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Minitipp für Selfpublishing-Autoren: Erzählzeit

Das Präsens erfordert Geschicklichkeit

Der Monat Mai bringt uns viele Sonnenstrahlen, gute Laune und…einen neuen Minitipp für eBook-Autoren vom erfahrenen Autor und Lektor Philipp Bobrowski. Dieses Mal wendet sich Philipp an alle Autoren, die ihre Geschichte gerne im Präsens (Gegenwartsform) schreiben.

Wer seine Geschichte im Präsens verfasst, muss geschickt agieren, um aus einer spannenden Erzählung keinen trockenen Bericht werden zu lassen.

Vielen Dank, dass Du jeden Monat einen praktischen Minitipp für uns übrig hast, Philipp. Wir sind schon gespannt, was Du als nächstes für unsere eBook-Autoren bereit hältst.

Wenn ihr die vorherigen Minitipps verpasst haben solltet, könnt ihr diese übrigens hier nachlesen: Mintipps von Philipp Bobrowski.

„Kannst Du da eben mal drüberlesen?“

Tag des Korrekturlesens

Ein Buch schreiben kann jeder, der Ideen und die nötige Ausdauer hat. Dank BookRix kann nun auch jeder sein eBook in den Handel bringen. Allerdings gibt es hier ein wichtiges Kriterium, das leider hin und wieder außer Acht gelassen wird.
Eine gute Geschichte macht leider noch kein gutes Buch aus. Neben Covergestaltung und Klappentext gibt es noch etwas, was jedem Autor wichtig sein sollte: Ein in sehr gutem Deutsch verfasstes Manuskript.

Leser sind kritische Kunden: „Das-dass“- oder Komma-Fehler überlesen sie vielleicht ein oder zwei Mal, aber dann ist schon Schluss. Buchstabendreher oder Namensvertauschungen sind für sie eine Todsünde. Als Autor möchtest Du sicherlich zufriedene Leser, hierfür solltest ein wenig Zeit (oder Geld) investieren. Die Lösung für Grammatik-, Rechtschreib- und Logikfehler ist relativ simpel: Ein Korrektorat. Wie unglaublich wichtig es ist, sein Buch von mindestens einer Person gegenlesen zu lassen, zeigt die Tatsache, dass es dafür jetzt sogar schon einen eigenen Tag gibt. Heute ist nämlich offizieller „Proof Reading Day“. Es gibt also keine Ausreden mehr.

Machen wir uns nichts vor: Fast jeder Autor denkt, sein Werk wäre perfekt. Dies geschieht, da er nach einiger Zeit leider eine gewisse „Betriebsblindheit“ entwickelt. Er weiß, was in diesem Satz zu stehen hat, also liest er einfach nur schnell drüber – und übersieht dabei das fehlende „h“ in „ihm“.
Nur, weil ein Autor sich einen Korrektoren sucht, zeugt das nicht von seinen schlechten Schreibfähigkeiten, im Gegenteil: Ein guter Autor besteht auf ein Korrektorat, das sein ohnehin sehr gutes Werk zur Perfektion bringt.
BookRix hat „hauseigene Helfer“, die sich in der Gruppe „Das Lektorat“ versammelt haben. User, die gerne noch einmal über Werke lesen, um Flüchtigkeitsfehler den Garaus zu machen. Vielleicht ersetzen sie kein komplettes, professionelles Lektorat, aber die groben Flüchtigkeitsfehler können ausgemerzt werden.

(Gute) Lektoren sind (leider) relativ teuer, deswegen muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob er das Geld oder seine eigene Zeit investiert. Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, einem anderen User zu vertrauen, dass er seine Sache schon sehr gut macht.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wir empfehlen: Mindestens ein Beta-Leser sollte die Geschichte gegenlesen, ehe sie in den Verkauf kommt. Möglicherweise ist dieser Leser kein professioneller Lektor, aber ihm werden die meisten Fehler auffallen, die andere Leser stören könnten – und das ist es doch, was zählt.

Anmerkung Juni 2013: Auch BookRix bietet seit Kurzem einen professionellen Korrektoratsservice zu fairen Preisen an. Bei Interesse kannst Du jederzeit hier vorbeischauen: BookRix Korrektorratsservice

Diese Autoren machen vor, wie ein perfektes Buch aussehen sollte. Da macht das Lesen doppelt so viel Spaß.

Packende Fantasy-Geschichte um das Schicksal einer ganzen Welt

Elvira Zeißler zählt zu den beliebtesten BookRix-Autoren! Und das zu Recht!

"Dieses Buch kann man gar nicht genug loben" (Andreas Fischer)

Very Pinteresting!

Was ist Pinterest und wie kann ich es als Autor nutzen?

Eine Pinnwand ist schon etwas Tolles, denn dort werden Erinnerungen lebendig.  Wenn man daran vorbeigeht, sieht man die Kinokarte des ersten Dates, das Foto, für das Du Dich mit vier Deiner Klassenkameraden in einen kleinen Automaten gequetscht hast und die Postkarte, die Dir Deine beste Freundin damals aus dem Urlaub geschickt hat.

