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Weitere Verbesserung unseres Self-Publishing-Angebots

Self-Publishing mit BookRix: Amazon jetzt “abwählbar”, Verkaufsstatistiken und ePub Upload

Wir haben in den letzten Wochen unseren Self-Publishing-Service um einige weitere Optionen und Features ergänzt. Mit diesen Neurungen werden wir nun den Wünschen gerecht, die Autoren in den letzten Monaten uns gegenüber verstärkt geäußert haben.

Neue Veröffentlichungs-Option – Ausschluss Amazon aus Distribution

Autoren die sich entschlossen haben auf eigene Faust direkt über Amazons KDP-Programm zu veröffentlichen, können ab sofort via BookRix den Rest des eBook-Marktes erschließen und alle an das BookRix-Vertriebsnetz angeschlossenen eBook-Shops außer Amazon bedienen. Der Autor braucht lediglich die entsprechende Option im Veröffentlichungsprozess auf der BookRix-Homepage auszuwählen.

Und so sieht das Ganze dann im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de aus:

Screenshot: Shop-Option "Schon auf Amazon" im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de





Autorenstatistiken

Ab sofort finden Autoren in ihrem BookRix-Account vorläufige Verkaufszahlen für viele der von BookRix belieferten Shops: vorläufige Verkaufszahlen für den aktuellen Monat sowie den Vormonat und die finale Anzahl der eBook-Verkäufe in den drei vorherigen Monaten (Statistik beinhaltet auch die Downloads von 0,00 € Büchern in Shops).

Eingeloggt findest Du die Verkaufsstatistiken auf Deiner persönlichen Startseite:

Screenshot: Autorenstatistiken mit vorläufigen Verkaufszahlen und eBook-Verkäufen der letzten Monate

ePub Upload

Bereits seit zwei Monaten können eigene ePub-Dateien zur Veröffentlichung hochgeladen werden. Das kommt Autoren entgegen, die Ihre eBooks lieber selber mit einer Software wie z.B. Calibre ganz nach ihren Vorstellungen gestalten und erstellen wollen.

Mehr Infos über Self-Publishing mit BookRix findest Du hier:

http://www.bookrix.de/self-publishing-news-eBook-distribution-mit-BookRix-ist-kostenlos.html

Self-Publishing: BookRix eBooks jetzt auch im Google Play Store

Ab sofort liefern wir eure eBooks auch an Googles Play Store aus.

Zum Wochenstart gibt’s diese großartige News für BookRix Self-Publisher und alle die es werden möchten. Da wir stets bemüht sind, eure Werke in den beliebtesten eBook-Stores unterzubringen, sind wir nun besonders stolz, dass wir ab sofort auch den Play Store von Google beliefern.

Die ersten BookRix-Werke wurden dort bereits gesichtet, zum Teil sogar prominent auf der Startseite des Google Play Book-Stores platziert wie etwa “Kim – Schlimmer geht immer” von Mona Lida (siehe Screenshot links).

Um unseren Self-Publishing-Service stetig zu verbessern und auszubauen, werden wir auch weiterhin daran arbeiten das Shop-Netzwerk ständig zu erweitern und somit euren eBooks eine größere Reichweite (=Leser/Käufer) zu verschaffen.

Mehr Inofs zum Thema Self-Publishing mit BookRix findest Du hier.

Erste Verträge im Rahmen von BookRix Selected

Tanja Rauch und Ewa Aukett erhalten als erste Self-Publishing-Autorinnen eine Vorschusszahlung für ihr nächstes eBook

Vor zwei Wochen haben wir bekannt gegeben, dass wir im Rahmen des Programms „BookRix Selected“, Vorschüsse an ausgewählte Indie-Autoren zahlen wollen. Nun präsentieren wir Euch stolz die ersten beiden Autorinnen aus unserer Community, die wir für eine engere Zusammenarbeit gewinnen konnten. Beide erhalten eine Vorschusszahlung für das nächste via BookRix publizierte eBook.

BookRix-Autorin Tanja Rauch

BookRix-Autorin Tanja Rauch

Tanja Rauch konnte mit den ersten beiden Teilen ihrer Fantasy-Reihe „Blutsdämmerung“ bereits tausende Leser begeistern und dementsprechende Verkaufszahlen vorweisen. Momentan schreibt sie am dritten Teil, der in einigen Monaten über BookRix veröffentlicht wird. Auch ihr im Juli 2013 erschienener Erotikroman „Bittersüße Sehnsucht“ entwickelte sich zum Indie-Bestseller und schaffte es bei Amazon bis auf Platz 2 der Kindle-Charts in der Kategorie „Erotik/Romane und Erzählungen“.

