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Vampirgeschichten bieten keine Unterhaltung mehr? Von wegen!

„Die meisten hängen hier herum, weil sie gerne gebissen werden.“

Hm, das Zitat klingt verdächtig nach Vampir. Kann man denn darüber wirklich noch was Neues schreiben? Das habe ich mich vor dem Lesen des Romans „17 Forever – Gewandelt“ von Indie-Autorin Daisy Swan ebenfalls gefragt. Nach der Lektüre habe ich festgestellt, dass einmal mehr „der Ton die Musik macht“.

Aber fangen wir vorne an. Nur noch ein Tag, dann wird Lizzy volljährig! Eigentlich will sie dieses Ereignis mit einem ordentlichen Kater feiern, aber der Abend vor ihrem Geburtstag verläuft auf eine Weise, die so nicht geplant ist. Da Lizzy Musikjournalistin werden möchte, hat sie sich einen Blog angelegt, in dem sie Konzertberichte veröffentlicht. An besagtem Abend hat sie sich vorgenommen, den äußerst attraktiven Gittaristen Rico der Metalband Kathedra zu interviewen. (Woher kommt die Band wohl? Na klar, aus Finnland!) Was sie nicht weiß: Rico ist nicht nur Musiker, sondern auch deutlich älter, als sie denkt. Während des Interviews fängt er plötzlich an, sie mit seinem Blut zu füttern, wovon sie ohnmächtig wird. Geraume Zeit später kommt sie wieder zu sich und lernt die fremde Doe kennen, die sich ihrer annimmt. Aber nicht nur die neue Freundin ist ungewöhnlich. Auch Lizzys Umwelt wird verändert, ist grell, laut und riecht sehr intensiv. Doe erklärt ihr wenig später, dass Rico ein Vampir ist und Lizzy durch den Bluttransfer in die Schar der Untoten aufgenommen hat.

So viel erst mal als Anfütterung zur Handlung; jetzt komme ich zurück auf die alte Redensart „Der Ton macht die Musik“. Bei „17 Forever“ ist nämlich festzustellen, dass das ebenfalls ziemlich alte Thema Vampirismus auf eine ganz eigene, ziemlich erfrischende Weise angegangen wird. Wir erfahren, wie Lizzy sich in ihrer neuen Existenz zurechtfinden muss, wie Doe ihr dabei hilft und wie die Welt und die Gesellschaft der Blutsauger organisiert sind. Vor allem bei Letzterem hat die Handlung einen deutlichen Hang zur Satire, da es oftmals Vampire und Vampirromane auf die Schippe nimmt. Genauso amüsant ist die Namensgebung der Bands, die Lizzy bevorzugt, und das Faible für Finnland, der Wahlheimat aller Metalfans.

Ab und an ist die Geschichte aber auch ein wenig verrucht, denn bei manchen Gitarristen möchte Lizzy etwas mehr als nur ein Interview führen. Folglich – und auch nicht ohne Grund – ist das Buch auch erst ab 18 Jahren freigeschaltet.

Was die Ausarbeitung des Textes angeht, kann man bis auf Kleinigkeiten ein Lob aussprechen. Rechtschreibung und Grammatik sind ordentlich, der Ausdruck ist vielseitig und ausgewogen, ein unterhaltsamer Wortwitz kommt immer wieder durch, der das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen macht.

„17 Forever – Gewandelt“ ist für 1,49€ zu haben. Vampirfans sollten hier sofort zubeißen, denn es gibt ja auch die Aussicht auf eine Fortsetzung. Wer erotische Geschichten mag, bekommt hier ebenfalls etwas geboten. Wer eher züchtige Lesekost bevorzugt, sollte es besser nicht lesen. Wir können gespannt sein, wie Lizzys Leben weitergeht.

Interview mit einer Indie-Autorin: Tanja Rauch

Ihr wolltet schon immer einmal wissen, wer hinter den Blutsdämmerung-Romanen mit den charismatischen Protagonisten Tamara und Julian steckt? Dann solltet ihr euch dieses Interview unbedingt einmal ansehen. Die erfolgreiche BookRix-Autorin Tanja Rauch stellte sich nämlich dieses Mal den Fragen unserer Community. Gerade hat sie ihr neustes Buch “Bittersüße Sehnsucht” herausgebracht.

Sie erzählt offen und ehrlich, welche Bücher sie auf BookRix ihrer Tochter vorliest, welche ihrer Geschichten ihr am meisten bedeutet und wie die BookRix-Community auf ihre eBooks reagiert hat. All das könnt ihr in diesem Interview nachlesen

BookRix: Da Du mit 12 Jahren schon mit dem Schreiben begonnen hast,  konntest Du schon viel Erfahrung sammeln. Was sind Deine Tipps und Tricks für einen guten Roman?

