Schlagwort-Archiv: Ratgeber

Minitipp für Autoren: Leserbindung

Unwissenheit schützt vor Lesern nicht…

Heute gibt´s mal wieder was Neues aus unserer beliebten Reihe „Minitipps für Autoren“ von Lektor und Autor Philipp Bobrowski. In dieser Rubrik findet ihr regelmäßige Ratschläge, die euch dabei helfen können, den nicht immer ganz leichten Autorenalltag so gut wie möglich zu meistern.

Dieses Mal geht es um die Bindung zwischen Leser und Protagonist:

Eine gute Strategie, um Identifikation zu erreichen und den Leser frühzeitig an den Protagonisten zu binden, ist, beide möglichst von Beginn an etwas teilen zu lassen. Nämlich die gleichen Wissenslücken.

Wir empfehlen euch: nutzt gleich das bevorstehende Wochenende und schreibt, was das Zeug hält. Vielleicht konnte euch Philipp ja ein wenig inspirieren.

Wenn euch interessiert, wer denn hinter diesen Tipps steckt, könnt ihr gerne einmal auf seiner Homepage vorbei schauen.

Bloggen leicht gemacht – Tipps für Anfänger und Neueinsteiger

So können Selfpublisher Kontakte knüpfen

Ein wichtiger Marketingtipp für alle Selfpublishing-Autoren ist das Betreiben eines eigenen Blogs. Zum einen, um für Dich und Deine Bücher zu werben, aber vor allem auch um Kontakte zu knüpfen, Dich mit anderen Bloggern anzufreunden und Dir im Web einen Namen zu machen. Unser Gastblogger Michael Modler, der den Blog www.ebooks-autoren.de betreibt, gibt uns wertvolle Tipps zum Thema „Bloggen leicht gemacht„.

Wichtige Tipps für Blogger:

Der Entschluss zum Bloggen ist gefallen, eine kostenlose Blog-Software gefunden (z.B. WordPress oder Blogger/Blogspot) und der Kopf sprudelt über vor Ideen. Dank des Baukastenprinzips kann heute jeder ganz einfach zum Blogger werden und ohne große HTML-Kenntnisse in wenigen Schritten eine optisch ansprechende Webseite gestalten. Doch wie findet man seine Leser, welche Rechte und Pflichten hat man als Blog-Betreiber und worauf sollten Anfänger und Neueinsteiger bei den Inhalten ihrer Postings achten?

Der erste Blog – auf zu großen Taten!

Erst die Pflicht, dann die Kür. Was im Sport gilt, lässt sich auch wunderbar aufs Bloggen übertragen. Doch ich kann euch beruhigen: die Pflicht ist nur ein Kurzprogramm, wohingegen sich die Kür über Jahre erstrecken kann.

Erst die Pflicht …

1. Impressum erstellen

Ja, es mag spießig klingen, dass ich Blog-Neulingen als erstes zu diesem mitunter nervigen Schritt rate, doch ein Impressum (Anbieterkennzeichnung) ist fürs Bloggen ebenso wichtig wie der Führerschein fürs Autofahren. Und auch wenn es im Internet leider sehr viele selbsternannte Experten gibt, die den Eindruck verbreiten, so etwas braucht man nicht („ich blogge seit vielen Jahren und mich hat noch nie jemand abgemahnt“), kann ich nur jedem raten, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Um es mal etwas drastischer zu sagen: nur weil ich über drei Ecken ein paar Leute kenne, die schon mal mit geschlossnen Augen über die Straßen gegangen sind, heißt dies nicht, dass das bei mir auch klappt. Dank kostenloser Tools ist die Erstellung eines Impressums übrigens viel leichter als es auf den ersten Blick aussieht. Daher: nehmt euch etwas Zeit für dieses wichtige Thema. Euer Schlaf wird es euch danken!

Surftipps:
Infos vom Bundesjustizministerium (übersichtlicher Leitfaden)
Impressum Generator (Hilfreiches Tool)

2. Bildrechte beachten

Bilder und Fotos sind IMMER urheberrechtlich geschützt. Ob nun eine Mini-Grafik oder ein preisgekrönter Schnappschuss spielt dabei keine Rolle. Wer aus purer Bequemlichkeit über die Google-Bildsuche seine Fotos und Grafiken einsammelt und im eigenen Blog veröffentlicht, bewegt sich auf ganz dünnem Eis. Und auch die Bezeichnung “lizenzfrei” ist in diesem Zusammenhang nicht mit “kostenlos” gleichzusetzen.

Surftipp:
Bilder auf der eigenen Webseite? (guter Einstieg in das Thema)

3. Copy and Paste

Was vielen Menschen bei der Nutzung von Bilder noch einleuchtet, gilt natürlich auch für Texte (und das nicht erst seit den jüngsten Plagiats-Affären bei diversen Doktorarbeiten). Nur weil es einfach ist, ganze Absätze aus Büchern, Dokumenten, Online-Artikeln etc. zu kopieren und in den eigenen Blog ohne Nennung der Originalquelle einzufügen, ist dies noch lange nicht erlaubt. Selbst bei Zitaten, die in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem eigenen Text stehen, ist Vorsicht geboten. Doch ich möchte alle Anfänger beruhigen: um erfolgreich zu Bloggen muss niemand zum Hobby-Jurist aufsteigen. Oft reicht der gesunde Menschenverstand und die Frage: würde ich wollen, dass jemand meine Texte ohne meine Erlaubnis im Internet verbreitet?

