, neue Ideen finden, Kontakte zu Verlagen knüpfen – entsteht die Frage nach der Zielgruppe, die man ansprechen möchte. Social Media „für alle“ funktioniert kaum, da man am Ende jeden ein bisschen, aber niemanden wirklich anspricht. Eine kleine Zielgruppe, deren Geschmack man trifft, ist besser als eine große graue Masse, für die man höchstens mäßig interessant ist.

Welche Ziele habe ich und wie viel Zeit kann ich aufwenden?

Auch die Frage, wie viel Zeit man auf lange Sicht regelmäßig in die Social Media Aktivität investieren kann sollte beantwortet werden, denn ein Aktivitätsschub alle sechs Monate, dem wieder eine lange Durststrecke folgt, wird kaum zu Erfolgen führen. Die Zeit, die man investieren kann, ist auch maßgeblich an der Entscheidung des Netzwerkes beteiligt, das man für sich nutzen sollte. Wer keine Zeit hat Blogartikel zu schreiben, sollte kein Blog aufsetzen; wer nur am Wochenende Zeit hat, ist mit einem Blog wahrscheinlich besser bedient als mit einem Twitter Account, der täglich gepflegt werden sollte. Wer feststellt, dass er alleine nicht die Zeit aufbringen kann, Social Media Präsenzen zu pflegen, kann überlegen, ob er sich mit ein paar anderen Autoren zusammentut.

Erst, wenn all diese Fragen geklärt sind, wird die Entscheidung gefällt, in welchen Netzwerken man sich präsentieren möchte. Aus den Antworten dieser Fragen wird die Strategie entwickelt, die später hilft, den roten Faden nicht zu verlieren. Sie kann (und sollte) immer wieder überprüft und angepasst werden, wenn sich z.B. die Zielgruppe oder die verfügbare Zeit für Social Media ändert. Aber sie verhindert, dass man sich verrennt und Zeit und Energie verschwendet, ohne etwas zu bewirken.

Wichtig: Bloß keine Werbung in eigener Sache

Dies mag paradox klingen, ist aber tatsächlich sinnvoll und wichtig. Wer als Indie-Autor die Bekanntheit seiner Bücher mithilfe von Social Media steigern will, sollte bloß nicht beginnen, diese offensiv zu bewerben. Kein potentieller Leser hat Interesse an der Selbstbeweihräucherung eines Autors, der nur immer wieder verkündet, dass er ein Buch geschrieben hat. Es ist wie mit Werbebroschüren und Spammails: Sie werden ungelesen weggeworfen und gelöscht.

Klassische Werbung, die den Empfänger drängt etwas Bestimmtes zu kaufen (Push-Strategie), funktioniert in den sozialen Netzwerken nicht. Social Media bedeutet nicht nur Austausch und Kommunikation in alle Richtungen, sondern setzt auch eine andere Werbestrategie voraus: Die Nutzer wollen von einer Seite oder einem Anbieter angelockt werden (Pull-Strategie). Um dies zu bewerkstelligen, muss ein Social Media Auftritt dem Leser einen Mehrwert in Form von Inhalten bieten, die für die Leser Relevanz haben und ihn interessieren.

Im Falle eines Indie-Autors könnten dies Schreibtipps, Kurzgeschichten, eigene Gedanken zu verschiedenen Schreibansätzen, Empfehlungen für Schreibratgeber, Links zu interessanten Artikeln in thematisch passenden Blogs und ähnliches sein. Hilfreich ist ein Redaktionsplan, in dem Ideen für zukünftige Beiträge gesammelt und geordnet werden.

Social Media ist eine gute Möglichkeit, sich der Leserschaft vorzustellen und zu zeigen, dass man ein Experte auf dem eigenen Gebiet ist und mehr zu bieten hat als nur ein Buch.

Wichtig: nicht nur eine Rowling und ein King sind Experten. Auch „kleine“ Autoren, die keinen Verlag haben, haben Erfahrungen über das Schreiben gesammelt und können diese teilen. Das heißt nicht, dass man „fertig“ gelernt hat und alles über das Schreiben weiß, aber man sollte sein Licht auch nicht unter den Scheffel stellen.

