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Rezension zu „Stunde der Drachen“ von Ewa Aukett

„Sie wird Feuer und Tod in diese Welt tragen und doch ist sie dem Leben gleich …“

Endlich! Ja, endlich ist es so weit und es gibt ein neues Buch von Ewa Aukett, der sympathischen Autorin, die mit ihrem Erstlingswerk „Crafael“ für Aufsehen gesorgt hat. Jetzt kommt ihr neuster Roman „Stunde der Drachen“, und als ob das nicht schon genug Anlass zur Freude wäre, stellt man beim Anlesen auch noch fest, dass es sich um eine Fortsetzung von „Crafael“ handelt, die man jedoch problemlos auch ohne Vorkenntnisse genießen kann. Was will man mehr?

Man kriegt sogar NOCH mehr, denn „Stunde der Drachen“ ist der Auftakt einer Trilogie. Aber der Reihe nach, nicht dass sich der begeisterte Rezensent vor Aufregung noch vertippt…

Crafael“ ist ja im Genre „Fantasy-Romance“ angesiedelt. Es beginnt mit klassischen Fantasy-Elementen, entwickelt sich dann aber nicht nur zu einer wundervollen Romanze, sondern auch zu einer komplexen Zeitreisegeschichte, die nicht zuletzt durch einen ausgezeichneten Schreibstil vollauf überzeugt. Dass Ewa Aukett ein Faible sowie ein ausgeprägtes Talent für gefühl- und niveauvolle Liebesgeschichten hat, konnte man in „Crafael“ bereits feststellen. Und auch ihre folgenden Werke gingen ja in diese Richtung. Mit „Stunde der Drachen“ hat sie nun ein Buch geschrieben, das sowohl die Fantasy- wie auch die Romantikfans begeistern wird.

Zu Beginn von „Stunde der Drachen“ lernen wir die Protagonistin Lee kennen. Sie ist sehr einsam und sieht keinen Sinn mehr in ihrem irdischen Dasein. In allergrößter Verzweiflung stürzt sie sich in einen reißenden Fluss, doch… tja… anstatt im Jenseits zu landen, findet sie sich unter einem Baum im eiskalten Schnee liegend wieder. Sie ist völlig verwirrt, da sie sich an kaum etwas erinnern kann. Glücklicherweise kommt ihr aber ein brummiger, doch gutmütiger Krieger zu Hilfe, der sie nach Callahan-Castle im Lande Sijrevan bringt. Dort trifft sie erstmals auf Royce McCallahan, den Anführer eines Clans von Highlandern. Obwohl ihr ihre Erinnerungen nach wie vor beharrlich den Dienst verweigern, spürt sie beinahe überdeutlich, dass Royce für sie kein Unbekannter zu sein scheint. Was steckt hinter diesen Gefühlen? Und wird sie sich in dieser mittelalterlichen Umgebung behaupten können? Ein spannendes Abenteuer beginnt.

Um es gleich vorwegzunehmen, „Stunde der Drachen“ wird sowohl die Fans von Liebesgeschichten wie auch die von Fantasy-Abenteuern in seinen Bann ziehen. Die Handlung beginnt zunächst ein wenig geheimnisvoll, da Lee sich erst mal an die ungewohnte Welt und Zeit (!) gewöhnen muss. Nach und nach entwickelt sich dann eine zarte Romanze, die von einigen Wirrungen begleitet wird, denn die Hauptfigur beschließt, sich zu ihrem Schutz als Mann auszugeben, was ein paar skurrile Situationen verursacht. Dann, ungefähr ab dem zweiten Drittel des Buches, setzen die Fantasy-Elemente ein, worauf sich die Spannung enorm ausdehnt. Erfreulicherweise ist der Roman recht umfangreich ausgefallen, weshalb die einzelnen Handlungsstränge genügend Raum zur Entfaltung haben. Dadurch ergeben sich zahllose detaillierte Szenenbeschreibungen, die das Lesen zu einem sagenhaften Ereignis werden lassen.

Ewa Aukett ist ja bereits für ihre qualitativ hochwertigen Bücher bekannt. Auch „Stunde der Drachen“ fügt sich in diese lobenswerte Tradition ein und gibt in puncto Rechtschreibung und Grammatik überhaupt keinen Anlass zur Kritik. Das Erzähltempo ist ebenfalls gut umgesetzt. Langatmige Stellen gibt es nicht und die Spannung kann sich immer weiter steigern, bis sich dann am Schluss die Ereignisse förmlich überschlagen. Man hat also stets das Gefühl, einen hochkarätigen und sehr durchdacht erarbeiteten Roman vor sich zu haben.

