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BookRix goes Romance4you – Im Interview mit Antje Weise

  • Das lese ich privat: Thriller und Romance
  • Mein Lieblingsessen: Nichts Bestimmtes, außer es
    Antje Weise - Organisatorin der Romance4you

    Antje Weise – Organisatorin der Romance4you

    handelt sich um Schokolade, Kekse und Kuchen, aber auch hier kann ich mich nicht auf eine Sache festlegen

  • Lieblingszitat: Alles was passiert, hat einen bestimmten Grund.
  • Das habe ich immer dabei: Meinen Ehering
  • Macken/Phobien/Ungewöhnliches: Ich hasse Socken! Also so richtig! Solange es keine Minusgrade hat, werde ich keine anziehen, und auch dann nur unter Protest.  
  • Schönster Liebesroman: Da gibt es zu viele, die alle auf ihre Art besonders schön sind
  • Schönstes Liebeslied: The way we were von Barbra Streisand
  • Schönster Liebesfilm: Vom Winde verweht 
  • Mein perfektes Date: Jedes Date mit meinen Mann ist perfekt, so wie es ist
  • Mein perfekter Tag: Sonne, sehr viel Schnee und reichlich Pistenkilometer mit meiner Familie genießen
  • So entspanne ich mich: Entweder ganz faul beim Lesen (mit leider sehr viel Süßigkeiten) oder aber beim Sport  – je mehr, desto besser (gilt leider auch für die Schokolade)
  • Homepage/Fanpage: www.romance4you.com

 

  • Stell dich doch bitte erst einmal vor.

Mein Name ist Antje Weise, ich bin 39 Jahre alt und lebe in Leipzig. Ich habe mir 2015 meinen Traum erfüllt und mich selbständig gemacht. Seitdem dreht sich alles um Bücher, die großartigen Autoren dahinter und vor allem um die tollen Menschen, die es genauso lieben zu lesen wie ich.

Statt großer Immobilienunternehmen unterstütze ich heute AutorInnen bei ihrer Kommunikation. Vorwiegend sind das Autorinnen aus den Genres romantische und erotische Literatur sowie Fantasy.

  • Du hast die Romance4you 2016 ins Leben gerufen, geplant und durchgeführt. Wie war das? Was für Erfahrungen hast du dabei gesammelt?

Alleine geht nie etwas. Ich habe eine tolle Partnerin, wir ergänzen uns in so vielen Dingen perfekt und konnten nur zusammen das Konzept von Jahr zu Jahr erweitern und verbessern. Ohne Ines Stanko-Angres würden wir wohl keine tollen Werbematerialien haben. Florian Meerwinck kommt auch nach einer wirklich langen Zeit der Zusammenarbeit nicht an seine Grenzen, mit mir und meiner technischen Unfähigkeit die Ruhe zu bewahren. Und ohne unsere sympathische Fotografin Susanne könnte kein Besucher auch im Nachgang seine schönsten Momente immer und immer wieder erleben. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle auch die Bigbox Allgäu – einen besseren Partner zur Realisierung hätten wir nicht bekommen können.

Wir haben einiges an Erfahrungen gesammelt – positive genauso wie negative. Das bleibt nie aus, man lernt täglich dazu. Das Ziel, dass alle zufrieden und glücklich nach Hause gehen und ein fantastisches Wochenende erlebt haben, treibt uns dabei an. Es gab in der Zeit viele schöne Erlebnisse. Auch was man über sich selbst und den Umgang mit stressigen oder schwierigen Situationen lernt, ist eine große Bereicherung. Das schönste Gefühl für uns alle ist jedoch die große Zufriedenheit bei den Lesern und deren Unterstützung.

  • Es gibt ja noch so einige andere Lese- und Buchmessen. Wieso hast du dich dazu entschieden, noch eine Lesemesse zu veranstalten?

Wir wollten eine Umgebung schaffen, die sich nur auf die Begegnung zwischen Autor und Leser konzentriert. Im kleineren Rahmen, in dem AutorInnen nicht nur Bücher am Fließband signieren, sondern auch erfahren, was den Leser an den Büchern und Geschichten bewegt. Ohne Termindruck, eine Lesung oder eine Signierstunde zu verpassen. Dazu noch ein nettes abendliches Zusammensein – eben ein stressfreies, aber doch ereignisreiches Wochenende unter Freunden und Buchliebhabern.

  • Was ist das Besondere an der Romance4you?

Der kleine, familiäre Rahmen. Wir bewegen uns immer zwischen 20-25 Autoren, und seit 2017 haben wir einen kleinen Newcomer-Bereich. Die Location, Ausstattung und das Programm sollen an eine Café-Atmosphäre erinnern. Auf unseren beiden Messen sind schon einige wirklich tiefe Freundschaften entstanden, unter Autoren genauso wie unter den Besuchern.

  • Was erwartet die Besucher auf der Romance4you 2018?

Spannende Lesungen, ein tolles musikalisches Abendprogramm mit einem wirklich tollen Liveact – Nein, dieser wird sich nicht ausziehen! Er wird tatsächlich einen stimmgewaltigen Auftritt hinlegen –, Gewinnspiele und einige Überraschungen, die wir euch dann exklusiv verraten.

  • Du wolltest dieses Jahr BookRix als Kooperationspartner. Wieso? Was erwartest du dir von der Zusammenarbeit?

Vor allem erwarten wir uns von der Zusammenarbeit eine Menge Freude. Als wir euch kennenlernen durften, hat die Chemie einfach gestimmt. Eure Arbeitsweise und das ganze Konzept passen zu uns und unserer Idee, dass das Lesen einfach verbindet. Wenn noch ein paar eurer Leser auf uns aufmerksam werden, wäre das natürlich auch sehr schön. Einige schöne Ideen, die wir gemeinsam für den Leser umsetzen können, entwickeln sich vielleicht zusätzlich – wer weiß, was alles kommen wird.

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BookRix goes Romance4you

goes(2)2018 steht bei BookRix ganz im Zeichen der Liebe!

Du bist ein Fan von Liebesromanen, erotischer Literatur und romantischen Stories? Du wolltest schon immer mal einem Deiner Idole begegnen?

Dann ist die Romance4You 2018  wie für Dich gemacht. Am 14. und 15. April 2018 findet die Lesemesse zum bereits dritten Mal statt – in diesem Jahr mit BookRix-Unterstützung!

Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre hast Du auch 2018 wieder die einmalige Gelegenheit, Deine Lieblingsautorinnen und -autoren live und in gemütlicher, entspannter Atmosphäre zu erleben.

Zwei Tage volles Programm mit Lesungen, Meet&Greets, Gewinnspielen und vielem mehr.

Komm am 14. und 15. April 2018 in die Bigbox Allgäu in Kempten!

Details zur Veranstaltung findest Du bald auf der Website und auf Facebook.

In den kommenden Wochen werden wir Dir die AutorInnen vorstellen, auf die Du Dich bei der Romance4you freuen kannst!

Den Anfang macht allerdings keine Autorin, sondern die Organisatorin der Romance4you – Antje Weise!

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Technische Grundlagen zur eBook-Produktion (Self-Publishing-Day 2017)

Am 10.6.2017 ist es soweit: Der SPDay17 öffnet seine Pforten. Der BookRix-Workshop von Dennis Schmolk wird sich mit der Frage beschäftigen, wie es zwischen Schreiben und Vermarktung am besten gelingt, sein eBook in Form zu bringen. Einen Vorgeschmack gibt es hier: Wir stellen die besten Tools, Tipps und Links zum Thema vor.

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Ende April in Essen: Autorencamp mit nächtlicher Schreibwerkstatt

Um das Schreiben von der Berufung zum Beruf machen zu können, braucht es nicht nur Können, sondern auch Vernetzung. Um Autoren dabei zu helfen, präsentiert Dembelo am 29. April 2017 im Unperfekthaus Essen das Autorencamp und die nächtliche Schreibwerkstatt im kultigen WG-Hotel. Ein Gastbeitrag des Dembelo-Teams

Anmeldungshinweis: Wer noch an der exklusiven nächtlichen Schreibwerkstatt teilnehmen will, sollte sich schnell unter info@dembelo.de melden, sonst sind alle Plätze weg.