Heißt das, dass man gar nicht auf das eigene Buch hinweisen soll? Doch, natürlich. Aber nicht zu offensiv. In einem Blog kann eine Unterseite für eigene Bücher eingerichtet werden, während der Blog selbst mit Artikeln rund um das Thema Schreiben gefüllt wird.

Wer öfter auf sein Buch hinweisen, aber auch nicht plakativ Werbung machen will, kann seine Erfahrungen aus dem eigenen Schreibprozess teilen. Wie wurde das Buch geplant, woher stammten die Ideen, wie wurden Schreibblockaden besiegt? All das interessiert die Leser und bietet gleichzeitig mehr Inhalt als die bloße Aussage „Ich habe ein Buch geschrieben, bitte kauft es!“.

Worum es nächste Woche geht:

Welches Netzwerk ist das Richtige für mich?

Was Dich auch noch interessieren könnte:

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Blogbeitrag: Bloggen leicht gemacht

Blogbeitrag: Wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Bloggen leicht gemacht – Tipps für Anfänger und Neueinsteiger

So können Selfpublisher Kontakte knüpfen

Ein wichtiger Marketingtipp für alle Selfpublishing-Autoren ist das Betreiben eines eigenen Blogs. Zum einen, um für Dich und Deine Bücher zu werben, aber vor allem auch um Kontakte zu knüpfen, Dich mit anderen Bloggern anzufreunden und Dir im Web einen Namen zu machen. Unser Gastblogger Michael Modler, der den Blog www.ebooks-autoren.de betreibt, gibt uns wertvolle Tipps zum Thema “Bloggen leicht gemacht“.

Wichtige Tipps für Blogger:

Der Entschluss zum Bloggen ist gefallen, eine kostenlose Blog-Software gefunden (z.B. WordPress oder Blogger/Blogspot) und der Kopf sprudelt über vor Ideen. Dank des Baukastenprinzips kann heute jeder ganz einfach zum Blogger werden und ohne große HTML-Kenntnisse in wenigen Schritten eine optisch ansprechende Webseite gestalten. Doch wie findet man seine Leser, welche Rechte und Pflichten hat man als Blog-Betreiber und worauf sollten Anfänger und Neueinsteiger bei den Inhalten ihrer Postings achten?

Der erste Blog – auf zu großen Taten!

Erst die Pflicht, dann die Kür. Was im Sport gilt, lässt sich auch wunderbar aufs Bloggen übertragen. Doch ich kann euch beruhigen: die Pflicht ist nur ein Kurzprogramm, wohingegen sich die Kür über Jahre erstrecken kann.

Erst die Pflicht …

1. Impressum erstellen

Ja, es mag spießig klingen, dass ich Blog-Neulingen als erstes zu diesem mitunter nervigen Schritt rate, doch ein Impressum (Anbieterkennzeichnung) ist fürs Bloggen ebenso wichtig wie der Führerschein fürs Autofahren. Und auch wenn es im Internet leider sehr viele selbsternannte Experten gibt, die den Eindruck verbreiten, so etwas braucht man nicht („ich blogge seit vielen Jahren und mich hat noch nie jemand abgemahnt“), kann ich nur jedem raten, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Um es mal etwas drastischer zu sagen: nur weil ich über drei Ecken ein paar Leute kenne, die schon mal mit geschlossnen Augen über die Straßen gegangen sind, heißt dies nicht, dass das bei mir auch klappt. Dank kostenloser Tools ist die Erstellung eines Impressums übrigens viel leichter als es auf den ersten Blick aussieht. Daher: nehmt euch etwas Zeit für dieses wichtige Thema. Euer Schlaf wird es euch danken!

