Schlagwort-Archiv: Werbung

deal

Preisaktionen, Deals, Rabatte: Tipps für Werbung und Verbreitung

Eine Preisaktion ist besonders wirkungsvoll, wenn sie ordentlich beworben wird. denn woher sollen die unbekannten Leser, die du erreichen willst, sonst von deinem Buch erfahren?

Du kannst deine Rabatt-Deals z.B. auf diesen Seiten bekannt machen:

Kostenlos: Gratis-Werbung für deine Preisaktionen

Einige Dienste bieten die kostenlose Bekanntmachung von Deals und Aktionen an. Meistens sind hieran allerdings Bedingungen geknüpft, etwa eine bestimmte Anzahl von Rezensionen auf Amazon oder ein gewisser Mindestumfang.

Kostenpflichtig: Premium-Promotion deiner Deals

Viele Dienste bieten die Promotion von Preisaktionen kommerziell an. Hier kommen sehr unterschiedliche Anforderungen zum Tragen und es fallen auch jeweils unterschiedliche Gebühren an.

Weitere Übersichten

Inzwischen gibt es einen wahren Dschungel aus Plattformen, um die Preisaktionen für dein Buch zu bewerben. (Sogar den Dschungel selber gibt es: ebook-dschungel.de.) Daher sind wir nicht die ersten und nicht die letzten, die eine entsprechende Liste zusammenstellen. Weitere Übersichten findest du zum Beispiel bei

Andere Möglichkeiten

Von auf Rabattaktionen spezialisierten Seiten abgesehen, solltest du natürlich auch alle regulären Verteiler und Marketingkanäle mit Infos zur Aktion bespielen. Einige Ideen und Anregungen dazu findest du in unserem Ratgeber.

Featured Image:

“Deal” by NY – http://nyphotographic.com/. License: Creative Commons 3 - CC BY-SA 3.0

buchdeals

3 Fragen an Martin Barkawitz: Was tust du in Sachen eBook-Marketing?

Im Mai haben wir mit Martin Barkawitz eine Test-Promotion seines Buchs „Tote Unschuld – SoKo Hamburg 1“ bei Buchdeals.de lanciert. Grund genug, ihn nach seinen allgemeinen Marketing-Erfahrungen zu befragen!

Martin, mit welchen Maßnahmen vermarktest du deine eBooks normalerweise?

Martin Barkawitz - Cover SoKo Hamburg: Tote UnschuldIch bin in einigen Facebook-Gruppen Mitglied, wo es um preisreduzierte oder gratis E-Books geht. Dort poste ich einen Hinweis, und natürlich auch auf meiner eigenen FB-Timeline, damit meine über 1.000 FB-Freunde es mitkriegen. Freundlicherweise werden diese Posts dann auch noch von Autorenkollegen geteilt, was enorm hilft.

Wie findest du die Möglichkeit, kostenlose eBooks und Preisaktionen online bewerben zu können?

Das ist ein sehr starkes Marketing-Instrument, vor allem, wenn der Roman für ein großes Lesepublikum interessant ist, also gerade bei Krimis und Romantik.

Wie zufrieden bist du mit der Bewerbung deines ersten Soko-Hamburg-Krimis bei buchdeals.de?

Sehr zufrieden! Der Krimi sprang quasi über Nacht aus dem Mittelfeld auf Platz 1 der Gratis-Charts bei Amazon. Da konnte man deutlich sehen, dass buchdeals.de eine starke Wirkung hat.

Social Media Marketing für Self Publisher – Teil 1

Setze Deine Ziele fest!

Social Media kann für Indie-Autoren ein mächtiges Marketingtool sein, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Um euch ein wenig Starthilfe zu geben, haben wir Social Media Expertin Frauke Bitomsky darum gebeten, uns einige Tipps zu diesem Thema mit auf den Weg zu geben. Heute, im ersten Teil, beschreibt Frauke, was man bedenken sollte, bevor der Spaß beginnt.

Die Grundlagen

Social Media ist seit langem in aller Munde und nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Indie Autoren interessant, denn es ist ein mächtiges Werkzeug, um die Bekanntheit eines Autors und seiner Bücher zu steigern. Wer einige Grundlagen beachtet und bereit ist, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren, kann sich im Internet ein starkes Netzwerk aufbauen und so die eigenen Bücher besser vermarkten. In diesem Artikel will ich diese Grundlagen ansprechen und Tipps geben, damit der Weg ins Social Media erfolgreich wird.

Eines vorweg: Social Media funktioniert nicht über Nacht, sondern setzt Geduld und Ausdauer voraus. Ein Netzwerk aus Fans und Followern, die aktiv kommunizieren und das Netzwerk mitgestalten, ist unbezahlbar, aber es muss erst wachsen. Wer bereits nach drei Wochen bahnbrechende Erfolge erwartet, wird wohl eine Enttäuschung erleben.

“Social Media setzt Geduld und Ausdauer voraus “

Was will ich eigentlich?

Ehe man sich voller Eifer in die Social Media Aktivität stürzt, sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen und festlegen, was und wen man eigentlich erreichen möchte. Nur wer weiß, was er eigentlich will, hat auch ein Ziel, dass er erreichen kann. Diese Fragen kommen noch vor der Entscheidung, welche Netzwerke man später nutzen möchte.

