Schlagwort-Archiv: Schreiben

Jurywertung #2

Verdacht auf Mord: Susymah

Unsere nächste Jurorin, das langjährige BookRix-Mitglied Susymah, ist leider nicht mehr länger Teil unserer Community. Allerdings ließ sie es sich trotzdem nicht nehmen, noch ihre Jurywertung zum Schreibwettbewerb „Verdacht auf Mord“ abzugeben und sie bat uns, ganz liebe Grüße auszurichten.

Akkurat verpackt- Mord im Cyberspace von royofinnigan

Dieser Sciencefiction-Krimi besticht nicht nur durch seine Originalität, sondern ebenfalls durch seine ungeheure Komplexität, die allerdings einleuchtend und vollkommen nachvollziehbar immer deutlicher wird, je mehr man in diese Geschichte eindringt. Es fängt bereits mit dem Titel an, in dem schon das erste Mal mit Sprache gespielt wird.

Der Fall ist einfach: es wird eine Leiche in einem hochtechnisiert und vollautomatisch hergestellten Akkupack, das eigentlich für die Autoindustrie hergestellt ist, gefunden. Die Identifizierung des Toten wird firmenintern durchgeführt und ist ein Mitarbeiter, der ständig überall aneckt. Jeder der anderen Firmenmitarbeiter hätte ein Motiv. Die Auflösung bietet dann die Komplexität, denn es werden mehrere Spuren gelegt, die den jeweiligen Verdächtigen sofort überführen könnte, wenn da nicht dieser erfahrene Kommissar wäre. Er ist der Gegenpol zur genial und völlig glaubhaft konstruierten Zukunft, der allerdings noch aus einer Zeit stammt „in der es noch nicht einmal Handys gab“ und der zwar gelernt hat, sich die Vorteile der modernen Technik zu Nutze zu machen, sich aber nicht von dieser in die Irre führen lässt. Mit viel Berufserfahrung und kiminalistischer Spürnase kommt er schließlich dem Täter auf die Schliche, stellt ihn mit einer grandios entwickelten Falle, die an den guten alten Rockfort erinnert oder moderner an den Mentalisten. Das Herauslocken des Geständnisses ist nur noch ein Leichtes, denn der Täter kann nicht lügen.

Diese Geschichte erinnert ein wenig an 1984, Minority-Report und 2001 und hat mir besonders durch die Liebe zum Detail gefallen. Wenn man sich Bilder vom „Ort des Geschehens“ ansieht, kann man sich kaum vorstellen, das dort eine hochtechnisierte Firma wie FAU stehen soll, doch die Begründung des Standortes ist durchaus einleuchtend. Der Verdächtige Herr Blak, der sich aus der Menge weißer Schafe hervortut, weil er den Cyberspace-“Lie to me“-Test nicht besteht, Frau Videro, der ein Video zum Verhängnis werden soll und der liebe Grimur, der im Laufe der Geschichte immer grimmiger wird, zeigen eine sehr fantasievolle Namensgebung. Beschreibungen wie „in sein Smartphone integrierter Nearfield Identifier“ und andere technische Beschreibungen geben der ganzen Szenerie eine unglaubliche Authentizität. Der Mörder ist selbst das Netz und lacht den Betrachter bereits auf dem Cover aus, weil er sowohl den Kommissar wie auch den Leser die ganze Zeit an der Nase herumführt.

Einzige Kritik gilt der zu häufigen Verwendung des Wörtchens „Akkupack“ im ersten Drittel der Geschichte, die sich garantiert problemlos beheben lässt.

Insgesamt hat mich diese Geschichte von Anfang an durch genau diese Detailtreue und die Komplexität fasziniert, die sich sogar in der Sprache widerspiegelt, die durchgängig genauso sachlich und schnörkellos gehalten ist, wie diese hochtechnisierte Cyberwelt der „Färöer Akkupack Unlimited“. Daher hat sie bei mir den Platz 1 bekommen.

Verlorene Seelen von goldie.geshaar

Ein kleiner Junge aus einem heruntergekommenen Viertel von Philadelphia wird tot aufgefunden. Dieser Fall erhitzt nicht nur wegen seiner Brisanz bezüglich des Themas die Gemüter, sondern auch wegen der Nähe, die er zu der ermittelnden Polizistin Debra Weathers hat. Sie selbst ist in dem Viertel des Jungen aufgewachsen und kennt die Familie des Toten, aber auch die Gesetze der Straße, die dort herrschen. Ihr Partner Hugh Coleman, ein priviligierter Weißer zeigt sich in diesem Fall als der Besonnenere und steht als neutraler Betrachter außerhalb des emotionalen Strudels der Geschichte.