Surftipps:
Infos vom Bundesjustizministerium (übersichtlicher Leitfaden)
Impressum Generator (Hilfreiches Tool)

2. Bildrechte beachten

Bilder und Fotos sind IMMER urheberrechtlich geschützt. Ob nun eine Mini-Grafik oder ein preisgekrönter Schnappschuss spielt dabei keine Rolle. Wer aus purer Bequemlichkeit über die Google-Bildsuche seine Fotos und Grafiken einsammelt und im eigenen Blog veröffentlicht, bewegt sich auf ganz dünnem Eis. Und auch die Bezeichnung “lizenzfrei” ist in diesem Zusammenhang nicht mit “kostenlos” gleichzusetzen.

Surftipp:
Bilder auf der eigenen Webseite? (guter Einstieg in das Thema)

3. Copy and Paste

Was vielen Menschen bei der Nutzung von Bilder noch einleuchtet, gilt natürlich auch für Texte (und das nicht erst seit den jüngsten Plagiats-Affären bei diversen Doktorarbeiten). Nur weil es einfach ist, ganze Absätze aus Büchern, Dokumenten, Online-Artikeln etc. zu kopieren und in den eigenen Blog ohne Nennung der Originalquelle einzufügen, ist dies noch lange nicht erlaubt. Selbst bei Zitaten, die in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem eigenen Text stehen, ist Vorsicht geboten. Doch ich möchte alle Anfänger beruhigen: um erfolgreich zu Bloggen muss niemand zum Hobby-Jurist aufsteigen. Oft reicht der gesunde Menschenverstand und die Frage: würde ich wollen, dass jemand meine Texte ohne meine Erlaubnis im Internet verbreitet?

Surftipp:
Texte übernehmen (eine kurze und verständliche Übersicht)

Dann die Kür…

Wenn man sich an diese Regeln hält, ist man mit seinem Blog rechtlich schon einmal auf der sicheren Seite. Weitere Tipps zum Thema Bloggen findest Du hier auf Michaels Blog. Dabei geht er auch noch näher auf die “Kür” des Bloggens ein und erklärt, wie man Follower für seinen Blog findet, wie regelmäßig man überhaupt bloggen sollte und warum man sich mit anderen Bloggern austauschen sollte.

Gruppenvorstellung:

Buch des Monats.

Um bei den unzähligen Büchern auf BookRix wahre Perlen zu entdecken, gibt es jetzt eine neue Möglichkeit:
Ob Fantasy, Liebe, Gedicht, Witze, etc. in der Gruppe „Buch des Monats“ ist alles erlaubt, außer Erotik. Jeden Monat gibt es eine Umfrage, um einen monatlichen Gewinner zu küren, der sein Buch als „Buch des Monats“ bezeichnen darf.
Leser können hier auf ihre Lieblingsbücher hinweisen und Autoren gezielt neue Fans finden.

Wer also noch nicht Mitglied ist, sollte schnell vorbeischauen: KLICK.

Das Buch des Monats im August trägt im Übrigen den schönen Namen „Soyala“ und wurde von der Userin Susymah verfasst. Werft doch auch dort mal einen Blick hinein ;)
Wir wünschen viel Spaß!

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #2: Clever verlinken – mehr verdienen.

In diesem Blog-Beitrag verraten wir einen heißen Tipp für alle, die ihr eBook über BookRix in den Handel bringen, oder dies zukünftig vorhaben. Im Rahmen des Buchverkaufs bringen wir Dein Werk in viele eBook-Stores, sodass auch außerhalb von BookRix noch mehr Leser auf Dich und Deine Werke aufmerksam werden. Zufällig stolpern sie z.B. auf Amazon über Dein Buch, weil sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren und nicht selten landet es dann auch im virtuellen Einkaufswagen. Als unabhängiger Autor machst Du aber sicher auch selbst aktiv Werbung und verlässt Dich nicht darauf, dass Dich Leser zufällig entdecken: Ob mit einer Facebookseite, in BookRix-Gruppen, auf Deinem Blog, über Twitter oder in anderen Foren – dein Werk soll gekauft werden. Daher solltest Du bei Eigenwerbung natürlich immer einen Verkaufs-Link mitposten, den interessierte Leser (und somit potenzielle Käufer) direkt anklicken können.
BookRix empfiehlt: Wenn Du selber Links postest, dann verlinke am besten auf Dein Buch bei BookRix und nicht etwa z.B. in den iBookstore!