Das Wichtigste zuerst: Das erwartet euch beim Autorencamp

Das Dembelo-Team – Veranstalter des Autorencamps

Das Dembelo-Team – Veranstalter des Autorencamps

Das Autorencamp orientiert sich am Modell eines Barcamps, d.h., wir organisieren nur den formalen Rahmen, die Inhalte kommen spontan von den Teilnehmern. Dabei ist es egal, ob jemand Experte oder blutiger Anfänger ist, das Interesse an einem Thema reicht, um es zu einer erfolgreichen Session zu machen. Man profitiert vor allem von dem gemischten Publikum, das die verschiedensten Erfahrungen und Gedanken mitbringt und so das Schreiben und Veröffentlichen ganz neu beleuchtet.

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BookRix @ #lbm17: Was wir auf der Leiziger Buchmesse für euch in petto haben

Nach der Messe ist vor der Messe: Auch in Leipzig http://www.leipziger-buchmesse.de/ haben wir wieder einige Veranstaltungen für euch geplant.

Community-Treffen: Sekt und Verlosung in bester Gesellschaft

Am Messesamstag, den 25.3.2017, freuen wir uns darauf, mit euch ein Glas Sekt zu trinken und gute Gespräche zu führen. Und weil es für Sekt nie zu früh ist, treffen wir uns um 10 Uhr am Stand des Selfpublisher-Verbands in Halle 5, D512.

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Wie finde ich Testleser und Rezensenten?

Es ist ein offenes Geheimnis: Rezensionen und Bewertungen sind das Salz in der Suppe des Selfpublishing. Und umgekehrt wird es auch für gute Bücher schwer, sich in den Shops durchzusetzen, wenn potenzielle Leser keinerlei Meinungen vorfinden. Daher haben wir uns gefragt: Wie findet man eigentlich Leser, die ein neues oder altes Buch rezensieren?

Was ist der Unterschied zwischen Testlesern und Rezensenten?

Ganz grob kann man unterscheiden, ob es einem eher um das Feedback zum Text (Testleser) oder um die Außenwirkung (Rezensionen auf Blogs oder in den großen eBook-Shops) geht. Im Idealfall konvertiert ihr natürlich die Testleser direkt zu Rezensenten, die den neuen Roman zum Verkaufsstart mit ein paar Besprechungen ausstatten. Meistens will man aber mehr Rezensionen als Manuskript-Feedbacks erhalten.
Was brauche ich und was erwarten meine “aktiven Leser”?
Egal welches Ziel ihr verfolgt, es müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Eine Buch-Datei. Bei Rezensionsexemplaren sollte das schon das fertige eBook sein (zumal auch das Cover bei der Bewertung eine Rolle spielen kann). Bei Testlesern geht es vielleicht auch kapitelweise – je nach deren Präferenzen
  • Kommunikation. Leser, die etwas für den Autor tun sollen, erwarten natürlich, näher am Geschehen zu sein, mehr “Werkstattberichte” und Insights zu bekommen. Außerdem solltet ihr ihre Bedürfnisse noch ernster nehmen, als ihr das bei euren Lesern (hoffentlich) ohnehin tut
  • Goodies. Das ist kein Must-, aber doch ein Nice-to-Have: Vielleicht ergibt sich ja auf einer Messe oder Convention die Gelegenheit, den fleißigen Testlesern ein paar Lesezeichen oder Printausgaben zukommen zu lassen?
  • Eine Liste: Um nachbvollziehen zu können, ob die Leser auch wirklich rezensieren, wie ihr sie erreicht und ob sie lieber euren nächsten Romance- oder Fantasy-Roman erhalten sollen, bietet sich eine Liste mit Namen, Mailadresse, Genre-Präferenzen, gewünschtem Format (DOC? EPUB? MOBI?) und Links zu alten Rezensionen an
  • Die Leser an sich. Und weil das alles natürlich nur fruchtet, wenn man ein paar (am besten reichweitenstarke) Testleser und Rezensenten hat, schließt sich direkt die Frage an:

Wo finde ich Testleser und Rezensenten?

