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BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Sophia Chase

  • Name: Sophia Chase

    Sophia Chase, Autorin

    Sophia Chase, Autorin

  • Genre: Romance
  • Das lese ich privat: Liebesromane, Biographien, Historisches
  • Meine Haustiere: 2 Katzen
  • Mein Lieblingsessen: Ich liebe die spanische Küche (nur nicht zu scharf)
  • Mein Lieblingsgetränk: Kaffee 🙂
  • Lieblingszitat: Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.
  • Das habe ich immer dabei: mein Handy
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Macken: Ich bin der Ordnungsfreak in unserer Familie, was mit zwei Kindern sehr schwer ist =) Phobien: Spinnen (da stellen sich mir sämtliche Haare auf) Ungewöhnliches: Ich komme zwar aus Österreich, kann aber mit Wintersport mal so gar nichts anfingen. Gäbe es keine Bücher, mit denen man es sich in der kalten Jahreszeit vor dem Kamin gemütlich machen könnte, wäre der Winter die schrecklichste Zeit des Jahres für mich.
  • Mein perfektes Date: Nach fast 10 Jahren Beziehung sieht das perfekte Date in meiner Vorstellung so aus: Kinder zu den Großeltern, weil wir essen oder ins Kino gehen wollen. In Wirklichkeit verbringen wir den Abend in Jogginghosen auf der Couch, schlafen aus und frühstücken bis Mittag.
  • Mein perfekter Tag: Ich würde sagen, der perfekte Tag ist der, wenn ich schreiben kann, die Kinder sich vertragen und wir als Familie gemeinsam etwas unternehmen – das ist dann der Sonntag, unser Familientag
  • So entspanne ich mich: Bei einem Bad oder auch mal ganz gemütlich mit einem Buch
  • Homepage/Fanpage: http://www.sophiachase.de/

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon immer unheimlich gerne gelesen und beschloss selbst herauszufinden, ob ich es schaffe, ein Buch zu schreiben. Ich wäre schon froh gewesen,drei Seiten zu schreiben, aber schließlich wurde es doch ein ganzer Roman. Seither kann ich mir ein Leben ohne das Schreiben nicht mehr vorstellen.

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Eine gute Mischung aus Humor, Leidenschaft, Herzschmerz, aber auch ein wenig Kitsch und Drama – wie es eben im richtigen Leben auch ist.

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Meist lese ich die letzten Seiten, die ich bereits geschrieben habe, und dann bin ich in der Geschichte drin und es läuft.

  • Hast du Vorbilder?

Ich lasse mich vom Stil oder der Erzählweise gerne von Autoren, die ich selbst lese, inspirieren. Ich blicke sozusagen auf das Handwerk und picke mir ein paar gute Tipps heraus.

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Mein Alltag – Filme, Menschen, Situationen.

  • Erzähle uns doch mal, wie deine erste Veröffentlichung für dich war.

Zu der Entscheidung kam es, weil ich mein Buch nicht mehr länger in der fiktiven Schublade liegen haben wollte. Ich wollte es den Lesern zugänglich machen, dabei war es mir ehrlich gesagt egal, ob es jemand kauft. Hauptsache, es war online. Ich habe mich einfach nur enthusiastisch gefühlt und bin schier durchgedreht, als das Buch tatsächlich gekauft wurde. Anders würde ich nichts machen, da es mich schließlich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin.

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Seit ich Bücher schreibe und veröffentliche, sind mir so viele wunderbare Dinge passiert. Ich habe eine Menge Erfahrung gesammelt, darf meine Geschichten erzählen, ich brenne für etwas und stehe morgens mit Vorfreude auf meinen Arbeitstag auf. Ich durfte so viele tolle Menschen kennenlernen, und ich finde, diese Dinge überschatten auch so manche schlechten Erlebnisse. Die Buch Wien, auf der wir mit unserer Romane – Made in Austria-Truppe waren, war dennoch das bisher überraschendste und schönste Erlebnis.

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4You? Wenn nicht: Wie waren deine bisherigen Erfahrungen? Was hat dir besonders gut gefallen?

Letztes Jahr hatte ich einen der Newcomer-Tische. Das war mein erstes Eintauchen in die Romance4You-Welt, und es hat mir total gefallen, die Leser persönlich zu treffen, mich mit anderen Autoren austauschen zu können. Das Wochenende war durchweg unterhaltsam.

