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Tipps für Indie-Autoren:

Was man als Autor verinnerlicht haben sollte

Gestern haben wir auf Facebook unser Netzwerk gefragt, welche Tipps unsere Autoren auf Lager haben, die sie (Nachswuchs-) Autoren gerne mit auf den Weg geben möchten. Viele tolle Tipps wurden gepostet, die wir hier nochmal zusammenfassen.

Also, Autoren-Newbies, wenn ihr euch diese Tipps zu Herzen nehmt, seid ihr gut gerüstet für ein langlebiges Autorendasein. Und auch den  alten Hasen unter euch hilft es wahrscheinlich, euch mal wieder die wichtigen Gebote  ins Gedächtnis zu rufen, die ein Autor verinnerlicht haben sollte.

10 Dinge, die ein Nachwuchsautor lernen sollte:

1.Sei kritikfähig

Sei nicht eingeschnappt, wenn Dich jemand auf Fehler hinweist oder Verbesserungsvorschläge hat. Nur wer offen für Kritik ist, kann sich auch verbessern. Wer sich nichts sagen lässt, kann auch nicht lernen. Andererseits solltest Du natürlich auch Dir selbst und Deiner Geschichte treu bleiben. Finde am besten einen Weg konstruktive Kritik anzunehmen und auch wirklich darüber nachzudenken, ob sie gerechtfertigt ist und versuche sie dann in Deiner Geschichte umzusetzen. So bist du auf dem besten Wege, ein tolles Werk zu schaffen, das Deine Handschrift trägt und zugleich Dich und Deine Leser auf ganzer Linie begeistern wird.

2. Bleib am Ball

Kritik kann manchmal demotivierend sein, nimm sie Dir zu Herzen, aber lass Dich nicht davon demotivieren. Gib nicht auf, wenn Du eine Schreibblockade hast oder Du lieber eine andere Geschichte schreiben möchtest. Es ist wirklich schade, wenn du viele unvollendete Geschichten in der Schublade verstauben lässt oder gar ganz mit dem Schreiben aufhörst, wenn der schnelle Erfolg ausbleibt. Man muss als Autor einen langen Atem beweisen.

3. Nimm Dir Zeit

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Lass Dich nicht hetzen, sondern nimm Dir die Zeit, Deine Geschichte zu überarbeiten. Feile lieber etwas länger an Deiner Story und mach Dir Skizzen oder Charaktersteckbriefe, um den Überblick zu behalten und Deine Geschichte optimal auszubauen. Außerdem solltest Du Dir natürlich genügend  Zeit zum Schreiben einräumen. Schau nicht auf die Uhr, wenn Du schreibst, sondern beschäftige Dich intensiv mit Deiner Geschichte. Lass dich nicht vom Telefon oder Internet zu sehr ablenken.

4. Sei allzeit bereit

Jeder kennt es: Man kommt nicht weiter mit seiner Geschichte, doch plötzlich kommt der Geistesblitz. Habe immer ein Notizbuch dabei, damit Du diese Eingebungen auch festhalten kannst. Auf diese Weise kann Dir kein genialer Einfall mehr durch die Lappen gehen.

5. Bau Dir ein Netzwerk auf

Die Zeiten in denen ein Schriftseller sich in seinen Elfenbeinturm verzogen hat und dann irgendwann mit seinem fertigen Roman wieder das Licht der Öffentlichkeit betreten hat, sind definitiv vorbei. Bau Kontakte zu anderen Schreibenden auf und tausch Dich mit ihnen aus. Eine Community wie BookRix ist perfekt dafür. Wenn Du nicht mehr weiter weißt, wird Dir jemand helfen, Dich auf neue Ideen bringen oder Dir mit einem gemeinsamen Brainstorming auf die Sprünge helfen. Lerne von den Erfahrungen anderer. Suche Dir Mentoren, die schon erfolgreich Bücher veröffentlichen, von denen du Dir einiges abschauen kannst. Nutze Dein Netzwerk, damit Rezensionen auf den Blogs Deiner Freunde erscheinen oder nutze Deine Kontakte um Dein Buch bekannter zu machen.

6. Schau Dir was von Deinen Schriftstellervorbildern ab

Mit diesem Punkt ist natürlich nicht gemeint, dass Du von anderen abschreiben sollst;-) Untersuche Deine Lieblingswerke von Bestsellerautoren aus der Perspektive eines Autors. Welche Formulierungen oder Erzählstile begeistern Dich daran. Wie schafft es der Autor Deines Lieblingsromans, dass Du sein Buch nicht mehr aus der Hand legen kannst. Welches Erzähltempo legt er an den Tag und kannst Du etwas von seinem Können auf Deinen Roman adaptieren?

7. Talent ist wichtig, aber es wird überschätzt: Handwerk zählt

Lerne zu schreiben, indem Du das Handwerk eines Schriftstellers erlernst. Gute Ideen und Talent sind wichtig, aber in erster Linie liegt der Schlüssel zum Erfolg in harter Arbeit und dem Willen sich weiterbilden und verbessern zu wollen. Kauf Dir Bücher oder lerne durch Artikel und Blogs im Internet. Dieser Tipp haben wir von dem Autor Benjamin Spang, der auch viele hilfreiche Tipps zum Schreiben auf seinem Blog preisgibt.

8.Lies mehr Bücher

Warum bist Du Autor geworden? Weil Du Bücher liebst und gerne liest, oder? Gib niemals das Lesen auf, denn dadurch kannst Du eine Menge lernen, Deinen Horizont erweitern und Dich inspirieren lassen. Gute Bücher zu lesen färbt auf Deinen Schreibstil ab.

9. Mach Dich frei von Angst

Es gehört eine Menge Mut dazu, seine Gedanken und seine Fantasien der Öffentlichkeit zu präsentieren und dann auch noch Gefahr zu laufen, dass es nicht gemocht wird oder gar nicht beachtet wird. Befreie dich von der Angst und lass Dich nicht entmutigen, wenn Du nicht gleich einen Volltreffer landest. Das Schlimmste ist doch, wenn niemand davon erfahren würde, dass Du ein Autor bist, weil Du Dich nicht traust etwas zu veröffentlichen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

10. Was Du nicht kannst, können andere für Dich übernehmen

Es ist nichts schlimm, wenn Du kein Händchen für die Gestaltung eines schönen Covers hast oder Du bei Deiner eigenen Geschichte immer wieder dir Fehler überliest. Man muss nicht alles können und als Autor ist man überhaupt nicht in der Lage alle seine eigenen Fehler zu sehen und zu korrigieren. Aber die gute Nachricht ist: Das alles können andere für Dich machen. In der BookRix-Community findest Du sicher jemanden, der Dir bei den Sachen hilft, die Du selbst  nicht erledigen kannst. Tolle Coverdesignerinnen findest Du z.B. hier und ein Korrektorat kannst Du Dir auch einfach und bequem über BookRix in Auftrag geben