Ewa Aukett, Autorin des erfolgreichen Liebesromans „Outback“, kommt ebenfalls in den Genuss eines Vorschusses. Sie arbeitet aktuell an der Fortsetzung ihres Self-Publishing-Debüts „Outback“. Das eBook schaffte es bereits kurz nach Veröffentlichung in die Kindle Top 10 / Liebesromane.

Natürlich wollen wir mit „BookRix Selected“ nicht nur Indie-Autoren aus  unserer Community unterstützen, deshalb befinden wir uns aktuell auch mit diversen hochkarätigen Autoren im Gespräch, die ihre eBooks bisher nicht über BookRix veröffentlicht haben.

Mehr Infos zu BookRix Selected findest Du auf unserer Info-Seite zum Thema “Vorschüsse für Self-Publishing-Autoren”

BookRix Selected – Das Ende des Self-Publishings?

Interview mit Gunnar Siewert

München, 23. September 2013 – Die Self-Publishing-Plattform BookRix überrascht die Buchbranche aktuell mit der Aussage, ab sofort ein Vorschussmodell für besonders erfolgreiche Indie-Autoren anbieten zu wollen. Geld erhalten schon vor dem Verkaufsstart? Angebote dieser Art kannten Autoren bisher nur von traditionellen Verlagen. Möchte BookRix dem Self-Publishing-Geschäft den Rücken zuwenden? Gunnar Siewert, CEO von BookRix, erklärt im Interview, was es mit dieser Idee auf sich hat.

Worum geht es in dem BookRix-Selected Programm und was sind die Konditionen?

BookRix Selected ist im Self-Publishing-Markt eine einzigartige Neuerung. Ausgewählte Autoren erhalten im Zuge dessen eine garantierte Vorschusszahlung für ihr nächstes – über BookRix veröffentlichtes – Buch. Mit dieser finanziellen Unterstützung liefern wir den Autoren sozusagen einen Vertrauensvorschuss und die Sicherheit sich auf das nächste Projekt konzentrieren zu können.

Um den Autor optimal aufzubauen, begleitet ihn das BookRix-Team im gesamten Bucherstellungsprozess und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Individuelle, auf die Einzelpersonen zugeschnittene Lösungen runden unser Angebot ab. Eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit mit den Autoren ist dabei unser ausgesprochenes Ziel.

Self-Publishing steht in erster Linie für freie Entscheidungen der Autoren. Werden diese durch ein Vorschussmodell eingeschränkt?

Nein. BookRix steht nach wie vor für die Grundsätze des Self-Publishings, wie die Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit all unserer Autoren. Folglich gibt es auch keine Restriktionen unsererseits, wie es bei traditionellen Verlagen oft der Fall ist. Bei allen wichtigen Entscheidungen rund um das Buch sprechen unsere Autoren das letzte Wort. Aber natürlich wird unser BookRix-Team die Autoren nach vollsten Kräften unterstützen, um zusammen optimale Ergebnisse zu erzielen.

Planen Sie aus BookRix langfristig einen traditionellen Verlag zu machen?

Mit BookRix Selected haben wir das nächste Level des Self-Publishings erreicht. Während die Buchbranche immer noch auf der Ebene Self-Publishing vs. klassischer Verlag diskutiert, verbinden wir einfach das Beste aus beiden Welten – zum Vorteil der Autoren.

BookRix soll kein traditioneller Verlag werden. Wir möchten vielmehr fließende Grenzen schaffen und uns mit diesem Programm in der Mitte des Marktes positionieren. Das bedeutet für die ausgewählten Autoren künstlerische Freiheit kombiniert mit finanziellen Garantien. In diesem Ansatz sehen wir das Verlagsmodell der Zukunft, das das Beste aus traditionellem und neuem Publishing verbindet.

Verletzt die Zahlung von Vorschüssen nicht das Grundmodell des Self-Publishings, einen demokratisierten, offenen Zugang zum Buchmarkt?

BookRix ist und bleibt ein kostenloser Dienstleister für alle Autoren. Jeder kann über BookRix sein eBook veröffentlichen und zum Verkauf anbieten – vorausgesetzt er bewegt sich innerhalb der Regeln und Gesetze. Der offene Zugang ist also auch weiterhin gewährleistet. Der Autor hat es selbst in der Hand, den Leser von seinem Werk zu überzeugen und muss nicht vor der Veröffentlichung an einem Gatekeeper in Form eines Verlages vorbei.

Besonders die angesprochene Demokratisierung spielt in unserem Selected Programm eine sehr große Rolle. Bei der Wahl unserer Selected Autoren beziehen wir uns  ganz klar auf das Stimmungsbild und das Gespür der Leser. Sie allein entscheiden, welche Autoren und Bücher auf dem freien Markt von Erfolg gekrönt sind. An dieser natürlichen Selektion orientieren wir uns natürlich.

Wie wird sich dieses System auf den Self-Publishing-Markt insgesamt auswirken?

Der Self-Publishing-Markt trägt bei vielen Menschen leider noch immer das Vorurteil minderwertiger Qualität. Mit unserem Programm möchten wir beweisen, dass diese Ansicht nicht zeitgemäß ist. Längst haben äußerst talentierte Autoren die Chancen erkannt, die nur das Konzept des Self-Publishings ihnen bieten kann. Wir möchten in besonderem Maße diejenigen Autoren fördern, die sich mit Professionalität und Können dem Urteil der Öffentlichkeit gestellt haben und für gut befunden wurden. Dadurch können wir dazu beitragen, dem hohen Qualitätsanspruch der Leser gerecht zu werden und den Markt insgesamt zu festigen.

Selektion nach Erfolg? Da werden sich Indie-Autoren, die noch am Anfang stehen doch zu Recht benachteiligt fühlen?

Jeder Indie-Autor hat die gleiche Chance, sich für dieses Programm zu qualifizieren, denn sie alle stehen vor derselben Ausgangssituation. Der Erfolg macht schließlich den Unterschied. Professionalität ist dabei ein ganz entscheidender Faktor. Eine spannende Geschichte, ein lektorierter Text, ein anschaulich gestaltetes Cover, der Kontakt zu den Lesern – all das gehört dazu, wenn man im eBook-Markt erfolgreich sein möchte. Ein Autor, der noch am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere steht, hat einen anderen Anspruch an uns, als jemand, der sich auf dem Markt bereits etabliert hat. Wir möchten beiden Gruppen optimal gerecht werden und natürlich den Jungautoren auch einen Ansporn geben, sich besonders ins Zeug zu legen.

Klasse statt Masse

Hat der Online-Buchhandel Angst vor preiswerten eBooks?

blog ebooksWer sich das eBook-Angebot der großen Online-Händler mal genauer anschaut, dem bleibt nicht verborgen, dass in den dortigen Auflistungen der eBook-Bestseller und auch in den Empfehlungen der Shops häufig, zumindest für eBook-Verhältnisse, relativ teure Werke präsentiert werden. Das ist natürlich nicht bei allen Shops der Fall, bei einigen ist es aber schon sehr auffällig. Dabei verkaufen sich momentan doch preisgünstige eBooks angeblich besonders gut (häufig von Self-Publishern). Irgendwie widersprüchlich, oder?

Ich denke, dass viele Shops preiswerte eBooks ganz bewusst NICHT sichtbar auf ihren Seiten präsentieren und bewerben, sondern lieber hochpreisige eBooks. Ob in den „Bestseller-Listen“ mancher Shops wirklich diejenigen Bücher zu finden sind, die sich am besten verkaufen, wage ich zu bezweifeln. Das sieht eher danach aus, als ob man da die eBooks reinpackt, die man gerne verkaufen würde (ab 8,99 € und aufwärts). Dahinter steckt möglicherweise der Irrglaube, auf diese Weise mehr Umsatz generieren zu können. Oder besser gesagt: man möchte Umsatzeinbrüche vermeiden, die entstünden, wenn alle Leute auf einmal nur noch “billige” eBooks kaufen würden. Dabei sollte eigentlich auch jeder Buchhändler/Shop-Betreiber, dem ein bisschen Geschäftssinn zu Eigen ist, das Gesetz kennen: „Lieber 100.000 eBooks a 2,99 € verkaufen als 10.000 für 9,99€.“ Um das mal sehr vereinfacht auszudrücken…

Neben der Angst vor Umsatzeinbußen, dürfte auch der ideologische Gedanke „Die Wertigkeit des Mediums Buch geht verloren“ eine Rolle spielen. Die Programm-Gestaltung ist ja eine der letzten Daseinsberechtigungen des klassischen Buchhandles, der nach dem Motto „Klasse statt Masse“ auswählt, was der Kunde kaufen kann und was nicht. Auf diese Aufgabe, die der Handel bisher inne hatte, stützt er sich zurzeit massivst. So nach dem Motto: „Man muss die Leser doch vor diesen Unmassen an billigen, minderwertigen Büchern schützen.“ Jemand müsse doch eine Vorauswahl treffen und somit ein bestimmtes Qualitäts-Level garantieren. Dass genau diese Rolle zunehmend von der Crowd im Web übernommen wird, will man jedoch noch nicht so richtig wahrhaben. Die Karten wurden aber nun mal komplett neu gemischt – durch Internet, eBooks und Self-Publishing.

Abschließend noch mal zurück zum Thema „Umsatz versus niedrige Preise“ – Leider weiß ich nicht mehr wo, aber irgendwo bin ich in den letzten Tagen im Netz über Zahlen gestolpert, nach denen Printbuch-Vielleser in den USA im Schnitt 15 Bücher im Jahr kaufen und eBook-Vielleser gar 40 eBooks im Jahr. Wie ist das jetzt aber zu interpretieren? Sind die Leute, die bereits jetzt schon voll auf eBooks umgestiegen sind, schlicht und einfach die kleine Gruppe der absoluten Hardcore-Leser vor dem Herren, die früher eben 40 Print-Bücher statt eBooks im Jahr gekauft haben, oder Lesen die Leute dank eBooks tatsächlich doppelt so viel wie vorher? Dann würden sie auch doppelt so viel kaufen und der Handel müsste somit gar keine Angst vor niedrigpreisigen eBooks haben.

Viele Fragen auf die es noch keine Antworten gibt. Es bleibt also spannend.

Neue Autoren – Neue Preise

derneuebuchpreis.de

derneuebuchpreis.deBereits letztes Jahr wurde derneuebuchpreis.de – ein Schreibwettbewerb für innovative Autoren – ins Leben gerufen und zum ersten Mal verliehen. Autoren beschreiten heute gänzlich neue Wege (Stichworte: Self-Publishing, eBooks, Social Media usw.) und so wurde es auch Zeit für eine neue Art der offiziellen Honorierung von Autoren, die fortschrittlich denken und agieren – sprich fortschrittlich publizieren.

Präsentiert wird derneuebuchpreis.de von epubli, Zeit Online, Der Tagesspiegel und der Stiftung Lesen. Verliehen wird der Preis in fünf Kategorien (Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Kunst & Fotografie, sowie Kinder- und Jugendbuch), wobei der Gewinnerautor jeder Kategorie jeweils 4.000 € Preisgeld erhält. Die Leserschaft bestimmt via Online-Voting zunächst eine Top-5-Vorauswahl der einzelnen Kategorien, die einer hochkarätigen Jury zur Ermittlung der finalen Gewinner vorgelegt wird.

Teilnehmen kann jeder, der seinen Wettbewerbsbeitrag kostenlos auf ePubli.de hochlädt, veröffentlicht und zum Wettbewerb anmeldet. Eine Veröffentlichung auf ePubli ist für die Teilnahme notwendig, da ein Vorab-Voting durch die Leser technisch nicht anderweitig zu lösen wäre. In diesem Fall ist es also ausnahmsweise okay wenn Ihr auf epubli veröffentlicht J Also los! – Zeigt was in der BookRix-Community an geballter Autoren-Power steckt und macht bei diesem Wettbewerb mit. Hier gibt es mehr Infos zur Teilnahme.

Heute beginnt übrigens die Abstimmungsphase, Autoren können jedoch auch weiterhin ihre Werke einstellen. Sowohl Voting als auch Nominierungen sind noch bis zum 5.9.2012 möglich. Die Preisverleihung findet am 10.10.2012 im Rahmen der internationalen Buchmesse in Frankfurt statt.