Diese Geschichte fasziniert nicht nur durch den fließenden Erzählstil, der so typisch für die Autorin ist, sondern auch durch die authentisch wirkenden Charaktere, in deren Beschreibung fantastisch mit den Klischees des Genres gespielt wird und die bildgewaltig gezeichnete Umgebung, die es dem Leser sofort erleichtern, in diesen Krimi einzusteigen und alles im eigenen Kopfkino zu verarbeiten. Bemerkenswert ist auch, wie viele Informationen in wenigen Sätzen vermittelt werden, jedoch wohl dosiert, so dass der Leser auch ja nicht den Faden verliert, was der ganzen Story einen immensen Drive verleiht.

Eine besondere Herausforderung war sicher die Verortung des Falles, doch diese ist der Autorin hervorragend gelungen. Genauso, wie das Beleben der Nebencharaktere, die durch ihr zwar kurzes Auftreten dennoch sofort ein Bild abgeben und der Leser genau weiß, mit wem er es zu tun hat.

Das schockierende an diesem Fall ist eigentlich der dargestellte Machtmissbrauch von institutionellen „Beschützern“ ihren Schutzbefohlenen gegenüber, was sich durch die gesamte Geschichte zieht und ihr eine ganz eigene Komplexität verleiht. Auch die falschen Spuren , die zunächst gelegt werden, verleiten den Leser in ganz andere Richtungen zu denken und schaffen es, den Spannungsbogen immer stärker zu spannen.

Viel Stoff in wenigen Seiten und trotzdem eine runde Geschichte, in der nicht nur der Fall auf skandalöse Weise aufgedeckt wird, sondern auch gesellschaftliche Missstände. Die Themenumsetzung „Der Tod wartet im Netz“ ist gelungen.

Dies alles komprimiert in einer sehr kurzweiligen Kurzgeschichte… das hat mich beeindruckt.

Mein Fazit lautete damit: Dieser Beitrag verdient bei mir den 2. Platz.

Verdacht auf Mordnarrentod

Ein Junggesellenabend verläuft feuchtfröhlig und endet im Desaster. Die Braut ist tot, der Bruder ermittelt und auch der Protagonist ist an einer Auflösung des Falles interessiert. Was dabei herauskommt ist erschreckend.

Beginnen tut die Geschichte mit den harmlosen Worten: „Als ich erwache, habe ich den Geschmack von Käsefüßen im Mund.“ Seit Ilsebill sehe ich mir Geschichtenanfänge insbesondere kritisch an, und die gab es in diesem Wettbewerb natürlich zu Hauf gab. Doch der erste Satz von Narrentods Geschichte hat mich schlichtweg umgehauen! Ich wusste nicht, ob ich lachen sollte oder nicht, hat mich irritiert und sofort meine Neugier geweckt. Und was ich diesem ersten Satz hoch anrechne, ist die Tatsache, dass er hält, was er verspricht, denn in genau diesem Gefühlsdüsel steckte ich bis zum Schluss.

Dieser Beitrag sticht nicht nur durch seine Originalität im Bezug auf die beiden völlig überforderten Protagonisten heraus, die alle Stadien einer Schocksituation perfekt durchmachen, sondern auch durch den unglaublich genialen, schwarzen Humor, in dem der Autor hier seinen Fall aufbaut und es zu einem wirklich kurzweiligen Gedankenaus- und Schlagabtausch werden lässt. Darüber hinaus passt dieser Erzählstil brilliant zu der skurrilen Situation, in dem die beiden Damen -Verzeihung- Herren sich befinden.

So simpel der Fall auch ist, amüsant und wortgewaltig erscheint die Ermittlung des Tathergangs.

Nicht nur der „tödliche Samstag“ ist als Themenumsetzung zu erkennen, sondern ebenfalls „Der Mord an meiner Schwester“.
Was mich an dieser Geschichte wirklich begeistert hat, war welche Wirkung das krasse Ende beim Leser hat. Hatte man sich bisher wunderbar über das Pechschwarze, das aus jeder Zeile tropfte, amüsiert und fast todgelacht, erwischte die Beschreibung des Todes den Leser eiskalt und das Lachen blieb ihm einfach im Halse stecken.