Tanja Rauch: Na ja, mit 12 waren die Geschichten eher noch Fanfiction. Bis zu meinem ersten richtigen Roman ist ja dann noch ein bisschen Zeit vergangen. Ich bin mit meinen eigenen Geschichten immer sehr selbstkritisch, deshalb fällt es mir schwer, anderen Tipps zu geben. Es gibt aber auf jeden Fall ein paar Dinge, die für mich persönlich wichtig sind, wenn ich mit einer neuen Geschichte beginne: Zuerst schwirrt immer die Idee für eine neue Story in meinem Kopf herum, die schreibe ich schnellstmöglich auf. Oft passiert es dann, dass ich den Text erstmal so stehen lasse und sehe, ob sich etwas daraus entwickelt.

Danach arbeite ich die Charaktere aus. Ich fertige zwar keinen Lebenslauf für sie an, aber trotzdem hat jeder seine eigene kleine Geschichte. Wenn dann die Story grob umrissen ist, beginne ich einfach mit dem Schreiben. So war es zum Beispiel mit dem zweiten Teil von Blutsdämmerung und auch mit meinem neuen Projekt. Wenn ich dann mal merke, dass ich keinen sinnvollen Satz mehr aufs Papier, bzw. den Bildschirm bringe, habe ich ein paar Tricks, die mir oft helfen, wieder den Anschluss zu finden:  Ich lasse die Geschichte einfach ruhen und konzentriere mich auf ganz andere Sachen, ich fotografiere nahezu alles, was mir vor die Linse kommt, lese ein, zwei Bücher und versuche, nicht krampfhaft über die Geschichte nachzudenken. Oft kommt die Inspiration dann wieder ganz von allein.

Bleibt Dir neben Deiner Mutterrolle noch viel Zeit zum Schreiben?

Hm, ja und nein ;-) Ich denke, wenn ich in meinem Bürojob Vollzeit arbeiten würde, hätte ich vielleicht abends nicht mehr so große Lust, schon wieder vor dem PC zu sitzen. Aber da ich ja meistens den ganzen Tag auf Achse bin, ist das Schreiben auch eine Art der Entspannung und eine willkommene Abwechslung zu meinem sonst eher quirligen Alltag. Andererseits kommt es auch immer wieder vor, dass ich schlicht und einfach zu müde bin, oder ein Kind krank wird, oder sonst irgendetwas dazwischen kommt. Fakt ist aber, wäre ich die letzten Jahre nicht zu Hause gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich nicht aufgerafft, um meinen Traum von einem Roman zu verwirklichen.

Liest Du Deine Geschichten auch Deinen Kindern vor?

Ich habe ihnen zu Weihnachten eine Geschichte geschrieben, von zwei kleinen Sternen, die vom Himmel fallen und nicht wissen, wie sie zurück nach Hause kommen. Die finden sie immer noch ganz toll. Für die anderen Bücher sind sie allerdings noch viel zu klein ;-)

Weil ich aber vornehmlich Bücher für Erwachsene schreibe, stöbere ich immer wieder mal auf BookRix, da gibt es nämlich auch tolle Kindergeschichten. Meine Tochter liebt z. B. „Prinzessin Muffin“ von Casssandra Amelie.

Hattest Du schon vor, Dein Buch zu veröffentlichen, bevor Du Dich bei BookRix angemeldet hast?

Ja, ganz klar. Damals habe ich zig Manuskripte an etliche Verlage versandt. Ich bin das Ganze aber (wie ich heute weiß) sehr naiv angegangen. Nach dem Motto: Irgendein Verlag wird sich für meine Vampirgeschichte schon begeistern. Dass die Lektoren aber wahrscheinlich mit ähnlichen Manuskripten überflutet werden, wurde mir erst klar, als eine Absage nach der anderen eingetrudelt ist. Mein Mann hat mich dann darauf gebracht, im Internet zu suchen, ob man seine Bücher auch einfach online und im Selbstverlag veröffentlichen kann. Und siehe da, so bin ich zu Bookrix gekommen ;-)

Welches Deiner Bücher liegt Dir am meisten am Herzen?

Also im Moment würde ich sagen, auf jeden Fall der erste Teil von „Blutsdämmerung“. Ganz einfach, weil es mein „Baby“ ist. Ich habe sehr lange daran geschrieben, immer wieder Sachen verändert und sogar den Schluss umgeschrieben, bis ich endlich zufrieden war. Etwa ein Jahr, war die Leseprobe bei BookRix online, bis ich mich dazu durchgerungen habe, es tatsächlich zum Verkauf anzubieten.