Wochenrückblick…

Neues aus der Buchwelt

eBook NewsEines der aktuellen „Lieblingsthemen“ der Netzgemeinde, aber auch von Autoren und Verlagen, ist das gute alte Urheberrecht. Diese Woche hat das Europäische Parlament nun doch das umstrittene „Acta“ (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) gekippt. Der Buchreport berichtete gestern über die unterschiedlichen Reaktionen von Für- und Widersprechern. Der Geschäftsführer des Börsenvereins Alexander Skipis ist erwartungsgemäß enttäuscht und spricht von „einem sehr gefährlichen Zeichen“. Die Piratenpartei und der netzpolitische Sprecher der Grünen dagegen sind natürlich happy. Egal auf welcher Seite man steht, dass das Urheberrecht überarbeitet und der heutigen Realität angepasst werden muss, steht außer Frage.

Ein weiteres Fundstück, das ich Euch nicht vorenthalten möchte, ist der englischsprachige Artikel „The Curious Case of eBook Sharing Sites“ von Alice Marwick. Wie der Titel schon verrät geht es um eBook-Sharing-Seiten und welche Möglichkeiten sie Autoren bieten, ohne Agenten oder Verleger eBooks preiwert und einfach zu veröffentlichen. Die Autorin beleuchtet u.a. auch welche Genres im Bereich Self-Publishing bzw. eBook-Sharing besonders gut laufen.

Zu guter Letzt kannst Du einen Blick auf die von Media Control ermittelten eBook-Belletristik-Bestseller im Mai 2012 werfen. Das Ranking wurde diese Woche veröffentlicht und spiegelt ganz klar wieder, was der „Mainstream“ momentan gerne auf seine eReader, Tablets und Smartphones lädt.

The Return of DIY

Lass mal lieber selber machen

Do it yourself – Dieser Gedanke lebt heute, dank der Möglichkeiten im World Wide Web, in unterschiedlichsten Bereichen und verschiedensten Ausprägungen wieder auf.

Mir persönlich fallen derartige Entwicklungen ja immer besonders im Bereich Musik auf. Nach dem großen MP3-Schock der Nuller-Jahre (ihr wisst schon 2000-2010) und dem Niedergang der „armen“ Musikindustrie (wir reden hier von den großen Major-Labels), blühen zurzeit viele Musikgenres bzw. -szenen die abseits des Mainstreams angesiedelt sind, auf wie nie zuvor. Eine große Rolle dabei spielt definitiv die Renaissance des Do-it-yourself-Gedankens.

Autoren sind in der Beziehung dagegen noch nicht so weit wie Musiker, die das Internet schon einige Jahre vor der Autorenschaft für sich entdeckt und genutzt haben. Sie waren aber auch dazu gezwungen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen, weil die Musikindustrie und die entsprechenden finanziellen Mittel auf einmal einfach wegbrachen. Die Zeiten in denen Labels dicke Vorschüsse rausgerückt haben, Tour-Support gezahlt und den Künstlern im wahrsten Sinne des Wortes alles in den Allerwertesten geschoben haben, sind lange vorbei!

Trotzdem hat man heute, speziell als semiprofessioneller Musiker oder Band, bessere Möglichkeiten als je zuvor – oder anders gesagt, nie war es so einfach durch Eigenengagement ein semiprofessioneller Künstler zu werden. Das nötige Talent vorausgesetzt. Die gleichen Mechanismen die das ermöglichen, lassen sich fast 1:1 auf Autoren bzw. die Buchbranche übertragen.

Auch für Musiker heißt eines der Zauberworte „Networking“ via Internet: Konzertveranstalter, Plattenfirmen, andere Bands, Produzenten und Tontechniker, CD-Hersteller, Merchandising-Produzenten und vor allem Fans! Durch direkten Kontakt die richtigen Partner finden, gemeinsame Touren mit anderen Bands organisieren, das eigene Merchandise produzieren lassen…das alles geht viel einfacher, schneller und preiswerter dank Internet!

Essentiell ist die Möglichkeit erfolgreich Musik (=Bücher) selber digital vertreiben zu können, ohne eine Plattenfirma (=Verlag) im Rücken haben zu müssen, die einem am Ende des Tages eh nur reinredet.  Da bleibt neben mehr künstlerischer Freiheit auch deutlich mehr Geld hängen.

Doch was ist ein Musiker ohne Fans? Erst MySpace, Facebook und die tausenden anderen Communities und Portale in denen sich Bands tummeln, ihre Musik und sich selbst präsentieren, haben für jeden Musiker das Tor zur weiten Welt geöffnet. Das Prinzip: Wenn Du gut bist, hast Du es verdient gehört zu werden, egal wer Du bist, wo Du herkommst oder ob Du eine Plattenfirma hast. Die Liste der Bands, die heute in ihren Genres erfolgreich sind und aus dem Nichts des Internets kamen, ist mittlerweile endlos. Die Möglichkeit sich eigene Fans im Web zu erarbeiten und den direkten Kontakt zu ihnen zu pflegen ist natürlich auch für Autoren der Schlüssel zum Erfolg.

Nicht zu vergessen: auch das „Fan-Sein“ an sich ist dadurch spannender als je zuvor. Deshalb kehren erfreulicherweise auch immer mehr junge Musikfans dem Mainstream den Rücken zu und vergnügen sich heute lieber in einer der vielen stark vernetzten Underground-Musikszenen, wo der direkte Austausch mit anderen Fans und dem Künstler gang und gäbe ist.

Mit Sylt Krimi zur BookRix-Topautorin

Angelika Friedemann macht’s vor

Sylt Krimi "Die Tote im Sand"Autoren haben die unterschiedlichsten persönlichen Ziele. Doch eins haben wohl fast alle gemeinsam: entdeckt, gelesen und geschätzt zu werden. Die Wege dorthin variieren, aber fast immer ist mehr als nur die Schreibarbeit von Nöten.

Die Autorin angelika.fr, aktuell mit insgesamt 1.300 verkauften eBooks verkaufszahlentechnisch DIE Topautorin auf BookRix, hat da ihre ganz eigene Methode entwickelt. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht sie ihre eBooks und verschwindet somit nie von der Bildfläche, denn so ist sie stets in der Kategorie eBook Neuerscheinungen auf BookRix und in den externen Stores präsent. Hier stöbern natürlich immer besonders viele Leser nach neuem digitalen Lesestoff und stoßen dabei auf ihre spannenden Krimis.

Und noch etwas kommt den Verkaufszahlen der Autorin langfristig zugute: sie etabliert fesselnde Charaktere, wie den Hauptprotagonisten ihrer Husum-Lokalkrimis Eike Klaasen und veröffentlicht mehrere in sich abgeschlossene Bücher in Serie. Wer dem Hauptkommissar in „Mörderische Intrigen“ gerne beim Ermitteln über die Schulter geschaut hat, wird ebenfalls auf „Das Baby vom Deich“ gespannt sein. Auch mit ihrem auf Sylt spielenden Kriminalroman „Die Tote im Sand“ bedient sie das zur Zeit sehr beliebte Genre Lokalkrimi, liegt also voll im Trend.

Es gibt viele Wege zum Erfolg als Indie-Autor. Und wie Du siehst – man muss kein Social-Media-Wunderkind sein! Nichtsdestotrotz arbeitet Angelika Friedemann zur Zeit am Aufbau einer eigenen Homepage und möchte in Zukunft aktiver im Internet werden, um die Verkäufe noch ein bisschen anzukurbeln.

Top aktuell:

„Germanys‘ Amanda Hocking“?

Einigen wird der Name Amanda Hocking geläufig sein, anderen vielleicht nicht. Deshalb sollten wir vielleicht erst einmal erklären, wer hinter diesem Namen steckt. Amanda Hocking ist Autorin – und Millionärin. Sie veröffentlichte ihre Bücher über Amazon und verdiente so mehrere Millionen US-Dollar.
TeleRead benannte nun eine deutsche Amanda Hocking: Emily Bold.
Der Name kommt euch bekannt vor? Richtig: Sie kam nicht nur schon auf RTL, sondern auch ihre drei Liebesromane befinden sich unter den Amazon-Top 20. Und: Sie ist Userin auf BookRix und stellte bei uns schon einige Leseproben online.
Ihre Werke veröffentlichte sie als Indie-Autorin selbst auf Amazon, ganz ohne Verlag und verkaufte schon über 3000 Bücher.
Das Indie-Publishing kommt nun auch in Deutschland, Emily Bold ist der Beweis, dass Erfolg auch ohne traditionelle Verlage möglich ist. Ein Autor benötigt nur ein tolles Manuskript, Selbstvertrauen und eine kleine Prise Glück.
Glückwunsch, Emily! Wir hoffen, dass viele junge Autoren es Dir nachmachen werden.

HIER geht es zu ihrem BookRix Profil und
HIER zu ihrem Autorenblog.