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Nach der Buchmesse…Was die Branche sagt

Versuch eines Stimmungsbilds

Weltbild-Geschäftsführer Klaus Driever hat es so schön formuliert: die Buchbranche erlebe momentan „tektonische Verschiebungen“. Und was für welche.

Der klassische Buchhandel schrumpft. Schuld gibt man gerne dem Angstgegner Amazon und jetzt startet auch noch das eBook durch, dass dem stationären Handel endgültig den Garaus machen könnte. Carel Halff von Weltbild schätzt, dass der Buchhandel in den kommenden Jahren 50% der Fläche verlieren wird (Buchreport).

Txtr CEO Christophe Maire kritisiert, dass Verlage und Buchhändler mit ihrer abwartenden Haltung selbst Schuld an der Stärke Amazons seien (Interview).

Ein weiteres Problem, dem sich die Branche angesichts des bevorstehenden eBook-Booms gegenüberstehen sieht, ist Internet-Piraterie. Während Klaus Driever die Meinung vertritt: „Gratis Kultur wäre fatal“, sieht Sascha Lobo, Web-Experte und immer auf der Buchmesse am mitdiskutieren, das Ganze eher entspannt: „Piraterie ist ein Problem in Somalia“.

Und dann ist da ja auch noch Self-Publishing. Viele Verlage bangen noch mehr um ihre Marktanteile, seitdem in diesem Jahr die ersten Self-Publisher weltweite Erfolge feiern konnten. Tatsächlich wird das Thema zum Teil noch durchaus kritisch beäugt: „Ob allerdings “Self publishing”-Plattformen wie Bookrix.de […] der Weisheit letzter Schluss sind, wird sich zeigen.“ zweifelt der Redakteur in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ (zum Artikel). Im gleichen Atemzug muss er uns jedoch recht geben: „Sicher aber ist, wie Gunnar Siewert, Geschäftsführer von Bookrix, meint: “Die 500 Jahre alte Struktur, dass einige Verleger entscheiden, was auf den Markt kommt, hat ausgedient.”

Die tollste (weil so passende) Überschrift, liefern die Oberösterreichischen Nachrichten mit dem Artikel zur Branchenstimmung „Imperium muss auseinanderbrechen“. Der Redaktuer hat übrigens das wahre Ausmaß erkannt, wie angesagt Self-Publishing wirklich ist: „Self publishing-Anbieter wie Bookrix.de [...] hatten in den Hallen enormen Zulauf”. Enormer Zulauf…dabei hatten wir nicht mal einen Stand :)

Zum Abschluß für alle die es interessiert: Den aktuellen BookRix-Pressespiegel mit Artikeln aus der FAZ, Berliner Morgenpost, ZDF Online uvm. findest Du hier.

Top aktuell:

„Germanys‘ Amanda Hocking“?

Einigen wird der Name Amanda Hocking geläufig sein, anderen vielleicht nicht. Deshalb sollten wir vielleicht erst einmal erklären, wer hinter diesem Namen steckt. Amanda Hocking ist Autorin – und Millionärin. Sie veröffentlichte ihre Bücher über Amazon und verdiente so mehrere Millionen US-Dollar.
TeleRead benannte nun eine deutsche Amanda Hocking: Emily Bold.
Der Name kommt euch bekannt vor? Richtig: Sie kam nicht nur schon auf RTL, sondern auch ihre drei Liebesromane befinden sich unter den Amazon-Top 20. Und: Sie ist Userin auf BookRix und stellte bei uns schon einige Leseproben online.
Ihre Werke veröffentlichte sie als Indie-Autorin selbst auf Amazon, ganz ohne Verlag und verkaufte schon über 3000 Bücher.
Das Indie-Publishing kommt nun auch in Deutschland, Emily Bold ist der Beweis, dass Erfolg auch ohne traditionelle Verlage möglich ist. Ein Autor benötigt nur ein tolles Manuskript, Selbstvertrauen und eine kleine Prise Glück.
Glückwunsch, Emily! Wir hoffen, dass viele junge Autoren es Dir nachmachen werden.

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