Umdenken:

geschrieben am 26.01.2012 von jenny
 

Autoren werden immer selbstständiger.

Um zu verstehen, warum das so ist, muss zunächst einmal das „alte Verlagsmodell“ betrachtet werden. Als das Internet noch nicht existierte, gab es nur wenige Möglichkeiten für einen Autor, um gelesen zu werden. Die gängigste Lösung waren die Verlage. Somit hatten sie quasi die Macht darüber, welche Werke es in den Handel schafften. Hierbei pokerten sie nur selten: Jedes Buch, das nicht bei den Lesern ankam, war ein finanzielles Verlustgeschäft.
Risiken nahm ein Verlag nur in Kauf, wenn er bereits einige größere „Zugpferde“ besaß, die neue Bücher mitfinanzierten. Ein bis zwei sehr gut laufende Buchtitel reichten somit aus, um mehrere „Risiko-Veröffentlichungen“ zu rechtfertigen. Dieses Modell der Querfinanzierung trifft bei immer mehr Autoren auf Unverständnis. Vor allem Bestseller-Autoren sehen nicht ein, wieso ihre Werke die Risikofreudigkeit der Verlage stützen sollten.
J.K. Rowling hat dies erkannt  und machte sich mit Pottermore unabhängig. Die Dienstleistungen, die der Verlag anbot, standen nicht mehr im Verhältnis zum Gewinn. Verlage sollten sich zunehmend mehr als Dienstleister verstehen, die dem Autor gewisse Dienste anbieten, damit er ihnen einen Teil des Gewinnes abtritt.
Erfüllen Verlage nicht mehr die Erwartungshaltungen der Autoren, werden die Autoren selbständig.
Doch es geht auch anders:
In der heutigen Zeit braucht ein Autor nicht mal mehr einen Verlag, um überhaupt bekannt zu werden. Emily Bold, eine Vorzeige-Indie-Autorin, deren Werke schon seit einiger Zeit die Top-Ränge von Amazon besetzen, sagt dazu folgendes:

„Die Frage ist doch, was man als Erfolg ansieht. Das definiert ja jeder anders. Wenn es nur darum geht, Leser zu erreichen, habe ich das ja teilweise geschafft, aber ohne Verlag bin ich leider bisher auch in der Situation, die Menschen, die lieber ein echtes Buch in der Hand halten, enttäuschen zu müssen. Sicher gäbe es unzählige Wege, Bücher über BOD oder in Eigenregie drucken zu lassen, aber die Kosten für den Druckvorschuss bei einer Auflage, die einen vernünftigen Verkaufspreis verspricht, sind ja wahnsinnig hoch. Wer also als Erfolg ansieht, sein Buch als gedrucktes Werk in allen Buchläden finden zu können, wird vermutlich noch eine Zeit lang auf Verlage setzen müssen.“

Einige werden Emily hier sicherlich Recht geben, denn für sie zählen nur gedruckte Bücher. Wenn man jedoch betrachtet, dass Emily auch so sehr viele Leser erreicht hat und eBooks immer populärer werden, stellt sich die Frage, ob Emily hier nicht einfach zu bescheiden ist.
Auf die Frage, wieso sie nach der ersten Verlagsabsage nicht weitersuchte, antwortete sie:

„Es war mir einfach zu umständlich. Jeder Verlag will dein Manuskript in einer anderen Form, die ersten 30 Seiten, oder ein Kapitel deiner Wahl oder ein kurzes Exposé oder ein ausführliches, …
Dazu die ewige Warterei, nur um dann noch nicht einmal eine Absage zu bekommen.
Es wäre nach wie vor schön, jeden Leser erreichen zu können, aber ich suche nicht mehr nach einem Verlag, denn meine Rechte am eBook möchte ich nicht mehr hergeben. Außerdem gefalle ich mir in der Rolle als unabhängige Autorin. Ich mache gerne alles selbst, vom Cover über die Werbung (Trailer, Homepage) und so weiter. Es macht meine Produkte zu meinen Produkten. Natürlich ist das viel Arbeit, aber der persönliche Kontakt zu den Lesern und deren Feedback ist viel wichtiger für mich geworden, als es das Logo eines Verlages auf meinem Cover sein könnte.
Wenn aber der richtige Verlag mit einem passenden Angebot kommen würde, wären einige der Leser, die ich momentan vertrösten muss, weil ich eben kein Printbuch anbieten kann, sehr glücklich.“