Inhaltlich bietet uns Ewa Aukett eine interessante Mischung von Romantik und Fantasy. Auch etwas „knackigere“ Szenen sind enthalten, was für das nötige Knistern sorgt, auch wenn, wie ich persönlich anmerken möchte, die Formulierungen ebendieser Szenen nicht so kreativ wirken wie das Buch an sich. Das wird aber nur sehr pedantischen Rezensenten auffallen, die Liebhaber feuriger Erotik werden es ohnehin genießen und voll auskosten.

Fazit: Als Nachfolger von „Crafael“, als erster Teil einer ereignisreichen Trilogie, als perfekt abgestimmte Synthese aus Liebe, Schwertkämpfen und geheimnisvoller Zeitreise zieht „Stunde der Drachen“ so ziemlich alle Register. Und das Tolle ist, dass es Ewa Aukett grandios gelingt, aus diesen Zutaten einen bombastischen Roman zu zaubern, der nicht nur aus einem Guss ist, sondern auch großartige Unterhaltung bietet, die den literarischen Anspruch nicht vermissen lässt. Mit „Stunde der Drachen“ kann man nichts falsch machen, weil einfach alles passt. Und dazu ist der Roman auch noch so umfangreich, dass man damit ein ausgedehntes Leseerlebnis haben wird. Man kann ihn übrigens auch ohne Kenntnisse zu „Crafael“ problemlos verstehen. „Stunde der Drachen“ ist also der heißeste Tipp, seit es Bücher von Ewa Aukett gibt.

Rezension zu „Jenseits“ von Fia-Lisa Espen

Von Dunkelheit und Licht …

Nach gar nicht allzu langer Zeit gibt es wieder eine neue Fortsetzung des Romans „Stationär“ von Fia-Lisa Espen, und zwar „Jenseits“. Es geht also weiter mit den vielschichtigen Charakteren Charlotte, Rebecca, Elias und Co. Da mir die beiden bisherigen Bücher dieser außergewöhnlichen Reihe schon extrem gut gefallen haben, ist es keine Frage, dass ich mir Teil 3 nun ebenfalls genauer angesehen habe.

Während Maja noch immer mit den Nachwirkungen zu kämpfen hat, die der „Zirkel“ in ihr hinterlassen hat, gibt es für Elias neue Herausforderungen. Er erhält eine Kiste von seiner verstorbenen Zwillingsschwester Laura, in der nicht nur Briefe stecken, sondern auch noch ganz andere Erinnerungsstücke, die Elias in einen Sog des Wiedererlebens reißen. Er geht auf Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit, in der es Licht, aber auch Dunkelheit gibt. Derweil plagen Mirjam ganz andere Sorgen. Wie lange kann sie noch verheimlichen, wer der Vater ihres Kindes ist? Während sich Rebecca wieder in der Klinik befindet, sucht Mirjam unerwartet Charlottes Nähe.

Wie schon angedeutet, sind in diesem Teil der Reihe Elias, Mirjam und Charlotte die Hauptfiguren, um die sich die Handlung vorrangig dreht. Maja und Rebecca kommen zum Teil vor, Julie und Fritzi hingegen nur ganz am Rande. Auch Elias‘ jüngere Schwester Mira tritt wieder auf und es gibt außerdem einige neue Gesichter wie etwa Ben, Elias‘ besten Freund aus Kindertagen. Obwohl man nach „Außerhalb“ zwar auf die Fortsetzung der Julie-Handlung gewartet hat, sind die in „Jenseits“ vorhandenen Stränge kein bisschen uninteressant, eher im Gegenteil, da sich gewisse neue Verflechtungen zwischen den Figuren ergeben, mit denen man so nicht unbedingt rechnen konnte. Man wird daher – wie bei den Vorgängern schon – von der Geschichte mitgerissen und kann kaum loslassen, was nicht zuletzt daran liegt, dass die einzelnen Charaktere in gewohnter Manier beschrieben werden.

Zur Ausarbeitung des Buches muss man kaum was sagen, wenn man weiß, wie gewissenhaft Fia-Lisa Espen darauf achtet. Stil, Rechtschreibung und Cover sind mal wieder perfekt. Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Und der Inhalt der Geschichte spielt ohnehin in einer eigenen Liga. In „Jenseits“ werden neue Facetten zu Figuren hinzugefügt, die bereits sehr viele davon hatten, mehr als das in vielen anderen Romanen der Fall ist. Bei „Jenseits“ bekommt man eine Ahnung, was es bedeutet, einen Charakter wirklich zu kennen, seine Licht- und Schattenseiten zu entdecken, seine Hoffnungen und Ängste. Hier geht es um das reale Leben von Menschen, die mit ihren Problemen zurechtkommen müssen, auch wenn die Umstände widrig sind. Aber dennoch geben sie nicht auf, weil sie sich gegenseitig unterstützen und verstehen.

