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Weitere Verbesserung unseres Self-Publishing-Angebots

Self-Publishing mit BookRix: Amazon jetzt “abwählbar”, Verkaufsstatistiken und ePub Upload

Wir haben in den letzten Wochen unseren Self-Publishing-Service um einige weitere Optionen und Features ergänzt. Mit diesen Neurungen werden wir nun den Wünschen gerecht, die Autoren in den letzten Monaten uns gegenüber verstärkt geäußert haben.

Neue Veröffentlichungs-Option – Ausschluss Amazon aus Distribution

Autoren die sich entschlossen haben auf eigene Faust direkt über Amazons KDP-Programm zu veröffentlichen, können ab sofort via BookRix den Rest des eBook-Marktes erschließen und alle an das BookRix-Vertriebsnetz angeschlossenen eBook-Shops außer Amazon bedienen. Der Autor braucht lediglich die entsprechende Option im Veröffentlichungsprozess auf der BookRix-Homepage auszuwählen.

Und so sieht das Ganze dann im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de aus:

Screenshot: Shop-Option "Schon auf Amazon" im Veröffentlichungsprozess auf BookRix.de





Autorenstatistiken

Ab sofort finden Autoren in ihrem BookRix-Account vorläufige Verkaufszahlen für viele der von BookRix belieferten Shops: vorläufige Verkaufszahlen für den aktuellen Monat sowie den Vormonat und die finale Anzahl der eBook-Verkäufe in den drei vorherigen Monaten (Statistik beinhaltet auch die Downloads von 0,00 € Büchern in Shops).

Eingeloggt findest Du die Verkaufsstatistiken auf Deiner persönlichen Startseite:

Screenshot: Autorenstatistiken mit vorläufigen Verkaufszahlen und eBook-Verkäufen der letzten Monate

ePub Upload

Bereits seit zwei Monaten können eigene ePub-Dateien zur Veröffentlichung hochgeladen werden. Das kommt Autoren entgegen, die Ihre eBooks lieber selber mit einer Software wie z.B. Calibre ganz nach ihren Vorstellungen gestalten und erstellen wollen.

Mehr Infos über Self-Publishing mit BookRix findest Du hier:

http://www.bookrix.de/self-publishing-news-eBook-distribution-mit-BookRix-ist-kostenlos.html

Veröffentlichung einer eBook-Reihe

Veröffentlichung einer eBook-Reihe: Timing, Tipps und Tricks

Du möchtest eine Buchreihe veröffentlichen und fragst Dich noch, welche Verkaufsstrategie sich dabei anbieten würde? Wir geben Dir einige Tipps mit auf den Weg und zeigen Dir, welche Tricks andere BookRix-Autoren schon erfolgreich angewendet haben.

1. Veröffentlichungsabstand

Eine nicht ganz leichte aber wichtige Frage: wie lange sollte ich warten, bis ich den zweiten Teil meiner Reihe veröffentliche? Dafür gibt es nicht wirklich eine Pauschallösung. Um die Spannung auf den zweiten Band anzukurbeln, empfiehlt es sich, eine Zeit lang damit zu warten. Zu lange solltest Du Deine Leser allerdings nicht auf die Folter spannen – sonst tritt der gegenteilige Effekt auf und sie verlieren das Interesse. Ein Zeitraum von 1-3 Monaten scheint uns angemessen.

Auf keinen Fall sollten mehrere Bände einer Reihe gleichzeitig herausgebracht werden, da der Spannungseffekt ansonsten leider ausbleibt.

2. Leser auf weitere Bände aufmerksam machen

Am Ende des ersten Teils Deiner Reihe solltest Du natürlich auf die noch kommenden Werke aufmerksam machen. Du bist auch mit dem zweiten Teil schon fertig? Dann poste doch den Klappentext am Ende Deines Buches. Du weißt schon, wann Du das nächste Buch veröffentlichen möchtest? Mach gleich darauf aufmerksam (Bitte achte aber darauf, keine Shoplinks zu verwenden. Das führt zu Problemen bei der Auslieferung).