Aus der Frage, was genau man erreichen möchte – Bekanntheit steigern und mehr Bücher verkaufen, andere Autoren kennen lernen, neue Ideen finden, Kontakte zu Verlagen knüpfen – entsteht die Frage nach der Zielgruppe, die man ansprechen möchte. Social Media „für alle“ funktioniert kaum, da man am Ende jeden ein bisschen, aber niemanden wirklich anspricht. Eine kleine Zielgruppe, deren Geschmack man trifft, ist besser als eine große graue Masse, für die man höchstens mäßig interessant ist.

Welche Ziele habe ich und wie viel Zeit kann ich aufwenden?

Auch die Frage, wie viel Zeit man auf lange Sicht regelmäßig in die Social Media Aktivität investieren kann sollte beantwortet werden, denn ein Aktivitätsschub alle sechs Monate, dem wieder eine lange Durststrecke folgt, wird kaum zu Erfolgen führen. Die Zeit, die man investieren kann, ist auch maßgeblich an der Entscheidung des Netzwerkes beteiligt, das man für sich nutzen sollte. Wer keine Zeit hat Blogartikel zu schreiben, sollte kein Blog aufsetzen; wer nur am Wochenende Zeit hat, ist mit einem Blog wahrscheinlich besser bedient als mit einem Twitter Account, der täglich gepflegt werden sollte. Wer feststellt, dass er alleine nicht die Zeit aufbringen kann, Social Media Präsenzen zu pflegen, kann überlegen, ob er sich mit ein paar anderen Autoren zusammentut.

Erst, wenn all diese Fragen geklärt sind, wird die Entscheidung gefällt, in welchen Netzwerken man sich präsentieren möchte. Aus den Antworten dieser Fragen wird die Strategie entwickelt, die später hilft, den roten Faden nicht zu verlieren. Sie kann (und sollte) immer wieder überprüft und angepasst werden, wenn sich z.B. die Zielgruppe oder die verfügbare Zeit für Social Media ändert. Aber sie verhindert, dass man sich verrennt und Zeit und Energie verschwendet, ohne etwas zu bewirken.

Wichtig: Bloß keine Werbung in eigener Sache

Dies mag paradox klingen, ist aber tatsächlich sinnvoll und wichtig. Wer als Indie-Autor die Bekanntheit seiner Bücher mithilfe von Social Media steigern will, sollte bloß nicht beginnen, diese offensiv zu bewerben. Kein potentieller Leser hat Interesse an der Selbstbeweihräucherung eines Autors, der nur immer wieder verkündet, dass er ein Buch geschrieben hat. Es ist wie mit Werbebroschüren und Spammails: Sie werden ungelesen weggeworfen und gelöscht.

Klassische Werbung, die den Empfänger drängt etwas Bestimmtes zu kaufen (Push-Strategie), funktioniert in den sozialen Netzwerken nicht. Social Media bedeutet nicht nur Austausch und Kommunikation in alle Richtungen, sondern setzt auch eine andere Werbestrategie voraus: Die Nutzer wollen von einer Seite oder einem Anbieter angelockt werden (Pull-Strategie). Um dies zu bewerkstelligen, muss ein Social Media Auftritt dem Leser einen Mehrwert in Form von Inhalten bieten, die für die Leser Relevanz haben und ihn interessieren.

Im Falle eines Indie-Autors könnten dies Schreibtipps, Kurzgeschichten, eigene Gedanken zu verschiedenen Schreibansätzen, Empfehlungen für Schreibratgeber, Links zu interessanten Artikeln in thematisch passenden Blogs und ähnliches sein. Hilfreich ist ein Redaktionsplan, in dem Ideen für zukünftige Beiträge gesammelt und geordnet werden.

Social Media ist eine gute Möglichkeit, sich der Leserschaft vorzustellen und zu zeigen, dass man ein Experte auf dem eigenen Gebiet ist und mehr zu bieten hat als nur ein Buch.

Wichtig: nicht nur eine Rowling und ein King sind Experten. Auch „kleine“ Autoren, die keinen Verlag haben, haben Erfahrungen über das Schreiben gesammelt und können diese teilen. Das heißt nicht, dass man „fertig“ gelernt hat und alles über das Schreiben weiß, aber man sollte sein Licht auch nicht unter den Scheffel stellen.

Heißt das, dass man gar nicht auf das eigene Buch hinweisen soll? Doch, natürlich. Aber nicht zu offensiv. In einem Blog kann eine Unterseite für eigene Bücher eingerichtet werden, während der Blog selbst mit Artikeln rund um das Thema Schreiben gefüllt wird.

Wer öfter auf sein Buch hinweisen, aber auch nicht plakativ Werbung machen will, kann seine Erfahrungen aus dem eigenen Schreibprozess teilen. Wie wurde das Buch geplant, woher stammten die Ideen, wie wurden Schreibblockaden besiegt? All das interessiert die Leser und bietet gleichzeitig mehr Inhalt als die bloße Aussage „Ich habe ein Buch geschrieben, bitte kauft es!“.

Worum es nächste Woche geht:

Welches Netzwerk ist das Richtige für mich?

Was Dich auch noch interessieren könnte:

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Blogbeitrag: Bloggen leicht gemacht

Blogbeitrag: Wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht