Wir zelebrieren den Fremdworttag!

Warum einfach , wenn´s auch kompliziert geht?

Fremdworttag

Am Fremdworttag darf man sich ruhig mal kompliziert ausdrücken und damit so viele Fremdwörter droppen, wie nur möglich. Ob´s Sinn macht, sei dahingestellt.

Hier mal ein paar Beispiele, was man am heutigen Tag zum Besten geben könnte:

Eine strukturell designierte Finalität in Relation zur Zentralisationskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent aggressive Individuen der Spezies „Canis“.

Auf gutdeutsch heißt das: Den letzten beißen die Hunde.

Stefan Raab sagte mal zu Bushido:

Ich estimiere es als suboptimal, wenn man altera, linguale Synonyme iterativ apportiert.

Damit meinte er: Ich finde es nicht gut, wenn man wechselnde, sprachliche Synonyme wiederholend hervorbringt.

Dieser Satz, der vor Fremdwörtern nur so strotz, ist auch nicht schlecht:

Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborienten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren.

Äh, wie bitte? Na ganz einfach, das bedeutet: Zur Vereinfachung der Muttersprache sollte man nicht zu viele Fremdwörter benutzen…

Und zu guter Letzt :

Wäre es nicht adäquat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?

Das bedeutet: Sollte man nicht besser weniger Fremdworte verwenden?

Naja, das sollte jeder nach seinem eigenen Gusto determinieren. 😉

Sicher ist jedoch, dass man heute ohne Reue klugscheißen darf.

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