  • Was erwartest du dir von der Romance4You 2018?

Da ich dieses Jahre zum ersten Mal einen eigenen Stand habe, erhoffe ich mir, mich noch ausgiebiger mit den Besuchern unterhalten zu können, da die Couch zum Verweilen einlädt. Ich hoffe auch, neue Leser auf mich aufmerksam zu machen.

 

Bisher veröffentlichte Werke von Sophia Chase:

BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Maria O’Hara

  • Name: Maria O’HaraMaria O'Hara
  • Genre(s): Romance, Drama, Erotik
  • Das lese ich privat:  Ich liebe Thriller mit einer angedeuteten Liebesgeschichte. Romanzen kann ich zwar schreiben, aber nicht lesen. Nichts für Ungut … ich bin nur zu schnell gelangweilt, haha. Ich brauche den Nervenkitzel und Spannung, die so heftig ist, dass ich das Buch in einer Nacht durch hab.
  • Meine Haustiere: Die allercoolste, launischste Bulldogge der Welt mit menschlicheren Gesichtsausdrücken, als sie manche Menschen besitzen: Hercules.
  • Mein Lieblingsessen: NUDELN! Mit jeder Form von Soße.
  • Mein Lieblingsgetränk: Alkoholfrei? Cola oder Kaffee. Alkoholisch? Mojitos <3
  • Lieblingszitat: Be a voice, not an echo. Weshalb? Weil man immer man selbst bleiben und seine Meinung vertreten sollte!
  • Das habe ich immer dabei: Einen Lippenstift. Ohne Witz. Ich fühle mich total nackt, wenn kein Lippenstift in meiner Handtasche ist.
  • Schönstes Liebeslied: Be my Baby in jeder Version.
  • Schönster Liebesfilm: Rendezvous mit Joe Black
  • Mein perfekter Tag: Aufstehen, brunchen, shoppen, essen, shoppen, essen, shoppen … Netflix! … essen.
  • So entspanne ich mich: Am besten kann ich mich entspannen, wenn ich weiß, dass ich den Tag über produktiv war. Das geht dann überall: auf der Couch bei einem schönen Film, im Wald, bei einem langen Spaziergang mit dem Hund oder einfach in der Küche am Esstisch mit irgendwas total Leckerem!
  • Homepage/Fanpage: www.mariaohara.org → beinhaltet auch einen Fanshop 🙂

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Wie wahrscheinlich viele andere auch, hat fanfiktion.de mich zum Schreiben gebracht. Damals war ich einer dieser fanatischen Twilight-Anhänger und konnte es nicht ertragen, dass nach dem 4. Buch nichts mehr kam. Also hab ich das Internet nach allem Möglichen durchforstet, und als ich auf die Seite gestoßen bin, hat sie mich praktisch eingesogen. Viel hab ich gelesen, bis die besten Storys durch waren … dann habe ich beschlossen, selbst in die Tasten zu hauen!

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Hmmm … Also wenn ich mir echt mal einen Liebesroman kaufe oder mich für einen interessiere, dann brauche ich das extreme Knistern, keinen ständigen Sex, nur die Anziehung zwischen den Protagonisten … und Spannung, vielleicht ein bisschen was Düsteres/Verruchtes/Geheimnisvolles. Mit sowas kann man mich kriegen 🙂

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

MUSIK! Ganz klar. Auch, wenn ich mal ganz uninspiriert bin, wenn ich den richtigen Song finde, komme ich in die richtige Stimmung!

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Meistens schöne Filme oder Serien. Manchmal fallen mir aber auch auf Autofahrten die besten Plots ein, oder wenn ich gerade mit etwas ganz anderem beschäftigt bin. Inspirierend sind für mich auch Menschen in meinem Umfeld. Ich übernehme niemals ihre Lebensgeschichten, aber manchmal lasse ich mich von ihren Charakteren/Persönlichkeiten mitreißen.

  • Wie war deine erste Veröffentlichung für dich?

