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Verbesserungen und Neuerungen für Euch!

BookRix ist morgen Vormittag offline

An Sommerferien ist im BookRix-Team derzeit nicht zu denken. Ganz im Gegenteil: wir arbeiten stets fleißig daran, BookRix noch weiter zu verbessern und neue Funktionen für Dich anzubieten. Einige großartige neue Funktionen warten nur darauf, online zu gehen. Auf folgendes dürft ich euch morgen nach der kurzen Offlinezeit freuen:

Neues rund um die Covergestaltung

  • Ab morgen kannst Du noch einfacher professionelle Cover gestalten, denn wir bieten Dir gemeinsam mit der Bildagentur Getty Images über eine Million wunderschöne neue Motive an, die Du zu unschlagbar günstigen Preise auch zum kommerziellen Zweck für Dein Cover nutzen kannst.
  • Bilder, die Du nicht mehr benötigst, kannst Du ab morgen aus Deinem Account löschen.

Neues zu den Büchern:

  • Du kannst die Anordnung Deiner Bücher in Deinem Profil nun selbst bestimmen. So kannst Du jetzt zum Beispiel Verkaufsbücher auf Deinem Profil in den Fokus rücken.
  • Du kannst nun auch selbstständig kostenlose Bücher in den Shops listen lassen. Wähle einfach 0,00 € beim Einstellen Deines Buchs in die Shops aus, um Dein kostenloses BookRix-Buch auch auf Amazon und Co. anzubieten.
  • Bücher, die Deiner Meinung nach gegen den BookRix-Kodex verstoßen kannst Du ab sofort mit nur einem Klick dem Team melden.
  • Wir haben Verkausbücher nun mit einem Rezensionsbutton ausgestattet, damit Dich Deine Leser noch einfacher mit einer Rezension in den Shops unterstützen können.

Zudem gibt es viele weitere neue Funktionen, wie z.B. die Möglichkeit Deinen Freunden interessante Gruppen zu empfehlen. Wir freuen uns Dir all diese tollen neuen Möglichkeiten morgen präsentieren zu dürfen. Nutze die Zeit bis dahin sinnvoll und schreibe an Deinem neuen Meisterwerk.

Viele Grüße,

Dein BookRix-Team

Selfpublisher und Community-Mitglieder aufgepasst

BookRix überarbeitet die Gruppen

Dem Wunsch unserer BookRix-User gemäß, haben wir die Gruppen unserer eBook-Community noch einmal überarbeitet.

Damit wir sie für alle User sichtbar machen können, müssen wir deshalb heute Nachmittag (ca. 16:00 Uhr) kurz offline gehen. Wir hoffen, Du kannst die kurze Downtime mit der Aussicht auf die neue Gruppenansicht verschmerzen.

Schau Dir jetzt schon einmal an, welche zusätzlichen Funktionen es ab heute geben wird:

  • Bei Beiträgen in Gruppen wird ab heute wieder ein Betreff angegeben werden können.
  • Wenn Du in den Gruppen auf BookRix unterwegs bist, siehst Du auf der linken Seite, an welchen Diskussionen Du zuletzt teilgenommen hast.  So kannst Du besser überblicken, welche Diskussionen für Dich interessant sind und auch dort wieder leichter ins Gespräch einsteigen.
  • Gruppenadmins können die Anzeige der Diskussionen nun sortieren nach „neueste Beiträge“ bzw. „neueste Kommentare“. Das dürfte die Verwaltung der Gruppen erheblich erleichtern und die Übersichtlichkeit in den Gruppen stark verbessern.

Wir freuen uns darauf, Dir die neue Gruppenansicht bald zeigen zu dürfen und hoffen auf eine rege Beteiligung Deinerseits an den Diskussionen in unserer BookRix eBook-Community.

News aus dem BookRix-Universum

1.000.000 eBooks in einem Monat

Was soll ich Euch noch für News zum Thema eBooks servieren? Ihr wisst es ja eh schon alle: Das eBook ist auf einem wahren Siegeszug und WIR mit ihm: Das heißt BookRix als Buch-Community und somit vor allem IHR, die BookRix-Nutzer. Nicht nur „unsere“ Autoren sondern auch die unzähligen User die nur zum Lesen, Netzwerken und Diskutieren da sind und die Vorteile von digitalen Büchern und sozialen Medien schon jetzt für sich nutzen.