Verlage sind also wohl noch nicht ganz im Aus, sie müssten nur anfangen, sich mehr als Dienstleister zu betrachten. Wieso sollte ein Autor zu einem Verlag gehen, wenn er alles selbst übernehmen kann oder aber andere Dienstleister (Lektorat, Covergestaltung, etc.) findet, die ihm ein besseres Angebot unterbreiten?
Wir von BookRix fragen uns das schon lange und arbeiten deswegen langfristig auf das Ziel hin, dass Autoren auf unserer Plattform alle für sie relevanten Dienstleistungen an einem Ort finden und in Anspruch nehmen können. Vom Korrektorat über Covergestaltung bis hin zu Marketing-Dienstleistungen.
Nicht nur uns, sondern auch der Literatur-Welt steht ein großer Wandel bevor. Wir sind bereit, euch euer Glück selbst in die Hand zu geben!

Mehr dazu findet ihr HIER.

Rezension zu „Winnifred & Kunigunde“ von Lakie

geschrieben am 26.01.2012 von homo.nemetiensis
 

Um Mitternacht, zur Geisterstunde

Buchcover Lakie "Winnifred & Kunigunde"Die Autorin Lakie – Nutzername „lakiegitte“ – hat bereits eine ganze Menge eigener Werke zu verschiedenen Themen bei uns eingestellt. Hiervon ist mir das Gedicht „Winnifred & Kunigunde“ sofort aufgefallen, vermutlich wegen des Giftfläschchens auf der Titelseite. Das anschließende Lesen des Textes hat mir viel Freude bereitet, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Das Gedicht besteht aus 13 Strophen – die Anzahl ist sicherlich beabsichtigt – zu je vier Zeilen. Diese wiederum sind trochäisch mit Auftakt mit vier Hebungen. Der Endreim erfolgt jeweils paarweise. Versmaß und Reimschema werden größtenteils eingehalten, einige Zeilen sparen die letzte unbetonte Silbe aus. Dennoch ist die äußere Form als gelungen anzusehen.

Inhaltlich gibt sich der Text recht humorvoll und unterhaltsam. Die Kunigunde ist ihres Winnifreds sehr überdrüssig geworden und beschließt daher, ihn durch den Einsatz effektiver Chemikalien aus dem Weg zu räumen. Unglücklicherweise geht bei dem Vorhaben aber so einiges daneben.

Die vortrefflichen Formulierungen der Autorin machen das Gedicht zu einem echten Vergnügen. Auch die graphische Aufmachung der Buchseiten ist gelungen. Bleibt mir nur noch, Euch viel Spaß beim Genuss dieser Lektüre zu wünschen.

eBook-Abo:

geschrieben am 25.01.2012 von jenny
 

„All you can read“ ist das neue Motto!

Restaurants machen es schon lange vor: Für einen festen Preis kann der Besucher so viel essen, wie er kann. „All you can eat“ eben.
Warum sollte die Buchbranche diesem Beispiel nicht folgen, um mehr Kunden an sich zu binden?
Der auf Horrorgeschichten spezialisierte Verlag Cemetery Dance Publications bietet nun einen eBook-Club für „nur“ 49 Dollar im Monat an. Jedes Mitglied dieses exklusiven Clubs kann alle im Jahr 2012 erscheinenden eBooks des Verlags ohne zusätzliche Kosten lesen.
Als „Vorspeise“ gibt es die bereits erschienen 40 eBooks (Nach Verlagsangaben im Wert von 130 Dollar) dazu. Teilen wir die 130 Dollar durch die Anzahl der Bücher (40) kommen wir im Schnitt auf 3,25 Dollar pro Buch. Der Leser müsste also 16 Bücher im Monat lesen, damit die Buchflatrate sich lohnt, bei 15 würde es sich gerade so die Waage halten.
Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht, doch ist es zweifelhaft, dass ein Verlag im Monat mehr als 16 Bücher herausbringen kann.  Somit ist dieses Model zwar dazu geeignet, in kleineren Verlagen bei der Vorfinanzierung von Buchprojekten behilflich zu sein,  doch für 49 Dollar scheint eine solche Buchflatrate noch viel zu teuer.
Nichtsdestotrotz ist der Ansatz zweifelsfrei gut und wir hoffen, dass auch deutsche Verlage dieses Model aufgreifen werden. Immerhin bindet sich der Leser somit nicht nur an den Verlag, sondern lädt höchstwahrscheinlich auch mal ein eBook auf seinen Reader, dem er sonst keine Beachtung geschenkt hätte. Gefällt es ihm, empfiehlt er es. So würde sich die Reichweite für viele Autoren erhöhen.
Wir warten nun auf die deutsche Version des „All you can read“. Mal sehen, wann es soweit ist.

