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Indie-Autorin Sandra Todorovic begeistert mit Blutmagier

Das Buch, das die Erbin findet …

Der Roman „Blutmagier“ ist ein weiterer Vertreter der Gattung Fantasy und stammt aus der Feder von Indie-Autorin Sandra Todorovic, die bereits sehr ansprechende Werke wie z.B. „Wächter der Unterwelt“ und „Sag Lebewohl“ auf der Selfpublishing-Plattform BookRix veröffentlicht hat. „Blutmagier“ liegt mittlerweile in einer überarbeiteten Fassung vor, was ein Grund mehr ist, das Buch hier im Blog zu besprechen.

Olivia hat ein Problem. Weil sie sich unerlaubt mit ihrem Freund getroffen hat, beschließen ihre Eltern, sie auf ein Internat in der Schweiz zu schicken. Ihr kommt das wie eine Bestrafung vor. Doch schon nach wenigen Tagen auf der neuen Schule sieht sie Welt wieder optimistischer, denn sie kann schnell neue Freundschaften schließen und stellt fest, dass mehr als ein Junge aus ihrer Klasse eine Auge auf sie geworfen hat. Während sie Viktor sehr sympathisch findet, scheint es bei Jayden etwas mehr als nur Mögen zu sein. Schließlich bittet Olivia ihn um ein Date, doch dabei geschieht etwas, womit sie nicht gerechnet hätte.

„Blutmagier“ bietet eine flüssig erzählte Geschichte, die vor allem auch durch den Prolog, der eine Begebenheit aus ferner Vergangenheit schildert, schnell Spannung aufbaut. Durch immer neue Fügungen bleibt diese auch bis zum Schluss erhalten.

Was mir im Text etwas negativ aufgefallen ist, dass sich über das gesamte Buch hinweg viele Wiederholungen, entweder einzelner Begriffe oder ganzer Formulierungen finden.

Ansonsten ist die Überarbeitung sehr erfreulich ausgefallen, was Rechtschreibung und Grammatik betrifft, und auch das Cover weiß zu begeistern.

Das Buch ist komplett für 2,99€ zu haben. Fans von Geschichten wie „Twilight“ oder „Harry Potter“ sollte hier nicht zögern und seinen eReader startklar machen, denn sie werden eine helle Freude an diesem Buch haben.

1992 bedeutungsschwere Worte …

Heute ist mal wieder ein kostenloses eBook aus unserer Community an der Reihe, ausführlich besprochen zu werden. Und zwar handelt es sich um „Sag Lebewohl“ von Indie-Autorin Sandra Todorovic. Im betreffenden Klappentext wird eine „Kurzgeschichte über das Leben in seiner vollen Härte“ angekündigt, was sich nach dem Lesen als zutreffend herausstellt.

Buchcover Sandra Todorovic - "Sag Lebewohl"Sandra Todorovic zeigt mit diesem Text eine neue Facette ihres Könnens, denn bislang sind ihre Bücher zumeist im Fantasy-Genre angesiedelt gewesen. Hier jedoch berichtet sie über den schmerzvollen Abschied von ihrer Mutter. Der Krebs hat sie viel zu früh aus dem Leben gerissen. Ihre Angehörigen bleiben zurück mit alledem, was sie ihr noch hätten sagen wollen, es nun aber nicht mehr können. Sie versuchen, die Situation irgendwie zu fassen. Zurück bleiben die Erinnerungen, die von nun an ein leidvoller Teil des Lebens bleiben.

Stilistisch wie orthographisch ist „Sag Lebewohl“ äußerst angenehm und fehlerfrei ausgefallen. Die vielen quälenden Gedanken, mit denen sich die Autorin notgedrungen beschäftigen muss, werden in angemessener Weise literarisch umgesetzt und stimmen beim Lesen spontan traurig. Doch das Geschriebene bewegt sich fernab jeglichen Klischees; es ist vielmehr etwas, was aus tiefster Seele nach außen dringt, um mit dem Schmerz und dem Unvorhergesehenen umzugehen.

