Schlagwort-Archiv: Natur

Top of Germany

Feuilleton von Monirapunzel

Hallo Ihr Lieben,

bei uns im Münsterland ist der Winter ausgefallen. Mein Zeitgefühl ist völlig durcheinander geraten. Wenigstens einmal möchte ich klirrende Kälte spüren. Da kein Urlaub in Sicht ist, bleibt mir nur eine Gedankenreise. Nach kurzem Grübeln fällt mir das richtige Buch dafür ein.

Top of Germany – ZUGSPITZE von Bert Rieser
Bert Rieser -

Vielleicht erinnert Ihr Euch? Bert Rieser hatte bei einem BookRix Wettbewerb eine Übernachtung auf der Zugspitze gewonnen. Mutig und tapfer wie ein großer Held hat er sich in dieses Abenteuer gestürzt! Schaut Euch diese eindrucksvollen Bilder an! Staunt und genießt diesen fantastischen und sehr humorvollen Bericht.

Übernachtung in einem eisigen Iglu! Ein Bett aus Eis! Herrliche Naturaufnahmen! Man spürt die unvorstellbare Kälte und fühlt sich gleichzeitig wie in einem Wintermärchen. Ein Eisbär, Trolle, Zwerge, Faune, Seejungfrauen, viele seltsame Gestalten und merkwürdige Gebilde gibt es hier zu sehen.

Ein unvergessliches Erlebnis wünscht Euch

Monirapunzel

Monirapunzel

Monirapunzel, bekannt als langjährige und engagierte BookRix Userin, schreibt in ihrem Feuilleton über verschiedene Themen rund um BookRix.

Heute wird es grün:

Denn es ist der 25. April.

Und dieses Datum steht bekanntlich für „Den Tag des Baumes“.Heute soll die Menschheit genauer über die Bedeutung des Waldes für uns und die Erde nachdenken.
Der Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück, der 1872 einen „Arbor D
ay-Resolution“-Antrag an die Regierung von Nebraska stellte. Nach 20 Jahren wurde der Tag in den ganzen USA angenommen. Ursprünglich wurden an diesem Tag Bäume gepflanzt, um die Bedeutung des Waldes zu symbolisieren.
Der erste deutsche „Tag des Baumes“ wurde am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.
Dass auch unsere User ein grünes Bewusstsein haben, zeigten sie bei unserem Schreibwettbewerb „Grüne Riesen“ letztes Jahr. Auch hier stand die Natur im Vordergrund. Die Gewinnergeschichte „Tobi und die Vambirke“ könnt ihr im Übrigen HIER nochmal lesen.
Schnappt euch eine Schaufe
l und pflanzt einen Baum. Die Natur wird es euch sicher danken.

Rezension zu „Blauer, blauer Himmel“ von Shay76

„Ich habe mein Blau zu pflegen, damit habe ich genug zu tun.“

Shay76 nennt sich ein/e Autor/in auf BookRix, über die/den wir ansonsten (leider) gar nichts wissen. Allerdings hat Shay76 eine Reihe von Büchern veröffentlicht, von denen ich mir „Blauer, blauer Himmel“ etwas näher angeschaut habe.
Es handelt sich hierbei um eine Fabel, in der aber nicht Tiere mit Sprechrollen bedacht werden, sondern Himmelsphänomene. So beobachtet ein Ich-Erzähler, der in seinem Garten auf der Wiese liegt, wie eine kleine, weiße Wolke über den Himmel zieht und mit diesem eine Unterhaltung beginnt. Später, als es zu dunkeln beginnt, findet die Wolke im Mond einen weiteren Gesprächspartner. Stets ist dabei die Traurigkeit der Menschen das Thema. Die Wolke nimmt diese Traurigkeit wahr, wohingegen sich Himmel und Mond dafür weniger sensitiv oder verständnisvoll zeigen. Der Himmel kümmert sich nämlich in erster Linie um sein schönes Blau und dem Mond liegt die Natur am Herzen, die er durch die Menschen bedroht sieht.
Shay76 schreibt solide, wobei an manchen Stellen kleine Verbesserungen möglich wären. So wird beispielsweise stets der Dativ mit der Präposition „wegen“ gebraucht, was das Bild ein wenig trübt. Entscheidend empfinde ich jedoch die Auswahl der Protagonisten für die Fabel. Himmel, Mond und Wolken kommen ja für gewöhnlich nicht in Fabeln vor und lassen daher keine Rückschlüsse auf die ihren Charakteren zugrunde liegende Symbolik zu. Ein Fuchs in einer Fabel ist beispielsweise immer schlau. Aber ein Himmel, was könnte der wohl sein? Der Text und die durch ihn erzielte Aussage wirken somit unverbraucht und innovativ und regen zum Nachdenken an.
Shay76 verlässt die gewohnten Pfade und schon alleine deshalb verdient die Fabel „Blauer, blauer Himmel“ näheres Hinsehen.