Eine ganz besondere Geschichte,wie ich finde… mein Platz 3

Unser neuer Zwischenstand:

Verdacht auf Mord– 4 Punkte

Akkurat verpackt – 3 Punkte

Verlorene Seelen – 2 Punkte

Blind Date –  2 Punkte

Tatort Disco – 1 Punkt

Jurywertung:

Verdacht auf Mord #1: szirra

Heute werden endlich die Gewinner des Jurywettbewerbs “Verdacht auf Mord” verkündet. Allerdings wollen wir es spannend machen und über den Tag verteilt die Jurywertungen einzeln veröffentlichen. Platz 1 erhält drei Punkte, Platz 2 zwei Punkte und der dritte Platz bekommt einen Punkt. Am Ende werden die Punkte zusammengerechnet und die Geschichte mit den meisten Punkten gewinnt. Ganz einfach, oder? Dann fangen wir mal mit der Jurywertung von Petra Ewering alias szirra an:

Nach erfolgreichem Lesen und reiflicher Überlegung bin ich für mich zu folgender Wertung gelangt:




Platz eins: Verdacht auf Mord von Narren Tod




Dieser Krimi hat mich überzeugt, da er mir vom ersten bis zum letzten Satz ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert hat. Er ist skurril, makaber und humorvoll. Dieser Krimi lässt den Leser durch eine einfache Art und Weise in das Geschehene eintauchen. Orthographie, Grammatik, ohne Beanstandung. Die Kreativität ist außergewöhnlich, eben weil der Text so genial einfach gestrickt ist. Mit jedem Satz kann man sich in die Protagonisten hineinversetzen und hat das Bild klar und deutlich vor Augen.

Gestaltung, Form und Stil gefällt, weil der Krimi in seiner Ironie kurzweilig, flüssig und spannend zu lesen ist. Das Cover ist gut gewählt, es passt und lädt zum Lesen ein.










Platz zwei: Blind Date von Jana Oltersdorff




Dieser Krimi hat einen Platz unter den ersten verdient, bis zur letzten Seite kann er den Leser in der virtuellen Welt gefangen nehmen. Er beinhaltet eine ausgesprochen gute Kreativität, die Protagonisten sind klar und deutlich dargestellt, sie wirken glaubwürdig. Orthographie und Grammatik sind nicht zu beanstanden. Gestaltung, Form und Stil gefallen mir, da dieser Text ansprechend, gut gewählt, sorgfältig erarbeitet, flüssig und locker leicht zu lesen ist. Der Krimi wirkt realitätsnah und ist sehr spannend erzählt. Das Cover spricht mich nicht so an, ist jedoch passend und wirkt geheimnisvoll.










Platz drei: Tatort Disco von Jennifer Milinski




Ein Krimi etwas anderer Art hat mit seinem humorvollen Text und seinem ironischen Hintergrund nicht nur die Lacher auf seiner Seite, sondern auch die Leser. Er ist außergewöhnlich, lässt den Leser in einer Welt abtauchen, die er für gewöhnlich meidet. Daher ist die Mixtur aus den Dialogen und Protagonisten besonders kreativ dargestellt. Orthographie und Grammatik sind auch hier nicht zu beanstanden. Gestaltung, Form und Stil des Krimis gefallen, da der Text kurzweilig, spannend und flüssig zu lesen ist. Es macht Spaß diese humorvollen Zeilen in sich aufzunehmen. Das Cover ist gut gewählt und macht neugierig.

Somit sieht die Punkteverteilung wie folgt aus:

Verdacht auf Mord– 3 Punkte
Blind Date –  2 Punkte
Tatort Disco – 1 Punkt

Aber noch ist alles offen!
Wir lesen uns in knapp einer Stunde wieder!

Minitipp: Ein Fall von Zufall

Tipps für Autoren

Jeden Monat warten wir gespannt darauf, welchen Tipp er uns dieses Mal mit auf den Weg gibt: Philipp Bobrowski. Der erfahrene Autor und Lektor lässt uns jeden Monat einen hilfreichen Minitipp für Autoren – und jene, die es werden wollen – zukommen.

Heute ist es mal wieder soweit. Schaut euch doch einfach mal an, was Phlipp Bobrowski so zum Thema Zufälle zu sagen hat.

In der Regel sollte der Zufall in einer Geschichte nur dort auftauchen, wo er die Hauptfigur in eine Krise stürzt, nicht dort, wo er ihr aus einer heraushelfen könnte.

