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Rezension zu „Ein Dieb“ von Mona-Elena Weinhart

Tropfen der Zeit

Buchcover Mona-Elena Weinhart "Ein Dieb"Mona.w“ nennt sich der BookRix-Account der Autorin Mona-Elena Weinhart, die bereits eine Kurgeschichte mit dem Titel „Ein Dieb“ veröffentlicht hat.

Darin berichtet ein nicht näher benannter Ich-Erzähler, wie er zu einem Dieb geworden ist. Allerdings stielt dieser Dieb keine Geldbörsen und Schmuckstücke. Seine Beute ist die Zeit seines Großvaters, der merklich gealtert ist.

Als der Protagonist begreift, dass er angerichtet hat, fasst er den Entschluss, die entwendete Zeit wieder zurückzugeben.

Die Autorin verfügt über einen sehr soliden Schreibstil. Weder bei ihrer Wortwahl noch bei der Beschreibung der Handlung bleiben Wünsche offen. Ihr gelingt es außerdem, die Geschichte einerseits ganz unaufdringlich zu erzählen, während sie jedoch gleichzeitig sehr tiefe Emotionen des Protagonisten transportiert, die ebenso auch beim Publikum eine nicht unwesentliche Wirkung erzielen. Mona-Elena Weinhart erreicht hier also mit wenigen, aber wohl gewählten Worten sehr viel.

Ich hoffe, die Autorin wird uns bald mit noch mehr Texten verwöhnen. In der Zwischenzeit empfehle ich „Ein Dieb“ für eine ruhige Stunde zum Nachdenken.

Ein bisschen Inspiration, Teil 1:

Wie sieht Deine Zukunft aus?

Dystopie oder Utopie? Was passiert mit unserer heutigen Gesellschaft? Wird die Menschheit überhaupt überleben? H. G. Wells, Autor des ersten Zeitmaschinenromans mit dem englischen Originaltitel „The Time Machine“, beschrieb in seinem Buch eine wahre Dystopie, in welcher die Menschheit zunächst verkümmert und tausende Jahre später nicht mehr existent ist. Das Schöne am Autor-sein ist doch, dass Du Dir Deine eigene Zukunft schreiben kannst. Deine Phantasie reicht aus, um den Leser glauben zu machen, dass Deine Geschichte echt ist. Um ihn zu überzeugen, dass Dein geschriebenes Wort die wahre Zukunft ist.
Doch nicht nur das: Vielleicht ist Omas altes Schmuckstück in Wahrheit ein zauberhafter Gegenstand, der Dich in fremde Zeiten katapultieren kann?
Wer benutzt im Zeitalter der Handys denn noch Telefonzellen? Vielleicht sind diese nun schon längst zu funktionierende Zeitmaschinen umgebaut worden und wir könnten in der Zeit reisen, wenn wir nur wüssten, wie diese komplizierten Maschinen bedient werden. Möglicherweise drückt ein junges Mädchen, welches ihr Handy verloren hat, zufällig die richtigen Knöpfe in einer solchen Telefonzellenzeitmaschine und reist so durch die Zeit.
Oder aber man schlägt wie Dorothy Gale in „Der Zauberer von Oz“ dreimal mit magischen silbernen Schuhen die Hacken aneinander und landet nicht zuhause, sondern in der gewünschten Zeit.
Was gibt es alles in der Zukunft?
Fliegende Autos? Rebellionen? Oder die ganz große Liebe?
Findet ein Junge, der in der Gegenwart von Mädchen nur enttäuscht wird, in der Zukunft sein Glück?
Du siehst also: Die Zukunft kann romantisch, stürmisch, deprimierend oder traurig sein.
Hoffnung wecken oder zum Nachdenken anregen.
Wir hoffen, dass wir Dir mit diesem Blogbeitrag genug Inspiration für eine Geschichte zu unserem neuen Jury-Schreibwettbewerb mit dem Thema „Sand im Zeitmaschinengetriebe“ geliefert haben. Zumindest Inspiration, was Zeitreisen in die Zukunft angeht. Reisen in die Vergangenheit stehen auf einem anderen Blatt, beziehungsweise in einem anderen Post, den ihr HIER lesen könnt.
Und nun ran an die Tasten!