Es wird bunt:

geschrieben am 24.01.2012 von jenny
 

Bilderstrecke sei Dank!

Sie ist wieder da – 18 wunderbare Cover, einsehbar in einer schön gestalteten Bilderstrecke. Angefangen bei den monatlichen Gewinnern des Coverwettbewerbs, bis hin zu anderen Werken, denen mehr Beachtung zu teil werden sollte.
Immer wieder werden wir gefragt:
„Wieso ist mein Cover nicht dabei?“
Natürlich gibt es auf BookRix jede Menge schöner Cover, jedes einzelne ist ein kleines Kunstwerk. Doch obwohl alle Bilder fantastisch sind, können wir sind nicht alle in unsere Bilderstrecke aufnehmen. Das würde ihren Sinn schmälern, oder nicht?
Somit setzen sich jeden Monat einige Mitarbeiter hin, welche die schönsten Cover heraussuchen. Einziges Kriterium: Das Cover des Buches muss im entsprechenden Monat hochgeladen worden sein. Also blättern wir wirklich alle (!) Bücher durch, von Monatsanfang bis Ende und entscheiden dann, welche Cover wahre Eyecatcher sind.
Seid also nicht traurig, wenn euer Cover einmal nicht dabei ist: Neuer Monat, neues Glück!
Und WIR finden sowieso ALLE Cover wirklich gelungen :)
HIER findet ihr die Coverstrecke vom Dezember 2012.

Lesefreunde teilen Lesefreude:

geschrieben am 23.01.2012 von jenny
 

Jetzt Buch-Schenker werden!

„Die Freude und die Lust am Lesen millionenfach teilen – das ist das Ziel der „Lesefreunde“, einer Aktion, die jetzt erstmalig gemeinsam von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen initiiert wurde. Die Idee: 33.333 Lese-Fans registrieren sich hier online bei der Aktion „Lesefreunde“ und wählen aus einer Liste von 25 Büchern einen Titel, den sie verschenken möchten. Jeder Schenker erhält dann ein Paket mit 30 Exemplaren des von ihm gewählten Titels. Die Auswahl umfasst Lese-Spaß mit seinen vielfältigen Seiten. Die Buchtitel werden kostenlos von den beteiligten Verlagen zur Verfügung gestellt.“
So steht es auf der Welttag-des-Buches-Internetseite.
Ja, ihr habt richtig gerechnet: Am 23.04.12, dem Welttag des Buches werden somit insgesamt 999990 (Also fast 1 Millionen) Bücher verschenkt.
Es versteht sich quasi von selbst, dass die Verlage die Bücher bereitwillig und kostenlos zur Verfügung stellen. Eine verrückte Vorstellung? Eher weniger, denn so werden knapp 1 Millionen Menschen erreicht, die sonst ein Buch höchstens benutzen, um einen wackeligen Tisch zu stabilisieren. Auf der Buchliste stehen Klassiker wie „Stolz und Vorurteil“ neben aktueller Literatur wie z.b. „Bis(s) zum Morgengrauen“.  Auch der Roman „Schneewittchen muss sterben“ von der deutschen Autoren Nele Neuhaus ist dort zu finden. Somit ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei.
Wir von BookRix finden diese Aktion klasse und hoffen, dass sich viele unserer Lesebegeisterten Usern bereit erklären, ihre Freude am Lesen mit anderen zu teilen: Am Welttag des Buches!

Weitere Informationen findet ihr HIER. Dort könnt ihr euch auch als Buch-Schenker registrieren lassen!

Rezension zu „Das Zyklopenauge“ von Richard von Lenzano

geschrieben am 23.01.2012 von homo.nemetiensis
 

Anders sehen

Buchcover Richard von Lenzano "Das Zyklopenauge"Der Autor Richard von Lenzano – angemeldet als „ric.von.lenzano“ – bietet uns mit seinem Text „Das Zyklopenauge“ die Möglichkeit, über unsere Sicht auf unsere Umwelt und Mitmenschen nachzudenken.

Das Buch trägt den Untertitel „ein mythologischer Rückblick“. Tatsächlich stellt sich am Anfang des Textes ein außergewöhnlicher Protagonist vor, ein Nachfahre der Zyklopen aus der altgriechischen Sagenwelt. Dessen Ahnen verfügen, so wie er selbst auch, nur über ein einziges Auge in der Mitte der Stirn. Für sie ist das Sehen mit diesem einen Augen völlig alltäglich. Die Menschen mit ihrem zweiäugigen Sehen erscheinen dem Ich-Erzähler dagegen schwerer fassbar. Im Verlauf der Geschichte besucht er einen Seher, welcher ihn durch die Anwendung geheimer Magie mit der Sichtweise der Menschen vertraut macht. Schließlich spricht der Ratsuchende dann mit seinem Vater über dieses Erlebnis und erkennt die Unterschiede zwischen ein- und zweiäugiger Betrachtung.