Hast Du schon wieder ein Buch in Arbeit? Wenn ja, wird  es wieder Fantasy sein?

Ja, mein nächstes Buch ist fertig und wird gerade überarbeitet. Wenn ich mal nichts schreibe, fehlt mir definitiv etwas. Deshalb habe ich in den letzten Monaten an meinem neuen Buch gearbeitet, das diesen Sommer erscheint. Es wird diesmal allerdings kein Fantasy-Roman sein. Obwohl ich diesem Genre wohl nicht den Rücken kehren werde, denn die ersten Seiten vom dritten Teil der Blutsdämmerung Reihe sind bereits geschrieben ;-)

Tamara oder Julian? Welchen Deiner beiden Protagonisten aus Blutsdämmerung magst Du lieber?

Puh! Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Was ich an beiden mag ist, dass sie nicht perfekt sind, egal ob als Mensch oder Vampir. Auf jeden Fall haben sie beide immer wieder mit ihrer dunklen Seite zu kämpfen. Julian ist im ersten Teil ja eher ein grausames Monster, doch so war er nicht immer. Im zweiten Teil lernt man ihn besser kennen und deshalb mag ich den „reiferen“ Julian lieber. Meine Favoritin bleibt aber Tamara. Mit ihr habe ich einfach schon so viel Zeit verbracht (ja, ich Lebe, Liebe und Leide mit meinen Charakteren ;-)

Wie hat die BookRix-Community auf Deine Bücher reagiert?

Durchweg sehr positiv, was mich zuerst wirklich überrascht, gleichzeitig aber natürlich auch sehr gefreut hat. Dass war letztendlich auch ein Faktor, der in meine Entscheidung, „Blutsdämmerung“ zu veröffentlichen, mit eingeflossen ist.

Wie wichtig ist Dir die Meinung Deiner Leser?

Wie man oben vielleicht schon herauslesen kann, ist sie mir sehr wichtig. Ich schreibe die Bücher ja nicht nur für mich selbst, sondern will die Leser damit auch erreichen und im besten Fall unterhalten. Deshalb freue ich mich über jedes Feedback und über jede ehrliche Kritik, denn nur so kann ich mich stetig verbessern.

Wer ist Dein persönlicher Lieblingsautor?

Das kann ich gar nicht auf einen Autor beschränken, es gibt so viele gute Bücher von verschiedenen Autoren. Eins meiner Lieblingsbücher z. B. ist „Veronika beschließt zu sterben“ von Paulo Coelho. Aber ich liebe auch die Stephanie Plum – Reihe von Janet Evanovich. Ich lese also nicht nur Fantasy, bzw. Vampirgeschichten ;-)

Vielen Dank, Tanja für dieses nette und aussagekräftige Interview. Wir hoffen, auch in Zukunft ein wenig von Dir lesen zu dürfen.

Rezension zum Selfpublishing-eBook „Zarin der Vampire: Böse Spiele“ von Tatana Fedorovna

„Soldatin der Rache, Anwältin der Drangsalierten, Zarin der Vampire“

Vor einer Weile habe ich hier im Blog den Horror-Roman „Zarin der Vampire: Blut der Sünde“ vorgestellt, der mich durch seine ungewöhnliche Mischung aus Gruselelementen und historischen Ereignissen sehr beeindruckt hat. Auch der philosophische Aspekt um das Prinzip von Ursache und Wirkung, der im Hintergrund immer wieder dezent auftaucht, übt einen gewissen Reiz aus. Mittlerweile hat die Selfpublishing-Autorin Tatana Fedorovna eine Fortsetzung geschrieben, die nahtlos an die Ereignisse im ersten Teil anknüpft und ebenso blutrünstig und mysteriös ist. Da kann ich einfach nicht widerstehen.

Buchcover Tatana Fedorovna "Zarin der Vampire: Böse Spiele"Zur Erinnerung: Die Hauptfigur des mehrteiligen Romans ist Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter des letzten russischen Zaren, die gemeinsam mit ihrer ganzen Familie im Juli 1918 auf grausame Weise ermordet worden ist. Doch kurz zuvor hat sie von ihrer Mutter in weiser Voraussicht ein Fläschchen Vampirblut erhalten und im Angesicht des drohenden Todes auch zu sich genommen. Dieses macht sie unsterblich, aber auch zu einer untoten Blutsaugerin, die sich fortan von menschlichem Lebenssaft ernähren muss. Ihre neue Existenz hat sie der Rache verschrieben. Sie muss zwar töten, aber sie will dies nur bei solchen Opfern tun, die selbst beträchtliche Schuld auf sich geladen haben.