Das war für mich absolut surreal. Meine erste Veröffentlichung war ROOM 666 (The Plaza Manhattan) gemeinsam mit Emily Key. Schon früher haben wir die Story zusammen auf fanfiktion.de geschrieben und veröffentlicht. Eines Tages hat Emily mich ganz aufgeregt angerufen und mir erzählt, sie habe einen Verlag gefunden. So kam es dann dazu, dass TPM das Licht der Welt erblickte. Ich konnte es erst glauben, als ich das Print in den Händen hielt. Es war wirklich wahnsinnig toll! Ich würde gar nichts anders machen, denn das war eine unvergleichbare Erfahrung für mich 🙂

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Mein schönstes Erlebnis war die erste Leipziger Buchmesse, auf der ich dabei war (2016). Es war so krass, kaum vorstellbar für mich, dass da Menschen waren, die ein Autogramm von MIR wollten! Ich meine, von mir! Und es hat sooooo viel Spaß gemacht, sich mit den Leserinnen auseinanderzusetzen, zu sehen, wie inspirierend meine/unsere Bücher für sie waren!

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4you? Wenn nicht: Wie waren deine bisherigen Erfahrungen? Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich bin das zweite Mal mit dabei. Mir hat die überschaubare Runde sehr gut gefallen. Da es bei der Romance4you nicht so überlaufen ist, hat man viel mehr Zeit, sich mit den Fans und KollegInnen zu beschäftigen, Eindrücke zu sammeln und sich kennenzulernen. Das kommt bei großen Events, wie zum Beispiel der LBM, leider oft zu kurz.

  • Was erwartest du dir von der Romance4you 2018?

Ganz viel Zeit mit Fans, viel Spaß, das Kennenlernen neuer AutorInnen und eine Menge Inspiration zum Schreiben. Die überflutet mich immer, wenn ich Zeit mit Leserinnen verbringe <3.

 

Bisher veröffentlichte Werke von Maria O’Hara:

BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Emma S. Rose

  • Name: Emma S. Rose

    Emma S. Rose, Autorin

    Emma S. Rose, Autorin

  • Genre(s): Romance, Drama
  • Das lese ich privat: Je nach Lust und Laune Liebesromane, gerne aber auch mal Psychothriller (wenn auch nicht während der Schwangerschaft)
  • Meine Haustiere: Hugo, eine französische Bulldogge
  • Mein Lieblingsgetränk: Cappuccino
  • Lieblingszitat: „Wenn du es träumen kannst, kannst du es tun.“ (Walt Disney)
  • Das habe ich immer dabei: Mein Handy
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Ich muss immer doppelt kontrollieren, ob ich abgeschlossen habe, ob der Herd aus oder das Eisfach auch wirklich zu ist.
  • Lieblingslied: Ich lass für dich das Licht an von Revolverheld (Dabei hat mein Mann mir den Antrag gemacht)
  • Schönster Liebesfilm: Pretty Woman
  • Mein perfektes Date: Mit meinem Mann etwas Schönes essen gehen, danach noch ins Kino. Oder ein gemeinsamer Tag in der Therme.
  • Mein perfekter Tag: Ausschlafen, mit meinem Mann frühstücken, gemütlich den Tag über schreiben, mit unserem Hund spielen und spazieren gehen.
  • So entspanne ich mich: In der Badewanne
  • Homepage/Fanpage: www.emma-s-rose.de oder https://www.facebook.com/gedankenschloesser/

 

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich behaupte gerne, es wurde mir in die Wiege gelegt. Ich schreibe schon, seit ich denken kann. 🙂 Keine Ahnung, was der genaue Auslöser war. Vermutlich meine frühe Liebe zu Büchern.

  • Was macht für dich einen guten Liebesroman aus?

Ein Happy End! Gerne auch mal ein paar unvorhergesehene Wendungen. Und die Charaktere sollten nicht zuuu klischeehaft sein – auch wenn ich die Story vom starken Retter schon sehr gerne mag.

  • Wie versetzt du dich in die richtige Schreibstimmung?

Oftmals durch passende Musik, oder indem ich den zuletzt geschriebenen Absatz nochmal lese.

  • Hast du Vorbilder? 

Susan Elizabeth Phillips, weil sie es immer noch schafft, die Leute derart zu verzaubern. Ich liebe ihre humorvollen Liebesromane. Und Sebastian Fitzek. Er hat mir einst mit seiner Haltung zu Schreibblockaden sehr geholfen.

