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Gewinne ein eBook von Paula Roose!

Drachentau

Paula Roose, die Autorin der erfolgreichen Drachentau – Saga, lädt Euch herzlich ein, an der Leserunde zum ersten Band Drachentau teilzunehmen!

Passend zu diesem Event verlost Paula zusammen mit whatchareadin 10 Exemplare des tiefsinnigen Fantasyromans! Hier geht´s zum Gewinnspiel auf whatchareadin.

Nehmt bis zum 13. September an der Verlosung teil und besprecht Eure Eindrücke mit anderen Lesern und der Autorin in der Leserunde, die am 15. September startet!

Hier geht´s zur Leserunde.

Ihr kennt whatchareadin nicht?

Whatchareadin ist eine unabhängige Lese-Plattform, auf der sich Leser über Bücher, eBooks und Autoren informieren und austauschen können. Auch für Autoren ist diese Seite eine große Unterstützung und Hilfe. Nicht nur kann man hier Leserunden und Gewinnspiele veranstalten; whatchareadin  bietet zudem die Möglichkeit, sich durch Networking mit anderen Usern Fachwissen und Ratschläge rund ums schreiben zu holen und Autoren bei der Verwirklichung ihrer Werke zu helfen!

Wir können jedem unserer fleißigen Autoren wärmstens empfehlen, sich bei Whatchareadin anzumelden und dort selbst Gewinnspiele und Leserunden zu veranstalten.

Rezension zu „Drachenstaub“ von Paula Roose

Drachenblut und Sternenstaub …

Vor einer Weile hat uns Paula Roose schon mit ihrem wundervollen Roman „Drachentau“ in das beschauliche Bärendorf Mühlenau entführt und mit Rosa bekannt gemacht. Die schöne Bärin wird vom gierigen Drachen Tumaros geraubt und in dessen Höhle verschleppt. Die gefühlvolle, außergewöhnliche Geschichte um Rosas Leben und Flucht hat „Drachentau“ zu einem ganz besonderen literarischen Schatz werden lassen und nebenbei auch einen Riesenerfolg ermöglicht. Die Fans und Bewunderer von Paula Roose können sich nun freuen, denn mit „Drachenstaub“ liegt eine Fortsetzung der Saga vor, die genau wie der erste Band sowohl von innen wie auch von außen begeistern wird.

Viele Jahre sind vergangen, seit Rosa aus den Fängen des Ungeheuers Tumaros entkommen ist. Nun lebt sie zusammen mit ihren Nachfahren wieder in Mühlenau. Ihre Enkelin Patrizia macht eines Tages beim Pilzesammeln eine schauderhafte Entdeckung. Beim Auskundschaften eines Tunnels unweit des Drachenberges wird sie beinahe von gespenstischen Händen in den Erdboden gezogen. Eine unvorstellbare Kälte umgibt sie dabei. Doch Bernhard, ihr Vater und Rosas Sohn, kann sie retten. Was geht da vor sich? Kurz darauf bekommt Bernhard unerwarteten Besuch. Keine Geringere als Eschagunde, die königliche Waldfee, erscheint und erzählt ihm, was es mit dem Angriff auf Patrizia auf sich hat. Tumaros, der Drache von einst, ist zwar schon längst besiegt, doch hat er im Inneren des Berges ein noch viel bedrohlicheres Unheil eingesperrt, das nun mit aller Macht versucht, sich zu befreien. Eschagunde hat zwar einen Plan, was dagegen unternommen werden kann, aber leicht wird dieses Vorhaben nicht gerade.

Wir erleben dann eine gefährliche Reise in das Menschenland sowie durch einen toten Wald, aus dem noch nie jemand wieder herausgefunden hat.

So wie bei Band 1 der „Drachentau-Saga“ lädt auch hier bei „Drachenstaub“ das Cover zum Reinschnuppern ein. Und der Inhalt des Buches ist dann alles Andere als enttäuschend. Eine märchenhafte Geschichte entfaltet sich bildgewaltig, die weder an Gefühlen noch an Dramatik spart. Spannend ist es von Anfang an und einige geschickt eingestreute Perspektivwechsel lockern die Handlung gezielt auf. Bei einem kontinuierlich flüssigen Erzähltempo fühlt man sich wunderbar unterhalten.

Stilistisch und orthographisch gibt es fast nichts zu kritisieren. Nur gelegentlich stolpert man über die dann zu häufig benutzten Verben „sagen“ und „antworten“, aber bei dem durchweg gehobenen sprachlichen Niveau stolpern da bloß Pedanten wie ich. Jedenfalls gibt es nur wenige Bücher, die Sprache auf so eine angenehme und wohltuende Weise gebrauchen, wie es hier der Fall ist. Man kann die Wortwahl am besten als „bezaubernd“ bezeichnen.