Im Laufe der Zeit hat sich Olga Berlin als Wahlheimat ausgesucht. Sie arbeitet dort für eine Detektei. Diese wird von höchster Stelle für die Aufklärung eines brisanten Falles engagiert und soll mit der Kriminalpolizei kooperieren. So geschieht es, dass Olga mit dem Kommissar Gordon von Mirbach zusammenarbeiten muss. Dieser ist ein Nachfahre des Grafen von Mirbach-Harff, der wiederum mit dem letzten Zaren befreundet gewesen ist. Olga hält diese merkwürdige Fügung keineswegs für einen Zufall.

Blut der Sünde“ endet schließlich mit einer Rückblende zur Mordnacht des Jahres 1918. Wir erfahren auf diese Weise, wie Olgas Verwandlung in einen Vampir vor sich gegangen ist.

Böse Spiele“, Teil 2 der Reihe, setzt die Handlung genau an dieser Stelle fort. Olga kämpft sich verzweifelt und völlig durcheinander aus der umkämpften Stadt Jekaterinburg und versteckt sich im Wald. Doch dort wird sie von einer zwielichtigen Bande entdeckt und gefangen genommen. Die Burschen führen selber nichts Gutes im Schilde, was Olga bald am eigenen Leibe spüren muss.

Auch die Geschehnisse in der Gegenwart werden weitererzählt. Olga und Gordon sind immer noch mit der Aufklärung der Vermisstensache beschäftigt. Konkrete Anhaltspunkte hat der Kommissar nicht, denn er kann ja nicht ahnen, wer da an seiner Seite arbeitet. Doch nach und nach stößt das ungleiche Ermittlerpaar auf vielversprechende Hinweise.

Wie schon bei „Blut der Sünde“ angemerkt, ist auch die Fortsetzung stilistisch äußerst ansprechend ausgefallen. Der sprachliche Ausdruck bewegt sich auf einem sehr hohen, gepflegten Niveau. Durch das sorgfältige Lektorat macht auch die Orthographie einen sehr erfreulichen Eindruck. Ein paar vereinzelte Flüchtigkeitsfehler sind alles, was man bemängeln kann. Inhaltlich zeigt sich „Böse Spiele“ durch das parallel geschilderte Geschehen in Vergangenheit und Gegenwart wiederum sehr abwechslungsreich. Gelegentlich finde ich zwar die Glorifizierung des Adels durch Olga ein wenig zu eindringlich, aber letztlich ist diese Haltung aus dem ihr zugefügten Leid zu erklären und deshalb verständlich. Ein äußerst lobenswerter Umstand ist schließlich noch zu nennen: Das Buch enthält einige farbige Illustrationen der Zeichnerin Anja Uhren, die die Handlung auf ansprechende und einzigartige Weise unterstützen.

Für 2,99€ bekommt man ein Werk, das sich inhaltlich deutlich von anderen Vampirgeschichten abhebt, indem es die beliebten Blutsauger mit historischen Begebenheiten in Verbindung bringt. Da die Geschehnisse rund um den Zarenmord aber teilweise im Verborgenen liegen oder Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher Diskussion sind, bedient es auch die Mystery-Schiene mit. Spannung ist somit beinahe im Überfluss vorhanden. Allerdings muss man klar sagen, dass das Buch nicht für eher zartbesaitete Leser geeignet ist, da einige Szenen wirklich blutig oder sogar noch schlimmer enden. Ansonsten kann es empfohlen werden.

Nachtrag: Zum ersten Teil der Reihe, „Zarin der Vampire: Blut der Sünde“ gibt es gegenwärtig eine Verlosung.

Rezension zu Blutsdämmerung 2

Wie es mit Julian und Tamara weitergeht

Schon mit dem ersten Teil von “Blutsdämmerung” hat Tanja Rauch, die auf BookRix unter dem Usernamen tanila bekannt ist, voll ins Schwarze getroffen. Und auch die Fortsetzung zeigt sich ausgesprochen aufregend , denn das hart erkämpfte Glück von Tamara und Julian steht auf Messers Schneide…

Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in den glücklichen Alltag des Vampir-Pärchens. Die beiden könnten kaum verliebter sein, reisen gemeinsam um die ganze Welt und genießen ihre Zweisamkeit.

