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Rezension zum Selfpublishing-eBook „Bota Ëndërr“ von Michael J. Unge

„Wo bin ich hier nur reingeraten?“

Genau dies fragt sich Benjamin, Protagonist des Romans „Bota Ëndërr“ von Indie-Autor Michael J. Unge, der als „mick76“ auf unserer Selfpublishing-Plattform BookRix angemeldet ist. Sein  hier vorgestelltes eBook fasziniert bereits von außen durch ein künstlerisch recht anspruchsvolles Cover. Also habe ich mir vorgenommen, es auch mal von innen zu untersuchen. Dass ich dabei nicht enttäuscht worden bin, kann ich jetzt schon verraten.

Buchcover Michael J. Unge "Bota Ëndërr"Der Text ist dem Genre Fantasy zugehörig. Tatsächlich erfahren wir, wie sich Benjamin, die Hauptfigur, unerwartet an einem sonderbaren Ort wiederfindet. Um ihn herum ist alles finster, doch schon bald stellt er fest, dass er beobachtet wird. Die Situation ist ihm nicht geheuer. Er versucht zu fliehen, wird bald von einem riesigen Wolf verfolgt und entkommt nur knapp mit einem Aufzug. Aber dort, wo er diesen wieder verlässt, sieht’s nicht eben viel besser aus, denn eine Horde seiner eigenen Spiegelbilder hat es plötzlich auf ihn abgesehen. Glücklicherweise bekommt er Hilfe. Ein Mann namens Sam weist ihm den Weg zu einem Ausgang und bringt ihn so nach Bota Ëndërr, einer ziemlich bunten Welt, in der scheinbar nichts so ist, wie es Benjamin gewohnt ist. Um etwas Klarheit über seine Situation zu bekommen, schlägt Sam ihm vor, die Träumerin aufzusuchen, eine Seherin. Als sie in ihrem Schloss eintreffen, muss Benjamin erstaunt feststellen, dass diese Träumerin für ihn keine Unbekannte ist. Auch trägt sie ihre Bezeichnung nicht ohne Grund.

Wer sich fragt, was der Titel des Buches wohl bedeuten könnte, dem sei verraten, dass es sich um die Übersetzung von „Traumwelt“ ins Albanische handelt. Der Autor liebt also nicht nur das Spiel mit Gedankenbildern, sondern auch mit Worten und Sprachlauten. Die Handlung bietet eine rasante, unterhaltsame Abfolge verschiedenster Szenen, in welchen Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen. Dies geschieht jedoch nicht grundlos, sondern hat einen tieferen Sinn, der sich beim Lesen nach und nach erschließt und deshalb hier nicht vorweggenommen werden soll. Stilistisch überzeugt der Text ebenso. Allerdings finden sich eine Reihe von Flüchtigkeitsversehen, die jedoch zu verzeihen sind, da die Geschichte äußerst kreativ und ansprechend ausgeschmückt ist. Dazu zählen auch sehr viele humoristische Einlagen, die wirklich gelungen sind.

Für den Download verlangt der Autor 4,99€. Das halte ich für angemessen, da „Bota Ëndërr“ eine Geschichte ist, mit der man sich auch nach dem Lesen noch lange gedanklich beschäftigt. Da ist aber noch mehr: Der Text verursacht eine optimistische, sehr angenehme Stimmung, ist also wahrlich ein literarischer Genuss, sowohl stilistisch wie inhaltlich. Er ist mehr als Fantasy, man muss ihn gelesen haben, um das nachvollziehen zu können.

Übrigens läuft derzeit auch eine Verlosung zu diesem eBook.

Tag des Schlafes

Hätt´ich das gewusst wär ich heute Morgen länger liegen geblieben…

…wird sich so manch einer denken, der das hier liest. Denn heute ist Tag des Schlafes! Schlaf ist Energiequelle, ist Hobby und die beste Medizin. Ohne ihn kann weder Mensch noch Tier überleben und das dürfte wohl Grund genug sein, dem Schlaf auch einen eigenen Tag zu widmen. Eingeführt wurde er vom Verein „Tag des Schlafes“.

Dass es wichtig ist, ausreichend und gut zu schlafen, dürfte uns allen bewusst sein. Doch das ist oftmals leichter gesagt, als getan. Viele Faktoren wie eine unglückliche Beziehung, ein stressiger Job oder eine unausgewogene Ernährung spielen eine Rolle für die Schlaffähigkeit des Einzelnen. Unser Tipp für heute Abend: nehmt ein warmes Bad, werft euch in den bequemsten Pyjama, den ihr habt, bezieht euer Bett neu und kramt mal wieder die gute, alte Schlafmaske raus! Und sollte euer Partner euch mit seinem Geschnarche penetrieren, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder er wird auf die Couch verbannt oder rein mit den Ohropax und ab ins Reich der Träume 😉

Die Firma Betten.de hat auf ihrer Homepage kuriose Schlaffacts gesammelt (siehe Bild). Unter anderem:

  • In einem Gramm Bettstaub leben bis zu 4000 Milben
  • Albert Einstein soll 14 Stunden seines Tages mit Schlafen verbracht haben
  • “Sturz in die Tiefe” wurde als häufigster Albtraum von Studienteilnehmern benannt, dicht gefolgt von Träumen zur Verspätung bei einem wichtigen Termin.
  • Zugvögel schlafen im Flug! Dabei schalten sie jeweils eine Gehirnhälfte auf “Standby” und müssen so auf ihrem weiten Weg nicht dauernd landen, um zu ruhen. Das gleiche Phänomen ist auch bei Haien zu beobachten, die um Wasser durch ihre Kiemen zu leiten stets in Bewegung bleiben müssen.
  • Der Brite Tony Wright hält mit 266 Stunden (11 Tage) Wachbleiben den Weltrekord. Danach musste aber selbst er für längere Zeit ins Bett. (www.welt.de)