Das Buch ist, wie schon erwähnt, kostenlos zu lesen, ein Grund mehr, es sich anzusehen. Es beeindruckt durch emotionale Tiefe und aussagekräftigen Ausdruck, bietet also einen gelungenen Text, der es wert ist, beachtet zu werden. Er besteht, das sei noch angemerkt, aus exakt 1992 Wörtern. Dies ist kein Zufall, sondern stimmt mit dem Geburtsjahr von Sandras Bruder überein.

Interview mit einer Selfpublishing-Autorin: Stellt eure Fragen

Sandra Todorovic

Für unser nächstes Interview haben wir bei einer eBook-Autorin angeklopft, die den Mitgliedern unserer BookRix-Community keine Unbekannte sein dürfte: Sandra Todorovic, die mit eBooks wie „Wächter der Unterwelt“, „Blutmagier“ oder „Angel of Darkness“ schon viele begeisterte Leser für sich gewinnen konnte.
In einem kurzen Text stellt sich die sympathische Indie-Autorin kurz selbst vor:


Es gibt nicht viel über mich zu sagen. Ich bin 26, lebe mit meinem Freund in Zürich, wo ich auch arbeite. Durch den frühen Tod meiner Mutter, als ich vierzehn war, bin ich zum Schreiben gekommen. Aber erst mit 20 habe ich mich hingesetzt und gesagt ich schreibe ein Buch und nun mache ich in jeder freien Minute nichts anderes, auch wenn die Zeit manchmal knapp ist, neben Arbeit, Partner, Familie und Freunde.

Wenn ihr noch mehr über diese begabte Autorin erfahren möchtet, habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu. Denn bis zum Montag, den 27. Mai 2013, könnt ihr diejenigen Fragen an sie stellen, die euch schon lange auf der Seele brannten ;-). Entweder könnt ihr dazu das untenstehende Formular verwenden oder die Frage direkt an unseren BookRix-Interview-Account schicken.

Die Autorin und wir sind schon sehr gespannt auf eure Fragen.
P.S. Eines von fünf eBooks von Sandras wohl bekanntestem Werk “Wächter der Unterwelt” könnt ihr übrigens derzeit auf BookRix gewinnen.







Neue Verlosung:

Wächter der Unterwelt von Sandra Todorovic

Diesen Monat gibt es mal wieder ein eBook zu gewinnen, auf das sich viele Leser mit Sicherheit schon sehr freuen. Wir verlosen das tolle Fantasybuch „Wächter der Unterwelt – Schlüssel der Ewigkeit“ von Sandra Todorovic. Das Buch wurde von den Lesern unserer BookRix Community mit über 600 Herzen prämiert und zählt so zu den beliebtesten Büchern überhaupt:

„Die siebzehnjährige Sara Davis lebt in New York, wo sie dieselbe High School besucht, an der ihr Vater Rektor ist. Sie kämpft immer noch mit dem Tod ihrer Mutter, die vor drei Jahren starb und sie ist sich nicht sicher, ob die Zukunft welche sie anstrebt, ihr Wunsch ist oder einfach nur der Wille ihres Vaters. Ihre Freunde stehen ihr in jeder Situation zur Seite. Aber über die Stimmen in ihrem Kopf und das permanente Gefühl beobachtet zu werden, kann sie mit niemandem reden, wenn sie nicht riskieren will, für verrückt erklärt zu werden. Als sie eines Tages unverhofft in die blausten Augen aller Zeiten blickt, droht ihre Welt zu entgleisen. Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und verfällt ihrem neuen Mitschüler Dante Craven augenblicklich mit Haut und Haar. Doch Dante schleppt ein düsteres Geheimnis mit sich herum. Seltsame Ereignisse offenbaren, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist.“

Beantwortet bis zum 15.05.2013 ganz einfach die Frage zur Leseprobe richtig und vielleicht zählt auch ihr dann zu den glücklichen Gewinnern dieses spannenden eBooks.