Wir empfehlen euch: überlasst es auch nicht dem Zufall, ob euer Buch gut wird, oder nicht, sondern lasst euch von den zahlreichen BookRix Tipps und Tricks inspirieren. Ihr habt die vorherigen Minitipps von Philipp verpasst? Kein Problem! Hier könnt ihr alle noch einmal hier nachlesen.

Rechtschreibfehler – und wie wir diese vermeiden können

Das Problem mit dem das(s)!

Mach Rechtschreibfehlern den Garaus!

Deutsche Sprache – schwere Sprache.

Diese Tatsache kann besonders auch für Autoren zum leidigen Thema werden. Natürlich ist niemand perfekt und den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler kann einem der werte Leser auch mit Sicherheit verzeihen. Doch wenn der Text nur so vor Fehlern strotzt, kann auch die beste Geschichte nicht angenehm gelesen werden. Es besteht zum einen die Gefahr, dass das Buch wegen mangelnder Qualität teilweise leider nicht an die Shops ausgeliefert werden kann oder dass man nur  unglückliche Leser zurücklässt.

Wir empfehlen wirklich JEDEM von euch, seine Bücher unbedingt Korrekturlesen zu lassen, bevor ihr damit in den Verkauf geht. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder jemanden in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der sich mit den Tücken der deutschen Sprache aus- und diese auch erkennt. Falls ihr so gar nicht wisst, an wen ihr euch wenden sollt, ist die BookRix Gruppe „Das Lektorat“ eine Möglichkeit für euch. Dort bieten erfahrene BookRix-User ihre Dienste als Lektoren an.

Doch der Optimalfall wäre natürlich, Fehler von vorne herein zu vermeiden. Deshalb stellen wir euch auf unserem Blog nach und nach die häufigsten Rechtschreib-/Grammatikfehler vor und erklären euch, wie ihr diesen entgegenwirken könnt.

Die Das/Dass Falle

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr vielen Menschen schwerfällt zu entscheiden, wann man  „das“ bzw. „dass“ verwenden muss. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich ein paar Regeln dazu merkt:

  • Daß“ wurde von der Variante mit Doppel-s abgelöst und ist jetzt in jedem Fall falsch.
  • In Fällen, in denen man „das“ verwenden muss, kann dieses Wort immer mit „dieses“, „welches“ oder „jenes“ ersetzt werden, ohne dass sich der Sinn des Satzes verändert:

    • Ich lese das Buch, das ich gekauft habe  = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
      ABER:
      Ich weiß, dass ich lesen kann = Ich weiß, welches ich lesen kann
  • Es gibt keine Regel, die besagt, dass auf jedes Komma automatisch ein „dass“ folgen muss
  • Mehr Informationen findest Du hier.

Minitipp: Harmonieabschaltung

Ratschläge für Autoren

Nützliche Tipps rund ums Bücherschreiben kann wohl jeder Autor bestens gebrauchen. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass der erfahrene Autor und Lektor Philipp Bobrowski uns jeden Monat mit einem Ratschlag versorgt. Diesen verpackt er für uns stets in einen „mundgerechten“ Minitipp.

Heute geht es darum, was man beachten sollte, um sein Buch so spannend wie möglich zu gestalten. Dazu sollte man seine eigene Gefühlswelt besser einmal außen vor lassen…

„Wer eine spannende Geschichte schreiben will, sollte sich zumindest bis zu einem möglichen Happy End von jedem Harmoniebedürfnis befreien.“

Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal auf Philipps Homepage vorbei. Alle bisherigen Tipps könnt ihr übrigens hier nachlesen.

Minitipp

Ratschläge fürs Bücherschreiben von Philipp Bobrowski

Heute haben wir wieder die große Freude, euch einen Minitipp von Philipp Bobrowski vorstellen zu dürfen. Der erfolgreiche Lektor teilt sein praxiserprobtes Wissen mit uns und gibt uns monatlich Tipps, die nützlich für jeden Schriftsteller sind. Diese können euch helfen, zu noch besseren Autoren zu werden, da sie einen Blick für das Wesentliche schaffen. Dieses Mal geht es um die wichtigste Person in eurem Buch, euren Protagonisten.

Hier ist also Philipps heutiger Minitipp:

Um wen sich alles dreht

Es ist der Protagonist, um den sich in der Geschichte alles dreht.