Surftipp:
Texte übernehmen (eine kurze und verständliche Übersicht)

Dann die Kür…

Wenn man sich an diese Regeln hält, ist man mit seinem Blog rechtlich schon einmal auf der sicheren Seite. Weitere Tipps zum Thema Bloggen findest Du hier auf Michaels Blog. Dabei geht er auch noch näher auf die „Kür“ des Bloggens ein und erklärt, wie man Follower für seinen Blog findet, wie regelmäßig man überhaupt bloggen sollte und warum man sich mit anderen Bloggern austauschen sollte.

Mit dem Doc-Upload in wenigen Schritten zum perfekten eBook

Formatieren und Hochladen

Unsere Selfpublishing-Plattform BookRix macht es so einfach wie nie zuvor, ein eBook zu erstellen und es kostenlos in den Verkauf zu bringen. Was der einfachste und beste Weg ist, um ein eBook auf BookRix zu erstellen? Das erklären wir euch jetzt.

Unser Support-Team empfiehlt jedem Autor, für die Erstellung seines eBooks die von uns angebotene Option des Dokumentenuploads zu verwenden.

Wie die meisten Autoren hast auch Du mit Sicherheit Dein gesamtes Buch bereits in einem Textverarbeitungsprogramm wie etwa Word vorliegen. Wenn Du dieses Manuskript noch ein wenig formatierst, kannst Du es ganz einfach und bequem als Ganzes hochladen. Die Vorteile:

–         Das Hochladen Deines eBooks ist mit wenigen Mausklicks und unschlagbar schnell möglich

–        Mit den richtigen Formatierungen wird Dir automatisch ein interaktives Inhaltsverzeichnis für Dein Buch erstellt

–        Auch das hochgeladene Dokument kannst Du natürlich noch bearbeiten

–        Du vermeidest lästige Formatierungsfehler, die oftmals durch die Bucherstellung mit „Copy und Paste“ entstehen

Wie formatiere ich mein Dokument optimal für den Doc-Upload?

Die Kapiteltitel Deines Dokumentes solltest Du mit den Überschriftformatvorlagen aus Word oder Open Office markieren (siehe Screenshot). Wenn Du Dein Buch dann über den Doc-Upload hochlädst wird es automatisch in verschiedene Kapitel unterteilt und ein interaktives Inhaltsverzeichnis wird erstellt, in dem die verschiedenen Kapitel anklickbar sind.

Welche Formatierungen sonst noch übernommen werden:

Wenn Du Bilder in Dein Dokument eingefügt hast, werden sie an derselben Stelle in Dein eBook eingefügt. Sie werden mittig unter dem Text oder auf einer neuen Seite angezeigt. Die Formatierungen „fett“, „kursiv“ und „unterstrichen“ werden ebenso übernommen wie die Textausrichtungen „zentriert“ oder „rechtsbündig“. Auch Absätze und Zeilenumbrüche werden erkannt.

Warum „Copy und Paste“ nicht der optimale Weg ist, um Dein eBook zu erstellen:

Unser Support Team rät prinzipiell jedem davon ab, jedes Kapitel extra über die Funktion „Copy und Paste“ zu erstellen. Dadurch entstehen nämlich häufig Formatierungsfehler, die ärgerlich und unnötig sind.

Weitere Informationen zur perfekten Erstellung Deines eBooks:

Detailliertere Informationen zur optimalen Formatierung Deines Dokuments vor dem Dokumenten-Uploads findest Du in unserem kostenlosen BookRix-Ratgeber: Wie erstelle ich ein perfektes eBook?

Warum der PDF Upload nicht für eBooks geeignet ist!

Neuer BookRix-Ratgeber

Viele unserer BookRix Indie-Autoren warten noch immer sehnsüchtig auf die Möglichkeit, ihre eBooks per PDF Upload zu erstellen. Doch leider müssen wir all diejenigen enttäuschen, die sich vorstellen, ein PDF Dokument könne in ein schönes und äuquivalentes eBook konvertiert werden. Dies ist vom technischen Stand der Dinge leider nicht möglich.

Es ist immer wichtig zu beachten, dass eBooks nicht mit Printbüchern verglichen werden können. eBooks bieten ein ganz neues und modernes Lesevergnügen.  Ein eBook ist keine starre Angelegenheit und kann in verschiedenen eReadern perfekt auf die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Lesers angepasst werden – und das ist es ja, was zählt. So kann der Leser in den meisten Readern etwa die Schriftart und Schriftgröße des entsprechenden eBooks verändern. Für Printbücher, an denen der Leser nichts mehr verändern kann, ist eine PDF Datei vielleicht das Richtige. Nicht jedoch für ein variables eBook.