  • Wer oder was inspiriert dich zu deinen Geschichten?

Kurz und knapp gesagt: das Leben. Ich binde gerne ernste Themen mit ein, die um uns herum geschehen und doch oft ignoriert werden. Und meine vorherige Arbeit als Sozialarbeiterin.

  • Wie war deine erste Veröffentlichung für dich?

Puh, damals entwickelte sich das alles von alleine. Ich veröffentlichte meinen ersten Roman kapitelweise auf meinem Blog, was für mich schon ein riesiger Schritt war. Aber damals litt ich an einer Depression und steckte in einer Krise, war nicht mehr zufrieden mit meinem Leben. Durch das Schreiben wollte ich mich heilen. Die Resonanz war groß und mein Bruder riet mir, es als Selfpublisher zu versuchen. Ich wusste, dass ich als Neuling mit teilweise veröffentlichtem Buch keine Chance bei einem Verlag hätte. Also versuchte ich es einfach selber, ohne groß darüber nachzudenken, ohne spezielle Strategie. Aufgeregt war ich wie verrückt, aber das bin ich bis heute noch bei jeder Veröffentlichung. Jedes Mal aufs Neue frage ich mich, wie meine Geschichte, in der immer sehr viel Herzblut steckt, ankommt. Ich hatte einfach Glück, dass ich damals einige Leser fand, trotz der Thematik. Anders würde ich daher nur eines machen: weniger Werbung in Facebookgruppen 🙂 Ansonsten lief es schon gut so. Aber, wie gesagt: Es war eine große Portion Glück dabei.

  • Was war dein schönstes/erstaunlichstes/erschreckendstes Erlebnis als AutorIn?

Es ist immer wieder schlimm, wenn mich Leute anschreiben, die sich in den Schicksalen meiner Protagonisten wiederfinden (Missbrauch, Mobbing …), auch wenn es natürlich schön ist, weil sie mir oft zusprechen und sich bedanken. Allerdings wird einem dadurch immer wieder aufs Neue bewusst, dass dies alles eben Realität ist, nicht nur eine fiktive, willkürliche Geschichte, und ich will und werde davor nicht die Augen verschließen.

  • Ist das dein erster Besuch der Romance4you? Wenn nicht: Wie waren deine bisherigen Erfahrungen? Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich liebe die familiäre Atmosphäre der Romance4You. Hier wird eine Art „Wohnzimmereffekt“ erzielt, man ist viel näher dran an den Lesern. Die Organisation ist super persönlich und individuell. Ich bin seit Anfang an dabei und möchte gerne dabeibleiben! 🙂

  • Was erwartest du dir von der Romance4you 2018?

Erneut tolle Kontakte zu meinen Lesern und schöne Stunden mit Antje und meinen Kollegen 🙂
Ich freue mich schon!

 

Bisher veröffentlichte Werke von Emma S. Rose:

 

Weitere Verbesserung unseres Self-Publishing-Angebots

Self-Publishing mit BookRix: Amazon jetzt „abwählbar“, Verkaufsstatistiken und ePub Upload

Wir haben in den letzten Wochen unseren Self-Publishing-Service um einige weitere Optionen und Features ergänzt. Mit diesen Neurungen werden wir nun den Wünschen gerecht, die Autoren in den letzten Monaten uns gegenüber verstärkt geäußert haben.

Neue Veröffentlichungs-Option – Ausschluss Amazon aus Distribution

Autoren die sich entschlossen haben auf eigene Faust direkt über Amazons KDP-Programm zu veröffentlichen, können ab sofort via BookRix den Rest des eBook-Marktes erschließen und alle an das BookRix-Vertriebsnetz angeschlossenen eBook-Shops außer Amazon bedienen. Der Autor braucht lediglich die entsprechende Option im Veröffentlichungsprozess auf der BookRix-Homepage auszuwählen.

Und so sieht das Ganze dann im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de aus:

Screenshot: Shop-Option "Schon auf Amazon" im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de





Autorenstatistiken

Ab sofort finden Autoren in ihrem BookRix-Account vorläufige Verkaufszahlen für viele der von BookRix belieferten Shops: vorläufige Verkaufszahlen für den aktuellen Monat sowie den Vormonat und die finale Anzahl der eBook-Verkäufe in den drei vorherigen Monaten (Statistik beinhaltet auch die Downloads von 0,00 € Büchern in Shops).