Warum? Zunächst einmal ganz klar aus wirtschaftlicher Sicht: wenn Deine Leser das eBook über BookRix kaufen, entfallen die Zwischenhändlermargen (das was die anderen Shops mitverdienen), so dass Du hier mehr Profit erhältst. Wird Dein Buch über BookRix gekauft, bekommst Du also mehr Geld ausgezahlt, als bei Verkäufen über die anderen Shops.

Doch es gibt noch einen anderen, wichtigen Grund: auf BookRix hast Du viel bessere Möglichkeiten, Dich selbst zu präsentieren. Zusätzlich zu dem von Dir verlinkten Verkaufsbuch, finden die Leser dort nämlich auch Deine anderen Werke. Idealerweise bietest Du neben Deinen Verkaufsbüchern auch kostenlose Bücher an. So erhalten die Leser einen Vorgeschmack Deines Könnens und müssen nicht „Die Katze im Sack“ kaufen. Auf der Info-Seite zu Deinem Buch, werden sich bestimmt auch schon viele Kommentare angesammelt haben, wie lesenswert Dein Werk ist. Positive Kommentare sind natürlich ein weiteres Kaufargument für den Interessenten.

Des Weiteren haben Leser auf BookRix die Möglichkeit in direkten Kontakt mit Dir zu treten. Du kannst Dich als sympathischen Menschen präsentieren, indem Du Dein BookRix-Profil entsprechend gestaltest und Informationen über Dich und Deine Werke preis gibst. So nehmen Dich die Leser als Mensch wahr – und nicht als unnahbaren Autor, dem seine Leser egal sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Du irgendwo im Netz Hinweise auf Dein Buch postest, um Deine Verkäufe anzukurbeln, dann verlinke idealerweise auf Dein BookRix-Buch und nicht auf einen der anderen Shops. Das bringt Dir mehr Geld und die Möglichkeit Dich und Deine anderen Bücher sympathisch zu präsentieren kurbelt die Verkäufe unter Umständen zusätzlich an.

Hier geht es zur Infoseite zum eBook-Verkauf mit BookRix.

Publishing Tipps & Tricks:

Tipp #1: Werde aktiv.

Natürlich möchten wir Dich auch beim Marketing unterstützen, damit Dein Buch nicht in den digitalen Bücherregalen der eBooks-Shops verstaubt. Deshalb gibt es ab jetzt die Rubrik „Publishing Tipps &Tricks“, in der wir Dir hilfreiche Autorentipps geben möchten. Fangen wir also mit der wichtigsten Regel gleich zu Beginn an: Werde aktiv!

Egal ob in einem Verlag oder als Autor, der sein Glück selbst in die Hand nimmt. Richtiges Marketing sollte ein Autor immer auch im Auge behalten, denn Verlage machen wenig Marketing für ihre Autoren, sodass ein Buch ohne eigenes Zutun einfach keine Wahrnehmung erfährt.

Das Marketing sollte für Dich nicht erst nach dem Abschließen des Buches stattfinden. Wenn Du tagtäglich Stück für Stück daran arbeitest, dass man Dich als Autor wahrnimmt, dann wird Dein Buch beim Erscheinen viel mehr Beachtung finden. Dabei kann beispielsweise der Schreibprozess selber das beste Marketing sein, denn Menschen, die einen Entstehungsprozess hautnah miterleben können eine emotionale Bindung zum Produkt, nämlich Deinem Buch eingehen.

Tagtäglich Marketing anhand BookRix muss zudem keine mühselige Pflicht sein, sondern bedeutet vor allem eine Menge Spaß. Es bedeutet Austausch über das, was Dir am wichtigsten ist, nämlich das Schreiben. Suche den Dialog mit anderen. Und so wird Marketing nicht einfach nerviges Spaming, sondern ein fruchtbarer Austausch, so dass es gut sein kann, dass Du gar nicht mehr mitbekommst, dass Du die ganze Zeit Marketing betreibst.