Alles ist in Ordnung bis zu dem verhängnisvollen Abend, an dem Tamara vor den Augen von Julian entführt wird. Sie gelangt in die Fänge von Damian. Er war einst der Schöpfer von Max und Julian und möchte nun alle Vampire, die ihm abtrünnig geworden sind, wieder an sich binden. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt er Tamara und ihre besondere Gabe. Als sie ihm nicht geben kann, was er verlangt, belegt er sie mit einem Bannspruch. Von diesem Zeitpunkt an ist sie dem Willen von Damian ausgeliefert und muss ihm gehorchen.

Julian und seine Freunde beschließen indes, alles zu unternehmen, um Tamara zu befreien. Es gelingt ihnen, Damian und seine Gefolgsleute aufzuspüren und es kommt zu einem Kampf um Leben und Tod. Wird Julian es schaffen, seine große Liebe Tamara zu retten? Werden die Freunde die verwandelte Vampirin überhaupt wiedererkennen? Und werden alle Beteiligten lebend aus dieser Sache hinauskommen? All das könnt ihr in Blutsdämmerung – Zeit der Finsternis nachlesen.

Ihren souveränen Schreibstil, von dem wir uns auch beim ersten Teil schon vergewissern konnten, hat Tanja Rauch auch im zweiten Teil der Blutmond-Reihe beibehalten. Es haben sich nur ganz vereinzelte Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die das Lesevergnügen aber keinesfalls schmälern.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und es findet ein Wechsel zwischen Tamaras und Julians Sichtweise auf die Geschehnisse statt. Durch die klug eingesetzten Sprünge der verschiedenen Erlebnisse und Empfindungen der beiden, schafft es die Autorin, immer mehr Spannung aufzubauen.

Alles in allem bin ich mir sicher, dass das neue Werk von Tanja Rauch bei ihren Lesern für sehr viel Freude und Begeisterung sorgen wird. Bei einem Preis von 1,99€ sollte dem Lesegenuss nun wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Welttag der Jogginghose!

Hauptsache bequem

Der erste Griff vieler Menschen bei Betreten ihrer Wohnung gilt der heißgeliebten Jogginghose. Ist ja auch angenehm, denn der weiche Stoff schmiegt sich sanft an den Körper an und auch der wachsende Bierbauch wird von des Deutschen liebster Hose nicht eingeschnürt.

Doch ein Problem gibt es bei der Jogginghose: wenn man nicht gerade ein berühmter Rapper, ein Sportler oder Paris Hilton ist, ist der Jogginganzug einfach nicht alltagstauglich. Die Schlabberhose erweckt einen leicht faulen und unseriösen Eindruck und ist dadurch im Job ein absolutes No-Go. Zumindest an 364 Tagen im Jahr. Heute, am 21. Januar, ist neben dem Welt-Kuscheltag auch der Welttag der Jogginghose. Der Erfinder dieses Tages hat sich in den Kopf gesetzt, die bequeme Hose zumindest an einem Tag im Jahr – also heute – salonfähig zu machen.

Doch Achtung: Leider hat sich der Welttag der Jogginghose wohl noch nicht bis zu allen Chefs herumgesprochen und viele wären wohl nicht gerade erbaut darüber, wenn all ihre Angestellten heute im Freizeitdress erscheinen würden. Daher empfehlen wir euch: Macht lieber heute Abend ein wenig früher Schluss, schnappt euch zuhause eure ausgebeulteste Hose und lümmelt euch damit auf die Couch. Um die Sache noch bequemer und schöner zu machen, fehlt jetzt nur noch ein gutes Buch. Lesetipp gefällig? Wir haben einige Bücher für euch herausgesucht, die besonders zu diesem schönen, faulen Tag passen.

Doppelband für Vampirfans!





Bjela stammt aus einer halb-russischen Familie, in der es in der Vergangenheit häufig Hexen und Wahrsager gab. Zusammen mit ihrer Freundin Cassy, die davon träumt, ein unsterblicher Vampir zu werden, beschäftigt sie sich zwar auch mit der Hexerei, aber eigentlich glaubt sie nicht daran. Cassy hat seit kurzem einen deutlich älteren Freund, unter dessen sibirischen Vorfahren angeblich ein Werwolf war. Ist das nur Aufschneiderei? Laut einer alten Überlieferung soll ein Hexenkuss die Wahrheit verraten und sogar Flüche lösen können. Sind das alles nur Geschichten oder sollte die angehende junge Hexe wirklich Cassys Freund küssen?





Tolles Buch – auch für Nicht-Musiker






Curd ist ein versierter Musiker und Entertainer für festliche Anlässe, der sein Publikum, aber auch sich selbst und seine Abhängigkeit von der Musik unter die Lupe und auf die Schippe nimmt. Mit akribischer Akuratesse und spitzer Feder zeichnet Wolf Buchinger ein Gemälde unserer Gesellschaft, bei dem es diebisches Vergnügen bereitet, all die Müllers und Schneiders, die Herberts und Marleens, all die Platitüden und Banalitäten, die das Gros derartiger Anlässe sind, wieder zu erkennen.