3. Einbeziehung der Leser

Eine Reihe bietet Dir die Möglichkeit, Deine Leser perfekt in den Entstehungsprozess eines weiteren Teils miteinzubeziehen. Poste etwa auf Facebook zwei verschiedene Covervorschläge für den nächsten Teil und lass die Crowd abstimmen. Oder lass sie direkt ihre Meinung dazu abgeben, wie es denn ihrer Meinung nach weitergehen sollte. So hat´s zum Beispiel auch BookRix-Autorin Mona Lida gemacht. In ihrer Geschichte „Kim – Schlimmer geht immer“ geht es um eine Frau, die sich gleich in zwei Männer verliebt. Die Autorin lässt nun die Leser(innen) abstimmen, wer der beiden ihnen mehr zusagt. Ob man als Autor die Tipps und Wünsche der Leser einfließen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es macht als Leser Spaß, sein Feedback zu geben und so vielleicht einen kleinen Teil zum Verlauf der Folgegeschichte beizutragen.

4. Preisaktionen

Besonders bei Buchreihen macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, Preisaktionen anzubieten. Zu Verkaufsstart des zweiten Teils einer Reihe kann man sich zum Beispiel überlegen, den ersten Teil für kurze Zeit kostenlos (bzw. zu einem Sonderpreis) anzubieten, um auch die Aufmerksamkeit für dieses Buch wieder zu steigern. Natürlich dann auch im eBook-Kauf den bereits erschienenen zweiten Teil aufmerksam machen.

5. Sammelband

Wenn Du die verschiedenen Teile Deiner Reihe veröffentlicht hast, bietet es sich an, einen Sammelband anzubieten, der insgesamt kostengünstiger ist, als alle Teile zusammen. Auch das kann Dir durchaus noch einige Leser einbringen. Tatana Fedorovna hat es mit ihrem „Lach Russisch“ Sammelband vorgemacht.

Du hast noch andere Tipps zur Veröffentlichung einer Reihe? Teile sie gerne mit unserer Community!

Neue eBook-Verlosung: Gewinne Crafael!

Ewa Aukett in vielen Genres unterwegs

Indie-Autorin Ewa Aukett ist nun seit gut einem halben Jahr Mitglied auf unserer Selfpublishing-Plattform BookRix. In dieser Zeit konnte sie schon sehr viele Leser und Freunde für sich gewinnen. Das liegt zum einen an ihrer netten Art, die sie in unserer Community immer wieder an den Tag legt, aber besonders auch an ihren genialen Büchern. Dabei fühlt sie sich in den verschiedensten Genres wie zu Hause. Von Liebe über Krimi bis zu Fantasy. Ewa´s Spektrum ist riesig.

Mitmachen und gewinnen!

Daher möchten wir euch exklusiv die Gelegenheit geben, eines ihrer tollen Bücher zu gewinnen. Bis zum 15.09.2013 verlosen wir fünf Exemplare von Ewa´s neuem Fantasy-Spektakel „Crafael“.

Wie ihr teilnehmen könnt?

Beantwortet einfach die Frage zur Leseprobe richtig und werft damit euren Namen in unseren Lostopf. Ihr werdet sehen, schon die ersten Seiten des eBooks werden euch fesseln.

P.S. Hier könnt ihr übrigens eine ausführliche Rezension zu dem tollen Buch lesen.

Viel Glück!

Social Media Marketing für Self Publisher, Teil 2

Welches Netzwerk ist für Dich das Richtige?

Social Media Expertin Frauke Bitomsky gibt uns in ihrem zweiten Teil von “Social Media Marketing für Selfpublisher” einen Einblick, welches Portal für wen am besten geeignet ist. Vielen Dank, Frauke.

Der Entschluss Social Media für das Marketing des eigenen Buchs zu nutzen wurde gefällt und eine Strategie wurde entwickelt? Dann ist es höchste Zeit das passende Netzwerk für die Social Media Aktivität auszuwählen. Dieser Artikel soll bei der Entscheidung helfen.

Welche Netzwerke sind die richtigen?

Zu aller erst: Das richtige soziale Netzwerk gibt es nicht. Niemand ist gezwungen sich auf Facebook anzumelden, wenn er dies partout nicht möchte. Ehe man aber vorschnell einzelne Netzwerke ausschließt, sollte man sich ein paar Gedanken über die Gründe machen.

Für Indie Autoren bieten sich drei Präsenzen in den sozialen Netzwerken an: Ein eigenes Blog, Facebook und/ oder Twitter. Diese drei können sich sehr gut ergänzen, es können aber auch nur ein oder zwei davon gewählt werden.

Wichtig in allen sozialen Netzwerken ist insbesondere eins: Kommunikation. Wer nicht auf andere Beiträge reagiert wird es schwerer haben, ein eigenes Netzwerk aufzubauen, als jemand, der kommentiert, teilt und diskutiert und darüber in Kontakt und Austausch mit anderen Nutzern kommt.

Ebenso wichtig ist es gerade bei Facebook und Twitter, Profil- und Titelbilder hochzuladen, um diese individueller zu gestalten und zu personalisieren. Denn wer unterhält sich gerne mit jemandem, der es nicht einmal nötig hat, ein Profilbild (und sei es nur eine Comicfigur) zu haben?

Bloggen als Königsdisziplin

Ein Blog ist ideal, um sich im Social Web darzustellen und als Experte bekannt zu werden. Zudem ist ein Blog unabhängig von den Vorschriften und willkürlichen Änderungen von Netzwerkbetreibern, die z.B. Beiträge löschen oder Seiten schließen können (kommt, wenn auch extrem selten, durchaus vor). Es ist der Raum vorhanden, in längeren Artikeln Themen zu behandeln und die Aktualität durch regelmäßig neue Beiträge sorgt dafür, dass ein Blog in den Suchmaschinen höhere Plätze in den Ergebnissen erzielt als statische Seiten, die nur selten aktualisiert werden.

Ein Artikel pro Woche sollte erscheinen, aber auch zwei oder drei sind nicht verkehrt. Die ideale Länge eines Blogposts liegt bei 400 – 800 Wörtern, wenn es deutlich mehr werden sollte er ggf. in zwei Artikel gesplittet werden. Eine aussagekräftige Überschrift lockt Leser an, während Unterüberschriften den Text gliedern und besser lesbar machen. Wer WordPress nutzt ist mit dem SEO Plugin gut bedient, das eine große Hilfe dabei ist, Texte für Suchmaschinen zu optimieren.

Bei WordPress.com kann ein kostenloses Blog eingerichtet und mit den verschiedenen Themes individuell gestaltet werden; wer es sich zutraut kann sich bei einem der vielen Anbieter für wenig Geld Webspace mieten (etwa 5€/ Monat) und ein Blog hochladen, der dann noch freier gestaltet werden kann.

Facebook erreicht eine große Zahl von Lesern

Facebook wird von vielen vehement abgelehnt, ist aber nicht so schlecht wie sein Ruf. Bei 1 Milliarde aktiver Nutzer hat man natürlich gute Chancen, eine Vielzahl potentieller Leser anzusprechen. Durch die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Werbung zu schalten ( z.B. „Frauen aus dem Raum Berlin zwischen 18 und 25“ o.ä.) kann man die eigene Seite gezielt denen empfehlen, die sich vermutlich dafür interessieren. Eine solche Werbeaktion kann schon für etwa 10-15€ durchgeführt werden.

Auf einer Facebook Seite sollten 2-4 Beiträge pro Woche erscheinen. Diese sollten deutlich kürzer als ein Blogpost sein (etwa 100 Wörter), da lange Texte auf Facebook kaum gelesen werden. Ein passendes Bild erhöht die Chance, dass Beiträge gelesen, geteilt und kommentiert werden. Es kann eingestellt werden, wann ein Beitrag veröffentlicht werden soll, so dass auf Vorrat gearbeitet werden kann. Übrigens: Das Durchschnittsalter der Facebook Nutzer liegt bei 38 Jahren, so dass Facebook kaum noch als bloßes „Kiddie-Netzwerk“ betrachtet werden kann.

Wichtig: Wer bei Facebook Bilder hochlädt, räumt Facebook damit die Nutzungsrechte für diese Bilder ein. Dies bedeutet, dass nur Bilder hochgeladen werden dürfen, für die man selbst die nötigen Rechte hat. Bei Stockfotos u.ä. trifft dies nicht zwangsläufig zu. In diesem Video erklärt der auf Social Media spezialisierte Rechtsanwalt Thomas Schwenke, worauf zu achten ist.

Interessante Inhalte über Twitter teilen

Twitter wird insbesondere genutzt, um interessante Links zu teilen, prägnant auf den Punkt gebrachte Gedanken auszutauschen oder einfach einen kurzen Einblick in den Alltag des Schreibers zu geben. Positiver Nebeneffekt: Die Zeichenbegrenzung kann eine gute Hilfe dabei sein, Gedanken präzise und knapp zu formulieren.

Über ein Plugin in einem WordPress Blog kann eingestellt werden, dass ein Twitter Account automatisch einen Tweet mit dem Titel eines neuen Blogposts versendet, wenn dieser veröffentlicht wurde.

