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15. November:

International writers in prison day

Wer offen seine Meinung äußert und dadurch womöglich unangenehme Wahrheiten ans Licht bringt, muss oftmals mit harten Konsequenzen rechnen. Von dieser traurigen Wahrheit sind leider auch heutzutage noch zahlreiche Schriftsteller betroffen. In vielen Ländern sind Rechte wie „Pressefreiheit“ oder das „Recht auf freie Meinungsäußerung“ leider noch immer ein Fremdwort. Jene, die sich trotzdem trauen, die Missstände in ihrem Land offen kundzutun, werden daraufhin oftmals scharf von der Regierung verfolgt.

Einer, dem es genauso erging,  ist der diesjährige Preisträger des „Friedenspreises des deutschen Buchhandels“ Liao Yiwu, der sich jahrelang gegen die extremen Menschenrechtsverletzungen in China ausgesprochen hatte. Seine Bestrafung folgte auf dem Fuße und er musste sich mit Folter, Todesangst und Haft abfinden.

Doch zum Glück gibt es Menschen, die diese Ungerechtigkeiten nicht einfach so hinnehmen und sich tatkräftig für die menschenunwürdig behandelten Schriftsteller aus aller Welt einsetzen. An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang die Organisation P.E.N. zu nennen, die aktiv für verfolgte Autoren kämpft.

Heute, am „internationalen Tag der Autoren hinter Gittern“, soll besonders auf das Schicksal dieser mutigen Menschen aufmerksam gemacht und gedacht werden.

Charity-Video-Aktion „Gegen gefangene Worte“

Erstelle ein Video für den guten Zweck

Worte sollten frei sein,Autoren ihre Meinung offen vertreten können. Leider gibt es selbst im 21. Jahrhundert noch Autoren, die eingesperrt werden, weil sie die Regierung ihres Landes kritisieren oder auf Missstände aufmerksam machen.

Vor allem der Name Liu Xiaobos geisterte in letzter Zeit durch die Medien. Dem Schriftsteller wurde vom chinesischen Staat zur Last gelegt, Hauptverfasser der Charta 08 zu sein, mit der über 300 chinesische Intellektuelle unter anderem die Einführung freier Wahlen, der Gewaltenteilung und föderaler Strukturen forderten.
Am 25. Dezember 2009 wurde Liu Xiaobo in dem Prozess zu elf Jahren Haft verurteilt.
Knapp ein Jahr später – Am 10.Dezember 2010 – wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Zur Preisverleihung konnte er persönlich nicht anwesend sein, da er das Gefängnis nicht verlassen durfte.

Noch bis zum 13. August habt ihr Zeit, einen kleinen Beitrag zu leisten und etwas Gutes zu tun. Lasst euch von Liu Xiaobo oder anderen Schriftstellern in Haft inspirieren und erstellt ein Video, das sich mit dem Thema „gegen gefangene Worte“ befasst. Tagged euer Youtube Video mit den Worten BookRix und gegen gefangene Worte und schickt eine E-Mail mit dem Link zum Video an die E-Mail Adresse support-de@bookrix.com. Für jedes eingesendete Video spendet BookRix 5 € an die Organisation P.E.N. , die sich für Schriftsteller in Haft einsetzen. Alle weiteren Infos findet ihr hier. Wir freuen uns auf eure Beiträge.

Weltflüchtlingstag

Video erstellen und dadurch einen kleinen Beitrag leisten

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein würdevolles Leben – ein Leben ohne ständige Angst vor Vertreibung und Gewalt.“

Dieses Recht auf ein würdevolles Leben bleibt vielen Menschen allerdings leider verwehrt. Weltweit sind derzeit über 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Katastrophen und Verfolgungen. Deshalb hat die UN-Vollversammlung den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag ausgerufen. Dieser ist allen Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, Staatenlosen und RückkehrerInnen gewidmet. Auf der ganzen Welt gibt es aus diesem Anlass  am heutigen Tag verschiedene Veranstaltungen. Um nur einige Beispiele zu nennen: das Colosseum in Rom wird in UN-blaue Farben getaucht, in Kuala Lumpur wird ein Fest für 500 Flüchtlinge veranstaltet, Angelina Jolie stellt sich als internationale Patin zur Verfügung und auch in Deutschland beteiligt man sich mit einem TV Spot.

Viele internationale Schriftsteller müssen leider auch heutzutage noch das Thema Verfolgung und Flucht am eigenen Leibe erfahren.  BookRix möchte zumindest einen kleinen Beitrag leisten und veranstaltet deshalb einen Videowettbewerb mit dem  Titel „Gegen gefangene Worte“, der vom Schicksal des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Liu Xiaobo inspiriert wurde. Bis zum 13.08.2012 habt ihr Zeit, einen der unzähligen Texte Liu Xiaobos, eines anderen verfolgten Autors oder einen eigenen Text vorzutragen und das Ganze auf Video aufzunehmen. Die fertige Datei soll mit dem Tag „BookRix“ auf Youtube hochgeladen werden. Und das Beste daran ist, dass wir für jedes eingesendete Video 5 Euro an die Organisation P.E.N. spenden, die sich für verfolgte Schriftsteller in aller Welt einsetzt. Also zögert nicht mehr länger, werdet kreativ und tut damit etwas Gutes. Weitere Infos findet ihr hier.

Liu Xiaobo Charity Video-Aktion

„Gegen gefangene Worte“

Möglichst jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen ist eine alte Pfadfinderregel und wie wir finden ein erstrebenswertes Ziel. Durch die Teilnahme an unserer Liu Xiaobo Charity – Aktion wollen wir euch die Möglichkeit geben, euch kreativ auszutoben und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Diese Aktion startet ab heute und sie steht ganz im Zeichen des chinesischen Friedensnobelpreisträgers und Schriftstellers Liu Xiaobo, der wegen Versuchen zur Demokratisierung Chinas wegen „Anstachelung zum Umsturz der Staatsgewalt“ angeklagt und verhaftet wurde. Nachdem er bereits ein Jahr lang an einem unbekannten Ort und ohne formelle Anklage festgehaltenwurde, wurde er am 10. Februar 2010 trotz massiver internationaler Kritik zu einer elf-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Die Weltöffentlichkeit möchte diese Ungerechtigkeit nicht dulden und verschiedenste Aktionen wurden bereits gestartet, um den Menschenrechtler aus dem Gefängnis zu holen – bisher leider erfolglos.

Auch wir hier bei BookRix möchten nun auf das Schicksal des Schriftstellers aufmerksam machen und deshalb laden wir euch ein, ein Video zu erstellen, das sich mit dieser Thematik befasst. Lasst euch inspirieren von Liu Xiaobo, seiner Arbeit, seinen Texten, seinem Einsatz für die Demokratisierung und seinem Schicksal.

Wie funktioniert das Ganze? Ladet auf Youtube ein Video hoch und tagged es mit „BookRix“, „Liu Xiaobo“, „Gegen gefangene Worte“ etc. , schickt dann bitte eine E-Mail an support-de@bookrix.com und weist uns auf euer Video hin. Dann können wir es in unsere Playlist aufnehmen.

Das Beste daran: Für jedes eingestellte Video spendet BookRix 5 € an die Organisation P.E.N., die seit  nunmehr 52 Jahren für die Meinungs- und Pressefreiheit in aller Welt kämpft. Macht mit und unterstützt Schriftsteller, die unschuldig im Gefängnis sitzen, mit einem Beitrag. Zeit dafür habt ihr vom 11.06.2012 bis zum 13.08.2012. Wir freuen uns auf eure Beiträge und hoffen auf eine rege Teilnahme. Weitere Infos findet ihr hier.

Gedenktag:

„Tag der inhaftierten Schriftsteller“

Heute, am 15. November gedenken Menschen auf der ganzen Welt jener Schriftsteller, welche offen ihre Meinung sagten und deswegen verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden.
„Ob ich lebe oder sterbe ist bedeutungslos. Es reicht die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die ihre Zeit, ihr Geld und ihre Energie darauf verwenden, dieses eine Übel unter so vielen anderen auf der Welt zu bekämpfen. Wenn sie auch heute erfolglos bleiben, morgen werden sie ihr Ziel erreichen. Wir müssen uns darum bemühen, diese Welt zu einem besseren Ort für die gesamte Menschheit zu gestalten. Jeder trägt dazu seinen Teil bei, auf seine oder ihre eigene Weise.“
Der nigerianische Schriftsteller Ken Saro-Wiwa, aus dessen Briefen dieses Zitat stammt, wurde vom zu dieser Zeit herrschenden Abacha-Regime zum Tode verteilt und mit acht weiteren seiner Mitstreiter hingerichtet. Angeblich wegen einem Mord, doch in Wahrheit hatten sie die Welt auf die Umweltzerstörung im ölreichen Nigerdelta aufmerksam gemacht und den Kampf gegen das Militärregime von General Abacha und den Ölkonzern Shell aufgenommen.
Jedes Jahr gibt es eine Auszeichnung für „Journaliste en danger“, welche traditionell von der Schriftstellervereinigung PEN (poets essayists novelists ) und dem internationalen Writers-in-Prison-Komitee an fünf inhaftierte Schriftsteller verliehen wird, welche besonders in Lebensgefahr schweben. Auch wir sind in Gedanken bei allen zu Unrecht inhaftierten Autoren!