Schlaue Vermarktung:

Ein Buch ist nicht gleich ein Buch.

Es gibt gute und schlechte, dicke und dünne, beliebte und unbeliebte, vielgelesene und kaum beachtete Bücher. Natürlich auch lustige, traurige, spannende, langweilige… Gut, ihr wisst, was wir meinen. Und dann gibt es noch DIE Bücher. Bücher, die einen wahren Hype auslösen. Bücher, die Leben prägen und verändern. Bücher, bei denen die Leser mitfiebern und sogar um Mitternacht die Buchläden stürmen, sobald ein neuer Band herauskommt. Folglich gibt es auch sie: Die Autoren, die es schaffen, einen solchen Hype auszulösen. Tolkien erschuf die erste Fantasy-Welt, zu der es nun fast alles gibt: Kleine Figuren, Spiele, Karten, Poster, Spielzeug und nicht zu vergessen den einen Ring. Den lassen sich die Macher teuer bezahlen von 20 bis über 1000€ gibt es verschiedene Modelle des wohl bekanntesten Rings der Welt. Auch aus Rowlings Feder entstand ein Meisterwerk des Merchandisings: Harry Potter. Nicht nur Zusatzbücher wie „Quidditch im Wandelt der Zeiten“ oder „Die Märchen von Beedle dem Barden“, die eigentlich lediglich in der Hauptreihe erwähnt wurden, werden heute vermarktet, auch Schokofrösche, Zauberstäbe, Umhänge, Besen, Den Spiegel Nehergeb, Hermines Zeitumkehrer, sowie ihre Tasche kann ein „echter Fan“ käuflich erwerben – mit ausreichend „Muggel-Geld“, versteht sich.
2010 eröffnete ein „Harry Potter Theme Park“ in Florida. Bei der Konzeptionierung, sowie der Erbauung, hatte J.K. Rowling höchstpersönlich ein wachsames Auge auf den Fortschritt. Viele Kinder, die mit Harry Potter aufwuchsen, warteten an ihrem elften Geburtstag sehnsüchtig auf ihren persönlichen Hogwarts-Brief. Leider vergebens.
Nun schickt sich die Merchandise-Szene an, auch aus anderen Büchern einen solchen Profit zu schlagen: In diversen Internetshops kann man beispielsweise schon Bellas (Twilight) Verlobungsring erwerben.
Mit all den Fanartikeln können sich Leser ein Stück Buch in ihre Welt holen, und so das Buch und seine Geschichte ein wenig realer machen. Wann die Fans aber wirkliche Fans werden und knapp 100€ für eine Nachbildung von Harry Potters Zauberstab oder über 1000€ für „den einen Ring“ ausgeben, wird wohl ein Geheimnis bleiben, das selbst die Leser nicht wirklich erklären können.
Wenn Bücher nicht mehr „nur Bücher“ sind, dann hat der Autor es geschafft, sein Buch so zu schreiben, dass es massenhaft Leser in seinen Bann zieht. Und nur dann lohnen sich die Fanartikel. Ob der umgekehrte Weg, also massenhaft Fanartikel herzustellen, bevor die Nachfrage überhaupt entsteht und somit einen künstlichen Hype zu produzieren, funktioniert, ist eine interessante Überlegung, die manch eine Werbeabteilung vielleicht in Erwägung ziehen sollte.

Hier noch einige Rezensionen zu Produkten auf Amazon:

Zu Noble Collection 7021 Hermine Grangers Zauberstab

“Dieser Zauberstab ist erstklassig!
Als das Paket bei mir ankam war ich total begeistert,
weil er so autentisch ist.Ich trage dieses Ding jetzt
schon ungefähr 1 Jahr mit mir rum und er sieht immer
noch aus wie neu (und ich hatte ihn wirklich Tag und Nachtbei mir).
Dises Produkt MUSS man haben.”

