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Rezension zu „Silbermondgeschwister – Chroniken der Nacht“ von Stefan Schröder

„Verfluchter Hackbraten, das war doch nicht mehr normal.“

Der „Hackbraten“ kann zwar nichts dafür, aber heute geht es hier im Blog um den Roman „Silbermondgeschwister – Chroniken der Nacht“, den uns Indie-Autor Stefan Schröder schmackhaft machen will. Das Lesefutter gehört in die Kategorie Fantasy und hat mir köstlich geschmeckt.

Buchcover Stefan Schröder - "Silbermondgeschwister - Chroniken der Nacht"Warum ich so viel über Essen schreibe? Nun, das wird sich gleich aufklären. Die Geschichte, um die es nun geht, spielt in der Gegenwart und geht zunächst sehr gruselig los. Jemand wird von einer unheimlichen Kreatur gnadenlos durch die Dunkelheit gejagt, schließlich verletzt, doch nicht getötet. Das Opfer kann sich zu einer Straße retten, wird dort gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Doch da geschieht etwas Eigenartiges: Die tiefen Wunden verheilen innerhalb einer Nacht vollkommen.

Die Hauptfigur, die auch das Opfer des nächtlichen Angriffs ist, heißt Isa Nolde. Sie ist Krankenschwester und findet sich am nächsten Morgen an ihrem Arbeitsplatz wieder, nur diesmal als Patientin mit Verletzungen, die auf unerklärliche Weise verschwunden sind. Das alleine ist schon merkwürdig, aber es kommt noch doller. Sie hat auf einmal einen unbändigen Hunger, den sie nur mit viel Mühe und massenweise Nahrung bewältigen kann. Und dann bekommt sie aus heiterem Himmel Besuch, und das von ihrer eineiigen Zwillingsschwester Lisa, die sie bisher nicht gekannt hat. Beide sind sie nämlich adoptiert worden. Als sie sich kennenlernen, stellen sie überraschende Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede fest.

Was den Inhalt angeht, ist „Silbermondgeschwister“ eine recht ungewöhnliche Geschichte. Der Leser wird mit vielen Ungereimtheiten und Absonderlichkeiten konfrontiert, wobei man aber nie den Eindruck hat, völlig verwirrt zu werden oder den roten Faden zu verlieren. Eher ist es so, dass jedes neue Rätsel noch mehr Spannung aufbaut, sodass man unbedingt erfahren möchte, wie denn nun alles zusammenhängt.

Die Ausarbeitung dieses interessanten Stoffes ist sehr gut gelungen, wenn auch dann und wann ein Tippfehler im Text aufkreuzt. Den verzeiht man angesichts des flüssigen Erzähltempos und des variantenreichen Ausdruck aber mehr als gerne. Mir hat besonders die Leichtigkeit gefallen, mit welcher Isas häufige Stimmungswechsel beschrieben werden. Einzig die Kapitelaufteilung hätte ein wenig gleichmäßiger erfolgen können. So sind die ersten drei Abschnitte etwas kurz, die letzten beiden etwas lang geraten.

Mit „Silbermondgeschwister – Chroniken der Nacht“ bekommt man eine Lektüre, die einem Wechselbad der Gefühle gleicht und einen hohen Unterhaltungswert besitzt. Mal heiter, mal mysteriös, dann wieder philosophisch wird eine Geschichte geschildert, für die man gerne mehr bezahlt als die geforderten 0,99€. Wer nicht auf ausgetretenen Pfaden lesen will, greift hier sofort zu.

Rezension

Der Blutmond – Teil 3

Das große Finale der Dark-Craving-Reihe

Die zahlreichen Fans der Dark-Craving-Reihe, die schon die ersten zwei Teile von „der Blutmond“ verschlungen haben, werden sich genauso freuen, wie wir. Endlich hat T.J. Hudspeth den dritten Teil der Saga, das große Finale, veröffentlicht. Wir haben das Buch bereits verschlungen und geben euch hier einen kleinen Einblick:

Schon der Einstieg der Geschichte ist spannend. Der Vampir Sato bemerkt, dass er seit mehreren Tagen von einer dunklen Gestalt verfolgt wird. Er fordert den Schatten, der sich an seine Fersen geheftet hat auf, sich zu zeigen. Zum Vorschein kommt die Werwolfsdame Mariella. Im ersten Moment ihrer Begegnung passiert etwas Merkwürdiges mit den beiden Wesen. Obwohl ihre beiden Rassen eigentlich bis aufs Blut verfeindet sind, verlieben sie sich unsterblich ineinander und gehen von diesem Zeitpunkt an gemeinsame Wege. Schließlich passiert, womit keiner hatte rechnen können. Mariella wird schwanger. Sie bringt einen Sohn zur Welt, stirbt allerdings bei der Geburt. Sato bringt es nicht übers Herz, sein Kind alleine großzuziehen. Daher bringt er seinen Sohn Raven zu Henry Black. Dieser ist der Mann von Mariellas Schwester, die ebenfalls verstorben ist. Er nimmt den Jungen bei sich auf und zieht ihn und seinen eigenen Sohn Colin gemeinsam groß.

Viele Jahre vergehen. Die Vampire leben in Angst. Laut einer Prophezeiung soll ihre Rasse in einem Ritus, der von Werwölfen durchgeführt wird, ausgelöscht werden.

Colin wird zum Anführer der Werwölfe ernannt. Als er  herausfindet, dass sein vermeintlicher Bruder von einem Vampir abstammt, ist er entsetzt und kann ihn nicht mehr akzeptieren. Raven wird entführt und in die WolfsTomb verschleppt, wo der Ritus zur Vernichtung der Vampire stattfinden soll. Auch Henry landet dort. Colin eröffnet Raven, dass Henry nicht sein leiblicher Vater und er eine Mischform aus Vampir und Werwolf ist. Außerden eröffnet er ihm, dass Raven als Mischwesen zu einer übermächtigen Kreatur werden könnte.

Dies möchte Colin allerdings mit allen Mitteln vermeiden und Raven in einer mörderischen Behandlung schröpfen.

Auch Mimma wird durch eine List in die Wolfs Tomb gelockt. Als Ardric, ihr Macher, das herausfindet, macht er sich ebenfalls auf den Weg, um ihr zu helfen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch wird er es rechtzeitig schaffen? Werden sich Henry und Raven irgendwie befreien können? Werden die Vampire restlos ausgeschaltet werden? Die Leser von „Der Blutmond-Teil 3“ dürfen sich auf einen fulminanten Showdown freuen. Alles entscheidet sich in der WolfsTomb. Und so viel sei verraten: Alle Beteiligten werden es nicht überleben…

T.J.Hudspeth schafft es mit ihrem neuen Buch in gewohnter Manier, den Leser auf eine spannende Reise mitzunehmen. Das Buch ist korrigiert und weist kaum Fehler auf. Der Ideenreichtum der Autorin macht das Buch zu etwas ganz Besonderem und man merkt, wie viel Herzblut sie in das Finale ihrer Reihe gesteckt hat.