Mit Hootsuite können Twitternutzer den Überblick über die Tweets der Leute behalten, denen sie folgen, und die Zeitpunkte definieren, an denen ihre eigenen Tweets veröffentlicht werden sollen. Ein Arbeiten im Voraus ist also auch hier möglich. Insgesamt sollten bei Twitter pro Tag wenigstens 2 oder 3, besser 4 bis 6 Tweets veröffentlicht werden. Am Wochenende darf aber auch der Twitter Account einmal ruhen.

Rechtliche Grundlagen für den Social Media Auftritt

Wer sich für einen Social Media Auftritt entscheidet, sollte sich um die rechtlichen Aspekte Gedanken machen. Dazu gehört ein Impressum, das nicht nur auf ein Blog gehört, sondern auch auf die Facebook Seite und das Twitter Profil. Zwar dürften Abmahnungen bei Indie Autoren sehr selten sein, aber man sollte es trotzdem nicht darauf ankommen lassen.

Wer ein Blog aufgesetzt hat und dort ins Impressum schreibt, dass es auch für die Facebook Seite und das Twitter Profil gilt, kann von Facebook und Twitter aus einfach auf dieses Impressum verlinken.  Der richtige Platz für diese Links auf Facebook ist die Infobox, bei Twitter das Bio im Profil. Wie bei Facebook ein Impressum korrekt in seine Seite eingebaut wird, wird hier erklärt

Hier kannst Du den ersten Beitrag von Frauke Bitomskys  noch einmal nachlesen:

Social Media Marketing für Selfpublishing Autoren – Setze Deine Ziele fest!

Frauke´s Homepage: B2N Social Media Services

Wichtigster Verkaufsfaktor eines eBooks? Professionalität!

In fünf Schritten zum Erfolg

Diese Woche erschien beim Buchreport ein Interview mit der Verlegerin Beate Kuckertz, die unter anderem folgende Aussage traf:

„Die meisten Selfpublisher veröffentlichen ihre Bücher in einem furchtbaren Zustand, ohne Lektorat und Korrektorat, für 99 Cent oder sogar kostenlos. (…) Die Vielleser aber legen Wert auf Qualität und werden nicht dauerhaft zu solchen Produkten greifen. „

Zunächst ärgerte ich mich sehr über diese Aussage. Den “meisten” Indieautoren vorzuwerfen, eine schlechte Qualität abzuliefern ist meiner Erfahrung nach schlichtweg überzogen und falsch. Viele der über BookRix veröffentlichten Bücher durchliefen vor Veröffentlichung ein gründliches Korrektorat und weisen ein professionelles Cover auf. Doch natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, dass es auch Gegenbeispiele gibt.

Was dieser Artikel aber wieder einmal mehr als deutlich beweist: Indie-Autoren MÜSSEN auf eine perfekte Qualität ihrer Bücher achten, da gerade sie besonders im Visier der Leser stehen. Daher ist es gerade für einen Selfpublisher unumgänglich, auf eine professionelle Ausarbeitung seines eBooks zu achten. Dazu zählen:

Wenn Dein Buch ALLE dieser fünf Punkte zufriedenstellend erfüllen kann, hat es die Chance, sich auch für längere Zeit in den Bestsellerrängen zu behaupten. Erfolgreiche Indie-Autoren sprechen aus Erfahrung:

Bestseller-Autor Michael Meisheit schreibt zum Beispiel zum Erfolg seines Buches:

„Ich habe bei „Nicht von dieser Welt“ gleich mehrfach in professionelle Unterstützung investiert – Cover, Korrektorat, eBook-Erstellung und Marketingstrategie wurden von Profis übernommen. Die investierten knapp 1500 Euro waren es wert!“ (Quelle)

Indie-Autor Matthias Czarnetzki schreibt außerdem:

„Ich selbst lasse meine Bücher jetzt alle lektorieren – weil ich es als Verpflichtung meinen Lesern gegenüber sehe, dass sie für ihr gutes Geld auch ein gutes Buch bekommen.” (Quelle)

Stelle Deine Fragen an Indie-Autorin Kooky Rooster

Gewinne ein eBook Deiner Wahl

Wir vom BookRix-Team sind ihre größten Fans. Wenn sie mal wieder ein neues Buch rausbringt, kringeln wir uns beim Klappentext schon und fragen uns: wo hat sie nur diese genialen Ideen her? Auch ihr neustes Buch “Die Wiederkehrer – Männer weinen nicht” passt in dieses Schema. Daher freuen wir uns auch total, dass genau sie unsere nächste Interviewpartnerin sein wird: Indieautorin Kooky Rooster.

