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15. November:

International writers in prison day

Wer offen seine Meinung äußert und dadurch womöglich unangenehme Wahrheiten ans Licht bringt, muss oftmals mit harten Konsequenzen rechnen. Von dieser traurigen Wahrheit sind leider auch heutzutage noch zahlreiche Schriftsteller betroffen. In vielen Ländern sind Rechte wie „Pressefreiheit“ oder das „Recht auf freie Meinungsäußerung“ leider noch immer ein Fremdwort. Jene, die sich trotzdem trauen, die Missstände in ihrem Land offen kundzutun, werden daraufhin oftmals scharf von der Regierung verfolgt.

Einer, dem es genauso erging,  ist der diesjährige Preisträger des „Friedenspreises des deutschen Buchhandels“ Liao Yiwu, der sich jahrelang gegen die extremen Menschenrechtsverletzungen in China ausgesprochen hatte. Seine Bestrafung folgte auf dem Fuße und er musste sich mit Folter, Todesangst und Haft abfinden.

Doch zum Glück gibt es Menschen, die diese Ungerechtigkeiten nicht einfach so hinnehmen und sich tatkräftig für die menschenunwürdig behandelten Schriftsteller aus aller Welt einsetzen. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang die Organisation P.E.N. zu nennen, die aktiv für verfolgte Autoren kämpft.

Heute, am „internationalen Tag der Autoren hinter Gittern“, soll besonders auf das Schicksal dieser mutigen Menschen aufmerksam gemacht und gedacht werden.

Tag der Pressefreiheit

Gefährliches Leben für Journalisten

Heute, am dritten Mai, wird zum 8. Mal der Internationale Tag der Pressefreiheit begangen, der 1994 von der UNESCO eingeführt wurde. Ziel war und ist es, die Weltbevölkerung auf diejenigen Staaten hinzuweisen, in denen dieses grundlegende Recht leider noch immer nicht gewährleistet wird.

Dass diese Problematik aktueller denn je ist, wird einem besonders im Jahr 2012 schmerzlich bewusst. Bereits mehr als 40 Journalisten wurden in den letzten fünf Monaten weltweit wegen freier Meinungsäußerungen getötet, viele weitere ins Gefängnis gesteckt. Tendenz steigend. Das internationale Presseinstitut stellt sogar die erschreckende Prognose, dass 2012 das tödlichste Jahr für Journalisten werden könnte. Besonders betroffen davon sei Syrien. In Deutschland ist die Pressefreiheit im Artikel 5 des Grundgesetzes verankert, sie ist ein „Barometer für die Demokratie“ . Nichtsdestotrotz ist auch bei uns die Ausführung der Pressefreiheit noch ausbaufähig.

„Die Liste der Länder ohne oder nur mit eingeschränkter Pressefreiheit ist lang. Umso wichtiger ist es, dass diejenigen Staaten, in denen – wie in Deutschland – dieses recht im Grundgesetz verankert ist, Presse- und Meinungsfreiheit auch wirklich leben“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, der Deutschen Presseagentur zu diesem Thema.

Den schwierigsten Stand haben Journalisten in Weißrussland, Kuba, Äquatorialguinea, Eritrea, der Iran, Nord Korea, Turkmenistan und Usbekistan. Doch es gibt ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Es haben sich verschiedene Organisationen gegründet, die nicht tatenlos dabei zusehen möchten, wie Journalisten mit extremen Mitteln mundtot gemacht werden sollen. Unter anderem setzt sich beispielsweise die Vereinigung P.E.N. (poets essayists novelists) aktiv für die Befreiung inhaftierter Schriftsteller ein und kämpft für die weltweite Durchsetzung der freien Meinungsäußerung.