Jenseits“ überzeugt als Fortsetzung der beiden bisherigen Romane auf ganzer Linie. Nur gelegentlich stellt sich die Lektüre nicht ganz einfach dar, da etwas fachsprachlich-psychologisch, was hier jedoch nicht als Minuspunkt verstanden werden soll, denn der Markt hat schließlich schon genügend Bücher, die man, ohne viel nachzudenken, zwischendurch konsumieren kann. Bei „Jenseits“ hingegen sollte man sich Zeit nehmen, wird dafür aber belohnt mit einer aufregenden Handlung, einzigartigen Protagonisten und herausragendem Sprachgenuss.

Jenseits“ kann also fraglos empfohlen werden. Wer allerdings die beiden Vorgänger „Stationär“ und „Außerhalb“ noch nicht kennt, sollte erst diese lesen. Grandios sind sie alle drei und sollten daher gemeinsam sowieso in keiner Büchersammlung fehlen. Bleibt zu hoffen, dass die Geschichte auch noch eine vierte Episode bekommt, denn sie ist definitiv ein Gewinn für die Literatur. Unbedingt lesen!

Rezension zu „Stern der Macht – Erwachen“ von Elvira Zeißler

 Aus wahrer, unveränderlicher, unendlicher Liebe zu allen Menschen …

Endlich ist der dritte Teil zu haben! Nachdem ich schon ganz begeistert die beiden ersten Bände der Trilogie „Stern der Macht“ gelesen habe, geht es nun daran zu erfahren, wie die Geschichte zu einem Abschluss kommt. „Erwachen“ nennt sich der letzte Teil der Reihe von Elvira Zeißler. Mal gucken, was man da lesen kann.

Nach „Herzensglut“ und „Salomons Fluch“ ist „Erwachen“ nun das große Finale. Nach den Ereignissen in Band 2 ist Erin mehr oder weniger auf sich gestellt. Doch das Leben muss auch ohne Daniel weitergehen, auch wenn es schwerfällt. Mit ihrer Freundin Mia bezieht Erin eine Studentenbude. Eines Tages steht Gareth, der walisische Barde, ganz unvermittelt vor der Tür. Er hat ein kleines Mitbringsel von seinem Großvater, dem Druiden, dabei, das Erin angeblich helfen soll. Noch ehe sie überhaupt eine Ahnung hat, wofür sie das Geschenk brauchen könnte, macht sie in einem Club eine unerwartete Entdeckung. Kennt sie den Mann an der Theke wirklich? Und was haben diese seltsamen Träume zu bedeuten, die sie seit einiger Zeit verfolgen? Derweil erlebt auch Enrico von Treibnitz, skrupelloser Anführer der „Suchenden“, so einige Überraschungen. Offenbar haben sich seine Widersacher, die Bruderschaft, neu organisiert und greifen wieder in das Geschehen ein. Und dann ist da ja auch noch Erhard, der Wächter des Sterns. Er geht mittlerweile eigene Wege, doch hat er nach wie vor ein Auge auf die Amulette. Auf welcher Seite steht er?

Erwachen“ hat als abschließender Band der Trilogie die schwere Bürde zu tragen, dass hier möglichst alle losen Handlungsstränge zu einem Ende geführt und die noch offenen Fragen größtenteils geklärt werden sollten. Das ist Elvira Zeißler hier wirklich gut gelungen. Und mehr noch: „Erwachen“ bietet jede Menge überraschende Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Spannung gibt’s dabei ohne Ende und man fragt sich stets aufs Neue, wie das Ganze wohl ausgehen mag, weil die Vorhersehbarkeit durch die vielen Ereignisse schon bald völlig abhandenkommt. Erfreulicherweise wirkt die Handlung dadurch sehr abwechslungsreich und bereitet beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle. Sehr stimmungsvoll finde ich persönlich die wiederkehrenden Rückblenden in die Zeit der Entstehung des Sterns der Macht, nicht nur weil sie die Geschichte durch den Perspektivwechsel auflockern, sondern auch wegen der tieferen Bedeutung, die sie für das Ende haben.

Was ebenfalls wieder positiv auffällt, ist die qualitativ hochwertige Ausarbeitung des Buches. Elvira Zeißler zeigt einmal mehr, dass ihre Werke ausgereift und durchdacht sind. Vom Cover über die Rechtschreibung bis hin zur Ausschmückung der Seiten ist alles wie aus dem Ei gepellt. So ein Buch zu lesen, macht einfach Freude.

Alles in allem bildet „Erwachen“ einen würdigen Abschluss der Reihe „Stern der Macht“ und dabei außerdem ihren besten Teil. Elvira Zeißler hat wieder einmal ihr Talent fürs Romanschreiben unter Beweis gestellt und ein gleichermaßen spannendes wie auch romantisches Buch herausgebracht. Für all diejenigen, die die beiden ersten Bände schon gelesen haben, ist es natürlich Pflichtlektüre. Für alle anderen empfiehlt sich jetzt erst recht ein genauerer Blick in die Trilogie, um auf den Geschmack zu kommen. Es lohnt sich.