Geschichte für Träumer, die zum Nachdenken anregt!

Als sein Zwillingsbruder Danny nach einem Verkehrsunfall ins Koma fällt, bricht für den sonst so starken Billy eine Welt zusammen.
Wird es seinen Freunden gelingen, ihm den Halt zu geben, den er braucht, oder wird das Raubtier zuschnappen und ihn verschlingen?

Happy Birthday Bram Stoker

Urvater der Vampirgeschichten

Heute sagen wir mal wieder „Happy Birthday“.  Am 08. November 1847, also genau heute vor 165. Jahren, kam nämlich Bram Stoker auf die Welt. Der Autor ist quasi der Urvater der Vampirgeschichten, denn aus seiner Feder stammt das weltberühmte und unerreichte Werk „Drakula“.

Wer kennt ihn nicht, den Grafen, der in seinem Schloss in Transsilvanien haust und dort sein Unwesen treibt? Die charakteristischen Eigenschaften eines Vampirs wie die blasse Haut, die spitzen Zähne und die Gier nach Blut, die Stoker seiner Figur auf den Leib schneiderte, sind auch heute noch Attribute, die untrennbar mit der “Gattung Vampir” verknüpft sind. Das gruselige dabei ist:

Angeblich basiert die Figur des Grafen auf einer tatsächlichen Person. 1890 traf Stoker den ungarischen Professor Arminius Vámbéry, der ihm von der Legende des rumänischen Fürsten Vlad III. Drăculea (Drakula) erzählte. Inspiriert von dieser Figur entwickelte Stroker den blutsaugenden Grafen Drakula.

Bis heute hat sich nichts an der Tatsache geändert, dass wir von Geschichten rund um die blutsaugenden Untoten sehr fasziniert zu sein scheinen. Auch auf BookRix spiegelt sich dieser Trend wieder. In diesem Zusammenhang möchten wir euch besonders die Bücher unserer BookRix-Autorin T.J. Hudspeth ans Herz legen, die mit ihren Vampirromanen schon Hunderte von Lesern begeisterte und zu einer unserer Top-Autorinnen gehört.

Hier ein kleiner Überblick, was es aus dem Hause Hudspeth schon so alles gibt:

Viel Spaß beim Lesen und ja nicht beissen lassen :-)

Rezension zu „Der Blutmond – Teil 2“ von T. J. Hudspeth

Die Schriftrolle, die alles verändert

  

Buchcover T. J. Hudspeth "Der Blutmond - Teil 2"Vor einer Weile war bereits Teil 1 der Reihe „Der Blutmond“ von T. J. Hudspeth das Thema hier im Blog. Mittlerweile ist die Fortsetzung zu haben und soll hier ebenfalls Erwähnung finden.

In Teil 1 haben wir ja schon diverse Vampir-Persönlichkeiten kennen gelernt. Im vorliegenden Band werden sie zusammengeführt und ihre Abenteuer werden spannender. So treffen Luna und Onyx im Kloster der Ältesten nun auf Ardric und Mimma, deren Beziehung wiederum auf eine harte Probe gestellt wird. Mimma, die in ihrer neuen Daseinsform als Untote noch mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat, stürzt sich nämlich Hals über Kopf in eine haltlose Liebschaft mit einem jungen Werwolf. Ardric, Mimmas Mentor, ist davon alles andere als begeistert, da ihm nicht begreiflich werden will, wieso sein Schützling nicht ihm selbst verfällt. Luna und Onyx haben da ganz andere Sorgen. Die Schriftrolle, die sie in Teil 1 ins Kloster gebracht haben, wird nun von den Ältesten eingehend studiert, worauf dann eine Besprechung aller Vampire stattfindet, in der etwas erörtert werden muss, das keinen Aufschub duldet.

Es ist erstaunlich, wie sich die Autorin seit dem Erscheinen des ersten Teils der „Blutmond“-Reihe im literarischen Sinne entwickelt hat. Beinahe alles, was ich in der Rezension zum vorigen Band noch bemängelt habe (z.B. Wiederholungen von Eigennamen), ist hier in bester Ordnung. Der Text zeigt sich erfreulich solide und man merkt das viele Herzblut, das sicherlich beim Schreiben geflossen ist. Auch die Handlung zeigt mehr Tiefe. Die Figuren werden noch genauer beleuchtet und können somit ihren Charakter noch weiter entfalten. Schließlich ist noch zu sagen, dass die Geschehnisse im Verlaufe des Buches eigenständiger und auch bedeutsamer wirken, als das noch in Teil 1 der Fall gewesen ist.

