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Tag der schlechten Wortspiele

Das ist doch alles echt Banane!

Jeder kennt sie, manche lieben sie, andere hassen sie – die schlechten Wortspiele, mit denen Mann oder Frau immer mal wieder einen Partyknüller bringen wollen. Und heute ist der Tag, an dem jeder so reden darf, denn es ist der  „Tag der schlechten Wortspiele“, klar soweit? Verzweifelt nicht, wenn euer befreundeter DJ am Telefon immer auflegt oder ihr in der Suppenküche ein rührendes Mädchen kennenlernt. Zusätzlich zu diesem Ehrentag gibt es noch etwas zu feiern: Das BookRix eigene Wortspiel wird 3 Jahre! Zu diesem besonderen Jubiläum denken wir uns natürlich noch etwas fabulöses aus. Solange könnt ihr euch gern ein schattiges Plätzchen genehmigen (Kleiner Tipp: Das Kleingebäck findet man meist unter Bäumen) oder an der aktuell laufenden Runde des Wortspieles mitmachen. Das geht ganz einfach HIER.
Wusstet ihr im Übrigen, dass Immer mehr Billiardspieler Schach spielen? Grund: Sie finden den Kö-nich.

Rezension zu „Ziemlich paradox“ von Matthias Merz

Der Briefträger muss viel einstecken.

Matthias März ist der „katerlisator“. Schon diese Namenwahl deutet an, dass der Autor ein Faible für Wortspiele hat. Sein Text „Ziemlich paradox“ ist eines von insgesamt fünf Werken, die das Spiel mit dem Wort zum Ziel haben.

Matthias März stellt hier zumeist Beziehungen von Berufsbezeichnungen zu Redewendungen her. Der Briefträger, der viel einstecken muss, ist nur ein Beispiel unter vielen. Der Autor hat eine ganze Reihe dieser Wortspiele gesammelt und somit eine erheiternde und bisweilen verblüffende Lektüre geschaffen. Manchmal ist man wirklich überrascht, wie nahe liegend die ein oder andere Relation doch ist, aber nie hat man das Gefühl, etwas zu lesen, das bereits anderswo verarbeitet worden ist.

„Ziemlich paradox“ stellt daher ein unterhaltsames Stück Sprachkultur dar, das nicht versäumt werden sollte.