Rezension zu „Maeves Grab“ von Pia Recht

„Pat warf ihm einen Blick zu, bei dem Milch sauer geworden wäre …“

Irland, die grüne Insel, ist nicht ohne Grund bekannt für angenehme Musik und mystische Geschichten. So ist es auch zu einer Quelle der Inspiration geworden, aus der viele Autoren gerne schöpfen. Auch Pia Recht, die sich im Netz sinnigerweise „Dubliner Tinte“ nennt, hat ein ausgesprochenes Faible für dieses Land und sein ganz besonderes Flair. Da verwundert es kaum, dass ihr neuer Sammelband „Maeves Grab“ ebenfalls auf der Insel spielt.

Das Werk enthält drei vollständige Romane und somit eine ganze Menge Lesestoff. Die Hauptfigur ist Sorley O’Cearnaigh, ein ehemaliger IRA-Aktivist. Da er nicht mehr für diese Organisation tätig ist, verdingt er sich dann und wann für andere Auftraggeber, die kleinere und größere Probleme zu lösen haben. In „Maeves Grab“ sind es dann eher größere Angelegenheiten, die beileibe nicht ungefährlich sind. So muss Sorley einen Heckenschützen in London ausschalten, in einem abgelegenen Kaff in Irlands Westen eine Zielperson eliminieren, ohne zu wissen, wer der Auftraggeber überhaupt war, und schließlich verhindern, dass sich jemand am Grab einer Feenkönigin zu schaffen macht. Mit von der Partie ist stets Pat Fanning, mit der sich Sorley so gut verstehen könnte, wenn – ja wenn – die beiden nicht eine hingebungsvoll gepflegte Hassliebe verbinden würde.

Wer Irland mag, kommt natürlich von Beginn an auf den Geschmack dieser Geschichten, zeigen sie doch die gesamte Bandbreite irischer Eigenarten, und das ist eben nicht nur das Idyllische und Märchenhafte. Tatsächlich spielen der Nordirlandkonflikt und die durch ihn entstandenen Verletzungen eine bedeutende Rolle in den drei Romanen und somit werden auch die unerfreulichen Seiten der grünen Insel klar angesprochen. Daraus ergibt sich jedoch eine äußerst spannende Mischung, die beim Lesen nicht nur für reichlich Nervenkitzel sorgt, sondern den Geschichten eine unvermutete Tiefe verleiht, durch die man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Gleichzeit verfügt Pia Recht jedoch auch über einen feinen Sinn für Humor und Wortwitz, der immer wieder durchbricht. Man langweilt sich hier also absolut nicht.

Die Ausarbeitung des Werkes ist sehr gut. Sorley und Pat sind Figuren mit Ecken und Kanten und werden mit viel Liebe zum Detail vorgestellt, sodass man sie mag, auch wenn sie mal Mist bauen. Rechtschreibung und Grammatik bieten keinen Grund zur Klage und der Schreibstil der Autorin verfügt über eine deutlich ausgeprägte und sehr angenehme persönliche Note, durch die sich Pia Rechts Texte von der Masse abheben. Besonders eindrucksvoll ist die Genre-Mischung aus Thriller und Fanatsy-Elementen in der Episode „Maeves Grab“ ausgefallen. Hier werden keine ausgetretenen Pfade beschritten, vielmehr entsteht nach und nach eine ganz eigentümliche Stimmung, die man so bei kaum einem anderen Buch wahrnimmt.

Alles in allem ist „Maeves Grab“ eine sehr gute Wahl, wenn man spannende und mitreißende Lektüre sucht. Nicht nur die Fans der grünen Insel werden es genießen. Die drei Romane bieten durch gute Ausgestaltung und charismatische Protagonisten ein ganz besonderes Leseerlebnis. Unbedingt reinschauen!

Rezension zu „Außerhalb“ von Fia-Lisa Espen

„Geheimnisträger und Erinnerungsmaler, Fluchtdichter, Lichtzeichner und Wärmebewahrer …“

 

Es gibt Bücher, die etwas an sich haben, das kein anderes Buch auf diese Weise ausstrahlt; etwas, das nicht nur einfach die Kombination einer ausgeklügelten Handlung mit einem hervorragenden Ausdruck ist, sondern über die Teile des Ganzen hinausreicht, weil es den Leser bewegt und auf eine gedankliche Reise mitnimmt, die unvergleichlich ist. Und so ein Buch ist „Stationär“ von Fia-Lisa Espen, das bereits vor einer ganzen Weile erschienen ist und mich sehr beeindruckt hat. Nun liegt mit „Außerhalb“ – aus dem die Überschrift für diese Rezension stammt – endlich die ersehnte Fortsetzung vor. Da ist es keine Frage, dass ich sofort einen Blick hineingeworfen habe.