Die folgende Liste ist natürlich nicht abschließend und versteht sich eher als Anregung. Außerdem sind wir sehr gespannt, welche weiteren Tipps und Quellen ihr habt – schreibt uns gerne auf Facebook, wo ihr erfolgreich auf Rezensentenjagd geht!

  • Social Media: Wenn ihr erfolgreich twittert oder auf Facebook aktiv seid, habt ihr damit einen idealen Zugang zu euren Lesern. Mit einem Posting „Rezensionsexemplare zu vergeben!“ findet ihr vielleicht schon einen Grundstock an aktiven Lesern, den ihr dann (auch über Mundpropaganda) ausbauen könnt
  • Auf BookRix: Auch auf BookRix habt ihr gute Möglichkeiten, in den Gruppen oder auch über eure Freundesliste nach Rezensenten zu suchen. Gerade in der direkten Ansprache ist Subtilität Trumpf: Wer hundert Leute anschreibt, und sie fragt, ob sie eine Rezension verfassen wollen, wirkt schnell spammig. Generelle „Best Practices“ bei der Leseransprache findet ihr in unserem Ratgeber „Wie vermarkte ich mein eBook am besten?“ (https://www.bookrix.de/_ebook-bookrix-team-wie-vermarkte-ich-mein-ebook-am-besten/)
  • In anderen Communities: Auch Portale wie Lovelybooks, Buch-Blogs und Web-Foren können eine gute Anlaufstelle sein. Auch hierbei ist es wichtig, zunächst zuzuhören, Leute kennen zu lernen, sich einen Namen zu machen und dann zu rekrutieren
  • Über eure Website: Natürlich kann es auch nicht schaden, auf der eigenen Website ein Banner oder einen Post zu veröffentlichen, in dem ihr Bücher zu Rezensionszwecken anbietet
  • Auf Events: Und schließlich geht nichts über das persönliche Gespräch. Wenn ihr auf einem realen Treffen jemanden sympathisch findet (und derjenige euch auch) – dann fragt doch einfach nach, ob beim Gegenüber Interesse an Rezensions- und Testexemplaren besteht

Wir hoffen, diese Anregungen helfen euch bei der Suche. Und nun: Happy Hunting!

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Was bringt der Self-Publishing-Day 2017? Interview mit Lutz Kreutzer

Der Self-Publishing-Day (#SPDay) geht in die nächste Runde. Und zwar unter neuer Organisationsleitung: Lutz Kreutzer, Autor, Trainer und Eventmanager, tritt an, das erfolgreiche Format in die Zukunft zu führen. Wir haben ihn dazu befragt, warum Autoren unbedingt kommen müssen!

Eine generelle Frage zum Einstieg: Was erwartet die Besucher auf dem #spday17 – und warum muss man als Selfpublisher kommen?

Lutz Kreutzer (c) privat

Lutz Kreutzer (c) privat

Der Self-Publishing-Day 2017 greift einen Bogen auf: „Vom Geistesblitz zum Buch“. Ob Sachbuch oder Belletristik, ob E-Book oder gedruckt, die Vorträge und Workshops zeigen ganz praktisch eine Art Workflow auf und helfen dem Self-Publisher, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Tipps für bessere Schreibergebnisse, Klappentext und Exposé, optimale Zusammenarbeit mit Lektoren, technische Erstellung von E-Books, und natürlich Marketing, Marketing, Marketing. Aber das Schöne dabei ist: Hier sind die Autoren unter sich, also anders als auf Buchmessen. Anfänger sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene, und die Profis geben hautnah ihre Erfahrungen weiter. Der SP-Day ist mittlerweile zu einer Art Familientreffen geworden, ganz ohne Berührungsängste. Eine vergleichbare Veranstaltung gibt es in dieser Form nicht.

Du hast Organisation und Veranstaltung des #spday im letzten Jahr übernommen. Wie kam es dazu?