Wer also den vorigen Band gelesen und geliebt hat, sollte auch nun wieder zuschlagen, denn die Geschichte nimmt deutlich an Fahrt auf. Die Fans der Blutsauger kommen hier voll auf ihre Kosten, was nicht zuletzt an T. J. Hudspeths Hingabe an ihren Text liegt. Der Preis von 1,49€ für das komplette Buch ist also angemessen.

 

ISBN: 978-3-95500-121-6

 

Rezension zu „Der Blutmond – Teil 1“ von T. J. Hudspeth

„Eine Mischung aus Abenteuer, exzessiver Lust und brutaler Gewalt“

 

Buchcover T. J. Hudspeth "Der Blutmonde - Teil 1"Heute wenden wir uns einem Buch über die berühmte Spezies der Vampire zu. Es nennt sich „Der Blutmond – Teil 1“ und stammt aus der Feder von T. J. Hudspeth. Die Überschrift dieses Blogbeitrages habe ich dem Klappentext des Buches entnommen und sie macht augenscheinlich sehr neugierig, was sich in der Geschichte wohl so alles abspielt.

Der Blutmond – Teil 1“ bildet die Fortsetzung der Reihe „Dark Craving“ von derselben Autorin. Hier begleiten wir mehrere Vampirpärchen auf unterschiedlichen Exkursionen. Da sind zunächst Luna und Onyx, die feindlich gesinnten Werwölfen eine geheime Schriftrolle entwenden. Die nächsten beiden sind Mimma und Ardric. Sie begeben sich auf die Reise nach Ungarn, wo Ardric alte Bekannte trifft. Und schließlich kommen noch Elester und Jinx dazu, die nur geschäftlich miteinander zu tun haben. Interessant wird es dann, wenn sich die Wege dieser drei Paare kreuzen.

Wir treffen hier auf eher klassische Vampire, die ihre Schattenseiten haben. Auch das Sonnenlicht ist für sie gefährlich, weshalb sie nachtaktiv sind. Sie verzehren sich in erster Linie nach menschlichem Blut, gern auch von noch lebendiger Beute. An zweiter Stelle folgt dann gleich die zügellose Wollust, womit ich andeuten möchte, dass sich das Buch gezielt an die volljährige Leserschaft richtet. Zart besaitet sollte diese allerdings nicht sein, denn manche Dinge werden schonungslos direkt angesprochen.

Die Handlung hat durchaus ihre Momente, auch wenn sie stellenweise stark an Motive aus bekannten Vampirfilmen des 21. Jahrhunderts erinnert. Ein Beispiel dafür ist die Episode mit Millan und Noemi. Und die Tatsache, dass Vampire gegen Werwölfe kämpfen, ist auch nicht unbedingt neu.

Stilistisch ist der Text zwar insgesamt recht ordentlich, aber es kommt doch sehr häufig zu auffälligen Wortwiederholungen. Vor allem werden die Hauptfiguren stets mit ihren Vornamen benannt, anstatt sie hin und wieder mit Substantiven zu umschreiben. Auch die Orthographie weist leider oftmals vermeidbare Fehler auf. Allerdings merkt man an den vielen Ausschmückungen, mit welchen die einzelnen Szenen ausgestaltet sind, mit wie viel Hingabe und Liebe zum Detail die Autorin ihre Geschichte erzählt. Den Spaß am Schreiben kann man also deutlich zwischen den Zeilen lesen.

Mein abschließendes Fazit lautet daher, dass das Buch ein heißer Tipp für alle volljährigen Fans zeitgenössischer Romane über Blutsauger darstellt. Hier treffen mehrere interessante und ziemlich eigenwillige Charaktere aufeinander und erzeugen durch ihre impulsive, unberechenbare Natur eine ganze Menge Spannung. Auch die Aussicht auf eine baldige Fortsetzung trägt zu dieser bei. Dann lohnen sich auch die 99 Cent für den Download des kompletten Textes. Für Publikum jenseits des Vampirfandoms ist das Buch jedoch ungeeignet.