Ihr wart es, die im letzten Monat zum ersten Mal in der Geschichte von BookRix über 1.000.000 Millionen eBooks gelesen oder runtergeladen habt. Eine ganz schön hohe Zahl dafür, dass immer noch viele behaupten, digitales Lesen und eBooks wären nur ein Nischen-Ding für technikverliebte Nerds.

Erwähnenswert finde ich auch, welche Erfolge einzelne BookRix-Autoren diesen Monat für sich verzeichnen können. Tadjell Robin Black ist mit ihrem eBook „Schattenjuwel“ bei Amazon seit Wochen in den Top 100 der Fantasy eBooks vertreten und hat insgesamt fast schon 2.000 Exemplare des Titels über BookRix und die externen Shops verkauft. Du denkst Du hättest das auch drauf? Dann zögere nicht länger. Du kannst mit BookRix Dein eBook veröffentlichen und zum Kauf anbieten, wir bringen es für Dich in die wichtigen eBook-Shops.

Eine große Öffentlichkeit konnten diesen Monat gleich vier BookRix-Autorinnen erreichen. Sie waren mit jeweils einem eBook auf der DVD vertreten, die der aktuellen Ausgabe des beliebten Computer-Magazins „Chip“ beiliegt (siehe Bild). Das Magazin und somit auch die DVD haben eine tatsächlich verkaufte Auflage von 250.000 Exemplaren. Respekt! Selbst wenn nur jeder Hundertste Käufer die eBooks liest sind das summa summarum 2.500 neue Leser, die man unter Umständen dauerhaft gewonnen werden konnten.

Letztendlich setzt sich Qualität durch und ist und bleibt auch in Zeiten des Webs und des eBooks Grundvoraussetzung für den Erfolg als Autor. Und wir blicken zuversichtlich in die Zukunft, denn Talent und Qualität sind in der BookRix-Community nun mal ausreichend vorhanden. Lasst uns beweisen, dass Indie-Autoren so einiges zu bieten haben und sich qualitativ nicht vor Autoren, die bei großen Verlagen unter Vertrag stehen, verstecken müssen.

Wochenrückblick

Neues aus der Buchwelt

Momentan gibt es fast wöchentlich spannende News aus der Buchbranche zu vermelden. Man merkt, dass sich etwas bewegt, dass massive Veränderungen in Gang kommen. Diese Woche trafen sich z.B. in Brüssel hochrangige europäische Verlagsvertreter – auf Einladung der EU-Komissarin Neelie Kroes, Expertin für den digitalen Markt (übrigens eine durchaus sympathische und kompetente Frau, wie meine Kollegen und ich im Rahmen ihres Vortrags auf der diesjährigen Re:publica in Berlin feststellen konnten).

Ziel dieses Gipfels war die gemeinsame Unterzeichnung einer „Decleration of eBooks“. Unter anderem einigt man sich darin darauf, dass es keine Hindernisse für Kunden beim Kauf von E-Books über Länder-, Plattformen- oder Geräte-Grenzen hinaus geben sollte. Das bedeutet ein eindeutiges JA zu einem gemeinsamen, über alle Grenzen hinweg gültigen bzw. funktionierenden eBook-Format. Das der anwesende Amazon-Vertreter die Erklärung (noch) nicht unterzeichnet hat, ist daher kaum verwunderlich (Stichwort Kindle).

Ein weiteres Anzeichen, dass es dem guten alten Buch bald so gehen könnte, wie einst der Schallplatte und mittlerweile auch längst schon der CD, liefert der Karstadt-Konzern. Man trennt sich in einigen Warenhäusern von den Buchabteilungen, um Platz für umsatzträchtigere Waren zu schaffen. Das gleiche passierte vor ein paar Jahren auch mit der CD: Ketten wie Müller, Saturn usw. verkleinerten nach und nach die CD-Abteilungen, nicht nur wegen der sinkenden Nachfrage, sondern um Verkaufsflächen für DVDs, Videospiele und ähnliche Warengruppen zu schaffen, mit denen man heutzutage einfach größere Gewinne erzielen lassen. Wenn sich in den nächsten 2-3 Jahren dazu noch das eBook immer weiter verbreiten wird, ist ein flächendeckendes Sterben von Buchabteilungen und leider auch ganzen Buchhandlungen vorprogrammiert. Es sei denn, Verlage und Handel finden entsprechende Lösungen, um dem Kunden vor Ort attraktive digitale Angebote bieten zu können.