Der Text ist flüssig und wohlüberlegt geschrieben. Der Autor setzt das Motiv der einäugigen Zyklopen ganz gezielt ein, beleuchtet es ausführlich, sodass man beim Lesen die – uns fremde – Perspektive verstehen kann. Gekonnt wird schließlich auch auf die Essenz des Textes hingearbeitet, die Frage, ob wir zu oft wegsehen, uns abwenden von dem, was wir nicht wahrnehmen wollen.

„Das Zyklopenauge“ ist also eine wahrhaft weitsichtige Betrachtung unseres – manchmal absichtlich begrenzten – Blickwinkels.

Autoreninterview:

geschrieben am 23.01.2012 von jenny
 

Wer ist Katja Brandis?

Egal, ob ihr diese Frage beantworten könnt, oder nicht: Jetzt geben wir euch die Chance MEHR zu erfahren.
Vorweg wollen wir euch noch ein kleines Geheimnis verraten: Am 01.02 starten wir eine Verlosung ihres neusten Werkes „Schatten des Dschungels“. Die in München ansässige Abenteurerin erklärte sich im Zuge dessen bereit, sich unseren und vor allem euren Fragen zu stellen.
Wir wollen alles über die Autorin und begeisterte Taucherin wissen. Ihr Buch „Ruf der Tiefe“, welches sie gemeinsam mit dem Biologen und Professor für Biologiedidaktik Hans-Peter Ziemek veröffentlichte, wurde in der Presse sogar als „Der Schwarm für Jugendliche“ gelobt. Sogar die Frankfurter Rundschau meinte: „Denn bei aller Spannung wird in dem Science-Fiction-Roman auch viel Wissenswertes über den Ozean und seine Ausbeutung vermittelt.“
Mit dem neuen Roman „Schatten des Dschungels“ möchte das Autorenteam Brandis & Ziemek auf die Gefahren der Abholzung im tropischen Regenwald hinweisen. Gewürzt ist das Buch mit einer Liebesgeschichte, die auf die Frage hinausläuft: „Zählen ein paar Menschenleben, wenn du die ganze Welt retten kannst?“
Nun habt ihr sicherlich schon einige Fragen, die ihr der Autorin gerne stellen würdest. Schickt diese einfach bis zum 26.01 an den BookRix25-Account oder postet sie auf unsere Facebook-Pinnwand bzw. als Kommentar zu diesem Blogbeitrag.
Wir werden die Fragen dann sammeln und die fünf Besten/Meistgestellten an Katja Brandis weiterleiten. Darf sich der Mensch über die Natur erheben? Wann wird aus Radikalität Terrorismus? Heiligt der Zweck wirklich alle Mittel? Diese Fragen, die Brandis & Ziemek in ihrem neuen Buch „Schatten des Dschungels“ aufwerfen, gehen uns alle an. Die Bilder, die sie in ihrem wissenschaftlich fundierten Thriller heraufbeschwören, erinnern an die EHEC-Epidemie im letzten Sommer und zeigen, wie aktuell und brisant Near-Future-Fiction sein kann. Nicht nur deshalb ist „Schatten des Dschungels“ ein spannendes und brisantes Buch, das niemanden kalt lässt.
Wenn ihr noch mehr über das Werk erfahren möchtet, schaut einfach auf DIESER Seite vorbei.

Rezension zu „Cogito sum sum“ von Klaus Ky Kyde

geschrieben am 20.01.2012 von homo.nemetiensis
 

„Ich denke, aber bin ich?“

Buch "Cogito sum sum" von Klaus Ky KydeDer Autor Klaus Ky Kyde – auf BookRix als „kykyde“ angemeldet – bearbeitet in seinen zahlreichen Texten ein weites Feld an Themen. Die Philosophie hat es ihm allerdings angetan. Daher möchte ich Euch heute auf „Cogito sum sum“ aufmerksam machen, einen kurzen Text, der Denken und Sein in eine neue Beziehung setzt.

Der Autor greift den berühmten Grundsatz „cogito ergo sum“ des Philosophen Descartes auf, um diesen zunächst zu hinterfragen. Ist man nur, wenn man denkt? Ist man mehr, wenn man denkt, als wenn man nicht denkt? Diese verschiedenen Sichtweisen verbindet er geschickt mit weiteren Grundsätzen, spielt mit diesen, dreht und wendet sie, bis es ihm gelingt, hieraus eine neue Erkenntnis zu gewinnen. Man ist alles, was man denkt und auch nicht denkt.