Die Handlung enthält reichlich Motive aus dem Bereich der Märchen, geht aber darüber hinaus. Besonders gelungen finde ich, dass am Ende der gefährlichen Reise nicht gleichzeitig auch das Ende des Buches erreicht ist, sondern die Geschichte noch weiterläuft und etliche Aspekte wieder aufgreift und zusammenführt, die zuvor schon angesprochen worden sind. Man hat dadurch am Schluss den Eindruck, etwas Abgerundetes und sorgsam Konzipiertes gelesen zu haben.

Mit „Drachenstaub“ setzt Paula Roose ihre Saga über die sympathischen Bären aus dem Dorf Mühlenau ebenso fort, wie sie sie schon begonnen hat, nämlich spannend, romantisch, mitreißend und sprachlich perfekt. Fans von Fantasy-Abenteuern werden sich hier genauso wohlfühlen wie diejenigen Leser, die eine nicht alltägliche und gehobene Lektüre bevorzugen. Die Mischung aus liebevoll geschilderter Handlung und literarischer Eleganz ist bei „Drachenstaub“ mehr als geglückt. Unbedingt kaufen und lesen!

Rezension zu „Drachentau“ von Paula Roose

Faszination des Augenblicks …

Drachentau“ ist ein Fantasy-Roman der Autorin Paula Roose. Das stilvolle Cover lädt geradezu zum Hineinschauen ein, weshalb auch ich nicht widerstehen konnte. Was ich beim Lesen gefunden habe, hat mich in mehrfacher Hinsicht sehr gefreut.

Paula Roose - DrachentauEs beginnt alles recht friedlich. Der alte Bär Jakob sitzt vor seiner Hütte am Waldesrand und lässt sich von der Sonne verwöhnen. Doch die Ruhe stellt sich als trügerisch heraus, denn im Gehölz haust der riesige Drache Tumaros, der vor Jahren bereits Jakobs Dorf ausraubte und niederbrannte. Die Bären waren machtlos gegen das große Ungetüm. Nur eine Fee aus dem Wald kann Tumaros einigermaßen in Schach halten. Dazu legt sie einen Schlafzauber auf die Höhle des Drachen, doch leider wirkt dieser nicht für die Ewigkeit.

Alsbald besucht Eschagunde, die Fee, ihren Bärenfreund Jakob, um ihm ihre Sorgen um ein mögliches Erwachen Tumaros’ mitzuteilen. Das bereitet Jakob Kummer, da er auf seine Enkeltochter Rosa aufpassen muss. Er ahnt nicht, dass der Drache diesmal nicht beabsichtigt, das Dorf zu plündern. Er hat ganz andere Pläne.

Das Buch macht schon mal von außen durch das gelungene Cover und den ansprechenden Klappentext viel her. Der gute Eindruck setzt sich dann im Inneren konsequent fort. Rechtschreibung und Grammatik befinden sich in tadellosem Zustand. Auch der sprachliche Ausdruck überzeugt durch gehobenes Niveau und vorbildliche Vielseitigkeit. Die Handlung wird in angenehm flüssigem Tempo geschildert. Erfreulich ist außerdem, dass die Bären als Hauptakteure unverbraucht wirken, wodurch sich „Drachentau“ von der großen Masse der Fantasy-Bücher weiter abhebt.

Doch das ist noch nicht alles. Die Geschichte entwickelt sich nämlich in eine doch ungewöhnliche Richtung. Das heikle Thema häusliche Gewalt wird hier nämlich in der Fantasywelt von Bären und Drachen aufgegriffen und behandelt. Das lässt die Geschichte zwar recht bedrückend verlaufen, zeigt aber, dass sich das Fantasy-Genre auch für tiefsinnige Aufarbeitungen bestens eignet. Insofern hat „Drachentau“ also deutlich mehr an Inhalt und Aussage zu bieten als viele andere Titel aus der Kategorie Fantasy.

Drachentau“ kann als rundum gelungener Roman bezeichnet werden. Gestaltung, Inhalt und Ausarbeitung stimmen und das anspruchsvolle Thema wird angemessen umgesetzt. Wer eine verträumte Liebesgeschichte für die schnelle Lektüre zwischendurch sucht, wird hier möglicherweise etwas überfordert sein, aber „Drachentau“ ist ein Werk, das nicht durch Schlichtheit glänzt und daher weit mehr als einen flüchtigen Blick wert ist.

Anmerkung: Noch bis zum 31.03.2014 läuft zu diesem Buch eine Verlosung. Mitmachen lohnt sich!