Zur Erinnerung: In „Stationär“ lernten wir zunächst Rebecca und Charlotte kennen. Die beiden Frauen begegnen sich in einer psychosomatischen Klinik. Ihre Probleme sind zwar verschieden, Rebecca leidet am Borderline-Syndrom, Charlotte ist magersüchtig, doch trotzdem kommen sie sich langsam näher und entwickeln eine liebevolle Beziehung zueinander. Zusammen mit weiteren Patienten, Fritzi, Julie, Maja, Bine und Elias, versuchen sie, den Klinikaufenthalt sowie die Schatten ihrer Vergangenheit zu bewältigen.

Außerhalb“ schließt sich nun direkt an „Stationär“ an. Die Protagonistinnen sind inzwischen alle aus der Klinik entlassen und müssen, so gut es geht, ihr Leben und den Alltag meistern. Rebecca und Charlotte wohnen zusammen, Julie ist bei ihrer Familie und bereitet sich auf das Abi vor und Maja ist in Rebeccas Stadt gezogen und trifft sich oft mit Elias. Doch die Probleme und Sorgen melden sich zurück. Während Julie nach wie vor mit ihrer Magersucht zu kämpfen hat, erkennt Maja, dass sie anscheinend Gedächtnislücken hat. Sie versucht herauszufinden, was sich in diesen verlorenen Momenten ereignet hat. Dabei stößt sie nach und nach auf ein dunkles Geheimnis in ihrem Innern, das immer bedrohlichere Züge annimmt. Kann ihr neuer Therapeut ihr helfen? Unterdessen möchte Julie zurück in die Klinik, doch es ergeben sie beinahe unüberwindbare Hindernisse, da es ihre Familie nicht schafft, ihre Krankheit zu akzeptieren. So steht Julie plötzlich ganz alleine da.

In „Außerhalb“ konzentriert sich die Handlung im Wesentlichen auf die Erlebnisse von Maja und Julie, doch auch die übrigen Bekannten aus „Stationär“ kommen reichlich vor, neben Rebecca und Charlotte auch Bine und Fritzi. Elias spielt bei der Maja-Geschichte eine besondere Rolle und Julie lernt in der Schule ein Mädchen namens Mira kennen, mit der sie sich auf einer Wellenlänge zu bewegen scheint. Trotz der verhältnismäßig zahlreichen Figuren entsteht beim Lesen keinerlei Verwirrung, die einzelnen Handlungsstränge sind klar strukturiert. Auch wenn der Schwerpunkt des Geschehens auf dem Umgang mit psychischen Problemen im Alltag besteht, entwickeln sich die Vorgänge trotzdem auf eine Weise, wie man es zunächst nicht vermuten würde. Eine fortwährende Spannung schwingt mit, die sich unbemerkt aus dem Hintergrund in die Mitte der Geschichte zieht.

Was Rechtschreibung und Grammatik angeht, zeigt sich das Buch in Bestform. Das Cover ist stilistisch an dasjenige des Vorgängerromans angelehnt und schafft damit Kontinuität. Was aber einer besonderen Erwähnung bedarf, ist Fia-Lisa Espens unverkennbarer Schreibstil. „Außerhalb“ ist – wie auch „Stationär“ schon – keine bloße Aneinanderreihung von Ereignissen. Es ist weit mehr als das. Die Schilderungen der einzelnen Szenen kommen Gemälden gleich, so wortgewandt sind sie; die Formulierungen überraschen durch immer neue Begriffskombinationen, sprühen lyrische Funken durch die lebhaft vermittelte Gedankenwelt, strahlen in ungekannten Farbtönen, die die Sensibilität der handelnden Figuren auf subtile, abstrakte, aber gleichzeitig bildhaft nachfühlbare und intuitive Weise verdeutlichen. Die einzelnen Charaktere bekommen dadurch eine verblüffende Tiefe. Man kann somit die Geschehnisse in einer emotionalen Nähe zu ihnen begleiten, wie es nur bei ganz wenigen Romanen überhaupt möglich ist. Man liest nicht einfach, man erlebt. Und man versteht.

Das Fazit dieser Rezension kann also nur lauten: Unbedingt lesen! Es gibt nur wenige Bücher, die so berühren und faszinieren. „Außerhalb“ – das auch „Außergewöhnlich“ heißen könnte – ist ein literarisches Juwel, das aus dem Einheitsbrei sich oftmals wiederholender Liebes- und Fantasy-Romane so überdeutlich hervorragt, dass man es nicht oft genug betonen kann. Fia-Lisa Espen hat hier etwas Besonderes geschaffen, das man gelesen haben muss, um zu begreifen, was mit dem Medium Sprache möglich ist. Fünf Sterne sind viel zu wenig, sieben wären passender.

