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Blind-Date mit Deinem eBook: Marketingstrategie für Indie-Autoren?

Zeige, was in Deinem eBook steckt!

Es ist Fakt: in den meisten Fällen spielt das äußere Erscheinungsbild eines eBooks eine sehr große Rolle bei der Kaufentscheidung. Daher predigen wir unseren Selfpublishing-Autoren ja auch immer, sich um ein tolles Cover zu bemühen und einen ansprechenden Klappentext zu gestalten. Nur dann werden die Bücher oftmals überhaupt erst aufgeschlagen. Doch worauf es eigentlich ankommt, ist natürlich der Inhalt des Buches. Um allen Büchern die gleiche Chance zu geben, mit ihrem Inhalt zu begeistern, gibt es die Seite „xtme:lesen“, auf der man sein Buch sozusagen auf ein Blind-Date schicken kann.

Wir haben bei Johannes zum Winkel, Betreiber der Seite, nachgefragt, was es dabei genau auf sich hat und einige spannende Antworten erhalten.

Erkläre bitte kurz, worum es bei „xtme:lesen“ geht?

Abseits von marktschreierischen Promotions, knalligen Covern und reißerischen Klappentexten möchte xtme:lesen den Fokus auf das Wichtigste im Buch lenken: den Inhalt. Die reine Geschichte, den guten Rat, den erhellenden Gedanken, die heitere Situation, den dramatischen Moment. Es gibt keine verführerischen Titel, keine Autorennamen, keine
Besten- oder Beliebtheitslisten, keine Sternchen-Bewertungen, keine Jubelrezensionen. Bei xtme:lesen entdeckt man gute Texte – und einen Link zum Buch.

Wie kam die Idee?

Die US-Journalistin Suw Charman-Anderson schrieb im März dieses Jahres im Forbes Magazine einen Artikel zum Thema „Book Discovery“ mit dem
Titel: „Give Me Blind Dates With Books“. Sie meinte, dass die Entdeckung von guten Büchern durch unsere Neigung, uns durch Marketing leiten zu lassen, erschwert wird. Jeder von uns hat sich schon von einem schicken Cover überzeugen lassen, jeder wirft einen Blick auf die Rezensionen, schaut auf bekannte Autorennamen oder Verlage.
Dabei zählen in einem Buch tatsächlich nur die Worte, die Geschichte, die handelnden Charaktere.
Von dem Artikel angeregt, legte John Rickards seine Website „No Names, No Jackets“ an. Das wurde im Juni in diversen Facebook-Gruppen diskutiert … und ich war von der Idee sofort gefesselt. Seit 28.
Juni 2013 ist die Website xtme:lesen online und füllt sich mit Texten …

Wen möchtet ihr damit besonders ansprechen?

Ich möchte zwei Gruppen ansprechen: einmal den Leser, der neugierig auf Entdeckungstour gehen möchte und einfach auf der Suche nach gutem Lesestoff ist. Und dann natürlich die Autoren, denen ich mit xtme:lesen ein diskriminierungsfreies Portal zur Präsentation ihrer Bücher gebe.

Kann bei „Blind Date“ jeder mitmachen?

Jeder, der über die erforderlichen Rechte zur Veröffentlichung eines Textes verfügt. Was ich im übrigen nicht nehme, sind Klappentexte, Pressemitteilungen, Pornografie und Texte mit eventuell strafrechtlich relevanten Inhalten.

Ist das Konzept auch für Indie-Autoren geeignet?

Dieses Konzept ist für Autoren gedacht. Ob sie ihre Bücher selbst oder über einen Verlag veröffentlichen, spielt keine Rolle.

Wir danken Johannes für die Beantwortung unserer Fragen. Vielleicht schickst Du ja auch Dein Buch einmal auf ein „Blind-Date“.

Rechtschreibfehler – und wie wir diese vermeiden können

Das Problem mit dem das(s)!

Mach Rechtschreibfehlern den Garaus!

Deutsche Sprache – schwere Sprache.

Diese Tatsache kann besonders auch für Autoren zum leidigen Thema werden. Natürlich ist niemand perfekt und den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler kann einem der werte Leser auch mit Sicherheit verzeihen. Doch wenn der Text nur so vor Fehlern strotzt, kann auch die beste Geschichte nicht angenehm gelesen werden. Es besteht zum einen die Gefahr, dass das Buch wegen mangelnder Qualität teilweise leider nicht an die Shops ausgeliefert werden kann oder dass man nur  unglückliche Leser zurücklässt.

Wir empfehlen wirklich JEDEM von euch, seine Bücher unbedingt Korrekturlesen zu lassen, bevor ihr damit in den Verkauf geht. Ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder jemanden in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der sich mit den Tücken der deutschen Sprache aus- und diese auch erkennt. Falls ihr so gar nicht wisst, an wen ihr euch wenden sollt, ist die BookRix Gruppe „Das Lektorat“ eine Möglichkeit für euch. Dort bieten erfahrene BookRix-User ihre Dienste als Lektoren an.

Doch der Optimalfall wäre natürlich, Fehler von vorne herein zu vermeiden. Deshalb stellen wir euch auf unserem Blog nach und nach die häufigsten Rechtschreib-/Grammatikfehler vor und erklären euch, wie ihr diesen entgegenwirken könnt.

Die Das/Dass Falle

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr vielen Menschen schwerfällt zu entscheiden, wann man  „das“ bzw. „dass“ verwenden muss. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich ein paar Regeln dazu merkt:

  • Daß“ wurde von der Variante mit Doppel-s abgelöst und ist jetzt in jedem Fall falsch.
  • In Fällen, in denen man „das“ verwenden muss, kann dieses Wort immer mit „dieses“, „welches“ oder „jenes“ ersetzt werden, ohne dass sich der Sinn des Satzes verändert:

    • Ich lese das Buch, das ich gekauft habe  = Ich lese das Buch, welches ich gekauft habe
      ABER:
      Ich weiß, dass ich lesen kann = Ich weiß, welches ich lesen kann
  • Es gibt keine Regel, die besagt, dass auf jedes Komma automatisch ein „dass“ folgen muss
  • Mehr Informationen findest Du hier.