Schlagwort-Archive: Welttag des geistigen Eigentums

Welttag des geistigen Eigentums

Urheber – recht?

Heute ist der Welttag des geistigen Eigentums. Dieser wurde im Jahr 2000 von der UNESCO eingeführt und wird seitdem jährlich am 26. April gefeiert, um den Wert dieses „immateriellen Besitzes“ zu verdeutlichen. In Zeiten, in denen so gut wie jeder schon einmal einen eigentlich urheberrechtlich geschützten Film heruntergeladen oder Musik „halblegal“ auf den Computer gezogen hat, ist der Schutz von „intellectual property“ natürlich topaktuell. Die nötige Reichweite des Schutzes ist allerdings ziemlich umstritten. Auch auf unserer Facebook-Seite haben wir heute Morgen die Frage gestellt, inwieweit Urheberrechtsverletzungen geahndet werden sollten und auch hier wurden verschiedene Meinungen laut. Die einen waren der Ansicht, Urheberrechtsverletzungen „gehören sich einfach nicht“ und sich „mit fremden Federn zu schmücken“ sei schlicht nicht in Ordnung. Jedoch war der allgemeine Konsens auch, dass man es mit den Bestimmungen zum Urheberrecht nicht übertreiben sollte. Viele Künstler, die man nicht mehr missen möchte, seien überhaupt erst durch „Urheberrechtsverletzungen“ bekannt geworden – etwa durch das Cover eines bekannten Liedes, das sie auf youtube veröffentlicht haben. Das Thema „geistiges Eigentum“ betrifft natürlich auch unsere BookRix-Autoren, denn wer eine packende Idee für ein Buch hat und sich die Mühe macht, diese auch auszuformulieren, weiß wie viel Arbeit und Herzblut hinter einem solchen Projekt steckt. Wie ärgerlich und unangebracht da eine Urheberrechtsverletzung ist, kann man wahrscheinlich leicht nachvollziehen. Auch Stephenie Meyer, die bekannte Twilight-Autorin musste sich in der Vergangenheit bereits mit einigen Urheberrechtsverletzungen auseinandersetzen. Im Jahr 2008 arbeitete sie an ihrem Buch „Midnight sun“, das ihre weltbekannte Vampirstory aus der Sicht des blutsaugenden Protagonisten Edward erzählen sollte. Obwohl sie das Buch noch nicht einmal fertiggestellt hatte, wurde das unvollständige Manuskript illegal im Internet verbreitet. Die Autorin reagierte enttäuscht darauf und legte das Projekt zum Leidwesen der Fans bis auf Weiteres auf Eis. Alles in allem sind wir der Meinung, dass es ein Armutszeugnis ist, sich immer nur mit den Lorbeeren anderer Menschen zu schmücken und der Schutz des geistigen Eigentums absolut gewährleistet werden sollte. Allerdings immer nur in einem vernünftigen Rahmen