Rezension zu „Atem auf deiner Haut“ von Ewa Aukett

Mut und Entschlossenheit …

Mal wieder hat die Autorin mit dem angenehm vielseitigen Schreibstil, Ewa Aukett, ein neues Werk verfasst. „Atem auf deiner Haut“ ist sein Titel, der bereits andeutet, wohin die Reise geht, nämlich ins Romantische. Doch auf dem Weg dahin gibt es einige Hindernisse zu überwinden. Die habe ich mir etwas genauer angesehen.

Doch fangen wir vorne an. Kirsten MacAllister, eine Frau im besten Alter, ist eine erfolgreiche Künstlerin. Ihre Bilder verkaufen sich gut, doch zu Hause läuft nicht alles so reibungslos, wie sie es gerne hätte. Sie ist mit Jeff verheiratet, die Beziehung ist glücklich, nur kann Kirsten selbst keine Kinder bekommen und mit Jeffs Tochter aus erster Ehe, der achtzehnjährigen Grace, versteht sie sich sehr schlecht. Außerdem benimmt sich Jeff in letzter Zeit etwas merkwürdig und hält sich bis spät am Abend im Büro auf, angeblich um an einem geheimen Projekt zu arbeiten. Wenn Kirsten nur wüsste, dass er dabei ist, eine Überraschungsparty zu ihrem 30. Geburtstag vorzubereiten.

Wie man es von Ewa Auketts bisherigen Büchern – z.B. das wundervoll komplexe „Crafael“ – schon gewöhnt ist, kommt auch der neue Roman in sehr ansprechender Form daher, was sowohl für die äußere Aufmachung mit einem von Sascha Pikkemaat eigens dafür illustrierten Cover wie auch für den Inhalt gilt. Hier bekommt man – mal wieder – ein Buch, das in puncto Ausarbeitung und Rechtschreibung keinen Grund zur Beanstandung bietet. Und die Geschichte, die hier erzählt wird, bahnt sich mühelos den Weg in die Herzen ihrer Leser. Kirstens Gefühlswelt wird nachvollziehbar und mitreißend geschildert. Man erlebt die Höhen und Tiefen ihres Lebens quasi hautnah mit und wird fast schon ein unsichtbarer Teil ihrer Familie. Von knisternder Erotik bis hin zu zwischenmenschlichen Desastern bekommt man alles geboten.

Dass die Geschichte um Kirsten so emotional und einfühlsam ausgefallen ist, kommt nicht von ungefähr, denn wie wir im Nachwort von der Autorin erfahren, hat auch ihre Schwester, der dieses Buch übrigens gewidmet ist, selbst einen Schicksalsschlag erfolgreich überwunden. Folglich steht auch Kirsten in ihrem fiktiven Leben oft an dem Punkt, an welchem sie der Mut verlässt und sie schon aufgeben möchte. Doch wie sich zeigt, kommt dann plötzlich wieder eine weitere Wendung im Weltenlauf und die Karten werden neu gemischt. Das erkennt Kisten schließlich und nutzt es für sich, indem sie wieder kämpft.

Atem auf deiner Haut“ ist also eine Geschichte, die Mut macht und zeigt, wie wichtig ein jeder Moment des Lebens doch ist. Anhand von Kirstens Beispiel stellen wir fest, dass selbst im tiefsten Jammertal noch eine Quelle für neue Hoffnung sprudelt.

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass „Atem auf deiner Haut“ das emotionsgeladenste und lebendigste Buch von Ewa Aukett ist. Es bietet ein Beziehungsdrama mit allen Facetten der Zweisamkeit und lässt auch dann und wann mal kräftig die Funken fliegen – im romantischen Sinne. Und das Ganze stellt sich in literarisch einwandfreier Form dar. Was will man mehr?

Rezension zu „Drachentau“ von Paula Roose

Faszination des Augenblicks …

Drachentau“ ist ein Fantasy-Roman der Autorin Paula Roose. Das stilvolle Cover lädt geradezu zum Hineinschauen ein, weshalb auch ich nicht widerstehen konnte. Was ich beim Lesen gefunden habe, hat mich in mehrfacher Hinsicht sehr gefreut.

Paula Roose - DrachentauEs beginnt alles recht friedlich. Der alte Bär Jakob sitzt vor seiner Hütte am Waldesrand und lässt sich von der Sonne verwöhnen. Doch die Ruhe stellt sich als trügerisch heraus, denn im Gehölz haust der riesige Drache Tumaros, der vor Jahren bereits Jakobs Dorf ausraubte und niederbrannte. Die Bären waren machtlos gegen das große Ungetüm. Nur eine Fee aus dem Wald kann Tumaros einigermaßen in Schach halten. Dazu legt sie einen Schlafzauber auf die Höhle des Drachen, doch leider wirkt dieser nicht für die Ewigkeit.