Hier stellt sich die interessante Autorin einmal kurz selbst vor:

*tocktock* (aufs Mikrofon klopf)

Eins, zwei, drei, Sprechprobe: Ich bin Kooky Rooster, dreizehn Jahre alt und ernähre mich von Plankton. *Hüstel*

Dass ich mich als Autor betätige, dürfte meine ehemaligen Lehrer zwar nicht überraschen, ihnen aber Sturzbäche von Tränen abverlangen. Als Legastheniker mit einem Faible für sehr (sehr, sehr) lange Aufsätze, habe ich vermutlich dafür gesorgt, dass sie sich von ihren Familien entfremdet haben, während sie meine ausladenden Texte rot anmalen mussten.
In der Pubertät verfasste ich täglich seitenweise misanthrope Pamphlete und nebenher – heimlich – homoerotische Geschichten. Dazu fertigte ich sehr explizite Zeichnungen an, gekonnt aber verdorben. Ich war ein Außenseiter und wollte Schriftsteller und Maler werden. Es sollte alles ganz anders kommen: Stichwort ‘Brotberuf’ und eine daraus resultierende, fast 20 Jahre währende, Schreibblockade.

Zu BookRix fand ich als Leser, weil ich nach homoerotischen Texten Ausschau hielt, aber schon kurz darauf verwandelte ich mich – Pling – in einen Autor und stellte selbst Geschichten online. Herzerl und Kommentare sind das Feuer unter dem Hochofen meiner Schreibwut. Mit anderen Autoren ‘meines’ Genres entstehen sehr tolle, fruchtbare Freundschaften. Sissi Kaipurgay, France Carol und ich hoben die „Homo Schmuddel Nudeln“ aus der Wiege, die aktuell ein total wahnsinniges Projekt am Laufen haben.

Ich leiste mir den notwendigen Luxus einer Auszeit, um ‘nur’ zu schreiben und blühe dabei – so sagt man mir – regelrecht auf. Die Cover meiner Bücher gestalte ich selbst. Heirat und Kinder kommen mir nicht ins Haus! Als ‘Dachbodenpoet’ zelebriere ich die Neurose: „Keine Füße über meinem Kopf!“ – daher wohne ich im Oberstübchen. Mein Umfeld ist der festen Ansicht, ich wäre ein Mann in einem Frauenkörper – mir ist nur wichtig, dass ich Männer lieben darf.

Wie kann ich meine Frage stellen?

Du möchtest Kooky Rooster eine Frage stellen? Dann verwende entweder das Fragenformular am Ende dieses Beitrags oder schicke Deine Frage als Nachricht an unseren BookRix-Interview Account.

Frage stellen und gewinnen

Unter allen Fragestellern verlosen wir drei eBooks von Kooky Rooster. Die Auswahl steht dann den Gewinnern frei.

(Anmerkung: Wenn du Deine Frage über das Frageformular stellst, bitte Usernamen oder E-Mailadresse mitangeben, damit wir Dich im Gewinnfall kontaktieren können).

Hier kannst Du Deine Frage direkt einstellen:







Du bist nicht allein – wie die Crowd dem Selfpublisher Beine macht

Gastbeitrag von Bestselling-Selfpublisher Michael Meisheit

Foto:Steven MahnerSelfpublishing-Autor Michael Meisheit landete mit seinem eBook “Nicht von dieser Welt” bereits nach einer Woche auf Platz eins der Amazon Verkaufscharts. Danach lies sich das Buch von den oberen Rängen auch nicht mehr vertreiben und  “verkaufte sich wie blöd”.

Was steckt dahinter? Ganz klar, das Buch muss professionel gestaltet werden. Ein Lektorat und ein professionelles Cover waren für Michael also selbstverständlich. Doch wir haben bei ihm einmal nachgefragt, wie wichtig es ist, sich eine Crowd aufzubauen, die hinter einem steht. Hier seht ihr seinen Beitrag dazu:

Bücher selbst zu publizieren ist aus vielen Gründen faszinierend und motivierend. Einen Grund fand ich von Anfang an besonders klasse: Ich bin nicht alleine! Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei. Ein direkter, andauernder Austausch mit dem Leser ist möglich und – wenn ich das für meine Bücher betrachte – enorm hilfreich. Die „Crowd“ kann ein wahnsinnig wichtiges Element der Schreibarbeit und vor allem des Marketings für das eigene Buch sein. Man sollte sie unbedingt nutzen, aber auch zu nutzen wissen.

Die Zeiten des Autors im Elfenbeinturm sind vorbei

Der wichtigste Faktor in Sachen „Crowdsourcing“ ist sicher der Testleser. Für alle meine Bücher habe ich mir frühzeitig über meinen Blog Testleser gesucht. Gerade bei meinem ersten Roman „Soap“ gab es hier überwältigend viele Bewerbungen – die Leute lesen gerne vorab einen Roman, haben Spaß daran eingebunden zu werden.

Ich hatte jeweils zehn bis fünfzehn Testleser, die alle einen kleinen Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinung mitgeteilt haben. Dadurch haben sich von kleinen Korrekturen bis zu großen Umstellungen noch einige Änderungen in den Bücher ergeben. Aber Vorsicht: Man muss schon eine gewisse Souveränität für die Arbeit mit Testlesern haben, denn natürlich wird man kritisiert und natürlich werden sich auch Meinungen widersprechen – am Ende muss immer noch der Autor selbst entscheiden, was er annimmt und was nicht. Und dabei freundlich bleiben!

Immer freundlich bleiben

Ein wichtiger „Nebeneffekt“ von Testlesern ist, dass man gleich eine ganze Gruppe von Leuten hat, die das Buch bei Erscheinen schon kennen und ihm in der Regel auch wohlwollend gegenüberstehen, sich manchmal sogar als Teil des Projekts sehen. So bekommt man frühzeitig differenzierte und meist positive Rezensionen. Aber auch Unterstützung bei Marketingaktionen u.ä. Dafür sollte es selbstverständlich sein, dass man für die Hilfe mit einem kostenlosen (signierten) Buch dankt. Ich habe zusätzlich auch immer alle dankend am Ende des Buches erwähnt.

Als weitere Stufe kann die Crowd – über den eigenen Blog, Facebook, Twitter oder sonstwo – bei wichtigen Fragen rund um die Veröffentlichung eingebunden werden. Ich habe mir regelmäßig Feedback zu Titel, Cover, Klappentext und teilweise auch dem Preis geholt. Bei „Nicht von dieser Welt“ war eine für mich sehr hilfreiche Diskussion auch die deutliche Unterstützung dafür, den Roman mit einem weiblichen Pseudonym zu veröffentlichen. Ohne das Feedback wäre ich vielleicht zu unsicher gewesen. Am Ende war es goldrichtig.

Nebenbei hat man im Vorfeld der Veröffentlichung bei einer recht großen Gruppe schon eine gewisse Vorfreude auf das Erscheinen des Buches aufgebaut. Und so wird die Crowd am Veröffentlichungstag noch einmal wichtig. Wenn man sie nun über die Social Media gezielt anspricht, kann man im Optimalfall in den ersten Tagen eine größere Zahl an Verkäufen erreichen – was z.B. bei Amazon ein extrem wichtiger Faktor sein kann, wenn man in den dortigen Charts und Listen sichtbar werden will.

Natürlich gibt es erfolgreiche Selfpublisher-Bücher, die im stillen Kämmerlein entstanden sind und ohne Unterstützung von außen auf den Markt geworfen wurden. Diese sind aber die Ausnahme. Und ganz ehrlich: Mit der Crowd macht das Publizieren einfach mehr Spaß!

Wir danken Michael für seinen tollen Beitrag und hoffen, auch in Zukunft noch viel von ihm lesen zu dürfen.

(Foto: Steven Mahner)

Wie schreibe ich ein Exposé?

Gruppe für Indie-Autoren

Für neue Ideen sind wir bei BookRix natürlich immer offen. Indie-Autor und Community-Mitglied Bernhardt Schwarzberg hatte die Idee, eine Gruppe für all diejenigen zu gründen, die bereits das Grundgerüst ihres nächsten Werkes – das sogenannte Exposé -  vorliegen haben und dafür vorab schon gerne einmal Meinungen oder Verbesserungsvorschläge erhalten möchten. Hier erklärt Bernhardt, was alles zu einem Exposé gehört.

Was ist ein Exposé?

Bestimmt kennst auch Du das Problem: Eintausend Ideen schwirren Dir beim Schreiben durch den Kopf und Du weißt gar nicht, welche Dir am besten gefällt.
Um nicht in ein „Schreiber-Fettnäpfchen“ zu treten und den roten Faden zu behalten, ist es sinnvoll, eine Skizze vom Buch anzufertigen, bevor Du überhaupt mit dem Schreibprozess beginnst. In der Literatur nennt man dies ein Exposé.

Grundgerüst Deiner Geschichte

Wenn ein Maler oder ein Zeichner ein Bild im Kopf hat, welches er gerne auf die Leinwand bringen möchte, greift er im seltensten Fall gleich zu Pinsel und Farbe. In der Regel schnappt er sich zuerst Papier und Bleistift, sowie das Radiergummi.
Er experimentiert mit Proportionen, Winkeln, Größen, usw. Und wenn er der Meinung ist, dass er das passende Motiv skizziert hat, dann erst macht er sich an die Feinheiten.

Das Exposé ist die Skizze eines jeden Autors.
Es ist der erste Entwurf und stellt die Hauptidee der Geschichte dar, sowie den groben Handlungsablauf. Im Exposé werden noch keine Dialoge geführt noch irgendwelche Einzelheiten erzählt.  An dieses Gerüst kannst Du dann beim wirklichen Schreibprozess Deine Geschichte anbauen.

Teile eines Exposés

Jedem Autor ist es frei überlassen wie und im welchem Umfang er sein Gerüst bauen möchte.
Hier bekommst Du einige Tipps, wie ein optimales Exposé aussieht und welche Elemente es enthalten sollte:

Wie soll die Geschichte heißen?

Für viele Autoren ist die Suche nach dem Titel ihres Buches der aller letzte Arbeitsschritt. Dabei kann gerade für Anfänger der Titel des Buches helfen, sich besser in der Geschichte zurecht zu finden. Daher solltest Du Dir ruhig schon beim Schreiben des Exposés überlegen, wie der (vorläufige) Titel eures Buches lauten soll.

Welchem Genre soll die Geschichte angehören?
In welches Genre soll sich Deine Geschichte einordnen lassen?
Ist es eher eine kitschige Tragödie oder doch ein gemeiner Zombie-Schocker, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wenn Du das weißt, fängt Deine Geschichte langsam an, Gestalt anzunehmen.

Wie lässt sich die Geschichte in wenigen Sätzen zusammenfassen?

In einem Exposé definiert man den groben Ablauf der Handlung einer Geschichte. Am besten eignet sich dafür die folgende Gliederung: Einleitung – Höhepunkt – Schluss. Jedes dieser Elemente kannst Du in Deinem Exposé in wenigen Sätzen zusammenfassen. In welchem Umfang Du Dein Exposé gestaltest, bleibt Dir überlassen.

Wo und wann spielt die Geschichte?

In der Steinzeit oder doch in ferner Zukunft? Auch das ist ganz allein Deine Entscheidung. Nimm dieses Detail aber in Dein Exposé mit auf und halte Dich dann auch daran.

Der Erzähler

Oft passiert es, dass in einer Geschichte zuerst ein allwissender, objektiver Erzähler die Handlung präsentiert und sie dann plötzlich wieder aus der Sicht des Protagonisten erzählt wird. Wichtig ist aber Einheitlichkeit. Nimm die Erzählperspektive in Dein Exposé mit auf und halte Dich dann auch in der gesamten Geschichte daran.

Die Protagonisten

Nun weißt Du was passiert, wann es passiert und wie es passiert. Nun fehlen Dir nur noch die Figuren, die Deine Geschichte erleben und erzählen. Eine kurze Vita (Biographie) Deiner Figuren hilft Dir dabei, ihnen einen Charakter zu verleihen.

Handlungsablauf

Jetzt geht es schon ein kleines bisschen mehr ins Detail. Nun gestaltest Du nämlich in groben Zügen Deine Geschichte.
Wie soll sie beginnen? Gibt es am Anfang eine Rückblende oder geht es gleich mitten in das Geschehen hinein?
Gibt es ein Rätsel in der Geschichte? Wie und durch was wird es gelöst.
Am besten eignen sich hier kurze, chronologische Stichpunkte.

Neue Gruppe auf BookRix

Nach der Pflicht kommt nun die Kür und Du kannst um Dein Exposé eine tolle Geschichte ranken lassen. Dabei kann Dir unsere BookRix-Community behilflich sein. Daher hat Bernhardt Schwarzberg die tolle Gruppe „Exposé-Werkstatt“ gegründet. Werde gleich Mitglied und präsentiere Dein Exposé. So kannst Du nicht nur Tipps und Verbesserungsvorschläge anderer Autoren einholen, sondern vielleicht auch gleich Leser von morgen für Dich überzeugen.

Indie-Autoren: Vereinigt euch!

Jeder Indie-Autor möchte vor allem eines: gelesen werden. Da ist es natürlich toll, dass unsere BookRix-Autoren eine lesebegeisterte Community mit über 500.000 Mitgliedern im Rücken haben. Keiner versteht besser, wie es sich im spannenden Selfpublishing-Jungle anfühlt, als Deine Indie-Kollegen. Also:

Tut euch zusammen und unterstützt euch gegenseitig.

Indies helfen Indies:

Eine Hand wäscht die andere. Du selbst möchtest mit Sicherheit auch, dass Deine Bücher gelesen und bewertet werden.  Dann geh mit gutem Beispiel voran und lies und rezensiere was das Zeug hält – am besten natürlich Bücher von Indie-Kollegen. Das Buch hat Deiner Meinung nach noch einige Mängel? Warum nimmst Du nicht direkt über BookRix Kontakt zum Autor auf und versuchst gemeinsam mit ihm, die Fehlerchen auszumerzen, bevor Du Deine ein-Sterne-Rezi unter das Buch knallst?

Mache Werbung für andere:

Du siehst die anderen Autoren als Konkurrenten? Das ist nicht der richtige Ansatz. Das Buch Deines BX-Kollegen gefällt Dir ausgesprochen gut? Dann veröffentliche noch heute eine Buchbesprechung dazu auf Deinem Blog. Ein Zitat hat Dich besonders berührt? Erwähne es auf Deiner Facebook-Seite und verlinke zum Buch. Ein Freund fragt Dich nach einem Buchtipp? Klar, Du empfiehlst ihm ein Indie-Buch.

Das ist Karma:

Hilf und auch Dir wird geholfen.  Auf BookRix stellt ein Newbie eine Frage? Antworte ihm freundlich. In einem Buch bemerkst Du einige Rechtschreibfehler? Biete dem Autor an, mal drüberzulesen. Der Autor wird sich mit Sicherheit auch später an Dich erinnern. Vielleicht genau dann, wenn es um den Buchkauf geht…

Nachtrag:

Natürlich soll dieser Beitrag nicht dazu auffordern, wild gute “Gefälligkeitsrezensionen” zu Büchern zu schreiben, die euch überhaupt nicht gefallen. Nein, eine gute Buchbewertung muss man sich verdienen. Vielmehr zielt der Beitrag darauf ab, sich prinzipiell auch als Indie-Autor mehr mit anderer Indie-Literatur zu befassen und vielleicht auch die 1-Sterne Pistole manchmal nicht sofort abzufeuern, sondern sich mit dem Autor in Verbindung zu setzen und die negativen Punkte zu besprechen. Danke Susanne für Deinen Denkanstoß! :-)

BookRix macht das Angebot für Selfpublisher noch interessanter

Aktualisierter Autorenvertrag und anstehende Verbesserungen

BookRix gibt Autoren die Gelegenheit, ihre Bücher (natürlich mit einer ISBN versehen) in die wichtigsten eBook-Shops zum Verkauf zu bringen – und das vollkommen kostenlos.

Nun haben wir unseren Autorenvertrag noch einmal überarbeitet und angepasst, um unser Angebot noch besser und interessanter für Euch zu machen.

Hier findest Du die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:

  • Ab sofort erhaltet ihr für eure Buchverkäufe 70% des Nettoerlöses jedes verkauften Buches als Autorenmarge.
  • Anstelle einmal im Quartal eure Margen zu erhalten, werdet ihr ab Oktober euer Geld monatlich überwiesen bekommen.
  • Von diesem Zeitpunkt ab werden die Autorenhonorare dann auch ab einem Betrag von 10€ überwiesen und nicht wie bisher ab 25€.

Weitere Verbesserungen, die auf BookRix in Zukunft anstehen:

Wir sind immer bestrebt, uns weiter und weiter zu verbessern. Hier ein kleiner, stichpunktartiger Ausblick, woran wir derzeit arbeiten:

  • Die Möglichkeit, dass ihr selbst jederzeit eure Bücher zur Bearbeitung freischalten könnt
  • Die Möglichkeit, den Preis eures eBooks jederzeit selbstständig zu verändern
  • Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob ihr Amazon und/oder iTunes von der Belieferung eures eBooks ausschließen möchtet.

Zögere nicht länger und veröffentliche noch heute Dein Meistewerk auf BookRix.

WE LOVE INDIE-PUBLISHING!

Viele Grüße, Euer BookRix-Team