So richtig diese Aussage ist, richtiger wäre sie noch, wenn sie lautete:

Es ist der Protagonist, der in der Geschichte (fast) alles dreht.

Wenn ihr mögt, schaut doch auch einmal auf Philipps Homepage vorbei.

Aktuell:

Der 27.02 ist der Tag der Eisbären!

Ja, ihr habt richtig gelesen. 2004 initiierten US-amerikanische Zoos den „Tag der Eisbären“ als einen besonderen Tag, um das größte am Land lebende Raubtier der Welt zu feiern. Der Eis- oder Polarbär bewohnt die nördlichen Polarregionen – Im Übrigen der einzige Grund, warum sie keine Jagd auf Pinguine machen, die am anderen Ende der Welt leben. Eisbären sind die größten heute lebenden Landraubtiere. Die größten Bären werden bis zu 3 Meter lang und 800 Kilo schwer. Man sollte diese Kolosse also lieber nicht verärgern.
Mit ihrem gelblich-weißen Fell tarnen sie sich in der schneeweißen Umgebung. Dicht, ölig und wasserabweisend ist es perfekt, um in der eisigen Kälte zu überleben. Eine 5 bis 10 Zentimeter dicke Fettschicht rundet das „Überlebenspack“ des Eisbären ab.
In den 1950er- und 1960er-Jahren sank die Population durch Eisbärenjagden drastisch: Statt weltweit 10.000 Tiere waren nur noch 5.000 zu finden (geschätzte Angaben).
Deswegegen beschlossen Kanada, die Vereinigten Staaten, Dänemark, Norwegen und die Sowjetunion im Jahr 1973 ein Abkommen, das die Jagd einschränken, die Habitate schützen und die gemeinsame Forschung verstärken sollte. Allerdings dürfen Trophäenjäger weiterhin in Kanada sowie in Grönland ihr Unwesen treiben,  wobei die Jagd offiziell durch Jagdquoten beschränkt ist. Kanada und Grönland unterzeichneten ein Abkommen, welches die Jagdquoten auf ein nachhaltiges Maß begrenzen soll. Durch solche Schutzmaßnahmen nahm die Zahl von Eisbären nach Schätzungen weltweit auf derzeit etwa 20.000 bis 25.000 Tiere zu.
Doch nicht nur Eisbären müssen beschützt werden: Auch andere Bärenarten brauchen unsere Hilfe. Deswegen startete BookRix die Charity-Aktion „Wir lieben Bären!“
Verfasse einen bärenstarken Beitrag – Ob Gedicht, Kurzgeschichte, Fantasy; Ob Gummi- oder Teddybären: Alles ist erlaubt.
Für jeden bis zum 22.03 zur Charity-Aktion angemeldeten Beitrag spenden wir 2€ an den Bärenpark Worbis.
Weitere Informationen rund um den Eisbären findet ihr heute auch auf unserer Facebook-Seite.

Publishing Tipps & Tricks:

Tipp #1: Werde aktiv.

Natürlich möchten wir Dich auch beim Marketing unterstützen, damit Dein Buch nicht in den digitalen Bücherregalen der eBooks-Shops verstaubt. Deshalb gibt es ab jetzt die Rubrik „Publishing Tipps &Tricks“, in der wir Dir hilfreiche Autorentipps geben möchten. Fangen wir also mit der wichtigsten Regel gleich zu Beginn an: Werde aktiv!

Egal ob in einem Verlag oder als Autor, der sein Glück selbst in die Hand nimmt. Richtiges Marketing sollte ein Autor immer auch im Auge behalten, denn Verlage machen wenig Marketing für ihre Autoren, sodass ein Buch ohne eigenes Zutun einfach keine Wahrnehmung erfährt.

Das Marketing sollte für Dich nicht erst nach dem Abschließen des Buches stattfinden. Wenn Du tagtäglich Stück für Stück daran arbeitest, dass man Dich als Autor wahrnimmt, dann wird Dein Buch beim Erscheinen viel mehr Beachtung finden. Dabei kann beispielsweise der Schreibprozess selber das beste Marketing sein, denn Menschen, die einen Entstehungsprozess hautnah miterleben können eine emotionale Bindung zum Produkt, nämlich Deinem Buch eingehen.