“Der Zauberstab kommt in einer schönen Box und sieht auch wirklich gut aus aber leider ist mein Exemplar defekt. Einmal hat es kurz gezaubert und das wars :(“

Zu Noble Collection 7150 Professor Snapes Zauberstab

“Ich besitze diesen Stab jetzt seit ein paar Wochen. Er ist wunderschön und liegt hervorragend in der Hand. Ein muss für jeden Harry Potter und insbesondere Slytherin Fan. Mit diesem Stab in der Hand fühlt man sich der Welt die J.K.Rowling erschuf ein kleines bisschen näher.”

Aktuell:

Marketing ist nicht gleich Marketing.

Das musste John Asht lernen, als er sich der Blogger-Gemeinde entgegenstellte. Myriel vom Blog „Bücherzeit“ rezensiert schon eine ganze Weile jedes Buch, das sie liest und hat somit viele Leser und Freunde in der Blogger-Szene gesammelt. Als sie das Buch von John Asht in ihrem Blog bespricht und zugibt, dass sie aufgrund des (für sie schlechten) Schreibstils nur ca. 90 Seiten lesen konnte, ist der Autor empört: Er droht mit einer Klage, da die Bloggerin angeblich gegen Bezahlung sein Werk zerrissen habe.
Die 23-Jährige ist sich keiner Schuld bewusst – So sehen das auch die anderen Blogger, die zu ihrer „Kollegin“ halten. Während der Autor weiterhin beanstandet, dass Myriel keine Literaturkritikerin ist, geht ein Aufschrei durch die Literaturszene:
Wer, wenn nicht der „Otto-Normal-Leser“ soll John Ashts Buch lesen? Myriel selbst fasst sich keineswegs als DIE Literaturkritikerin schlechthin auf. Im Gegenteil: Sie hat sich einfach nur zur Aufgabe gemacht, jedes gelesene Buch zu rezensieren – Auch die weniger Guten.
Dass ein Autor wenig begeistert ist, wenn sein Werk nicht überall in den Himmel gelobt wird, ist verständlich.  Doch die Drohung mit dem Anwalt ist eine nicht übliche Reaktion. Vielleicht war diese Provokation auch nur eine gezielte Marketing-Strategie des Autors, was wohl gewaltig daneben ging. Unter Myriels Blogbeitrag finden sich viele Kommentatoren ein, die meinten, sie hätten trotz oder gerade wegen Myriels schlechter Rezension das Buch gekauft, um sich eine eigene Meinung bilden zu können, die Reaktion des Autors habe ihn und seine Werke aber auf die „Auf-keinen-Fall-kaufen“-Liste befördert.
Der Autor unterschätzte offensichtlich die „Macht des Lesers“. In der Zeit des Internets kann nun einmal jeder seine Meinung offen kundtun – Blogs, Foren, Homepages und Communities geben hierfür genug Raum. Auch wenn somit quasi ein Informations-Tsunami entsteht, sollte die Macht des Einzelnen nicht unterschätzt werden. Blogger verknüpfen sich untereinander, tauschen sich aus und unterstützen sich gegenseitig. Kein Wunder also, dass John Ashts Verhalten nun in vielen Blogs zerrissen wird (Was er im Übrigen als eine “Rezensenten-Mafia für geistig Arme” empfindet). Der heutige Leser ist ein mündiger Leser, der seine Meinung klar äußert und ins Netz stellt, damit jeder, der will, sie lesen kann.
Andere Autoren sollten nicht den gleichen Fehler wie John Asht begehen, indem sie sagen, dass diese Leser keine Literaturkritiker seien und somit keine Ahnung hätten – Denn für wen schreibt ein Autor, wenn nicht für den Leser, der sich in Internetforen und auf Blogs herumtreibt?
Ein „Vorteil“ ergab sich für John Asht dank dieser Aktion tatsächlich: Fast jeder kennt nun seinen Namen. Die Nachteile verschweigen wir lieber an dieser Stelle, da unsere Leser schlau genug sind, um sie selber zu finden und wir nicht noch eine Klage am Hals haben wollen ;)