Alsbald besucht Eschagunde, die Fee, ihren Bärenfreund Jakob, um ihm ihre Sorgen um ein mögliches Erwachen Tumaros’ mitzuteilen. Das bereitet Jakob Kummer, da er auf seine Enkeltochter Rosa aufpassen muss. Er ahnt nicht, dass der Drache diesmal nicht beabsichtigt, das Dorf zu plündern. Er hat ganz andere Pläne.

Das Buch macht schon mal von außen durch das gelungene Cover und den ansprechenden Klappentext viel her. Der gute Eindruck setzt sich dann im Inneren konsequent fort. Rechtschreibung und Grammatik befinden sich in tadellosem Zustand. Auch der sprachliche Ausdruck überzeugt durch gehobenes Niveau und vorbildliche Vielseitigkeit. Die Handlung wird in angenehm flüssigem Tempo geschildert. Erfreulich ist außerdem, dass die Bären als Hauptakteure unverbraucht wirken, wodurch sich „Drachentau“ von der großen Masse der Fantasy-Bücher weiter abhebt.

Doch das ist noch nicht alles. Die Geschichte entwickelt sich nämlich in eine doch ungewöhnliche Richtung. Das heikle Thema häusliche Gewalt wird hier nämlich in der Fantasywelt von Bären und Drachen aufgegriffen und behandelt. Das lässt die Geschichte zwar recht bedrückend verlaufen, zeigt aber, dass sich das Fantasy-Genre auch für tiefsinnige Aufarbeitungen bestens eignet. Insofern hat „Drachentau“ also deutlich mehr an Inhalt und Aussage zu bieten als viele andere Titel aus der Kategorie Fantasy.

Drachentau“ kann als rundum gelungener Roman bezeichnet werden. Gestaltung, Inhalt und Ausarbeitung stimmen und das anspruchsvolle Thema wird angemessen umgesetzt. Wer eine verträumte Liebesgeschichte für die schnelle Lektüre zwischendurch sucht, wird hier möglicherweise etwas überfordert sein, aber „Drachentau“ ist ein Werk, das nicht durch Schlichtheit glänzt und daher weit mehr als einen flüchtigen Blick wert ist.

Anmerkung: Noch bis zum 31.03.2014 läuft zu diesem Buch eine Verlosung. Mitmachen lohnt sich!

eBook-Verlosung: Gewinne den neuen Roman von Emilia Licht!

Liebe auf leisen Sohlen

Auf BookRix gibt es mal wieder etwas zu gewinnen. Emilia Licht hat uns mit ihrem Roman „Liebe auf leisen Sohlen“ ein Werk zur Verfügung gestellt, das das Thema „Alltag in einer Beziehung“ in eine nette Geschichte verpackt. Lest euch gleich die Leseprobe zu diesem tollen eBook durch und lasst euch von der Geschichte verzaubern.

Der Klappentext:

Powerfrau Josina „Josi“ Hollenstein leitet das Familienhotel Anna Karolina in Dresden. Knallhart, unnahbar und perfektionistisch. Ihre schrullige Schwiegermutter hingegen möchte das Haus und vor allem Josi mit mehr Liebe füllen, während die pubertierenden Kinder ihr das Leben schwer machen und Ehemann David sie immer öfter wie eine Fremde anschaut. Völlig zurecht fragt sich Josi, wo eigentlich die Romantik in ihrer Ehe geblieben ist und greift zu ungewöhnlichen Mitteln …
Karriere oder Liebe? Keine Frage: Beides!
Ein wunderschöner Roman über den Spagat zwischen beruflicher Entfaltung und der Sehnsucht nach Romantik.

Wie ihr mitmachen könnt?

Um an der Verlosung teilzunehmen müsst ihr euch lediglich die Leseprobe zu „Liebe auf leisen Sohlen“ durchlesen und die einfache Gewinnfrage dazu beantworten.

Rezension zum Werk:

Auf unserem BookRix-Blog haben wir vor Kurzem schon eine ausführliche Rezension zu dem Buch veröffentlicht. Schaut sie euch doch einfach mal an, um euch eine erste Meinung zum Buch einzuholen.

Neue eBook-Verlosung: Kim – Schlimmer geht immer

Glückspilze aufgepasst…

…auf BookRix gibt es mal wieder ein ganz besonders tolles eBook zu gewinnen.

Mona Lida bietet uns hier eine quirlige Liebesgeschichte mit einem Schuss Kriminellem“ so beschreibt unser BookRix-Mitarbeiter Andreas Fischer das tolle Buch „Kim – schlimmer geht immer“, das vor Kurzem auf unserer Selfpublishing-Plattform erschienen ist und in dieser Zeit schon so manchen Fan gewinnen konnte.