Eingeloggt findest Du die Verkaufsstatistiken auf Deiner persönlichen Startseite:

Screenshot: Autorenstatistiken mit vorläufigen Verkaufszahlen und eBook-Verkäufen der letzten Monate

ePub Upload

Bereits seit zwei Monaten können eigene ePub-Dateien zur Veröffentlichung hochgeladen werden. Das kommt Autoren entgegen, die Ihre eBooks lieber selber mit einer Software wie z.B. Calibre ganz nach ihren Vorstellungen gestalten und erstellen wollen.

Mehr Infos über Self-Publishing mit BookRix findest Du hier:

http://www.bookrix.de/self-publishing-news-eBook-distribution-mit-BookRix-ist-kostenlos.html

Veröffentlichung einer eBook-Reihe

Veröffentlichung einer eBook-Reihe: Timing, Tipps und Tricks

Du möchtest eine Buchreihe veröffentlichen und fragst Dich noch, welche Verkaufsstrategie sich dabei anbieten würde? Wir geben Dir einige Tipps mit auf den Weg und zeigen Dir, welche Tricks andere BookRix-Autoren schon erfolgreich angewendet haben.

1. Veröffentlichungsabstand

Eine nicht ganz leichte aber wichtige Frage: wie lange sollte ich warten, bis ich den zweiten Teil meiner Reihe veröffentliche? Dafür gibt es nicht wirklich eine Pauschallösung. Um die Spannung auf den zweiten Band anzukurbeln, empfiehlt es sich, eine Zeit lang damit zu warten. Zu lange solltest Du Deine Leser allerdings nicht auf die Folter spannen – sonst tritt der gegenteilige Effekt auf und sie verlieren das Interesse. Ein Zeitraum von 1-3 Monaten scheint uns angemessen.

Auf keinen Fall sollten mehrere Bände einer Reihe gleichzeitig herausgebracht werden, da der Spannungseffekt ansonsten leider ausbleibt.

2. Leser auf weitere Bände aufmerksam machen

Am Ende des ersten Teils Deiner Reihe solltest Du natürlich auf die noch kommenden Werke aufmerksam machen. Du bist auch mit dem zweiten Teil schon fertig? Dann poste doch den Klappentext am Ende Deines Buches. Du weißt schon, wann Du das nächste Buch veröffentlichen möchtest? Mach gleich darauf aufmerksam (Bitte achte aber darauf, keine Shoplinks zu verwenden. Das führt zu Problemen bei der Auslieferung).

3. Einbeziehung der Leser

Eine Reihe bietet Dir die Möglichkeit, Deine Leser perfekt in den Entstehungsprozess eines weiteren Teils miteinzubeziehen. Poste etwa auf Facebook zwei verschiedene Covervorschläge für den nächsten Teil und lass die Crowd abstimmen. Oder lass sie direkt ihre Meinung dazu abgeben, wie es denn ihrer Meinung nach weitergehen sollte. So hat´s zum Beispiel auch BookRix-Autorin Mona Lida gemacht. In ihrer Geschichte „Kim – Schlimmer geht immer“ geht es um eine Frau, die sich gleich in zwei Männer verliebt. Die Autorin lässt nun die Leser(innen) abstimmen, wer der beiden ihnen mehr zusagt. Ob man als Autor die Tipps und Wünsche der Leser einfließen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es macht als Leser Spaß, sein Feedback zu geben und so vielleicht einen kleinen Teil zum Verlauf der Folgegeschichte beizutragen.

4. Preisaktionen

Besonders bei Buchreihen macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, Preisaktionen anzubieten. Zu Verkaufsstart des zweiten Teils einer Reihe kann man sich zum Beispiel überlegen, den ersten Teil für kurze Zeit kostenlos (bzw. zu einem Sonderpreis) anzubieten, um auch die Aufmerksamkeit für dieses Buch wieder zu steigern. Natürlich dann auch im eBook-Kauf den bereits erschienenen zweiten Teil aufmerksam machen.

5. Sammelband

Wenn Du die verschiedenen Teile Deiner Reihe veröffentlicht hast, bietet es sich an, einen Sammelband anzubieten, der insgesamt kostengünstiger ist, als alle Teile zusammen. Auch das kann Dir durchaus noch einige Leser einbringen. Tatana Fedorovna hat es mit ihrem „Lach Russisch“ Sammelband vorgemacht.

Du hast noch andere Tipps zur Veröffentlichung einer Reihe? Teile sie gerne mit unserer Community!

Neue eBook-Verlosung: Gewinne Crafael!

Ewa Aukett in vielen Genres unterwegs

Indie-Autorin Ewa Aukett ist nun seit gut einem halben Jahr Mitglied auf unserer Selfpublishing-Plattform BookRix. In dieser Zeit konnte sie schon sehr viele Leser und Freunde für sich gewinnen. Das liegt zum einen an ihrer netten Art, die sie in unserer Community immer wieder an den Tag legt, aber besonders auch an ihren genialen Büchern. Dabei fühlt sie sich in den verschiedensten Genres wie zu Hause. Von Liebe über Krimi bis zu Fantasy. Ewa´s Spektrum ist riesig.

Mitmachen und gewinnen!

Daher möchten wir euch exklusiv die Gelegenheit geben, eines ihrer tollen Bücher zu gewinnen. Bis zum 15.09.2013 verlosen wir fünf Exemplare von Ewa´s neuem Fantasy-Spektakel „Crafael“.

Wie ihr teilnehmen könnt?

Beantwortet einfach die Frage zur Leseprobe richtig und werft damit euren Namen in unseren Lostopf. Ihr werdet sehen, schon die ersten Seiten des eBooks werden euch fesseln.

P.S. Hier könnt ihr übrigens eine ausführliche Rezension zu dem tollen Buch lesen.

Viel Glück!

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von „Social Media Marketing für Selfpublisher“ einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Wichtigster Verkaufsfaktor eines eBooks? Professionalität!

In fünf Schritten zum Erfolg

Diese Woche erschien beim Buchreport ein Interview mit der Verlegerin Beate Kuckertz, die unter anderem folgende Aussage traf:

„Die meisten Selfpublisher veröffentlichen ihre Bücher in einem furchtbaren Zustand, ohne Lektorat und Korrektorat, für 99 Cent oder sogar kostenlos. (…) Die Vielleser aber legen Wert auf Qualität und werden nicht dauerhaft zu solchen Produkten greifen. „

Zunächst ärgerte ich mich sehr über diese Aussage. Den „meisten“ Indieautoren vorzuwerfen, eine schlechte Qualität abzuliefern ist meiner Erfahrung nach schlichtweg überzogen und falsch. Viele der über BookRix veröffentlichten Bücher durchliefen vor Veröffentlichung ein gründliches Korrektorat und weisen ein professionelles Cover auf. Doch natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es auch Gegenbeispiele gibt.

Was dieser Artikel aber wieder einmal mehr als deutlich beweist: Indie-Autoren MÜSSEN auf eine perfekte Qualität ihrer Bücher achten, da gerade sie besonders im Visier der Leser stehen. Daher ist es gerade für einen Selfpublisher unumgänglich, auf eine professionelle Ausarbeitung seines eBooks zu achten. Dazu zählen:

Wenn Dein Buch ALLE dieser fünf Punkte zufriedenstellend erfüllen kann, hat es die Chance, sich auch für längere Zeit in den Bestsellerrängen zu behaupten. Erfolgreiche Indie-Autoren sprechen aus Erfahrung:

Bestseller-Autor Michael Meisheit schreibt zum Beispiel zum Erfolg seines Buches:

„Ich habe bei „Nicht von dieser Welt“ gleich mehrfach in professionelle Unterstützung investiert – Cover, Korrektorat, eBook-Erstellung und Marketingstrategie wurden von Profis übernommen. Die investierten knapp 1500 Euro waren es wert!“ (Quelle)

Indie-Autor Matthias Czarnetzki schreibt außerdem:

„Ich selbst lasse meine Bücher jetzt alle lektorieren – weil ich es als Verpflichtung meinen Lesern gegenüber sehe, dass sie für ihr gutes Geld auch ein gutes Buch bekommen.“ (Quelle)

Stelle Deine Fragen an Indie-Autorin Kooky Rooster

Gewinne ein eBook Deiner Wahl

Wir vom BookRix-Team sind ihre größten Fans. Wenn sie mal wieder ein neues Buch rausbringt, kringeln wir uns beim Klappentext schon und fragen uns: wo hat sie nur diese genialen Ideen her? Auch ihr neustes Buch „Die Wiederkehrer – Männer weinen nicht“ passt in dieses Schema. Daher freuen wir uns auch total, dass genau sie unsere nächste Interviewpartnerin sein wird: Indieautorin Kooky Rooster.

Hier stellt sich die interessante Autorin einmal kurz selbst vor:

*tocktock* (aufs Mikrofon klopf)

Eins, zwei, drei, Sprechprobe: Ich bin Kooky Rooster, dreizehn Jahre alt und ernähre mich von Plankton. *Hüstel*

Dass ich mich als Autor betätige, dürfte meine ehemaligen Lehrer zwar nicht überraschen, ihnen aber Sturzbäche von Tränen abverlangen. Als Legastheniker mit einem Faible für sehr (sehr, sehr) lange Aufsätze, habe ich vermutlich dafür gesorgt, dass sie sich von ihren Familien entfremdet haben, während sie meine ausladenden Texte rot anmalen mussten.
In der Pubertät verfasste ich täglich seitenweise misanthrope Pamphlete und nebenher – heimlich – homoerotische Geschichten. Dazu fertigte ich sehr explizite Zeichnungen an, gekonnt aber verdorben. Ich war ein Außenseiter und wollte Schriftsteller und Maler werden. Es sollte alles ganz anders kommen: Stichwort ‚Brotberuf‘ und eine daraus resultierende, fast 20 Jahre währende, Schreibblockade.

Zu BookRix fand ich als Leser, weil ich nach homoerotischen Texten Ausschau hielt, aber schon kurz darauf verwandelte ich mich – Pling – in einen Autor und stellte selbst Geschichten online. Herzerl und Kommentare sind das Feuer unter dem Hochofen meiner Schreibwut. Mit anderen Autoren ‚meines‘ Genres entstehen sehr tolle, fruchtbare Freundschaften. Sissi Kaipurgay, France Carol und ich hoben die „Homo Schmuddel Nudeln“ aus der Wiege, die aktuell ein total wahnsinniges Projekt am Laufen haben.

Ich leiste mir den notwendigen Luxus einer Auszeit, um ’nur‘ zu schreiben und blühe dabei – so sagt man mir – regelrecht auf. Die Cover meiner Bücher gestalte ich selbst. Heirat und Kinder kommen mir nicht ins Haus! Als ‚Dachbodenpoet‘ zelebriere ich die Neurose: „Keine Füße über meinem Kopf!“ – daher wohne ich im Oberstübchen. Mein Umfeld ist der festen Ansicht, ich wäre ein Mann in einem Frauenkörper – mir ist nur wichtig, dass ich Männer lieben darf.

Wie kann ich meine Frage stellen?

Du möchtest Kooky Rooster eine Frage stellen? Dann verwende entweder das Fragenformular am Ende dieses Beitrags oder schicke Deine Frage als Nachricht an unseren BookRix-Interview Account.

Frage stellen und gewinnen

Unter allen Fragestellern verlosen wir drei eBooks von Kooky Rooster. Die Auswahl steht dann den Gewinnern frei.

(Anmerkung: Wenn du Deine Frage über das Frageformular stellst, bitte Usernamen oder E-Mailadresse mitangeben, damit wir Dich im Gewinnfall kontaktieren können).

Hier kannst Du Deine Frage direkt einstellen:

Du bist nicht allein – wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Gastbeitrag von Bestselling-Selfpublisher Michael Meisheit

Foto:Steven MahnerSelfpublishing-Autor Michael Meisheit landete mit seinem eBook „Nicht von dieser Welt“ bereits nach einer Woche auf Platz eins der Amazon Verkaufscharts. Danach lies sich das Buch von den oberen Rängen auch nicht mehr vertreiben und  „verkaufte sich wie blöd“.