Andreas Hollender, der den SP-Day im Jahr 2014 erfunden hat, wollte sich und seine Arbeit auf seinen Verlag konzentrieren. Er hat letztes Jahr nach dem SP-Day in München jemand gesucht, in dessen Hände er den SP-Day geben kann. Da ich seit Beginn bei jeder Veranstaltung, also 2014, 2015 und 2016, als Referent dabei war, kannte ich den Ablauf und die Details. Weil ich mich von meinem Management-Dasein in der interationalen Softwarebranche zurückgezogen habe, kam mir der SP-Day gerade recht. Ich habe nicht lange überlegen müssen, denn ich finde diese Veranstaltung einfach Klasse!

Bist du zufrieden mit der Entscheidung? Was reizt dich besonders an der Veranstaltung und welcher Teil der Orga macht dir am meisten Spaß?

Eindeutig Ja! Hier helfen Autoren anderen Autoren, wie wunderbar! Und ich freu mich riesig auf Hamburg. Ich bekomme viel Zuspruch für die Auswahl der Referenten und das Programm. Der besondere Reiz liegt darin, dass es sich um ein relativ neues Geschäftsfeld in der Literaturszene handelt. Beim Self-Publishing gibt es sehr viel kreatives Potenzial, im Gegensatz zur Verlagswelt, wo die Abläufe doch sehr festgefahren waren. Was wirklich sehr spannend ist, dass sich die Self-Publisher ihren Markt irgendwie selbst schaffen und ihn durch eigene Ideen stark beeinflussen können, ganz unabhängig von Verlagen. Bei dieser spannenden und auch schönen Arbeit will ich die Leute mit dem Self-Publishing-Day unterstützen. Ich hatte selbst einen Bestseller, und meine Managementerfahrung hilft mir sehr, die Veranstaltung duchzuführen.

Was ändert sich gegenüber den Vorjahren?

Das Self-Publishing ist derweil aus den Kinderschuhen heraus, der Self-Publishing-Day wird daher auch erwachsener. Wir haben als Referenten mittlerweile viele Profis, die ihr Geschäft sehr gut verstehen. Eine Umfrage unter den Teilnehmern hat ergeben, dass das Interesse an Marketing- und Social Media-Themen im Vordergrund steht. Darauf geht das Programm für den SP-Day 2017 ein. Ich konnte auch neue Sponsoren gewinnen. Die sind auch absolut nötig, denn ohne Sponsoren wäre der SP-Day nicht durchführbar. Die Eintrittsgelder allein würden nicht ausreichen.

Und zum Schluss: Worauf und worüber freust du dich am meisten?

Auf die Teilnehmer, auf die Gäste und die Gespräche mit ihnen in heiterer Atmosphäre. Und darauf, am Ende des Convents hoffentlich in lauter zufrieden lächelnde Gesichter blicken zu können.

Pressearbeit belohnt durch Reichweite

Pressearbeit für Selfpublisher: Was bringt die Pressemeldung zum neuen Buch?

Die meisten Selfpublisher betreiben Social-Media-Marketing, machen Preisaktionen oder weisen auf einer eigenen Website auf ihre Werke hin. Pressemitteilungen gehören aber nur selten zum Standard-Repertoire selbst verlegender Autoren. Damit sich das ändert, haben wir hier einige Tipps und Lektürehinweise gesammelt!

Warum solltest du Pressemitteilungen versenden?

Marketing-Bemühungen zielen darauf ab, dein Buch unter den tausenden Neuerscheinungen in jedem Monat hervorzuheben. Und dabei zahlt es sich natürlich besonders aus, Kanäle anzusprechen, die nicht jeder verwendet. Durch klassische Pressearbeit erreichst du zudem Journalisten, Medien und schließlich Käufer, die über Online-Werbung oder Social Media angesprochen werden können. Du steigerst also nicht nur deine generelle Reichweite, sondern erweiterst sie um neue Zielgruppen.

Wie funktioniert’s?