Jetzt habt ihr die einmalige Gelegenheit, das romantisch-sinnlich-freche eBook auf BookRix zu gewinnen. Indie-Autorin Mona Lida meint es dabei ganz besonders gut mit euch, denn sie verlost das eBook ganze 20 Mal!

Klappentext:

Kim Ritter ist eine erfolgreiche Marketingassistentin bei ENERGION, einem Energiekonzern in Stuttgart, und weiß eines ganz genau: Sie will reich werden, so schnell wie möglich. Ein Traumprinz wäre aber auch nicht zu verachten. Als sie Marlon Braun, Direktor einer Stuttgarter Bank kennenlernt, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen … Doch dann wird ihr Leben durcheinander gewirbelt, wobei die Leiche im Schlafzimmer fast das kleinste Problem ist.

Wie kann ich an der Verlosung teilnehmen?

Mitmachen ist ganz leicht. Beantworte einfach die Frage zur Leseprobe von „Kim – Schlimmer geht immer“ richtig. Teilnehmen kannst Du bis zum 01.08.2013. Die Gewinner entscheidet dann das Los. Viel Glück!

Rezension zum Selfpublishing-eBook „Aschenputtel“ von Silvia Götschi

Konfetti, Guggenmusik und eine Leiche …

Vor einer Weile habe ich hier im Blog den Liebesroman „Sonnensturm“ der Indie-Autorin Silvia Götschi vorgestellt, der mich durch seine Mischung aus Romantik, Poesie und Philosophie auf ganzer Linie überzeugt hat. Nun hat Silvia noch mehr Bücher auf der Selfpublishing-Plattform BookRix veröffentlicht, was mich sehr freut. Deshalb habe ich mir ihren Krimiroman „Aschenputtel“ für eine Rezension vorgeknöpft.

Buchcover Silvia Götschi "Aschenputtel"Das eBook enthält insgesamt elf Kapitel plus Pro- und Epilog, sowie Informationen zur Autorin. Die elf Kapitel schildern jeweils die Ereignisse eines Arbeitstages von Kommissar Thomas Kramer. Sein Revier ist Luzern. Dort kommt es einmal im Jahr zum Ausnahmezustand, nämlich dann, wenn am „Schmotzige Donnschtig“ die Fasnet losbricht. Doch diesmal ist der Startschuss zum närrischen Treiben gleichzeitig das Ende eines Menschenlebens. Ein Maler aus dem Tessin wird im Trubel der Feiernden von hinten erschossen. Thomas Kramer und sein Kollege Armando Bartolini nehmen die Ermittlungen auf. Da das Opfer aus Ascona am Lago Maggiore stammt, begeben sich die beiden ebenfalls in die Südschweiz. Dort ticken die Uhren zwar etwas anders, aber die Fasnet mit ihrer Guggenmusik ist auch dort im Gange. So gelingt es den Polizisten nur mit Mühe, das Verbrechen zu untersuchen. Dabei gerät vor allem Thomas Kramer mitten hinein in die Wirrungen, die mit dem Fall zusammenhängen.

Wie schon beim vormals besprochenen Roman „Sonnensturm“ angemerkt, ist auch „Aschenputtel“ ein Meisterstück. Silvia Götschis Schreibkünste hinterlassen einen professionellen Eindruck, der das Lesen zu einem Vergnügen macht. Außer ein paar Flüchtigkeitsfehlern bei Zeichensetzung und Zusammenschreibung, die unbemerkt durch das akribische Lektorat geschlüpft sind, ist absolut nichts zu monieren. Die Detailbeschreibungen der Szenen, die akkurate Darstellung der verschiedenen Charaktere und die Verstrickungen der Handlung wirken wohldurchdacht und zudem auch sehr feinsinnig ausgestaltet. Auch die Konzeption des Tatherganges ist plausibel, was für einen Kriminalroman essenziell ist. Spannung ist reichlich vorhanden und wird bis ganz zum Schluss aufrechterhalten.

Aschenputtel“ ist für 7,99€ zu haben. Das mag im ersten Moment für eBook-Verhältnisse vergleichsweise hoch erscheinen. Man sollte jedoch bedenken, dass der Roman stilistisch wie inhaltlich aufwändig und gewissenhaft ausgearbeitet ist. Man bekommt also ein wertvolles Stück Literatur, das sich für Krimifans sicher als Schmankerl herausstellen wird. Generell wird hieran aber jeder Gefallen finden, der spannende und formvollendete Unterhaltung lieben. Außerdem hat „Aschenputtel“ einen beträchtlichen Seitenumfang. Das ist bei eBooks durchaus von Vorteil, da sich längere Bücher erfahrungsgemäß besser verkaufen als kurze.