Quo vadis, eBook?

Neues aus der digitalen Buchwelt

Heute gibt’s einen kleinen Rückblick auf die spannendsten eBook-News der letzten Tage und Wochen. Wie entwickelt sich der eBook-Markt? Was tut sich in Sachen Self-Publishing? Und was hat Tolstoi mit dem Nook-Reader zu tun?

Wenn letztes Jahr die Rede von der zukünftigen Entwicklung des eBook-Marktes war, wurde keine Meldung häufiger zitiert als die vom Mai 2011: „Amazon verkauft mehr eBooks als Hardcover im US-Markt“. Anfang dieser Woche machte die Nachricht die Runde, dass nun auch im gesamten US-Buchmarkt erstmals mehr eBooks als Hardcover abgesetzt werden konnten (Artikel hierzu lesen). Auch wenn der deutsche eBook-Markt dem in den USA noch etwas hinterherhechelt – die aktuelle eBook-Studie des Börsenvereins zeigt, dass es in Deutschland ebenfalls vorangeht. Es ist nur eine Frage der Zeit…

Rasantes Wachstum wird auch im Bereich Self-Publishing vermeldet (Bericht auf Buchreport). Zählte man in den USA im Jahr 2010 noch rund 133.000 selbstverlegte Titel, so waren es 2011 bereits 211.000. US-Marktforscher sprechen jetzt schon vom „Golden Age of Self-Publishing“.

Nach all den knallharten Fakten und Zahlen zum Abschluss noch eine Anekdote zum Schmunzeln. Ein amerikanischer Blogger wunderte sich während der Lektüre des Tolstoi-Klassikers „Krieg und Frieden“ auf dem Nook-Reader über das seltsame Wort „Nookd“.  Bis er herausfand, dass im Original-Text an entsprechender Stelle eigentlich das Verb „kindled“ steht (to kindle = anzünden). Da lag ein Verdacht nahe: der Nook-Reader von Barnes & Nobles wandelt möglicherweise das Wort „Kindle“ automatisch in „Nook“ um. Ist das nur ein kleiner Joke der Nook-Programmierer? Ist das ein Zeichen, für den immer härter werdenden Kampf um die Aufteilung des Marktes? Oder ist das gar Zensur? Wie es letztendlich dazu kam kannst Du auf eBook-News nachlesen.

Umdenken:

Autoren werden immer selbstständiger.

Um zu verstehen, warum das so ist, muss zunächst einmal das „alte Verlagsmodell“ betrachtet werden. Als das Internet noch nicht existierte, gab es nur wenige Möglichkeiten für einen Autor, um gelesen zu werden. Die gängigste Lösung waren die Verlage. Somit hatten sie quasi die Macht darüber, welche Werke es in den Handel schafften. Hierbei pokerten sie nur selten: Jedes Buch, das nicht bei den Lesern ankam, war ein finanzielles Verlustgeschäft.
Risiken nahm ein Verlag nur in Kauf, wenn er bereits einige größere „Zugpferde“ besaß, die neue Bücher mitfinanzierten. Ein bis zwei sehr gut laufende Buchtitel reichten somit aus, um mehrere „Risiko-Veröffentlichungen“ zu rechtfertigen. Dieses Modell der Querfinanzierung trifft bei immer mehr Autoren auf Unverständnis. Vor allem Bestseller-Autoren sehen nicht ein, wieso ihre Werke die Risikofreudigkeit der Verlage stützen sollten.
J.K. Rowling hat dies erkannt  und machte sich mit Pottermore unabhängig. Die Dienstleistungen, die der Verlag anbot, standen nicht mehr im Verhältnis zum Gewinn. Verlage sollten sich zunehmend mehr als Dienstleister verstehen, die dem Autor gewisse Dienste anbieten, damit er ihnen einen Teil des Gewinnes abtritt.
Erfüllen Verlage nicht mehr die Erwartungshaltungen der Autoren, werden die Autoren selbständig.
Doch es geht auch anders:
In der heutigen Zeit braucht ein Autor nicht mal mehr einen Verlag, um überhaupt bekannt zu werden. Emily Bold, eine Vorzeige-Indie-Autorin, deren Werke schon seit einiger Zeit die Top-Ränge von Amazon besetzen, sagt dazu folgendes:

„Die Frage ist doch, was man als Erfolg ansieht. Das definiert ja jeder anders. Wenn es nur darum geht, Leser zu erreichen, habe ich das ja teilweise geschafft, aber ohne Verlag bin ich leider bisher auch in der Situation, die Menschen, die lieber ein echtes Buch in der Hand halten, enttäuschen zu müssen. Sicher gäbe es unzählige Wege, Bücher über BOD oder in Eigenregie drucken zu lassen, aber die Kosten für den Druckvorschuss bei einer Auflage, die einen vernünftigen Verkaufspreis verspricht, sind ja wahnsinnig hoch. Wer also als Erfolg ansieht, sein Buch als gedrucktes Werk in allen Buchläden finden zu können, wird vermutlich noch eine Zeit lang auf Verlage setzen müssen.“

Einige werden Emily hier sicherlich Recht geben, denn für sie zählen nur gedruckte Bücher. Wenn man jedoch betrachtet, dass Emily auch so sehr viele Leser erreicht hat und eBooks immer populärer werden, stellt sich die Frage, ob Emily hier nicht einfach zu bescheiden ist.
Auf die Frage, wieso sie nach der ersten Verlagsabsage nicht weitersuchte, antwortete sie:

„Es war mir einfach zu umständlich. Jeder Verlag will dein Manuskript in einer anderen Form, die ersten 30 Seiten, oder ein Kapitel deiner Wahl oder ein kurzes Exposé oder ein ausführliches, …
Dazu die ewige Warterei, nur um dann noch nicht einmal eine Absage zu bekommen.
Es wäre nach wie vor schön, jeden Leser erreichen zu können, aber ich suche nicht mehr nach einem Verlag, denn meine Rechte am eBook möchte ich nicht mehr hergeben. Außerdem gefalle ich mir in der Rolle als unabhängige Autorin. Ich mache gerne alles selbst, vom Cover über die Werbung (Trailer, Homepage) und so weiter. Es macht meine Produkte zu meinen Produkten. Natürlich ist das viel Arbeit, aber der persönliche Kontakt zu den Lesern und deren Feedback ist viel wichtiger für mich geworden, als es das Logo eines Verlages auf meinem Cover sein könnte.
Wenn aber der richtige Verlag mit einem passenden Angebot kommen würde, wären einige der Leser, die ich momentan vertrösten muss, weil ich eben kein Printbuch anbieten kann, sehr glücklich.“

Verlage sind also wohl noch nicht ganz im Aus, sie müssten nur anfangen, sich mehr als Dienstleister zu betrachten. Wieso sollte ein Autor zu einem Verlag gehen, wenn er alles selbst übernehmen kann oder aber andere Dienstleister (Lektorat, Covergestaltung, etc.) findet, die ihm ein besseres Angebot unterbreiten?
Wir von BookRix fragen uns das schon lange und arbeiten deswegen langfristig auf das Ziel hin, dass Autoren auf unserer Plattform alle für sie relevanten Dienstleistungen an einem Ort finden und in Anspruch nehmen können. Vom Korrektorat über Covergestaltung bis hin zu Marketing-Dienstleistungen.
Nicht nur uns, sondern auch der Literatur-Welt steht ein großer Wandel bevor. Wir sind bereit, euch euer Glück selbst in die Hand zu geben!

Mehr dazu findet ihr HIER.

Vertragsänderung

„Freie“ Journalisten der G+J Wirtschaftsmedien.

Die Rechte an allen denkbaren Nutzungsarten wurden von den freien Journalisten an G+J übertragen, berichtet Turi. Das Landgericht Hamburg verbot diese Klausel mit der Begründung, dass es „aus sich heraus unangemessen benachteiligend und unwirksam“ sei.  Geklagt wurde vom Deutschen Journalistenverband, welcher ebenfalls noch gegen Verträge von Springer prozessiert. Auch rechtswidrig wurde Regelung eingestuft, nach der Verlage die Rechte von Journalisten an Dritte weiter übertragen können, ebenso die Klausel, dass G+J das ausschließliche Nutzungsrecht erhalte. Dass der Verlag die Nutzungsrechte bei Kündigung des Mitarbeiters behält, wurde für unwirksam erklärt, da sie den Autoren das Recht zur außerordentlichen Kündigung nehmen. Dass die Urheber mit 30 Prozent beteiligt werden, wenn der Verlag Beiträge agenturmäßig verwertet ist allerdings nicht angreifbar. Der DJV sieht in dem Urteil „einen weiteren juristischen Erfolg für die Freien“.