Tagtäglich Marketing anhand BookRix muss zudem keine mühselige Pflicht sein, sondern bedeutet vor allem eine Menge Spaß. Es bedeutet Austausch über das, was Dir am wichtigsten ist, nämlich das Schreiben. Suche den Dialog mit anderen. Und so wird Marketing nicht einfach nerviges Spaming, sondern ein fruchtbarer Austausch, so dass es gut sein kann, dass Du gar nicht mehr mitbekommst, dass Du die ganze Zeit Marketing betreibst.

Newbie-Schreibwettbewerb:

Vom Außenseiter zum Gewinner.

Am 02.02 ging er wieder los: Der Newbie-Schreibwettbewerb, der (wie der Name schon sagt) besonders für neue Mitglieder gedacht ist. Bis zum 22.02 habt ihr noch Zeit, eure Kurzgeschichte zum Thema „Außenseiter“ einzureichen. Alle, die sich nach dem 01.11.11 angemeldet haben, dürfen dabei sein. Als Gewinn winken wie jeden Monat Amazongutscheine, sowie Anerkennung und Ehre. Diese wollen wir auch den Gewinnern vom Januar zuteilwerden lassen und stellen euch hiermit die drei Gewinnerbeiträge vor:
Platz Eins belegte Ashkala mit „Luisa“.

Steewee überzeugte mit „Hunger!“ und erhielt hierfür Silber.

Oerbse59 errang Platz Drei mit „Juno Noxe“.

Gratulieren könnt ihr ihnen HIER.
Und wo kann man sich zum neuen Wettbewerb anmelden? Natürlich in der Gruppe „Neu bei BookRix?“ und zwar genau in DIESEM Thread.
Wir wünschen gute Ideen und viel Erfolg!

Schreibtipps:

Sollte ein Genre Genre bleiben?

Wenn ein Autor ein Buch schreibt, stellt sich ihm früher oder später die Frage: „Zu welchem Genre gehört mein Buch eigentlich?“
Dank der Subgenres kann sich ein Leser immer leichter zu Recht finden. Fantasy ist nicht einfach Fantasy.
Ob „klassische“ High Fantasy, welche mit einer fiktiven Welt und Magie aufwartet oder Low Fantasy, in deren Handlungszentrum meist ein unerschrockener, einsamer Held steht.
Spätestens seit Twilight können immer mehr Menschen etwas mit Urban Fantasy anfangen: Fantastische Wesen wie Vampire, Werwölfe, Dämonen, Engel oder andere mystische Elemente werden mit der Realität verwoben. Auch Harry Potter oder die Bartimäus-Trilogie sind in diesem Subgenre anzusiedeln.
Ein Autor sollte sich also zunächst fragen: Für wen schreibe ich? Welche Leser möchte ich erreichen?
Seine Fantasy-Geschichte kann als Zeitreisegeschichten, Märchen, Animal Fantasy (Warrior Cats), Dark Fantasy, All Age Fantasy, Humoristische Fantasy, Pseudodokumentation, Pseudohistorische Fantasy oder Social Fantasy gelten. Welcher Autor soll da noch den Durchblick behalten?
Für den Leser bietet es jedoch einen klaren Vorteil: Möchte er eine Geschichte lesen, die ebenfalls realistische Elemente enthält, kann er im Urban Fantasy Regal nachschauen.
Eine fremde Welt wird er vor allem in der klassischen High Fantasy-Kategorie finden. Als Autor ist man also gut beraten, wenn man sein Buch entsprechend kategorisiert. Was passiert jetzt aber, wenn ein Buch mehrere Genres bedient?
Harry Potter beispielsweise gehört sowohl zu Urban, als auch zu All Age Fantasy. Zieht eine Vermischung der Fantasy-Genres also mehrere Leser nach?
Eine Einordnung fällt selbst den geübten Kritikern immer schwerer, zu unklar sind die Linien zwischen einzelnen Subgenres gezogen.
Eine Liebesgeschichte, die auf einem Raumschiff spielt: Liebesroman oder Sci-Fi? Macht es für einen Autor Sinn, eine Geschichte, deren Fokus eine tragische Liebesgeschichte ist, auf einem Raumschiff anzusiedeln? Oder ist hier ein realistisches Setting vom Vorteil?
Letztendlich liegt es immer im Ermessen des Autors, bzw. des Lesers. Denn was dem Leser nicht gefällt, wird nicht verkauft/weiterempfohlen.
Somit ist ein Autor irgendwie immer an die „Fesseln“ des Genres gebunden und muss die jeweiligen Klischees erfüllen… Oder nicht?