Heutzutage haben die Pinnwände ein modernes Revival erlebt und man kann ein Sammelsurium an Erinnerungen und täglichen Eindrücken mit der ganzen Welt teilen. Die virtuelle Pinnwand Pinterest, die in den USA bereits einen extremen Zulauf erlebt hat, wird auch bei uns in Deutschland immer beliebter. Und vor allem für Indie-Autoren bietet Pinterest eine weitere Gelegenheit, ihre Bücher an den interessierten Leser zu bringen.

Hier einige Tipps, wie Du Pinterest am besten für Dich nutzen kannst und warum es so viel Spaß macht, sich dort auszutoben.

  1. Erstelle Dir Dein eigenes Autoren Pinterest Profil, auf dem Du auf alle Deine aktuellen Veröffentlichungen aufmerksam machen kannst. Erstelle am besten für jedes Deiner Bücher ein eigenes Board.
  2. Eine direkte Verlinkung zu Deinem Buch in einem der eBook Shops wie Amazon, Thalia oder einem der vielen anderen Shops, in die Deine Bücher über BookRix gelistet werden,  macht durchaus Sinn, denn dann können interessierte Leser Deine Werke gleich direkt kaufen.
  3. Füttere Deine Follower mit neuen Infos und pinne Bilder, die zu einer Deiner Geschichten oder Deinen Charakteren passen. Clever eingesetzt können Zitate, Fotos, Zeichnungen etc. großes Interesse an Deinem Buch generieren
  4. Pinne wenn Du magst auch mal ein Bild von Dir selbst. Du auf einer Lesung, beim Schreiben, oder beim Waldspaziergang zur Ideensammlung – Deiner Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eines ist sicher: auf Pinterest wird es nie langweilig, denn ein schier unendliches Sammelsurium an Fotos, Zitaten, Bildern, Do-it-yourself-Tipps, Buchempfehlungen, Comics uvm. findet sich dort. Wir sind natürlich auch mit einem eigenen BookRix-Board vertreten. Schaut doch einfach einmal vorbei.

Publishing Tipps &Tricks:

Tipp #5: Wähle einen guten Titel!

Die Wahl des Titels kann entscheidend sein. Nicht nur, weil ein ansprechender Titel den Leser neugierig macht und zum Buch hinlockt oder weil er aussagen sollte, wovon das Buch handelt, sondern auch, weil der Titel bestimmte Assoziationen hervorruft.
Abgesehen von diesen offensichtlichen Ansprüchen an einen Buchtitel, gibt es noch einen weiteren Faktor, der auf keinen Fall vernachlässigt werden darf:
Leser können jederzeit zufällig auf ein Buch treffen.
Und das kann der Autor aktiv beeinflussen! Wie? Indem er bei der Titelwahl genau nachdenkt. Es gibt Wörter, die in Shop-Suchen öfter eingegeben werden, als andere.
Unser User Philhumor macht es richtig vor: Sein Buch „Jesus und das Thomasevangelium“ wird sicher auch von vielen Lesern gefunden, die auf Amazon nach „Jesus“ oder „Evangelium“ suchen.
Auch auf BookRix kann dies vom Vorteil sein. Richtig gesetzte Tags verhelfen zu mehr Lesern. Wenn sich ein Leser für das Thema „Vampire“ interessiert, und ein Buch zwar von Vampiren handelt, aber nicht mit dem Wort getaggt ist und es auch nicht im Titel auftaucht, wird das Buch nie gefunden werden – Selbst, wenn es den Leser vermutlich gefallen wird.
Eine gute Titelwahl entscheidet über so viel mehr, als einem auf den ersten Blick bewusst wird.

Publishing Tipps & Tricks:

Tipp #1: Werde aktiv.

Natürlich möchten wir Dich auch beim Marketing unterstützen, damit Dein Buch nicht in den digitalen Bücherregalen der eBooks-Shops verstaubt. Deshalb gibt es ab jetzt die Rubrik „Publishing Tipps &Tricks“, in der wir Dir hilfreiche Autorentipps geben möchten. Fangen wir also mit der wichtigsten Regel gleich zu Beginn an: Werde aktiv!

Egal ob in einem Verlag oder als Autor, der sein Glück selbst in die Hand nimmt. Richtiges Marketing sollte ein Autor immer auch im Auge behalten, denn Verlage machen wenig Marketing für ihre Autoren, sodass ein Buch ohne eigenes Zutun einfach keine Wahrnehmung erfährt.

Das Marketing sollte für Dich nicht erst nach dem Abschließen des Buches stattfinden. Wenn Du tagtäglich Stück für Stück daran arbeitest, dass man Dich als Autor wahrnimmt, dann wird Dein Buch beim Erscheinen viel mehr Beachtung finden. Dabei kann beispielsweise der Schreibprozess selber das beste Marketing sein, denn Menschen, die einen Entstehungsprozess hautnah miterleben können eine emotionale Bindung zum Produkt, nämlich Deinem Buch eingehen.

Tagtäglich Marketing anhand BookRix muss zudem keine mühselige Pflicht sein, sondern bedeutet vor allem eine Menge Spaß. Es bedeutet Austausch über das, was Dir am wichtigsten ist, nämlich das Schreiben. Suche den Dialog mit anderen. Und so wird Marketing nicht einfach nerviges Spaming, sondern ein fruchtbarer Austausch, so dass es gut sein kann, dass Du gar nicht mehr mitbekommst, dass Du die ganze Zeit Marketing betreibst.