Rezension zu „Wächter der Unterwelt“ von Sandra Todorovic

„Hey Dad, ich brauche ein Buch, um meinen unsichtbaren Freund loszuwerden.“

Dieses Zitat stammt aus dem Roman „Wächter der Unterwelt“ von Sandra Todorovic und hat mir so gefallen, dass es als Überschrift für diese Rezension herhalten muss. Außerdem kann ich bereits jetzt verraten, dass das Zitat nicht das Einzige ist, was mir an der Geschichte gefallen hat.

Sandra Todorovic "Wächter der Unterwelt"Das Buch bildet den ersten Teil einer Fantasy-Reihe, hat aber ein in sich abgeschlossenes Ende. Wir lernen zunächst die siebzehnjährige Sara kennen, die mit ihrem Vater und der Großmutter in New York lebt. Ihre Mutter ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wenn sich ihr Todestag jährt, hat Sara das mulmige Gefühl, dass sie jemand beobachtet, den sie aber nicht sehen, sondern nur erahnen kann. Zuerst nimmt sie ihn nur nachts wahr, doch schon bald viel öfter und er flüstert sogar zu ihr. Sie weiß nicht, ob sie das ihren Freunden oder Angehörigen anvertrauen kann.

Jedoch wird sie durch einen neuen Schüler in ihrer Klasse gehörig abgelenkt. Er heißt Dante, sieht gut aus und hat ein beachtliches Talent für das Klavierspielen. Schon bald stellt Sara fest, dass er noch weitere absonderliche Eigenschaften hat, deren Ursache sie nach und nach ergründet.

Wer sich an dieser Stelle verzweifelt abwenden möchte, weil das bisher Geschilderte ein wenig nach „Twilight“ klingt, sollte bitte weiterlesen. Es gibt zwar zu Beginn der Handlung gewisse Ähnlichkeiten zu der Vampirliebesgeschichte, doch kann ganz klar gesagt werden, dass sich „Wächter der Unterwelt“ recht schnell in eine ganz andere Richtung entwickelt und überdies wesentlich gehalt- und auch gefühlvoller erscheint. Die Schicksale der Protagonisten und ihre Verstrickungen untereinander sind hier außerdem wesentlich komplexer und demzufolge auch interessanter. Beim ersten Anlesen packt einen also gleich die Neugier, was da wohl vor sicht geht.

Kurzweilig wird die Geschichte auch deshalb, weil sie abwechselnd aus Saras und Dantes Perspektive geschildert wird. Und am Schluss kommt es noch zu unerwarteten Wendungen.

Was die Umsetzung des Stoffes in die literarische Form anbelangt, macht „Wächter der Unterwelt“ einen erfreulich guten Eindruck. Die Wortwahl ist zumeist treffend und abwechslungsreich. Dann und wann gibt es zwar Wiederholungen, aber diese kommen so selten vor, dass sie nicht störend auffallen. Die Rechtschreibung ist, von ganz wenigen Flüchtigkeitsfehlern abgesehen, ebenfalls ordentlich, was nicht verwundert, da das gesamte Buch lektoriert worden ist. Nur mangelt es des Öfteren an einem Komma. Die Zeitenfolge ist in einigen Fällen nicht ganz stimmig, da das Plusquamperfekt etwas vernachlässigt wird. Insgesamt kann man jedoch feststellen, dass die Autorin ein solides Werk abgeliefert hat.

Das Buch ist zu einem Preis von 2,99€ zu haben, was völlig angemessen ist. Nicht nur die äußere Form überzeugt, sondern auch die spannende Handlung, die einige Überraschungen bereithält. Fantasy-Fans werden diesen Roman ebenso lieben wie diejenigen Leser, die qualitativ zufrieden stellende Texte zu schätzen wissen.