Was steckt dahinter? Ganz klar, das Buch muss professionel gestaltet werden. Ein Lektorat und ein professionelles Cover waren für Michael also selbstverständlich. Doch wir haben bei ihm einmal nachgefragt, wie wichtig es ist, sich eine Crowd aufzubauen, die hinter einem steht. Hier seht ihr seinen Beitrag dazu:

Bücher selbst zu publizieren ist aus vielen Gründen faszinierend und motivierend. Einen Grund fand ich von Anfang an besonders klasse: Ich bin nicht alleine! Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei. Ein direkter, andauernder Austausch mit dem Leser ist möglich und – wenn ich das für meine Bücher betrachte – enorm hilfreich. Die „Crowd“ kann ein wahnsinnig wichtiges Element der Schreibarbeit und vor allem des Marketings für das eigene Buch sein. Man sollte sie unbedingt nutzen, aber auch zu nutzen wissen.

Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei

Der wichtigste Faktor in Sachen „Crowdsourcing“ ist sicher der Testleser. Für alle meine Bücher habe ich mir frühzeitig über meinen Blog Testleser gesucht. Gerade bei meinem ersten Roman „Soap“ gab es hier überwältigend viele Bewerbungen – die Leute lesen gerne vorab einen Roman, haben Spaß daran eingebunden zu werden.

Ich hatte jeweils zehn bis fünfzehn Testleser, die alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinung mitgeteilt haben. Dadurch haben sich von kleinen Korrekturen bis zu großen Umstellungen noch einige Änderungen in den Bücher ergeben. Aber Vorsicht: Man muss schon eine gewisse Souveränität für die Arbeit mit Testlesern haben, denn natürlich wird man kritisiert und natürlich werden sich auch Meinungen widersprechen – am Ende muss immer noch der Autor selbst entscheiden, was er annimmt und was nicht. Und dabei freundlich bleiben!

Immer freundlich bleiben

Ein wichtiger „Nebeneffekt“ von Testlesern ist, dass man gleich eine ganze Gruppe von Leuten hat, die das Buch bei Erscheinen schon kennen und ihm in der Regel auch wohlwollend gegenüberstehen, sich manchmal sogar als Teil des Projekts sehen. So bekommt man frühzeitig differenzierte und meist positive Rezensionen. Aber auch Unterstützung bei Marketingaktionen u.ä. Dafür sollte es selbstverständlich sein, dass man für die Hilfe mit einem kostenlosen (signierten) Buch dankt. Ich habe zusätzlich auch immer alle dankend am Ende des Buches erwähnt.

Als weitere Stufe kann die Crowd – über den eigenen Blog, Facebook, Twitter oder sonstwo – bei wichtigen Fragen rund um die Veröffentlichung eingebunden werden. Ich habe mir regelmäßig Feedback zu Titel, Cover, Klappentext und teilweise auch dem Preis geholt. Bei „Nicht von dieser Welt“ war eine für mich sehr hilfreiche Diskussion auch die deutliche Unterstützung dafür, den Roman mit einem weiblichen Pseudonym zu veröffentlichen. Ohne das Feedback wäre ich vielleicht zu unsicher gewesen. Am Ende war es goldrichtig.

Nebenbei hat man im Vorfeld der Veröffentlichung bei einer recht großen Gruppe schon eine gewisse Vorfreude auf das Erscheinen des Buches aufgebaut. Und so wird die Crowd am Veröffentlichungstag noch einmal wichtig. Wenn man sie nun über die Social Media gezielt anspricht, kann man im Optimalfall in den ersten Tagen eine größere Zahl an Verkäufen erreichen – was z.B. bei Amazon ein extrem wichtiger Faktor sein kann, wenn man in den dortigen Charts und Listen sichtbar werden will.

Natürlich gibt es erfolgreiche Selfpublisher-Bücher, die im stillen Kämmerlein entstanden sind und ohne Unterstützung von außen auf den Markt geworfen wurden. Diese sind aber die Ausnahme. Und ganz ehrlich: Mit der Crowd macht das Publizieren einfach mehr Spaß!

Wir danken Michael für seinen tollen Beitrag und hoffen, auch in Zukunft noch viel von ihm lesen zu dürfen.

(Foto: Steven Mahner)