Self Publishing

Tina Folsom – Jetzt erobert sie auch den deutschen Markt

Gleich drei ihrer Bücher stürmten am 19. April die Amazon.de Kindle Bestsellerliste. Die drei Vampirromane der Scanguards Vampirserie ließ die deutschstämmige US Bestseller Autorin Tina Folsom auf Deutsch übersetzen.
Ganz ohne Verlag erreichte sie dank ihrer Fans Verkaufszahlen in Höhe von 370,000 Exemplaren. 15 englischsprachige Bücher, sowie vier in Spanisch und Französisch hat die ehemalige Buchhalterin und Maklerin selbst verlegt und somit über U$ 900,000 verdient.
Ihre aktuellen Verkaufszahlen der deutschen Titel sprechen ebenfalls Bände: Alles deutet darauf hin, dass sie mit ihnen zwischen U$12,000 und U$15,000 im Monat verdienen wird. Damit nicht genug: Bis Ende 2012 wird sie 6 deutsche Bücher zum Verkauf stehen haben und damit ungefähr U$400,000 im Jahr verdienen – Nur mit den deutschen Ausgaben.
Wer die eigenständige Indie-Autorin kennenlernen will, hat bald die Möglichkeit dazu: Am 2 und 3 Juni wird sie auf der Love Letter Convention in Berlin Bücher signieren, an Lesungen teilnehmen und Fragen beantworten. Zudem werden 100 signierte Bücher ihres Bestsellers Samsons Sterbliche Geliebte (Erster Teil der Scanguards Vampirserie) an die Anwesenden verschenkt.

Wieder einmal beweist eine Autorin, dass man auch ohne Verlag erfolgreich sein kann. Mit Fleiß, Können und ein klein wenig Glück kann jeder ein Bestsellerautor werden.

Rezension zu “Die Nachtwanderin” von t.j.hudspeth

Bissige Trilogie…

Heute widmen wir uns in unserer Rezensionreihe einem Buch unserer BookRix-Autorin t.j.hudspeth. Sie schreibt auf ihrer Profilseite „Ich liebe es Geschichten zu erfinden, auf Papier zu bringen und anderen Menschen damit eine Freude zu bereiten.“ Das hat sie mit ihrer Dark Craving Trilogie mit den Büchern „Die Nachtwanderin Teil 1-3“ auf jeden Fall geschafft.

Die junge Mimma hatte keine schöne Kindheit. Nachdem ihr Vater ihre Mutter bereits vor ihrer Geburt verließ und sie sich mit vier unliebsamen Geschwistern herumschlagen musste, kehrt sie mit 17 Jahren ihrer Familie den Rücken und muss sich von diesem Zeitpunkt an um sich selbst kümmern. Sie hält sich mit Jobs in verschiedenen Nachtclubs über Wasser und kann sich bald auch eine eigene, spärlich eingerichtete Wohnung leisten. Freunde spielen in ihrem Leben keine Rolle. Die einzigen Kontakte unterhält sie in unregelmäßigen Abständen zu verschiedenen Sexualpartnern, denen sie sich allerdings nur im Drogenrausch hingeben kann.

Doch eines Nachts verändert sich ihr Leben schlagartig, als sie in einer Sackgasse von einem Werwolf angegriffen wird. In letzter Sekunde wird sie von einem dunklen Unbekannten gerettet. Von diesem Moment an ist nichts mehr, wie es einmal war. Ihr Beschützer, der sich schließlich als Ardric vorstellt, scheint kein gewöhnlicher Mensch zu sein. Oder ist er überhaupt ein Mensch? Die Wege der Beiden sind auf jeden Fall von diesem Zeitpunkt an untrennbar miteinander verbunden. Schließlich weiht Ardric Mimma in das Geheimnis seiner Identität ein. Ardric ist ein Vampir, der sich ausschließlich von menschlichem Blut ernährt. Er erklärt Mimma, dass auch sie zum Teil die Veranlagung zum Vampir in sich trägt und dass die Ältesten seiner Familie ein großes Interesse daran haben, Mimma in ihre Familie aufzunehmen. Sie ist zunächst ungläubig, aber nichtsdestotrotz befindet sie sich schon mitten in einem spannenden Abenteuer. Durch Ardric lernt die junge Frau auch andere Vampire kennen, die für sie zu einer großen Gefahr werden können, denn diese gieren nach ihrem süßen Blut…

Für alle Vampirfreunde ist „Die Nachtwanderin“ wohl genau das Richtige. Obgleich das Thema Vampire ja spätestens seit Twilight und Co. omnipräsent ist, wartet die Autorin in ihrer Trilogie mit vielen neuen Ideen auf und zieht einen mit ihrer Geschichte schnell in den Bann. An manchen Stellen ist das Geschriebene vielleicht ein wenig holprig und es sind kleine Gedankensprünge dabei, an die man sich erst gewöhnen muss. Der Lesespaß kommt allerdings trotzdem nicht zu kurz und es wird deutlich, dass die Autorin viel Herzblut in ihre Geschichte gelegt hat.