PDF Dateien enthalten spezielle Formatierungen (auch die eingefügten Bilder), die bei der eBook Umwandlung nicht exportiert werden können. Das Hochladen solcher Dateien würde also unschöne Ergebnisse geben, da die Textformatierungen (fett, kursiv, Bilder, Absätze etc.) nicht übernommen werden können und der Text so sehr unschön und „zerschossen“ dargestellt werden würde.

Daher haben auch wir von BookRix beschlossen, die Arbeit am PDF-Upload vorerst hinten anzustellen, um uns um weit wichtigere Themen zuerst kümmern zu können. Diese Entscheidung fiel uns leicht, da wir erkannt haben, dass die Möglichkeit des PDF Uploads für unsere Indie Autoren beim derzeitigen technischen Stand der Dinge ohnehin keinen Mehrwert darstellen würde.

BookRix Ratgeber zur eBook-Erstellung

Wer sich nun fragt, man auf BookRix in wenigen Schritten ein perfektes eBook erstellen kann, das auch den ansprüchen der über 60 eBook-Shops zu genügen, an die die Bücher unserer Selfpublishing-Autoren ausgesandt werden, der sollte sich unseren neusten BookRix-Ratgeber ansehen: Wie erstelle ich ein perfektes eBook?

Eine Gruppe stellt sich vor:

„Rund ums Schreiben“

Seit kurzem gibt es auf BookRix eine neue Gruppe namens „Rund ums Schreiben“. Diese hat das professionelle Schreiben zum Inhalt. Tipps und Tricks zur Konzeption und Gestaltung eines Textes, zur optimalen Selbstvermarktung und zur Suche nach einem passenden Verlag werden hier gesammelt. Außerdem sollen auch Fragen interessierter Mitglieder geklärt werden.

Doch damit nicht genug. In dieser Gruppe werden auch Schreibhilfen für den PC vorgestellt, von denen es ja viele gibt. Die Ratschläge der Gruppe sollen die Suche nach dem passenden Werkzeug vereinfachen.

Vorgesellt wurden u.a. bereits CUEcards und Papyrus Autor.

Bei CUEcards handelt es sich  um ein Karteikartensystem. Mit diesem Tool kann man beliebige Texte und Textfragmente in einer Baumstruktur anordnen. Außerdem ist es möglich, die so verwalteten Notizen einer bestimmten Eigenschaft oder Kategorie zuzuweisen, die dann wiederum einen Zweig im Baumschema bildet. So sind z.B. spontane Einfälle übersichtlich und leicht auffindbar geordnet. Auch lassen sich Dateien an die Karteikarten anhängen, so dass mit dem Programm schließlich auch eine umfangreiche und übersichtliche Datenbank erstellt werden kann. Mit einer Volltextsuche können die Inhalte der Karteikarten bequem und fix durchforstet werden.
CUEcards ist dabei nicht besondern anspruchsvoll, was den Rechner angeht. Ein PC mit Windows 98 ist schon ausreichend. Das Programm gibt es in zwei Versionen: CUEcards 2000 kann als Freeware aus dem Netz gefischt werden, die erweiterte Version CUEcards 2005 gibt es zu kaufen.

Ein weiterer in der Gruppe vorgestellter Tipp heißt Papyrus Autor. Es ist in erster Linie eine Textverarbeitung, hat aber ein paar Schmankerl zu bieten, die es für die schreibende Zunft besonders interessant machen. Dazu zählt die Stilanalyse. Diese arbeitet ähnlich wie eine Rechtschreibkontrolle, unterstreicht aber nicht orthographisch falsche Wörter sondern Wortwiederholungen, Füllwörter und sogar Passivsätze. Das macht das Korrekturlesen effizient. Damit aber nicht genug: Die Stilanalyse kann auf Wunsch auch die Komplexität eines Textes bewerten und farblich im Geschriebenen markieren. Damit kann man in ungefähr abschätzen, welchen Schwierigkeitsgrad der eigene Text hat. Das kann beim handwerklichen Herangehen durchaus eine wertvolle Hilfe darstellen. Eine kleine Datenbank ist ebenfalls in Papyrus Autor enthalten. Die ist in erster Linie für die Verwaltung von Figuren gedacht. Eine originelle Funktion dieser Datenbank ist, dass sie anzeigen kann, wie oft und zu welchen Textstellen eine Figur im geschriebenen Werk auftaucht. Neben dem eigentlichen Text gibt es die „Klemmbretter“. Das sind kleine Ablageflächen, auf die man Textteile oder auch Bilder per Maus ziehen und so ablagern kann, bis man sie mal braucht. Da man bis zu acht solcher Bretter zur Verfügung hat, kann man bei aufwändigeren Copy-Paste-Aktionen viel Zeit sparen.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt des informativen Inhalts der Gruppe „Rund ums Schreiben“. Schau doch auch mal vorbei!