Bei Pressemeldungen gibt es ein paar Faktoren zu beachten:

Empfängerkreis und Verteiler

Am Anfang steht die Frage: Was soll mit der Pressemeldung bekannt gemacht werden – und für wen ist das interessant? Die neue Bestseller-Schnulze rund um eine Friedhofsgärtnerin ist für die arte-Redaktion vermutlich nicht von Interesse (oder erst in 40 Jahren). Ein Fachblatt für Gärtnerei oder Friedhofswesen könnte sich aber dafür interessieren, und sei es nur für die “Vermischtes”-Rubrik.

Die wichtigste Aufgabe bei der Pressearbeit ist daher die Suche nach den richtigen Empfängern. Dabei können viele Medien in Frage kommen – von thematisch passenden Bloggern bis hin zu (Regional-) Zeitungen und Zeitschriften. Um zu einem funktionalen, guten Presseverteiler zu kommen, ist individuelle Recherche, Kontakt- und Datenpflege unumgänglich. Ein Einstiegspunkt können z.B. Fachpresse-Datenbanken wie fachzeitungen.de sein – oder auch die lokale Uni-Bibliothek.

Eine Möglichkeit, seine Meldung schnell zu streuen, bieten Portale wie

– meist gegen Geld. Ob sich das im Einzelfall lohnt, muss jeder für sich und sein Werk entscheiden bzw. ausprobieren.

Inhalt

Zum Aufbau einer ordentlichen PM gibt es eine sehr nützliche Übersicht in der Selfpublisher-Bibel. Als Selfpublisher und Journalist ist Matthias Matting prädestiniert für dieses Thema.

Wer hilft?

Wenn du professionelle Unterstützung brauchst, wirst du z.B. auf dem Selfpublishing-Markt fündig. Gute Pressearbeit ist – wie die meisten Dienstleistungen – nicht billig. Sie kann sich aber lohnen!

Weiterlesen

Zur Lektüre empfiehlt sich dieser Artikel aus dem Upload Magazin, der leider einige Jahre alt ist. Für Recherche-Ideen und die Grundlagen ist er aber weiterhin aktuell.

Wer macht’s?

Bildschirmfoto vom 2017-02-07 15-09-15Anlass für diesen Artikel war die Pressemitteilung von Kerstin Eger und Romy van Mader zu „Sex, Lügen & Schokolade“, der Fortsetzung von „Sex, Lügen & Einmachbohnen“.

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Preisaktionen, Deals, Rabatte: Tipps für Werbung und Verbreitung

Eine Preisaktion ist besonders wirkungsvoll, wenn sie ordentlich beworben wird. denn woher sollen die unbekannten Leser, die du erreichen willst, sonst von deinem Buch erfahren?

Du kannst deine Rabatt-Deals z.B. auf diesen Seiten bekannt machen:

Kostenlos: Gratis-Werbung für deine Preisaktionen

Einige Dienste bieten die kostenlose Bekanntmachung von Deals und Aktionen an. Meistens sind hieran allerdings Bedingungen geknüpft, etwa eine bestimmte Anzahl von Rezensionen auf Amazon oder ein gewisser Mindestumfang.

Kostenpflichtig: Premium-Promotion deiner Deals

Viele Dienste bieten die Promotion von Preisaktionen kommerziell an. Hier kommen sehr unterschiedliche Anforderungen zum Tragen und es fallen auch jeweils unterschiedliche Gebühren an.

Weitere Übersichten

Inzwischen gibt es einen wahren Dschungel aus Plattformen, um die Preisaktionen für dein Buch zu bewerben. (Sogar den Dschungel selber gibt es: ebook-dschungel.de.) Daher sind wir nicht die ersten und nicht die letzten, die eine entsprechende Liste zusammenstellen. Weitere Übersichten findest du zum Beispiel bei

Andere Möglichkeiten

Von auf Rabattaktionen spezialisierten Seiten abgesehen, solltest du natürlich auch alle regulären Verteiler und Marketingkanäle mit Infos zur Aktion bespielen. Einige Ideen und Anregungen dazu findest du in unserem Ratgeber.

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“Deal” by NY – http://nyphotographic.com/. License: Creative Commons 3 - CC BY-SA 3.0