Sprachlich ist an diesem Text nichts zu bemängeln. Der Autor offenbart durch ihn seine Fähigkeiten, Einsichten über Sein und Denken zu gewinnen, die über das hinausgehen, was das oberflächliche Betrachten bietet. Dies gelingt ihm auf eine geradezu spielerisch einfache Weise, die einerseits verblüfft, andererseits aber auch beflügelt und zu eigenem Denken und Hinterfragen anregt.

„Cogito sum sum“ ist vielleicht keine leichte Lektüre. Man muss sie mehrmals lesen, gewinnt dabei aber stets etwas, das einen voranbringt. Somit hat Klaus Ky Kyde hier etwas abgeliefert, das dauerhaft im Geist verweilt.

Märchen:

geschrieben am 20.01.2012 von jenny
 

„Es war einmal…“

Viele von uns kennen sie: Die klassischen Disney-Verfilmungen der Grimm-Märchen. Schon 1937 produzierte Walt Disney die erste Fassung von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, 1950 gefolgt von „Cinderella“. Viele der heutigen Erwachsenen sind noch immer vernarrt in die detailreich gezeichneten Disney-Produktionen, die sie in ihrer Kindheit begleitet haben.
Am 25. Februar 2010 war es dann so weit: „Alice im Wunderland“ wurde nun auch 3D animiert umgesetzt – Auf eine etwas andere Art und Weise. Die Altersfreigabe dieses Filmes mit dem berühmten Schauspieler Johnny Depp lag bei 12 Jahren. Kein Wunder, bei den teilweise sehr düsteren Szenen, die nichts mehr mit der Glitzer-Disney-Welt gemeinsam zu haben schienen. Trotz allem war der Film ein großer Erfolg, sodass die Macher sich nun an ein neues Projekt wagen:
„Snow White & the Huntsman“ (dt. „Schneewittchen und der Jäger“) soll das bekannte Märchen von Schneewitchen nacherzählen. Der Trailer lässt schon erahnen, dass auch dieser Film nicht für Kinder, sondern für Jugendliche und Erwachsene geeignet sein wird.
Vor allem die Auswahl der Schauspieler überraschte schon so manchen Filmfan: Kristen Stewart (Bekannt als Bella Swan in „Twilight“) wird die Hauptrolle als gejagte Prinzessin übernehmen.
Noch dieses Jahr soll der Schauer-Märchen-Streifen in die deutschen Kinos kommen.
Nicht nur Kinder, sondern auch ihre Lieblingsgeschichten wachsen mit ihnen.
Wir sind gespannt, welches Märchen danach „erwachsen wird“.
Natürlich wollen wir euch den Trailer nicht vorenthalten:

Zum Vergleich noch einmal den Trailer zu “Alice im Wunderland”:

Geehrt auch nach dem Tod:

geschrieben am 19.01.2012 von jenny
 

Der 19 Januar ist Edgar Allan Poes Geburtstag.

Der berühmte US-Amerikanische Schriftsteller prägte vor allem Sci-Fi-, Horror- und Kriminalgeschichten. Umso passender ist die Geschichte, die sich seit über 60 Jahren an seinem Geburtstag abspielt. Eine vermummte Gestalt, schwarz gekleidet und zerbrechlich wirkend, schreitet frühmorgens zu Poes Grab, prostet mit einem Glas Cognac dem Grabstein zu, stellt die halbvolle Flasche ab und legt drei Rosen nieder. Sein Verhalten brachte ihm den Namen „Poe Toaster“ ( engl. to toast = zuprosten) ein. Bis heute ist die mysteriöse Erscheinung nicht geklärt worden, keiner weiß, wer sich hinter dem „Poe Toaster“ verbirgt.
Am heutigen Tag finden sich jedes Jahr schaulustige Poe-Fans ein, die dem geheimnisvollen Besucher und Poe Respekt zollen, der seit 1949 jedes Jahr das Grab besucht.
2010 endete die Besuchsreihe seit 61 Jahren, ohne dass der Grund dafür jemals bekannt wurde. Auch die Identität des „Poe Toasters“ bleibt nach wie vor geheim – Nicht zuletzt, um das Andenken an Poe zu wahren, der an dem Schauspiel seine helle Freude gehabt hätte.

In DIESEM Buch von Szirra könnt ihr noch mehr über Edgar Allan Poe erfahren.

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